Ihr Alltag ist vollgepackt – zwischen Familie, Beruf und sozialen Verpflichtungen bleibt oft kaum Zeit für sich selbst. Doch gerade in herausfordernden Phasen ist es wichtig, der eigenen mentalen Gesundheit bewusst Raum zu geben. Resilienz, also die Fähigkeit, mit Stress und Belastungen umzugehen, spielt dabei eine zentrale Rolle. Doch auch körperliche Faktoren wie Ernährung, Bewegung, Schlaf und wichtige Biomarker haben einen maßgeblichen Einfluss auf Ihr Wohlbefinden.
Wenn der Körper aus dem Gleichgewicht gerät, spiegelt sich das oft auch in der Psyche wider: Ein unausgeglichener Hormonhaushalt, Schlafmangel oder eine unausgewogene Ernährung können Stimmungsschwankungen und Energielosigkeit begünstigen. Gleichzeitig kann gezielte Bewegung helfen, Stress abzubauen, während eine nährstoffreiche Ernährung den Körper von innen stärkt. Kleine, bewusste Veränderungen im Alltag – ob mehr Achtsamkeit, regelmäßige Bewegung oder ein besserer Schlafrhythmus – können einen großen Unterschied machen.
Geben Sie Ihrer mentalen Gesundheit den Stellenwert, den sie verdient, und entdecken Sie, wie Sie mit einfachen, aber wirkungsvollen Ansätzen Ihr inneres Gleichgewicht stärken können.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert mentale Gesundheit als „ein Zustand des geistigen Wohlbefindens, der es Menschen ermöglicht, mit den Belastungen des Lebens umzugehen, ihre Fähigkeiten zu verwirklichen, gut zu lernen und zu arbeiten und einen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten.“
Dabei basiert die mentale Gesundheit auf drei essenziellen Säulen:
Bewusstes Denken: Der achtsame Umgang mit den eigenen Gedanken und Emotionen hilft, Stress zu reduzieren und Resilienz zu stärken. Indem wir uns bewusst mit unseren Gefühlen auseinandersetzen, können wir negative Denkmuster durchbrechen und neue, positive Perspektiven entwickeln.
Körperliche Achtsamkeit: Bewegung und Ernährung beeinflussen nicht nur die physische, sondern auch die psychische Gesundheit. Regelmäßige körperliche Aktivität fördert die Ausschüttung von Endorphinen, die als natürliche Stimmungsaufheller wirken. Eine ausgewogene Ernährung versorgt das Gehirn mit wichtigen Nährstoffen, die zur emotionalen Stabilität beitragen.
Soziale Verbindungen: Stabile Beziehungen und soziale Unterstützung sind essenziell für unser Wohlbefinden. Der regelmäßige Austausch mit Familie und Freunden hilft, Belastungen zu verarbeiten und sich emotional unterstützt zu fühlen. Soziale Bindungen stärken das Selbstwertgefühl und können vor Einsamkeit und Isolation schützen.
Apothekerin Hayriye Polat
Mentale Gesundheit ist ein wichtiger Teil des Wohlbefindens von Frauen. In herausfordernden
Zeiten, die durch Stress, Ängste und Schlafprobleme begleitet sind, ist verständnisvolle
Unterstützung besonders wichtig. Als Apothekerinnen sind wir oft die ersten Ansprechpersonen und
können mit einfühlsamer Beratung und individuellen Lösungen helfen. Die mentale Gesundheit
verdient mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung.
Warum ist das Thema für Frauen besonders relevant?
Frauen mittleren Alters stehen oft vor der Herausforderung, verschiedene Rollen gleichzeitig zu erfüllen – ob als Mutter, Berufstätige oder Partnerin. Diese Mehrfachbelastung kann zu mentalem Stress führen, da sie versuchen, allen Anforderungen gerecht zu werden. Hinzu kommen hormonelle Veränderungen, wie die Wechseljahre, die Stimmungsschwankungen, Erschöpfung und Schlafprobleme begünstigen können. Diese Veränderungen können die emotionale Stabilität beeinträchtigen und das allgemeine Wohlbefinden mindern. Ein bewusster Umgang mit mentaler Gesundheit, beispielsweise durch Achtsamkeitsübungen oder regelmäßige Pausen, kann helfen, die innere Balance zu bewahren.
Dr. med. Catharina Hamm
Die Verbindung zwischen Herz und Hirn ist real und entscheidend für unsere Gesundheit. Mentale Gesundheit ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit; Depressionen erhöhen das Risiko für Herzerkrankungen bei Frauen erheblich, und akuter, massiver Stress kann Frauen sprichwörtlich das Herz brechen, das „Broken-Heart-Syndrom“ gibt es wirklich. Daher sollten wir sowohl unser Herz als auch unseren Geist aktiv pflegen.
