Imodium akut lingual
Abbildung ähnlich
Imodium akut lingual

Imodium akut lingual

Geringer Bestand in Ihrer ausgewählten Apotheke.
Packungsgröße
Menge
Preis
inkl. MwSt.
8,30 ‚ā¨ 2, 5

Imodium akut lingual

Anwendungsgebiete:
  • Loperamidhydrochlorid ist ein Mittel gegen Durchfall.
  • Zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchf√§llen f√ľr Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, sofern keine urs√§chliche Therapie zur Verf√ľgung steht.
  • Eine √ľber 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid darf nur unter √§rztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Loperamidhydrochlorid ist ein Mittel gegen Durchfall.
  • Zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchf√§llen f√ľr Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, sofern keine urs√§chliche Therapie zur Verf√ľgung steht.
  • Eine √ľber 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid darf nur unter √§rztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.
PZN: 01689848
Anbieter: Johnson & Johnson GmbH (Otc)
Packungsgröße: 6 ST
Monopräparat: Nein
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis betr√§gt:
    • Jugendliche ab 12 Jahren
      • Erstdosis: 1 Schmelztablette (= 2 mg Loperamidhydrochlorid)
      • Wiederholungsdosis: 1 Schmelztablette (= 2 mg Loperamidhydrochlorid)
      • Tagesh√∂chstdosis: 4 Schmelztabletten (= 8 mg Loperamidhydrochlorid)
    • Erwachsene
      • Erstdosis: 2 Schmelztabletten (= 4 mg Loperamidhydrochlorid)
      • Wiederholungsdosis: 1 Schmelztablette (= 2 mg Loperamidhydrochlorid)
      • Tagesh√∂chstdosis: 6 Schmelztabletten (= 12 mg Loperamidhydrochlorid)
    • Zu Beginn der Behandlung von akuten Durchf√§llen erfolgt die Einnahme der Erstdosis. Danach soll nach jedem ungeformten Stuhl die Wiederholungsdosis eingenommen werden. Die empfohlene Tagesh√∂chstdosis darf nicht √ľberschritten werden.
  • Kinder unter 12 Jahren
    • Das Arzneimittel ist f√ľr Kinder unter 12 Jahren wegen des hohen Wirkstoffgehalts nicht geeignet. Hierf√ľr stehen nach √§rztlicher Verordnung andere Darreichungsformen zur Verf√ľgung.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nehmen Sie das Arzneimittel ohne √§rztlichen Rat nicht l√§nger als 2 Tage ein.
    • Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung weiterhin besteht, muss das Pr√§parat abgesetzt werden und ein Arzt aufgesucht werden.
    • Eine √ľber 2 Tage hinausgehende Behandlung mit loperamidhaltigen Arzneimitteln darf nur unter √§rztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Suchen Sie m√∂glichst umgehend einen Arzt auf, insbesondere wenn Sie ungew√∂hnliche Symptome versp√ľren (siehe Hinweise f√ľr den Arzt).
    • Hinweise f√ľr den Arzt
      • Als Zeichen einer √úberdosierung von Loperamidhydrochlorid (einschlie√ülich einer relativen √úberdosierung aufgrund einer hepatischen Dysfunktion) k√∂nnen ZNS-Depression wie Stupor (Starrezustand des K√∂rpers), anormale Koordination, Somnolenz (Schl√§frigkeit), Miosis (Pupillenverengung), erh√∂hter Muskeltonus und Atemdepression (Herabsetzung der Atmung) sowie Verstopfung, Ileus und Harnretention auftreten. Kinder k√∂nnen auf die ZNS-Wirkungen empfi ndlicher reagieren als Erwachsene.
      • Die Behandlung richtet sich nach den √úberdosierungserscheinungen und dem Krankheitsbild.
      • Unter √§rztlicher Verlaufsbeobachtung kann versuchsweise der Opioidantagonist Naloxon als Gegenmittel eingesetzt werden. Da Loperamid eine l√§ngere Wirkungsdauer als Naloxon hat, kann die wiederholte Gabe von Naloxon angezeigt sein. Der Patient sollte daher engmaschig √ľber mindestens 48 Stunden √ľberwacht werden, um ein m√∂gliches (Wieder)Auftreten von √úberdosierungserscheinungen zu erkennen.
      • Um noch im Magen vorhandene Wirkstoffreste zu entfernen, kann gegebenenfalls eine Magensp√ľlung durchgef√ľhrt werden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Arzneimittel wird auf die Zunge gelegt. Die Schmelztablette zergeht sofort auf der Zunge und wird mit dem Speichel hinuntergeschluckt. Weitere Fl√ľssigkeitsaufnahme ist nicht erforderlich.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Loperamidhydrochlorid, Levomenthol oder einen deronstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • von Kindern unter 12 Jahren.
    • wenn Sie an Zust√§nden, bei denen eine Verlangsamung der Darmt√§tigkeit zu vermeiden ist, z. B. aufgetriebener Leib, Verstopfung und Darmverschluss, leiden. Das Pr√§parat muss bei Auftreten von Verstopfung (Obstipation), aufgetriebenem Leib oder Darmverschluss (Ileus) sofort abgesetzt werden.
    • wenn Sie an Durchf√§llen, die mit Fieber und/oder blutigem Stuhl einhergehen, leiden.
    • wenn Sie an Durchf√§llen, die w√§hrend oder nach der Einnahme von Antibiotika auftreten, leiden.
    • wenn Sie an chronischen Durchfallerkrankungen leiden. (Diese Erkrankungen d√ľrfen nur nach √§rztlicher Verordnung mit Loperamidhydrochlorid behandelt werden.)
    • wenn Sie an einem akuten Schub einer Colitis ulcerosa (geschw√ľriger Dickdarmentz√ľndung) leiden.
  • Das Arzneimittel darf nur nach √§rztlicher Verordnung eingenommen werden, wenn eine Lebererkrankung besteht oder durchgemacht wurde, weil bei schweren Lebererkrankungen der Abbau von Loperamid verz√∂gert und das Risiko von Nebenwirkungen erh√∂ht sein kann.

