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Thomapyrin CLASSIC Schmerztabletten
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Thomapyrin CLASSIC Schmerztabletten

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Thomapyrin CLASSIC Schmerztabletten
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Größe 20 ST
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Thomapyrin CLASSIC Schmerztabletten
Anwendungsgebiete:
  • Das Pr√§parat ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entz√ľndungshemmendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
  • Es wird angewendet f√ľr Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei:
    • Akuten leichten bis m√§√üig starken Schmerzen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
  • Das Pr√§parat ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entz√ľndungshemmendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
  • Es wird angewendet f√ľr Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei:
    • Akuten leichten bis m√§√üig starken Schmerzen.
PZN: 03046735
Anbieter: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH GB Selbstmedikation /Consumer-Care
Packungsgröße: 20 ST
Monopräparat: Nein
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
    • Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:
      • Einmaldosis
        • 1 - 2 Tabletten (entsprechend 250 - 500 mg Acetylsalicyls√§ure, 200 - 400 mg Paracetamol und 50 - 100 mg Coffein)
      • Maximaldosis pro Tag (24 Stunden)
        • 6 Tabletten (entsprechend 1500 mg Acetylsalicyls√§ure, 1200 mg Paracetamol und 300 mg Coffein)
    • Die Maximaldosis pro Tag (24 Stunden) sollte nicht √ľberschritten werden, und der zeitliche Abstand bis zur Anwendung der n√§chsten Tablette sollte 4 - 8 Stunden betragen.
  • Um das Risiko einer √úberdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nehmen Sie das Pr√§parat ohne √§rztlichen oder zahn√§rztlichen Rat nicht l√§nger als 3 - 4 Tage ein.

 

 

  • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bei einer √úberdosierung k√∂nnen anfangs (1. Tag) √úbelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Schl√§frigkeit und ein allgemeines Krankheitsgef√ľhl, aber auch Schwindel und Ohrenklingen, auftreten. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Lebersch√§digung bis hin zum Leberkoma am 3. Tag kommen.
    • Eine √úberdosierung oder eine lang andauernde, chronische Anwendung kann zu schweren Lebersch√§den, ZNS-St√∂rungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrenklingen, Seh- oder H√∂rst√∂rungen oder Benommenheit sowie zu Eisenmangelan√§mie, St√∂rungen des S√§ure-Basen-Haushaltes und zur Nierensch√§digung f√ľhren.
    • √úblicherweise sind fr√ľhe Symptome einer akuten Coffeinvergiftung Zittern und Ruhelosigkeit. Vergiftungssymptome durch Coffein (√úbelkeit, Erbrechen, verringerter Kaliumblutspiegel, Blutzuckeranstieg, zentralnerv√∂se Symptome, Herz-Kreislauf-Reaktionen bis hin zu Myokardsch√§den) k√∂nnen zus√§tzlich auftreten bei Aufnahme gro√üer Mengen in kurzer Zeit.
    • Als weitere m√∂gliche Symptome einer akuten Vergiftung k√∂nnen Blutzuckerabfall (Hypoglyk√§mie), Hautausschlag sowie Magen-Darm-Blutungen, Hyperventilation und Verwirrtheitszust√§nde in Erscheinung treten. Bei schweren Vergiftungen k√∂nnen Delirien, Zittern, Sch√ľttelkr√§mpfe, Atemnot, Schwei√üausbr√ľche, Fl√ľssigkeitsverlust, Erh√∂hung der K√∂rpertemperatur und Koma auftreten.
    • Ein erh√∂htes Vergiftungsrisiko, bis hin zu t√∂dlichem Ausgang, besteht f√ľr √§ltere Patienten, Kinder, Patienten mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholkonsum oder chronischer Fehlern√§hrung sowie Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die zu einer Lebersch√§digung f√ľhren k√∂nnen.
    • Bei Verdacht einer √úberdosierung verst√§ndigen Sie umgehend - auch bei vor√ľbergehend nachlassenden Beschwerden - einen Arzt und unterlassen Sie jede weitere Medikamenteneinnahme.

