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Sennesblätter
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Sennesblätter

Sennesblätter

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Sennesblätter

Wirkstoff

  • Sennesblätter 100 g

Anwendungsgebiete:
  • Das Präparat ist ein pflanzliches stimulierendes Abführmittel.
  • Dieser Arzneitee ist zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung (Obstipation) geeignet.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
  • Das Präparat ist ein pflanzliches stimulierendes Abführmittel.
  • Dieser Arzneitee ist zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung (Obstipation) geeignet.
PZN: 07597662
Anbieter: Bombastus-Werke AG
Packungsgröße: 30 g
Monopräparat: Ja
  • Nehmen Sie Sennesblätter immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Sennesblätter nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da die Teeaufgüsse aus Sennesblättern sonst nicht richtig wirken können! Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren trinken 2-mal täglich 1 Tasse eines wie in Kategorie "Art der Anwendung" beschrieben, bereiteten Teeaufgusses.
  • Die individuell richtige Dosierung ist die geringste, die erforderlich ist, um einen weich geformten Stuhl zu erhalten. Dazu kann gegebenenfalls 1 Tasse Teeaufguss bereits ausreichen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Das stimulierende Abführmittel Sennesblätter darf ohne ärztlichen Rat nicht über einen längeren Zeitraum (mehr als 1 - 2 Wochen) angewendet werden.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Sennesblätter zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels angewendet haben, als Sie sollten
    • Bei versehentlicher oder beabsichtigter Überdosierung können schmerzhafte Darmkrämpfe und schwere Durchfälle mit Folge von Wasser- und Salzverlusten sowie eventuell starke Magen-Darm-Beschwerden auftreten. Überdosierung über einen längeren Zeitraum kann zur Leberschädigung führen. Bei Überdosierung benachrichtigen Sie bitte umgehend einen Arzt. Er wird entscheiden, welche Gegenmaßnahmen (z. B. Zuführung von Flüssigkeit und Salzen) gegebenenfalls erforderlich sind.

 

  • Wenn Sie die Anwendung des Arzneimittels vergessen haben
    • Holen Sie die vergessene Anwendung nicht nach, sondern führen Sie in einem solchen Fall die Anwendung wie ursprünglich vorgesehen fort.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Etwa 1/2 Teelöffel voll (ca. 0,75 g) Sennesblätter wird mit siedendem Wasser (ca. 150 ml) übergossen. Nach etwa 10 bis 15 Minuten wird die Flüssigkeit durch ein Teesieb abgegossen.
  • Sie sollten den Teeaufguss möglichst abends vor dem Schlafengehen trinken. Die Wirkung tritt normalerweise nach 8 - 12 Stunden ein.

     

  • Dieses Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Sennesblätter sind,
    • bei Darmverschluss und Darmverengung sowie Erschlaffung der Darmmuskulatur,
    • bei akut-entzündlichen Erkrankungen des Darmes, z. B. bei Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder Blinddarmentzündung,
    • bei Bauchschmerzen unbekannter Ursache,
    • bei schwerem Flüssigkeitsmangel im Körper mit Wasser- und Salzverlusten,
    • während Schwangerschaft und Stillzeit,
    • bei Kindern unter 12 Jahren.

