Was wird getestet?
PCR-Test zur Erkennung von Geschlechtskrankheiten durch 7 bakterielle Erreger sexuell übertragbarer Infektionen (STI) sowie 3 Erreger von Pilzinfektionen
Urintest mit bequemer Probennahme zuhause
Erreger von sexuell übertragbaren Infektionen (STI = sexually transmitted infections) können Bakterien, Pilze, Viren oder andere Mikroorganismen sein, die auf menschlichen Schleimhäuten leben und sich dort vermehren. Abhängig von den sexuellen Praktiken können diese Infektionen die Schleimhäute der Harnwege, Geschlechtsorgane, des Enddarms oder des Mund-Rachenraumes betreffen. Viele Infektionen verlaufen asymptomatisch ohne zu sichtbaren Krankheitssymptomen zu führen, können jedoch während des Intimkontakts unbemerkt übertragen werden. Die übertragenen Infektionen lösen bei manchen Patienten bereits kurze Zeit nach der Übertragung sichtbare Symptome, wie eitrigen Ausfluss der Vagina oder Harnröhre aus. Bei anderen kommt es erst nach Monaten oder Jahren zu Komplikationen, wie ungewollte Kinderlosigkeit oder chronischen Entzündungen der inneren Geschlechtsorgane. Oft sind die beiden Geschlechter unterschiedlich stark betroffen. Für die Diagnose der sexuell übertragbaren Erkrankungen hat sich die Polymerasekettenreaktion (PCR) als neuer Goldstandard etabliert. Dieses Verfahren ermöglicht einen direkten und hochspezifischen Nachweis der Erreger. Üblicherweise wird eine Untersuchung und gegebenenfalls Mitbehandlung des Partners empfohlen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für eine individuelle Therapie, die ausschließlich nach Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten erfolgen sollte.
Sinnvolle Untersuchung bei:
- Juckreiz
- Brennen
- eitriger Ausfluss
- Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen
- Rötungen oder Veränderungen an Haut oder Schleimhäuten
- Fieber
- Störungen der Regelblutung bei Frauen
- Harnröhrenentzündungen
- unklare Unterleibsentzündungen
- Unfruchtbarkeit
- Gebärmutterhalsentzündungen
- Blasenentzündung
- Eileiterschwangerschaften
- Nebenhodenentzündungen
- Nierenbeckenentzündungen
- Entzündungen der Gebärmutterschleimhaut
- Schleimhautverklebung der Eileiter
- Meningitis
- Pneumonie
- Haut- und Nagelmykosen
- Vaginalsoor
- Vulvitis
- Infektionen der Mundhöhle