 

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
  • Nehmen Sie die Tabletten entweder in etwas Fl√ľssigkeit gel√∂st oder unzerkaut mit reichlich Fl√ľssigkeit ein.
  • Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verz√∂gerten Wirkungseintritt f√ľhren.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Acetylsalicyls√§ure, Salicylate oder andere NSAIDs (bestimmte Mittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entz√ľndungen), Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile sind
    • bei Magen- und Darmgeschw√ľren
    • bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen
    • bei schweren Nierenfunktionsst√∂rungen
    • bei schwerer, nicht durch Medikamente einstellbarer Herzinsuffizienz (Herzmuskelschw√§che)
    • bei krankhaft erh√∂hter Blutungsneigung
    • wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen
    • in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft
    • von Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren.

  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel soll w√§hrend der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da die Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeintr√§chtigt werden kann.
    • Sie sollten daher w√§hrend des 1. und 2. Schwangerschaftsdrittels das Arzneimittel nur nach R√ľcksprache mit dem Arzt oder Zahnarzt und nur in der geringsten wirksamen Dosis und f√ľr die k√ľrzestm√∂gliche Zeit einnehmen, da es Hinweise auf ein erh√∂htes Risiko von Fehlgeburten und Missbildungen gibt. Das Gleiche gilt auch f√ľr Frauen mit Kinderwunsch.
    • In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft sowie w√§hrend der Geburt darf das Arzneimittel nicht angewendet werden, da ein erh√∂htes Risiko von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind besteht.
    • Hinweis:
      • Wird w√§hrend der Einnahme des Pr√§parates eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu informieren.
  • Stillzeit
    • Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch √ľber.
    • Das Befinden und Verhalten des S√§uglings k√∂nnen durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeintr√§chtigt werden.
    • Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.
    • Bei l√§ngerer Anwendung bzw. Einnahme h√∂herer Dosen sollte abgestillt werden.
  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende H√§ufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • sehr h√§ufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • h√§ufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • sehr selten: Weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar
  • Die Aufz√§hlung der folgenden unerw√ľnschten Wirkungen umfasst auch solche unter hochdosierter Langzeittherapie mit Acetylsalicyls√§ure bei Rheumapatienten. Magen-Darm-Beschwerden sind wahrscheinlicher, wenn h√∂here Dosen genommen werden.
    • Magen-Darm-System
      • H√§ufig:
        • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen
        • √úbelkeit
        • Erbrechen
        • Bauchschmerzen
        • Mikroblutungen
      • Gelegentlich:
        • Durchfall
        • Bl√§hungen
      • Selten:
        • Magen-Darm-Blutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelan√§mie f√ľhren k√∂nnen. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl oder blutigem Erbrechen, Zeichen einer schweren Magenblutung, m√ľssen Sie sofort den Arzt benachrichtigen.
        • Magen-Darm-Geschw√ľre, die sehr selten zu einem Durchbruch f√ľhren k√∂nnen.
        • Entz√ľndung der Speiser√∂hre
      • H√§ufigkeit nicht bekannt:
        • Magenschleimhautentz√ľndung
    • Endokrines System
      • Sehr selten:
        • verringerter Blutzuckerspiegel
    • Leber
      • Selten:
        • Erh√∂hung bestimmter Leberwerte
      • Sehr selten:
        • Leberfunktionsst√∂rungen
    • Niere
      • Sehr selten:
        • Nierenfunktionsst√∂rungen
    • Blut und lymphatisches System
      • H√§ufigkeit nicht bekannt:
        • Blutungen wie z. B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen mit einer m√∂glichen Verl√§ngerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann √ľber 4 - 8 Tage nach der Einnahme anhalten.
      • Sehr selten:
        • Blutbildver√§nderungen (z. B. Verringerung der Zahl der Blutzellen)
    • Herz
      • Gelegentlich:
        • Herzklopfen
      • Selten:
        • Herzrasen
    • Immunsystem
      • Gelegentlich:
        • √úberempfindlichkeitsreaktionen (Hautreaktionen)
      • Selten:
        • √úberempfindlichkeitsreaktionen wie Anf√§lle von Atemnot, schwere Hautreaktionen (z. B. Erythema multiforme) evtl. mit Blutdruckabfall, allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quincke-√Ėdem), vor allem bei Asthmatikern
      • Sehr selten:
        • Bronchialkrampf bei Patienten, die allergisch auf bestimmte Schmerzmittel (NSAIDs) reagieren
      • Bei den ersten Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion ist das Arzneimittel abzusetzen und ist sofort Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen.
    • Haut
      • Selten:
        • vermehrtes Schwitzen
    • Nervensystem
      • H√§ufig:
        • Schwindel
      • Selten:
        • Zittern
      • H√§ufigkeit nicht bekannt:
        • Kopfschmerzen, Schl√§frigkeit und geistige Verwirrung k√∂nnen Anzeichen einer √úberdosierung sein.
    • Psyche
      • H√§ufig:
        • Nervosit√§t
      • Selten:
        • Erregung
    • Augen
      • H√§ufigkeit nicht bekannt:
        • Sehst√∂rungen
    • Ohren
      • H√§ufigkeit nicht bekannt:
        • gest√∂rtes H√∂rverm√∂gen, Ohrenklingen
    • Allgemein
      • Selten:
        • Ersch√∂pfung
  • In Einzelf√§llen ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entz√ľndungshemmender Arzneimittel (NSAIDs, zu diesen geh√∂rt auch dieses Arzneimittel) eine Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden.
  • Der Coffeinanteil kann zu Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Zittern, Herzrasen oder Magenbeschwerden f√ľhren.
  • Wenn Sie von einer der genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt m√∂glichst umgehend auf.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.