  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Auch wenn bei einer begrenzten Anzahl von Frauen (ca. 800), die w√§hrend der Schwangerschaft den Wirkstoff des Pr√§parates einnahmen, keine eindeutigen Hinweise auf eine fruchtsch√§digende Wirkung gefunden wurden, sollten Sie das Arzneimittel in der Schwangerschaft nicht einnehmen.
  • Stillzeit
    • Da geringe Mengen des Wirkstoffs in die Muttermilch √ľbergehen k√∂nnen, sollten Sie das Arzneimittel in der Stillzeit nicht einnehmen.
  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
  • Bei den H√§ufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr h√§ufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • H√§ufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar
  • M√∂gliche Nebenwirkungen:
    • Daten aus klinischen Pr√ľfungen
      • Die in klinischen Studien am h√§ufi gsten berichteten unerw√ľnschten Wirkungen waren Verstopfung, Bl√§hungen, Kopfschmerzen, √úbelkeit und Schwindel.
    • Folgende Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien und nach Markteinf√ľhrung beobachtet:
      • H√§ufig
        • Verstopfung, √úbelkeit, Bl√§hungen
        • Schwindel, Kopfschmerzen
      • Gelegentlich
        • Schl√§frigkeit
        • Schmerzen und Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, Mundtrockenheit
        • Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen
        • Verdauungsst√∂rungen
        • Hautausschlag
      • Selten
        • √úberempfindlichkeitsreaktionen, anaphylaktische Reaktionen (einschlie√ülich anaphylaktischem Schock), anaphylaktoide Reaktionen
        • Bewusstlosigkeit, Starrezustand des K√∂rpers, Bewusstseinstr√ľbung, Hypertonie, Muskelsteifigkeit, Koordinationsst√∂rungen
        • Pupillenverengung
        • Darmverschluss (Ileus, einschlie√ülich paralytischem Ileus), Erweiterung des Dickdarms (Megacolon, einschlie√ülich toxisches Megacolon), Schmerzen auf der
          Zungenoberfläche
        • Aufgebl√§hter Bauch
        • Blasenbildende Hauterkrankungen (einschlie√ülich Stevens-Johnson Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse und Erythema multiforme), Schwellung von Haut oder Schleimh√§uten durch Fl√ľssigkeitsansammlung im Gewebe (Angio√∂dem), Nesselsucht, Juckreiz
        • Harnverhalt
        • M√ľdigkeit
    • Direkt nach der Einnahme berichteten einige Patienten √ľber ein vor√ľbergehendes brennendes oder prickelndes Gef√ľhl auf der Zunge.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

