Was wird getestet?
Bestimmung des Säure-Basen-Haushaltes
Urintest mit bequemer Probennahme zuhause
Der Säure-Basen-Haushalt in unserem Körper hat einen großen Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden. Er ist wichtig für entscheidende Körperfunktionen und beeinflusst Immunsystem, unsere Energie, Atmung, Verdauung sowie den Energie- und Hormonhaushalt. Auch bei Sportlern wirkt sich ein gestörtes Gleichgewicht des Säure-Basen-Systems auf die Leistungsfähigkeit aus, die zur chronischen Müdigkeit und Muskelproblemen führen kann. Ist der Körper nicht in der Lage, saure Stoffwechselprodukte ausreichend zu neutralisieren und auszuscheiden, kann dies zu verschiedenen körperlichen Beschwerden führen. Bereits 1953 beschrieb der promovierte Arzt und Chemiker Friedrich F. Sander den Säure-Basen-Haushalt des menschlichen Organismus. Seinen jahrelangen Forschungsarbeiten zufolge fungiert das menschliche Bindegewebe unter anderem als „Säuredepot“, in dem der Körper überschüssige Säure einlagert, statt diese auszuscheiden. Sander entwickelte auf Grundlage eines Titrationsverfahrens eine Methode um den sog. „Aziditätsquotienten“ (AQ-Wert) und somit das Ausmaß der Säurebelastung im Bindegewebe zu bestimmen. Säurebildende Lebensmittel wie Fast Food, Bewegungsmangel, Verdauungsstörungen, Leistungssport, verstärkter Eiweißabbau im Stoffwechsel, Umweltgifte, Stress, sowie eine gestörte Ausscheidung der Säuren über Niere, Darm und Haut stören das Gleichgewicht zwischen Säuren- und Basenfreisetzung im Organismus und begünstigen eine „latente Azidose“. Das Prinzip der Säure-Basen-Titration nach Sander beruht auf der Bestimmung der Pufferkapazität von 5 Urinproben innerhalb des Tagesverlaufs. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für eine individuelle Therapie, die ausschließlich nach Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten erfolgen sollte.
Sinnvolle Untersuchung bei:
- Rücken- und Gelenkschmerzen
- brüchige Fingernägel und Haare
- Hautprobleme
- Bindegewebsschwäche / Cellulitis
- Osteoporose
- chronische Erkrankungen
- Diabetes mellitus
- Erschöpfung
- Verspannungen
- rheumatoide Arthritis
- Leistungsschwäche bei Sportlern