  • Einnahme des Pr√§parates zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Der Acetylsalicyls√§ure-Anteil kann die Wirkungen und Nebenwirkungen folgender Wirkstoffe verst√§rken:
      • gerinnungshemmende Arzneimittel (z. B. Cumarinderivate und Heparin), bestimmte Antidepressiva (SSRI): erh√∂htes Blutungsrisiko
      • Thrombozytenaggregationshemmer (Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutpl√§ttchen hemmen), z. B. Ticlopidin
      • bestimmte Schmerzmittel (NSAIDs), Kortikoide oder gleichzeitiger Alkoholkonsum: erh√∂htes Risiko von Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Magen-Darm-Blutungen)
      • blutzuckersenkende Arzneimittel
      • Valproins√§ure, Methotrexat, Digoxin, Lithium
    • Der Acetylsalicyls√§ure-Anteil kann die Wirkungen folgender Wirkstoffe abschw√§chen:
      • Arzneimittel zur vermehrten Harnausscheidung (Diuretika)
      • Arzneimittel zur vermehrten Harns√§ureausscheidung (bestimmte Gichtmittel)
      • Arzneimittel zur Blutdrucksenkung (Antihypertensiva)
    • Durch gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die den Paracetamol-Abbau in der Leber beschleunigen, wie z. B. barbiturathaltige Schlafmittel, Antiepileptika und Rifampicin, k√∂nnen auch durch sonst unsch√§dliche Dosen von Paracetamol Lebersch√§den hervorgerufen werden; gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung f√ľhren, wie z. B. Propanthelin, k√∂nnen Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verz√∂gert werden.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung f√ľhren, wie z. B. Metoclopramid, k√∂nnen Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol beschleunigt werden.
    • Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chloramphenicol kann die Ausscheidung von Chloramphenicol deutlich verlangsamt und damit das Risiko sch√§dlicher Wirkungen erh√∂ht sein.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Zidovudin wird die Neigung zur Verminderung wei√üer Blutzellen (Neutropenie) verst√§rkt. Dieses Arzneimittel soll daher nur nach √§rztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.
    • Weitere bekannte Effekte:
      • Probenecid, Salicylamid: Verringerte Ausscheidung von Paracetamol, erh√∂hte Gefahr von Nebenwirkungen
      • Gerinnungshemmende Arzneimittel zum Einnehmen: Erh√∂htes Blutungsrisiko, wenn gleichzeitig f√ľr 7 Tage oder l√§nger Paracetamol eingenommen wird
      • Cholestyramin: Verringerte Aufnahme von Paracetamol
    • Die Einnahme von Paracetamol kann die Bestimmung des Gehaltes von Harns√§ure und Zucker im Blut beeinflussen.
    • Coffein vermindert die d√§mpfenden Wirkungen zahlreicher Substanzen, wie z. B. Barbituraten, Antihistaminika etc. Coffein erh√∂ht die herzschlagbeschleunigenden Wirkungen von z. B. Sympathomimetika, Thyroxin etc. Bei Substanzen mit breitem Wirkungsspektrum k√∂nnen die Wechselwirkungen im Einzelnen unterschiedlich und nicht voraussehbar sein (z. B. Benzodiazepine). Orale Kontrazeptiva (sog. ‚ÄěPille"), Cimetidin und Disulfiram vermindern den Coffein-Abbau in der Leber, Barbiturate und Rauchen beschleunigen ihn. Die Ausscheidung von Theophyllin wird durch Coffein herabgesetzt. Coffein erh√∂ht das Abh√§ngigkeitspotenzial von Substanzen vom Typ des Ephedrin. Die gleichzeitige Verabreichung von Gyrasehemmstoffen des Chinoloncarbons√§ure-Typs kann die Ausscheidung von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin verz√∂gern.
    • Das Arzneimitel soll daher nicht zusammen mit einem der hier angegebenen Stoffe angewendet werden, ohne dass der Arzt ausdr√ľcklich die Anweisung gegeben hat.
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken
    • W√§hrend der Anwendung des Pr√§parates sollten Sie m√∂glichst keinen Alkohol trinken.