Frauen sind oft einem hohen äußeren Druck ausgesetzt. Body Positivity bedeutet,
den eigenen Körper liebevoll und wertschätzend zu betrachten, anstatt ihn mit
unrealistischen Idealen zu vergleichen. Es geht darum, sich selbst zu akzeptieren,
unabhängig von gesellschaftlichen Schönheitsnormen, und sich auf das eigene
Wohlbefinden zu konzentrieren.
Welche Bausteine umfasst mentale Gesundheit?
Gedanken und Emotionen – Ein gesunder Umgang mit Gedanken und Emotionen
beginnt mit Selbstmitgefühl. Indem wir uns bewusst machen, wie wir über uns selbst
denken, können wir negative Muster erkennen und verändern. Techniken wie
Meditation oder Affirmationen helfen, eine positive innere Haltung zu fördern.
Körperliche Gesundheit – Bewegung, Ernährung und Schlaf sind zentrale Faktoren
für unser Wohlbefinden. Sport kann helfen, Stress abzubauen und das
Selbstbewusstsein zu stärken. Eine ausgewogene Ernährung unterstützt die
Gehirnfunktion und fördert die emotionale Stabilität. Ein ausgeglichener
Hormonhaushalt spielt eine entscheidende Rolle für unsere Stimmung, Energie und
allgemeine Gesundheit, wobei Faktoren wie Stress, Ernährung und Schlaf diesen
beeinflussen können. Nährstoffmangel kann sowohl körperliche als auch psychische
Beschwerden verursachen, weshalb eine bewusste und abwechslungsreiche
Ernährung essenziell ist. Ausreichender Schlaf ist essenziell, um den Körper und
Geist zu regenerieren und langfristig gesund zu bleiben.
Soziale Interaktionen – Beziehungen zu anderen Menschen sind eine wichtige
Ressource für mentale Stabilität. Ein unterstützendes Umfeld kann Trost spenden
und helfen, belastende Situationen zu bewältigen. Regelmäßige soziale Interaktionen
fördern das Zugehörigkeitsgefühl und reduzieren das Risiko für psychische
Erkrankungen.
Apothekerin Julia Oks-Heidar
Für starke Frauen ist es wichtig die eigenen Stärken zu kennen, aber auch persönliche Grenzen zu
respektieren. Das heißt achtsam sich selbst gegenüber zu sein. Dazu zählt sowohl sich regelmäßig
Zeit für sich selbst zu nehmen und seine Batterien wieder aufzuladen als auch gesundes Essen,
gesunder Schlaf und regelmäßige Sportaktivitäten.
Was passiert, wenn die mentale Gesundheit aus der Balance gerät?
Eine Disbalance kann sich in verschiedenen Symptomen äußern:
Erschöpfung und Müdigkeit: Ständige Überforderung kann zu chronischer
Erschöpfung führen, die sich sowohl körperlich als auch geistig bemerkbar
macht
Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen: Bewegung und Ernährung beeinflussen nicht nur die physische, sondern auch die psychische Gesundheit. Regelmäßige
körperliche Aktivität fördert die Ausschüttung von Endorphinen, die als natürliche Stimmungsaufheller wirken. Eine ausgewogene Ernährung versorgt das Gehirn mit wichtigen Nährstoffen, die zur emotionalen Stabilität beitragen.
Konzentrationsprobleme und verminderte Leistungsfähigkeit: Stress und
emotionale Belastungen können sich negativ auf die kognitive
Leistungsfähigkeit auswirken, wodurch alltägliche Aufgaben schwerer fallen.
Körperliche Beschwerden: Mentale Belastungen manifestieren sich oft auch
körperlich, z. B. in Form von Kopfschmerzen, Verspannungen oder Magen-
Darm-Problemen. Auch die Herzgesundheit kann darunter leiden, da
chronischer Stress und psychische Belastungen das Risiko für Bluthochdruck
und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen können.
Um mit diesen Symptomen umzugehen, suchen viele Menschen nach
Bewältigungsstrategien – nicht immer gesunden. Dies kann sich in übermäßigem
Alkoholkonsum, exzessivem Sport oder unkontrolliertem Essen (Binge-Eating)
äußern, was langfristig die körperliche und mentale Gesundheit weiter belasten kann.
