Was wird getestet?
Bestimmung von Borrelien, Babesien, Anaplasmen, FSME, Bartonella spp. und Rickettsien in der Zecke
Lassen Sie die Zecke im Labor analysieren
Eine Zecke kann ernsthafte Krankheiten übertragen: die so genannte Lyme-Borreliose oder in eher seltenen Fällen die Frühling-Sommer-Meningoenzephalitis, meist nur als FSME benannt. Darüber hinaus können durch Zecken übertragene Koinfektionen mit Anaplasmen und Babesien auftreten. Da man nie wissen kann, ob bzw. welche Krankheitserreger eine Zecke in sich trägt, sollten Zeckenstiche immer ernst genommen werden. Durch die eingesendeten Zecke lässt sich das Risiko für eine mögliche Infektion der betreff enden Person frühzeitig einschätzen. Etwaige Symptome können sicherer interpretiert und therapeutische Maßnahmen frühzeitig empfohlen werden. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für weitere diagnostische Maßnahmen und sollten in jedem Fall mit einem Arzt oder Therapeuten besprochen werden. Bei diesem labormedizinischen Verfahren wird die Erbinformation des Erregers (Borrelien, Babesien, Anaplasmen, FSME-Viren, Rickettsien) in der infizierten Zecke nachgewiesen. ACHTUNG: Auch wenn die Zecke einen Erreger in sich trägt, heißt das nicht automatisch, dass der Mensch infiziert wurde.
Sinnvolle Untersuchung bei:
- Frühzeitiger Hinweis auf eine potentielle Infektionsgefahr durch die Analyse der entfernten Zecke