Was wird getestet?
Laborchemische Analyse des Helicobacter-pylori-Antigens im Stuhl.
Stuhltest mit bequemer Probennahme zuhause
Eine Fehlbesiedlung mit dem Bakterium Helicobacter pylori kann sich durch zahlreiche Magen-Darm-Beschwerden bemerkbar machen, häufig in Verbindung mit einer verstärkten Sekretion von Magensäure. Die Infektion mit Helicobacter pylori erfolgt in der Regel im Kindesalter und bleibt, sofern keine Gegenmaßnahmen ergriff en werden, ein Leben lang im Körper bestehen. Helicobacter pylori ist bekannt dafür, eine Reihe von Magenerkrankungen wie Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre und Zwölffingerdarmgeschwüre zu begünstigen. Die Untersuchung auf eine Helicobacter pylori-Infektion ist daher heute ein wesentlicher Bestandteil der Diagnostik von Magenerkrankungen. In einigen Fällen ist der Test auch für Screening-Zwecke sinnvoll, insbesondere wenn eine Magenspiegelung nicht durchführbar ist, wie beispielsweise bei Kindern. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für eine individuelle Therapie, die ausschließlich nach Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten erfolgen sollte.
Sinnvolle Untersuchung bei:
- Magenschmerzen
- Schmerzen im Oberbauch
- Nüchternschmerz
- Übelkeit
- Erbrechen
- Appetitlosigkeit
- Völlegefühl
- Verdauungsprobleme
- Blähungen
- Aufstoßen
- Müdigkeit
- Kurzatmigkeit und Schwächegefühl
- als Magenkrebsvorsorge