Was wird getestet?
Laborchemische Analyse des prozentualen Anteils der Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaen und Docosahexaensäure aus dem Kapillarblut
Bluttest mit bequemer Probennahme zuhause
Omega-3-Fettsäuren, vor allem Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) sind für die menschliche Gesundheit unerlässlich. Sie sind wesentlicher Bestandteil aller Zellmembranen und kommen in besonders hohem Maß im Gehirn, anderen Nervengeweben und der Netzhaut des Auges vor. Eine hohe Zufuhr der beiden Omega 3 Fettsäuren EPA und DHA kann erreicht werden durch den häufigen Verzehr von fettem Seefisch (Lachs, Hering, Aal, Thunfisch) oder von Algen als pflanzlicher Alternative. Grundsätzlich wirken Omega-3 Fettsäuren entzündungshemmend, gefäßerweiternd, blutdrucksenkend, gerinnungshemmend und stabilisierend auf den Herzrhythmus. Außerdem verbessern sie die Fließeigenschaften des Blutes, senken den Triglyceridspiegel, steigern den HDL-Cholesterin-Wert und stabilisieren Ablagerungen innerhalb der Halsschlagader. Daher senken Omega-3-Fettsäuren das Risiko für Arteriosklerose, koronare Herzerkrankungen, Herzrhythmusstörungen, plötzlichen Herztod sowie einen Schlaganfall. Neben der schützenden Wirkung auf Herz und Gefäße konnte auch ein positiver Einfluss der Omega-3-Fettsäuren im Zusammenhang mit verschiedenen psychischen Erkrankungen, ADHS (Aufmersamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom) und einer Vielzahl von entzündlichen Erkrankungen (z. B. rheumatoide Arthritis, Neurodermitis, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa) gezeigt werden. Ein Omega-3-Index von über 8% zeigt einen guten kardiovaskulären Schutz an. Liegt er unter 4%, so ist die Wahrscheinlichkeit für einen plötzlichen Herztod im Vergleich dazu 10fach erhöht. Durch den Omega-3-Index lässt sich daher das persönliche kardiovaskuläre Risiko besser einschätzen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für eine individuelle Therapie, die ausschließlich nach Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten erfolgen sollte.
Sinnvolle Untersuchung bei:
- Bluthochdruck
- Arteriosklerose
- koronaren Herzkrankheiten
- Herzrhythmusstörungen
- depressive Verstimmungen
- ADHS
- trockene Haut
- Augen- bzw. Sehprobleme
- vermindertes Erinnerungsvermögen
- Antriebslosigkeit
- Müdigkeit
- Konzentrationsstörungen
- Lernstörungen
- entzündliche Erkrankungen