Was wird getestet?
Laborchemische Analyse des Ferritin-Spiegels
Bluttest mit bequemer Probennahme zuhause
Für den Menschen stellt Eisen ein lebensnotwendiges Spurenelement dar, welches vom Körper nicht selbst synthetisiert werden kann. Aus diesem Grund ist es notwendig, ausreichend Eisen über die Nahrung aufzunehmen. Neben den bekannten Eisenlieferanten wie Fleisch und Fleischprodukten enthalten auch zahlreiche Gemüsesorten, Hülsenfrüchte und Getreideprodukte hohe Konzentrationen an Eisen. Durch eine ausreichende Versorgung wird sichergestellt, dass eine Vielzahl eisenabhängiger Stoffwechselprozesse wie Sauerstofftransport, Energiegewinnung und Immunreaktion problemlos ablaufen können. Eisenmangel ist weltweit der am häufigsten auftretende Nährstoffmangel. Störungen des Eisenstoffwechsels, vor allem Eisenmangelerkrankungen, werden mit einer Vielzahl an Krankheitsbildern assoziiert. Insbesondere Kinder bis fünf Jahre sowie Frauen im gebärfähigen Alter sind häufig davon betroffen. Eine latente Einschränkung der Eisenversorgung zieht Funktionsstörungen in fast allen Körpersystemen nach sich. Häufig zeigen sich diese in Form von Erschöpfung, Müdigkeit, Infektanfälligkeit, trockener und spröder Haut, Störungen von Haar- und Nagelwachstum, diffusem Haarausfall oder Mundwinkelrhagaden. Ein Routinemarker zur Analyse des Speichereisenstatus stellt das eisenassoziierte Protein Ferritin dar. Es bindet und speichert Eisen in den Zellen des menschlichen Körpers und reguliert den Eisenhaushalt, indem es dieses bei Bedarf freisetzt. Ein Ferritinmangel deutet darauf hin, dass bereits seit längerer Zeit ein Eisenmangel besteht. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für eine individuelle Therapie, die ausschließlich nach Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten erfolgen sollte.
Sinnvolle Untersuchung bei:
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Erschöpfung / Müdigkeit
- Konzentrationsstörungen
- Haarausfall
- verminderte Leistungsfähigkeit
- blasse Haut