  • Bei Einnahme des Arzneimittels mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimttel einzunehmen/anzuwenden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt vor allem dann, wenn Sie einen oder mehrere der folgenden Wirkstoffe regelm√§√üig oder auch gelegentlich einnehmen m√ľssen:
      • Ritonavir (Mittel zur Behandlung einer HIV-Infektion)
      • Itraconazol, Ketoconazol (Mittel zur Behandlung einer Pilzinfektion)
      • Chinidin (Mittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen)
      • Gemfibrozil (Mittel zur Behandlung erh√∂hter Blutfette)
      • Desmopressin (Mittel zur Behandlung von vermehrtem Harnlassen)
    • Es ist zu erwarten, dass Arzneimittel mit einem √§hnlichen Wirkmechanismus wie dieses Pr√§parat dessen Wirkung verst√§rken k√∂nnen und Arzneimittel, die die Magen-Darmpassage beschleunigen, dessen Wirkung vermindern k√∂nnen
Enthält Phenylalanin oder Aspartam. Darf bei Patienten mit der Stoffwechselstörung Phenylketonurie nicht angewendet werden.
  • Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
      • wenn Sie AIDS haben und zur Durchfallbehandlung das Pr√§parat bei akutem Durchfall einnehmen. Sie sollten bei den ersten Anzeichen eines aufgetriebenen Leibes die Einnahme dieses Pr√§parates bei akutem Durchfall beenden und Ihren Arzt aufsuchen. Es liegen Einzelberichte zu Verstopfung mit einem erh√∂hten Risiko f√ľr eine schwere entz√ľndliche Erweiterung des Dickdarms (toxisches Megacolon) bei AIDS-Patienten vor. Diese litten unter einer durch virale und bakterielle Erreger verursachten infekti√∂sen Dickdarmentz√ľndung (Colitis) und wurden mit Loperamidhydrochlorid behandelt.
      • wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden, konsultieren Sie vor der Einnahme Ihren Arzt.
    • Achten Sie auf einen ausreichenden Ersatz von Fl√ľssigkeiten und Salzen (Elektrolyten).
    • Dies ist die wichtigste Behandlungsma√ünahme bei Durchfall, da es dabei zu gro√üen Fl√ľssigkeits- und Salzverlusten kommen kann. Dies gilt insbesondere f√ľr Kinder.
    • Das Arzneimittel f√ľhrt zu einer Beendigung des Durchfalls, wobei die Ursache nicht behoben wird. Wenn m√∂glich, sollte auch die Ursache behandelt werden. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt.
    • Die empfohlene Dosierung und die Anwendungsdauer von 2 Tagen d√ľrfen nicht √ľberschritten werden, weil schwere Verstopfungen auftreten k√∂nnen.
    • Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung mit diesem Pr√§parat weiterhin besteht, das Arzneimittel abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.

Wirkstoff

  • Loperamid hydrochlorid 2 mg
  • Loperamid 1.86 mg

Hilfsstoff

  • Aspartam
  • Phenylalanin
  • Gelatine
  • Mannitol
  • Natrium hydrogencarbonat
  • Pfefferminz Aroma
  • Maltodextrin
  • Levomenthol