  • Teeaufgüsse aus Sennesblättern dürfen wegen unzureichender toxikologischer Untersuchungen in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht getrunken werden.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Mögliche Nebenwirkungen
    • Überempfindlichkeitsreaktionen wie Juckreiz, Nesselsucht, Hautausschläge (entweder örtlich begrenzt oder am ganzen Körper) können auftreten. In diesen Fällen ist der Arzneitee abzusetzen. In Einzelfällen können krampfartige Magen-Darm-Beschwerden sowie Durchfälle auftreten, insbesondere bei Patienten mit Reizdarm. Diese Beschwerden können jedoch auch als Folge einer individuellen Überdosierung auftreten. In diesen Fällen ist eine Dosisreduktion erforderlich. Durch Abbauprodukte kann es zu einer intensiven Gelbfärbung oder rotbraunen Verfärbung des Harns kommen, die aber vorübergehend und harmlos ist. Bei andauerndem Gebrauch oder Missbrauch können auftreten:
      • erhöhter Verlust von Wasser und Salzen (Elektrolytverluste), insbesondere Kaliumverluste. Der Kaliumverlust kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Herzglykosiden (den Herzmuskel stärkende Arzneimittel), Saluretika (harntreibende Arzneimittel) und Cortison und cortisonähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroide).
      • Ausscheidung von Eiweiß und roten Blutkörperchen im Harn.
      • Pigmenteinlagerung in die Darmschleimhaut (Pseudomelanosis coli). Diese Einlagerung ist harmlos und bildet sich normalerweise nach dem Absetzen des Präparates zurück.
    • Besondere Hinweise
      • Bei Auftreten von Unverträglichkeitsreaktionen (Hautausschlägen) muss der Arzneitee abgesetzt werden. Wenn krampfartige Magen-Darm-Beschwerden oder Durchfälle auftreten, ist eine Dosisreduktion erforderlich.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

  • Bei Anwendung dieses Arzneimittels zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Bei andauerndem Gebrauch oder bei Missbrauch ist durch Kaliummangel eine Verstärkung der Wirkung bestimmter, den Herzmuskel stärkender Arzneimittel (Herzglykoside) sowie eine Beeinflussung der Wirkung von Mitteln gegen Herzrhythmusstörungen möglich. Die Kaliumverluste können durch gleichzeitige Anwendung von bestimmten Arzneimitteln, die die Harnausscheidung steigern (Saluretika), von Cortison und cortisonähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroide) oder Süßholzwurzel verstärkt werden.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Besondere Vorsicht bei der Anwendung dieses Arzneimittels ist erforderlich, wenn die unter Kategorie Indikation beschriebenen Beschwerden verstärkt auftreten. Fragen Sie in diesem Fall Ihren Arzt oder Apotheker. Die Langzeitanwendung stimulierender Abführmittel sollte vermieden werden. Eine über die kurzdauernde Anwendung hinausgehende Einnahme stimulierender Abführmittel kann zu einer Verstärkung der Darmträgheit und Abhängigkeit von Abführmitteln führen. Sofern eine tägliche Anwendung von Abführmitteln erforderlich ist, sollte die Ursache der Verstopfung abgeklärt werden. Sennesblätter sollten nur dann eingesetzt werden, wenn die Verstopfung durch eine Ernährungsumstellung oder durch Quellstoffpräparate nicht zu beheben ist. Bitte sprechen Sie vor der Anwendung von Sennesblättern mit einem Arzt, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
      • Herzglycoside,
      • Präparate zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen,
      • Präparate, welche eine QT-Zeit-Verlängerung bewirken,
      • Präparate zur Steigerung der Harnausscheidung,
      • Cortison oder cortisonähnliche Substanzen,
      • Süßholzwurzelpräparate.
    • Wie alle Abführmittel sollten Sennesblätter nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden, wenn Kotstauung und nicht geklärte Magen-Darm-Beschwerden wie z. B. Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen vorliegen, weil diese Beschwerden Anzeichen für einen Darmverschluss sein können.
    • Hinweis:
      • Bei inkontinenten Erwachsenen sollte beim Trinken von Teeaufgüssen aus Sennesblättern ein längerer Hautkontakt mit dem Kot durch Wechseln der Vorlage vermieden werden. Bei Patienten mit Nierenerkrankungen sollte besonders auf mögliche Störungen des Gleichgewichts der Mineralstoffe im Körper geachtet werden. Teeaufgüsse sollen grundsätzlich mit kochendem Wasser zubereitet werden. Eine Zubereitung von Tee mit warmem Wasser ist nicht ausreichend.
    • Kinder und Jugendliche
      • Kinder unter 12 Jahren dürfen Teeaufgüsse aus Sennesblättern nicht trinken.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es liegen keine Erfahrungen hinsichtlich der Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vor.

Wirkstoff

  • Sennesblätter 100 g