  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich,
    • bei gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z. B. Cumarinderivate, Heparin)
    • bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen)
    • bei einer √úberempfindlichkeit (z. B. Hautreaktionen) gegen andere Entz√ľndungshemmer/Antirheumatika (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma) oder andere allergene Stoffe
    • bei akuten, chronischen und wiederkehrenden Magen- oder Darmbeschwerden
    • bei Magen-Darm-Geschw√ľren in der Vergangenheit, Magen-Darm-Blutungen oder -Durchbr√ľchen
    • bei Nierenfunktionsst√∂rungen oder vorgesch√§digter Niere
    • bei Leberfunktionsst√∂rungen (z. B. durch chronischen Alkoholmissbrauch oder Leberentz√ľndungen)
    • bei Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel
    • bei Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
    • vor Opeationen
    • bei Schilddr√ľesen√ľberfuncktion (Hyperthyreose)
  • Acetylsalicyls√§ure vermindert in niedriger Dosierung die Harns√§uraeusscheidung. Bei vorbelasteten Patienten kann dies unter Umst√§nden einen Gichtanfall ausl√∂sen.
  • Die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f√ľhren.
  • Die h√§ufigere Einnahme sollte ebenfalls vermieden werden bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Alkoholismus, Rheumatherapie, Dehydratation (starker Austrocknung des K√∂rpers z. B. nach Durchf√§llen, hohen Au√üentemperaturen, exzessiver k√∂rperlicher Belastung mit starkem Schwitzen), chronisch zu niedrigem Blutdruck, schweren Verletzungen.
  • Bei l√§ngerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen. In solchen F√§llen darf ohne eine √§rztliche Beratung keine weitere Einnahme des Schmerzmittels erfolgen.
  • Bei abruptem Absetzen nach l√§ngerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen sowie M√ľdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosit√§t und vegetative Symptome auftreten. Diese Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne √§rztlichen Rat erfolgen.
  • Das Arzneimittel kann die Anzeichen einer Infektion √ľberdecken. Wenn w√§hrend der Anwendung Zeichen einer Infektion (z. B. R√∂tung, Schwellung, √úberw√§rmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverz√ľglich der Arzt zurate gezogen werden.
  • Das Arzneimittel soll wegen des Anteils an Acetylsalicyls√§ure bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen, z. B. auch Windpocken, nur auf √§rztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Ma√ünahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen, Kopfschmerzen oder Bewusstseinsbeeintr√§chtigungen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber u. U. lebensbedrohlichen Krankheit, die unbedingt sofortiger √§rztlicher Behandlung bedarf.

 

 

  • Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsma√ünahmen erforderlich.

