Was wird getestet?
Laborchemische Analyse der Herz-Risiko-Parameter Cholesterin, gutes HDL-Cholesterin, schlechtes LDL-Cholesterin, Triglyceride, sowie der LDL-Untergruppen 1-7
Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall zählen zu den häufigsten Gesundheitsrisiken und werden durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören Übergewicht, Bewegungsmangel, fettreiche Ernährung, Rauchen, Stress, Diabetes mellitus und Bluthochdruck. Diese Faktoren führen oft zu Störungen im Fettstoffwechsel, die das Risiko für die Entstehung von Atherosklerose und deren Folgen erhöhen. Das individuelle Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird anhand verschiedener Fettstoffwechselparameter berechnet, darunter Gesamtcholesterin, HDL-Cholesterin (High Density Lipoprotein), LDL-Cholesterin (Low Density Lipoprotein) und Triglyceride. Ein erhöhter LDL-Wert gilt als einer der Hauptfaktoren für die Entwicklung von Atherosklerose. Niedrige HDL-Werte (< 40 mg/dl) stehen ebenfalls mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko im Zusammenhang. Durch die detaillierte Bestimmung der LDL-Untergruppen (Subklassen 1–7) kann dieser Test ein präziseres Bild des individuellen Risikos für koronare Herzerkrankungen liefern. Selbst bei normalen Gesamtcholesterinwerten können erhöhte Werte kleiner LDL-Partikel das Risiko erhöhen, da diese Partikel leichter in die Gefäßwände eindringen und dort Entzündungen und Plaquebildung fördern. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für eine individuelle Therapie, die ausschließlich nach Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten erfolgen sollte.
Sinnvolle Untersuchung bei:
- Diabetes mellitus
- Metabolisches Syndrom
- Adipositas
- genetische Vorbelastung
- ungesunde Ernährung