Gabriele Kammler
Körper und Geist sind untrennbar miteinander verbunden. Yoga ermöglicht es - wissenschaftlich erwiesen -, über Atemübungen, leichte körperliche Übungen und Achtsamkeit gezielt Wechseljahressymptome, Ängste und Depressionen zu lindern. Yoga schenkt innere Stärke, mehr Gelassenheit sowie neue Lebensfreude und ist für wirklich jeden machbar!
Einsamkeit ist einer der größten Risikofaktoren für die mentale Gesundheit. Studien
zeigen, dass soziale Isolation vergleichbare gesundheitliche Auswirkungen haben
kann wie Rauchen oder Bluthochdruck. Ein aktiver Austausch mit anderen und die
Pflege sozialer Kontakte können helfen, Einsamkeit zu reduzieren.
Was kann ich präventiv tun?
Resilienz stärken
Resilienz ist die Fähigkeit, trotz Stress und Krisen handlungsfähig zu bleiben und
sich von Rückschlägen zu erholen. Sie entsteht durch bewusste Strategien, die
helfen, Herausforderungen nicht als unüberwindbar zu sehen. Achtsamkeit spielt
dabei eine zentrale Rolle: Wer regelmäßig innehält, auf seine Bedürfnisse hört und
sich bewusst auf positive Aspekte konzentriert, entwickelt eine stabilere innere
Haltung. Dankbarkeitstagebücher oder kurze Reflexionsübungen können helfen, den
Blick auf Ressourcen und Erfolge zu lenken, statt sich ausschließlich auf Probleme
zu fokussieren.
Auch der Umgang mit Zielen und Belastungen beeinflusst die Widerstandskraft.
Menschen, die realistische Ziele setzen und Herausforderungen als Lernprozesse
betrachten, erfahren mehr Selbstwirksamkeit. Es geht nicht darum, Rückschläge zu
vermeiden, sondern eine konstruktive Haltung zu ihnen zu entwickeln. Soziale
Unterstützung ist dabei essenziell – Gespräche mit nahestehenden Personen oder
professionelle Begleitung helfen, Belastungen besser zu verarbeiten und eine neue
Perspektive auf schwierige Situationen zu gewinnen.
Neben mentalen und emotionalen Faktoren spielt auch die körperliche Gesundheit
eine wichtige Rolle. Regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung und ausreichend
Schlaf sind grundlegende Bausteine für eine stabile Resilienz. Wer seinen Körper
stärkt, schafft bessere Voraussetzungen, um auch psychische Belastungen
auszugleichen. Resilienz ist keine angeborene Eigenschaft, sondern eine Fähigkeit,
die sich durch bewusste Entscheidungen und gezielte Strategien aufbauen und
festigen lässt.
Gesunde Routinen etablieren
Feste Alltagsgewohnheiten, wie ein strukturierter Tagesablauf, regelmäßige
Bewegung und Entspannungsrituale, tragen zu einem ausgeglichenen Leben bei.
Prof. Dr. med Ingo Fietze
Es gibt ihn, den Schönheitsschlaf. Dafür brauchen Frauen mehr als Männer
sogenannte Einschlafroutinen.
Aber noch wichtiger ist der Schlaf für das Immunsystem, die Hirngesundheit, die mentale
Leistungsfähigkeit und das gesunde Altern. Hauptstörfaktoren für einen gesunden Schlaf sind bei
Frauen Stress, Angst und finanzieller Druck.
Kleine Veränderungen im Alltag, wie drei tiefe Atemzüge am Morgen oder ein
Dankbarkeitstagebuch, können langfristig große Effekte auf die mentale Gesundheit
haben. Diese winzigen Gewohnheiten helfen dabei, neue Routinen zu etablieren und
schrittweise die eigene Balance zu verbessern.
Was kann ich tun, wenn ich bereits mittendrin stecke?
Journaling: Das schriftliche Festhalten von Gedanken und Gefühlen kann helfen, Klarheit zu gewinnen und emotionale Belastungen zu verarbeiten.
Sport und Bewegung: Körperliche Aktivität trägt zur Reduktion von Stress bei und steigert das allgemeine Wohlbefinden.
Ernährung: Eine bewusste Ernährung stärkt das emotionale Gleichgewicht und gibt Energie. Wichtig sind Omega-3-Fettsäuren, B-Vitamine und Magnesium – sie fördern die Gehirnfunktion und helfen bei Stress.