Wirkstoff

  • Acetylsalicyls√§ure 250 mg
  • Coffein 50 mg
  • Paracetamol 200 mg
  • Hilfsstoff

  • Lactose 1-Wasser 16 mg
  • Maisst√§rke
  • Stearins√§ure
  • Details & Pflichtangaben

    Thomapyrin CLASSIC Schmerztabletten
    Anwendungsgebiete:
    • Das Pr√§parat ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entz√ľndungshemmendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
    • Es wird angewendet f√ľr Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei:
      • Akuten leichten bis m√§√üig starken Schmerzen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
    Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
    • Das Pr√§parat ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entz√ľndungshemmendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
    • Es wird angewendet f√ľr Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bei:
      • Akuten leichten bis m√§√üig starken Schmerzen.
    PZN: 03046735
    Anbieter: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH GB Selbstmedikation /Consumer-Care
    Packungsgröße: 20 ST
    Monopräparat: Nein
    • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
      • Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:
        • Einmaldosis
          • 1 - 2 Tabletten (entsprechend 250 - 500 mg Acetylsalicyls√§ure, 200 - 400 mg Paracetamol und 50 - 100 mg Coffein)
        • Maximaldosis pro Tag (24 Stunden)
          • 6 Tabletten (entsprechend 1500 mg Acetylsalicyls√§ure, 1200 mg Paracetamol und 300 mg Coffein)
      • Die Maximaldosis pro Tag (24 Stunden) sollte nicht √ľberschritten werden, und der zeitliche Abstand bis zur Anwendung der n√§chsten Tablette sollte 4 - 8 Stunden betragen.
    • Um das Risiko einer √úberdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

     

     

    • Dauer der Anwendung
      • Nehmen Sie das Pr√§parat ohne √§rztlichen oder zahn√§rztlichen Rat nicht l√§nger als 3 - 4 Tage ein.

     

     

    • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Bei einer √úberdosierung k√∂nnen anfangs (1. Tag) √úbelkeit, Erbrechen, Schwitzen, Schl√§frigkeit und ein allgemeines Krankheitsgef√ľhl, aber auch Schwindel und Ohrenklingen, auftreten. Trotz Besserung des Allgemeinbefindens am 2. Tag kann es zu einer fortschreitenden Lebersch√§digung bis hin zum Leberkoma am 3. Tag kommen.
      • Eine √úberdosierung oder eine lang andauernde, chronische Anwendung kann zu schweren Lebersch√§den, ZNS-St√∂rungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Ohrenklingen, Seh- oder H√∂rst√∂rungen oder Benommenheit sowie zu Eisenmangelan√§mie, St√∂rungen des S√§ure-Basen-Haushaltes und zur Nierensch√§digung f√ľhren.
      • √úblicherweise sind fr√ľhe Symptome einer akuten Coffeinvergiftung Zittern und Ruhelosigkeit. Vergiftungssymptome durch Coffein (√úbelkeit, Erbrechen, verringerter Kaliumblutspiegel, Blutzuckeranstieg, zentralnerv√∂se Symptome, Herz-Kreislauf-Reaktionen bis hin zu Myokardsch√§den) k√∂nnen zus√§tzlich auftreten bei Aufnahme gro√üer Mengen in kurzer Zeit.
      • Als weitere m√∂gliche Symptome einer akuten Vergiftung k√∂nnen Blutzuckerabfall (Hypoglyk√§mie), Hautausschlag sowie Magen-Darm-Blutungen, Hyperventilation und Verwirrtheitszust√§nde in Erscheinung treten. Bei schweren Vergiftungen k√∂nnen Delirien, Zittern, Sch√ľttelkr√§mpfe, Atemnot, Schwei√üausbr√ľche, Fl√ľssigkeitsverlust, Erh√∂hung der K√∂rpertemperatur und Koma auftreten.
      • Ein erh√∂htes Vergiftungsrisiko, bis hin zu t√∂dlichem Ausgang, besteht f√ľr √§ltere Patienten, Kinder, Patienten mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholkonsum oder chronischer Fehlern√§hrung sowie Patienten, die gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die zu einer Lebersch√§digung f√ľhren k√∂nnen.
      • Bei Verdacht einer √úberdosierung verst√§ndigen Sie umgehend - auch bei vor√ľbergehend nachlassenden Beschwerden - einen Arzt und unterlassen Sie jede weitere Medikamenteneinnahme.

     

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
    • Nehmen Sie die Tabletten entweder in etwas Fl√ľssigkeit gel√∂st oder unzerkaut mit reichlich Fl√ľssigkeit ein.
    • Die Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verz√∂gerten Wirkungseintritt f√ľhren.
    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
      • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Acetylsalicyls√§ure, Salicylate oder andere NSAIDs (bestimmte Mittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entz√ľndungen), Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile sind
      • bei Magen- und Darmgeschw√ľren
      • bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen
      • bei schweren Nierenfunktionsst√∂rungen
      • bei schwerer, nicht durch Medikamente einstellbarer Herzinsuffizienz (Herzmuskelschw√§che)
      • bei krankhaft erh√∂hter Blutungsneigung
      • wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen
      • in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft
      • von Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren.

    • Schwangerschaft
      • Das Arzneimittel soll w√§hrend der Schwangerschaft nicht eingenommen werden, da die Schwangerschaft und/oder die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeintr√§chtigt werden kann.
      • Sie sollten daher w√§hrend des 1. und 2. Schwangerschaftsdrittels das Arzneimittel nur nach R√ľcksprache mit dem Arzt oder Zahnarzt und nur in der geringsten wirksamen Dosis und f√ľr die k√ľrzestm√∂gliche Zeit einnehmen, da es Hinweise auf ein erh√∂htes Risiko von Fehlgeburten und Missbildungen gibt. Das Gleiche gilt auch f√ľr Frauen mit Kinderwunsch.
      • In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft sowie w√§hrend der Geburt darf das Arzneimittel nicht angewendet werden, da ein erh√∂htes Risiko von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind besteht.
      • Hinweis:
        • Wird w√§hrend der Einnahme des Pr√§parates eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu informieren.
    • Stillzeit
      • Die Wirkstoffe gehen in die Muttermilch √ľber.
      • Das Befinden und Verhalten des S√§uglings k√∂nnen durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeintr√§chtigt werden.
      • Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.
      • Bei l√§ngerer Anwendung bzw. Einnahme h√∂herer Dosen sollte abgestillt werden.
    • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende H√§ufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
      • sehr h√§ufig: mehr als 1 Behandelter von 10
      • h√§ufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
      • gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
      • selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
      • sehr selten: Weniger als 1 Behandelter von 10.000
      • nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar
    • Die Aufz√§hlung der folgenden unerw√ľnschten Wirkungen umfasst auch solche unter hochdosierter Langzeittherapie mit Acetylsalicyls√§ure bei Rheumapatienten. Magen-Darm-Beschwerden sind wahrscheinlicher, wenn h√∂here Dosen genommen werden.
      • Magen-Darm-System
        • H√§ufig:
          • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen
          • √úbelkeit
          • Erbrechen
          • Bauchschmerzen
          • Mikroblutungen
        • Gelegentlich:
          • Durchfall
          • Bl√§hungen
        • Selten:
          • Magen-Darm-Blutungen, die sehr selten zu einer Eisenmangelan√§mie f√ľhren k√∂nnen. Bei Auftreten von schwarzem Stuhl oder blutigem Erbrechen, Zeichen einer schweren Magenblutung, m√ľssen Sie sofort den Arzt benachrichtigen.
          • Magen-Darm-Geschw√ľre, die sehr selten zu einem Durchbruch f√ľhren k√∂nnen.
          • Entz√ľndung der Speiser√∂hre
        • H√§ufigkeit nicht bekannt:
          • Magenschleimhautentz√ľndung
      • Endokrines System
        • Sehr selten:
          • verringerter Blutzuckerspiegel
      • Leber
        • Selten:
          • Erh√∂hung bestimmter Leberwerte
        • Sehr selten:
          • Leberfunktionsst√∂rungen
      • Niere
        • Sehr selten:
          • Nierenfunktionsst√∂rungen
      • Blut und lymphatisches System
        • H√§ufigkeit nicht bekannt:
          • Blutungen wie z. B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder Hautblutungen mit einer m√∂glichen Verl√§ngerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann √ľber 4 - 8 Tage nach der Einnahme anhalten.
        • Sehr selten:
          • Blutbildver√§nderungen (z. B. Verringerung der Zahl der Blutzellen)
      • Herz
        • Gelegentlich:
          • Herzklopfen
        • Selten:
          • Herzrasen
      • Immunsystem
        • Gelegentlich:
          • √úberempfindlichkeitsreaktionen (Hautreaktionen)
        • Selten:
          • √úberempfindlichkeitsreaktionen wie Anf√§lle von Atemnot, schwere Hautreaktionen (z. B. Erythema multiforme) evtl. mit Blutdruckabfall, allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quincke-√Ėdem), vor allem bei Asthmatikern
        • Sehr selten:
          • Bronchialkrampf bei Patienten, die allergisch auf bestimmte Schmerzmittel (NSAIDs) reagieren
        • Bei den ersten Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion ist das Arzneimittel abzusetzen und ist sofort Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen.
      • Haut
        • Selten:
          • vermehrtes Schwitzen
      • Nervensystem
        • H√§ufig:
          • Schwindel
        • Selten:
          • Zittern
        • H√§ufigkeit nicht bekannt:
          • Kopfschmerzen, Schl√§frigkeit und geistige Verwirrung k√∂nnen Anzeichen einer √úberdosierung sein.
      • Psyche
        • H√§ufig:
          • Nervosit√§t
        • Selten:
          • Erregung
      • Augen
        • H√§ufigkeit nicht bekannt:
          • Sehst√∂rungen
      • Ohren
        • H√§ufigkeit nicht bekannt:
          • gest√∂rtes H√∂rverm√∂gen, Ohrenklingen
      • Allgemein
        • Selten:
          • Ersch√∂pfung
    • In Einzelf√§llen ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entz√ľndungshemmender Arzneimittel (NSAIDs, zu diesen geh√∂rt auch dieses Arzneimittel) eine Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden.
    • Der Coffeinanteil kann zu Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Zittern, Herzrasen oder Magenbeschwerden f√ľhren.
    • Wenn Sie von einer der genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt m√∂glichst umgehend auf.
    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.