Prof. Dr. med. Silke Heimes
Ich, mein Stift, mein Notizbuch. Schreiben ist Psychohygiene
Die lokale Apotheke vor Ort als beste Hilfe
Apotheken vor Ort bieten eine niedrigschwellige Anlaufstelle für Frauen, die Unterstützung für ihre mentale Gesundheit suchen. Oft sind die Apothekenmitarbeiter*innen geschult, dank ihrer großen Beratungskompetenz einfühlsame Hilfestellung zu bieten und geeignete Maßnahmen oder Produkte vorzuschlagen. Ob pflanzliche Präparate, sanfte Beruhigungsmittel oder Ratschläge zu Schlafproblemen – die lokale Apotheke ist ein Ort, an dem Betroffene ohne lange Wartezeiten ein offenes Ohr und hilfreiche Empfehlungen finden können. Auch Informationen zu weiterführenden Hilfsangeboten sind hier oft erhältlich.
Apothekerin Stefanie Basmer
Wie schon Wonder Woman sagte: „Ich werde für diejenigen kämpfen, die nicht für sich selbst kämpfen können.“ Auch ich als Apothekerin sehe dies als meine tägliche Aufgabe. Wir müssen Frauen unterstützen, aufzubrechen, loszuziehen und ihre Wünsche zum Ausdruck zu bringen – privat, beruflich und für ihre mentale Gesundheit. Denn in der gegenwärtigen Welt gibt es noch genug zu tun, wofür man offene Augen, ein großes Herz, einen klaren Verstand und einen starken Rücken braucht.
Apothekerin Elisabeth Sommersgutter
In der Apotheke berate ich Frauen in verschiedenen Lebenslagen zum Thema mentale Gesundheit: In
der Jugend, wenn Haut und Seele noch nicht im Einklang sind. In der Phase vor der Mutterschaft,
wenn sich die hormonelle Verhütung auch auf die Psyche auswirkt. Nach der Geburt, wenn die Frau
mit ihrer neuen Rolle kämpft (Muttertät). In der (Prä)-Menopause, in der die körperlichen
Veränderungen auch die Psyche betreffen. Und nach dem Verlust des Partners, wenn die Frau mit
der Trauer kämpft oder froh ist endlich die Belastung los zu sein (ein "verbotenes" Gefühl).
Wer hilft mir noch weiter?
Wenn die mentale Gesundheit aus dem Gleichgewicht gerät, ist es wichtig zu wissen,
wo man Unterstützung findet. Oft fällt es schwer, den ersten Schritt zu gehen – doch
es gibt zahlreiche Anlaufstellen, die Ihnen helfen können.
Digitale Angebote wie Open Up, nilo.health oder BetterHelp bieten flexible und
niedrigschwellige Unterstützung an. Über diese Plattformen erhalten Sie Zugang zu
professionellen Coaches und Therapeuten, oft ohne lange Wartezeiten. Ob durch
Einzelgespräche, Gruppensitzungen oder hilfreiche Inhalte zur mentalen Stärkung –
digitale Lösungen können ein wertvoller Begleiter auf Ihrem Weg zu mehr
Wohlbefinden sein.
Wer eine gezielte medizinische oder psychotherapeutische Beratung sucht, kann den
116.117 Terminservice nutzen. Hier erhalten Sie Unterstützung bei der Vermittlung
von Fachärzten und Therapieplätzen – eine wichtige Anlaufstelle, wenn
professionelle Hilfe erforderlich ist.
Egal, welchen Weg Sie wählen – es gibt Unterstützung. Und Sie sind nicht allein.
Wie kann man Betroffene unterstützen? Oft hilft ein offenes Ohr, doch in manchen
Fällen ist professionelle Hilfe notwendig. Mental Health First Aid (MHFA)-Kurse vermitteln Grundlagen zur
Ersten Hilfe bei psychischen Problemen.
Wie kann man Betroffene unterstützen? Oft hilft ein offenes Ohr, doch in manchen
Fällen ist professionelle Hilfe notwendig. MHFA-Kurse vermitteln Grundlagen zur
Ersten Hilfe bei psychischen Problemen.
Wie kann ich Betroffene direkt unterstützen?
Zuhören, ohne zu urteilen
Ermutigen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen
Praktische Unterstützung im Alltag anbieten
Wenn persönliche Unterstützung nicht mehr reicht und die mentalen Probleme
schwerwiegender sind, sollten Sie unbedingt externe professionelle Hilfe in Anspruch
nehmen bzw. den Betroffenen dazu raten.
Mentale Gesundheit als Teil des Longevity-Ansatzes
Langfristige Gesundheit umfasst nicht nur körperliche Fitness, sondern auch
psychisches Wohlbefinden. Mentale Stabilität trägt entscheidend zur Lebensqualität
und gesunden Alterung bei. Wer heute auf seine Balance achtet, legt den Grundstein
für ein erfülltes und gesundes Leben. Ein ganzheitlicher Longevity-Ansatz
berücksichtigt daher nicht nur Bewegung, Ernährung und Stressmanagement,
sondern auch gezielte Maßnahmen zur Unterstützung der mentalen Gesundheit auf
biochemischer Ebene.
Nina Ruge
Stimmungsschwankungen, Depression, Aggression - gehört das zum Altern dazu? Das kann passieren und ist oft hormonell bedingt. Einsamkeit ist eine “Volkskrankheit”, und Selbstwertprobleme nehmen zu - mit Falten und Gewicht. Lasst uns mentale Probleme aus der Tabuzone holen und Lösung, Heilung, Unterstützung diskutieren! Wir wissen heute so viel darüber, wie mentale Probleme unsere Gesundheit einschränken und den Alterungsprozess beschleunigen - und was wir tun können, um uns zu befreien!
Ein wichtiger Aspekt ist der Hormonstatus, da ein Ungleichgewicht von Hormonen
wie Cortisol, Östrogen, Testosteron oder Schilddrüsenhormonen erheblichen Einfluss
auf die psychische Verfassung haben kann. Ebenso spielt der Eisenhaushalt eine
Rolle, da Eisenmangel mit Symptomen wie Müdigkeit, Konzentrationsproblemen und
Stimmungsschwankungen einhergehen kann. Entzündungswerte, insbesondere das
Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren, sind ebenfalls entscheidend, da
chronische Entzündungen mit depressiven Verstimmungen und erhöhter
Stressanfälligkeit in Verbindung stehen. Auch Vitaminmängel, insbesondere ein
Defizit an B-Vitaminen und Vitamin D, können die mentale Gesundheit
beeinträchtigen, da sie essenziell für die Nervenfunktion und die Produktion von
Neurotransmittern sind.
Prof. Dr. med. Mandy Mangler
Das Bewusstsein für Mentale Gesundheit ist im gesamten Leben wichtig. In der Menopause spielt das Thema Mentale Gesundheit eine besondere Rolle, denn diese kann durch biographische Erlebnisse, allgemeine Alterung und die hormonellen Veränderungen der Menopause verändert sein. Daher ist das Pflegen der mentalen Gesundheit in der Menopause durch ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung, Schlaf, Sinnhaftigkeit der Arbeit, soziale Kontakte und Unterstützung der eigenen Selbstwirksamkeit sehr wichtig. Gelegentlich braucht es auch eine Begleitung durch Expertinnen für mentale Gesundheit
Neben einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßigen Blutwertkontrollen können
gezielte Supplements die mentale Resilienz unterstützen. Adaptogene wie
Rosenwurz (Rhodiola Rosea) haben sich als hilfreich erwiesen, um Stress besser zu
bewältigen und die kognitive Leistungsfähigkeit zu fördern. Ein individualisierter
Ansatz, der sowohl Lebensstilfaktoren als auch biochemische Marker einbezieht,
kann langfristig dazu beitragen, nicht nur körperlich, sondern auch mental gesund zu
altern.
Prof. Dr. med. Julia Seiderer-Nack
Die Forschung zeigt, dass unser Darm-Mikrobiom nicht nur unsere Verdauung regelt, es beeinflusst
auch unser Denken und Fühlen und damit unsere psychische Gesundheit. Über die sogenannte
Darm-Hirn-Achse sind der Darm und sein Mikrobiom in ständigem Austausch mit dem zentralen
Nervensystem. Im weiblichen Darm findet sich ein anderes Mikrobiom als im Darm von Männern.
Studien belegen, dass Ernährung und Lebensweise Auswirkungen auf die mentale Gesundheit von
Frauen haben und dass bis hin zu Symptomen wie Depressionen, Angststörungen, aber auch bei
Konzentrationsstörungen in den Wechseljahren oder Demenz.
Pflichttext
NEURAPAS balance
Anwendungsgebiete:
Das Präparat ist ein pflanzliches Arzneimittel bei depressiver Verstimmung mit nervöser Unruhe.
Anwendungsgebiete:
Leichte vorübergehende depressive Störungen mit nervöser Unruhe.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Selen Verla purKaps
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
Das Präparat ist ein traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Linderung von Stress-Symptomen wie Müdigkeit und Erschöpfung bei Erwachsenen. Das Arzneimittel ist ein traditionelles Arzneimittel, das ausschließlich auf Grund langjähriger Anwendung für das Anwendungsgebiet registriert ist.
Zur Anwendung bei Erwachsenen ab 18 Jahren.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
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Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
Floradix Eisen Sticks Salus
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.