    • Einnahme des Pr√§parates zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Der Acetylsalicyls√§ure-Anteil kann die Wirkungen und Nebenwirkungen folgender Wirkstoffe verst√§rken:
        • gerinnungshemmende Arzneimittel (z. B. Cumarinderivate und Heparin), bestimmte Antidepressiva (SSRI): erh√∂htes Blutungsrisiko
        • Thrombozytenaggregationshemmer (Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutpl√§ttchen hemmen), z. B. Ticlopidin
        • bestimmte Schmerzmittel (NSAIDs), Kortikoide oder gleichzeitiger Alkoholkonsum: erh√∂htes Risiko von Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Magen-Darm-Blutungen)
        • blutzuckersenkende Arzneimittel
        • Valproins√§ure, Methotrexat, Digoxin, Lithium
      • Der Acetylsalicyls√§ure-Anteil kann die Wirkungen folgender Wirkstoffe abschw√§chen:
        • Arzneimittel zur vermehrten Harnausscheidung (Diuretika)
        • Arzneimittel zur vermehrten Harns√§ureausscheidung (bestimmte Gichtmittel)
        • Arzneimittel zur Blutdrucksenkung (Antihypertensiva)
      • Durch gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die den Paracetamol-Abbau in der Leber beschleunigen, wie z. B. barbiturathaltige Schlafmittel, Antiepileptika und Rifampicin, k√∂nnen auch durch sonst unsch√§dliche Dosen von Paracetamol Lebersch√§den hervorgerufen werden; gleiches gilt bei Alkoholmissbrauch.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung f√ľhren, wie z. B. Propanthelin, k√∂nnen Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol verz√∂gert werden.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Mitteln, die zu einer Beschleunigung der Magenentleerung f√ľhren, wie z. B. Metoclopramid, k√∂nnen Aufnahme und Wirkungseintritt von Paracetamol beschleunigt werden.
      • Bei gleichzeitiger Gabe von Paracetamol und Chloramphenicol kann die Ausscheidung von Chloramphenicol deutlich verlangsamt und damit das Risiko sch√§dlicher Wirkungen erh√∂ht sein.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Zidovudin wird die Neigung zur Verminderung wei√üer Blutzellen (Neutropenie) verst√§rkt. Dieses Arzneimittel soll daher nur nach √§rztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.
      • Weitere bekannte Effekte:
        • Probenecid, Salicylamid: Verringerte Ausscheidung von Paracetamol, erh√∂hte Gefahr von Nebenwirkungen
        • Gerinnungshemmende Arzneimittel zum Einnehmen: Erh√∂htes Blutungsrisiko, wenn gleichzeitig f√ľr 7 Tage oder l√§nger Paracetamol eingenommen wird
        • Cholestyramin: Verringerte Aufnahme von Paracetamol
      • Die Einnahme von Paracetamol kann die Bestimmung des Gehaltes von Harns√§ure und Zucker im Blut beeinflussen.
      • Coffein vermindert die d√§mpfenden Wirkungen zahlreicher Substanzen, wie z. B. Barbituraten, Antihistaminika etc. Coffein erh√∂ht die herzschlagbeschleunigenden Wirkungen von z. B. Sympathomimetika, Thyroxin etc. Bei Substanzen mit breitem Wirkungsspektrum k√∂nnen die Wechselwirkungen im Einzelnen unterschiedlich und nicht voraussehbar sein (z. B. Benzodiazepine). Orale Kontrazeptiva (sog. ‚ÄěPille"), Cimetidin und Disulfiram vermindern den Coffein-Abbau in der Leber, Barbiturate und Rauchen beschleunigen ihn. Die Ausscheidung von Theophyllin wird durch Coffein herabgesetzt. Coffein erh√∂ht das Abh√§ngigkeitspotenzial von Substanzen vom Typ des Ephedrin. Die gleichzeitige Verabreichung von Gyrasehemmstoffen des Chinoloncarbons√§ure-Typs kann die Ausscheidung von Coffein und seinem Abbauprodukt Paraxanthin verz√∂gern.
      • Das Arzneimitel soll daher nicht zusammen mit einem der hier angegebenen Stoffe angewendet werden, ohne dass der Arzt ausdr√ľcklich die Anweisung gegeben hat.
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken
      • W√§hrend der Anwendung des Pr√§parates sollten Sie m√∂glichst keinen Alkohol trinken.



    • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich,
      • bei gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z. B. Cumarinderivate, Heparin)
      • bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen)
      • bei einer √úberempfindlichkeit (z. B. Hautreaktionen) gegen andere Entz√ľndungshemmer/Antirheumatika (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma) oder andere allergene Stoffe
      • bei akuten, chronischen und wiederkehrenden Magen- oder Darmbeschwerden
      • bei Magen-Darm-Geschw√ľren in der Vergangenheit, Magen-Darm-Blutungen oder -Durchbr√ľchen
      • bei Nierenfunktionsst√∂rungen oder vorgesch√§digter Niere
      • bei Leberfunktionsst√∂rungen (z. B. durch chronischen Alkoholmissbrauch oder Leberentz√ľndungen)
      • bei Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel
      • bei Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
      • vor Opeationen
      • bei Schilddr√ľesen√ľberfuncktion (Hyperthyreose)
    • Acetylsalicyls√§ure vermindert in niedriger Dosierung die Harns√§uraeusscheidung. Bei vorbelasteten Patienten kann dies unter Umst√§nden einen Gichtanfall ausl√∂sen.
    • Die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f√ľhren.
    • Die h√§ufigere Einnahme sollte ebenfalls vermieden werden bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Alkoholismus, Rheumatherapie, Dehydratation (starker Austrocknung des K√∂rpers z. B. nach Durchf√§llen, hohen Au√üentemperaturen, exzessiver k√∂rperlicher Belastung mit starkem Schwitzen), chronisch zu niedrigem Blutdruck, schweren Verletzungen.
    • Bei l√§ngerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen. In solchen F√§llen darf ohne eine √§rztliche Beratung keine weitere Einnahme des Schmerzmittels erfolgen.
    • Bei abruptem Absetzen nach l√§ngerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen sowie M√ľdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosit√§t und vegetative Symptome auftreten. Diese Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne √§rztlichen Rat erfolgen.
    • Das Arzneimittel kann die Anzeichen einer Infektion √ľberdecken. Wenn w√§hrend der Anwendung Zeichen einer Infektion (z. B. R√∂tung, Schwellung, √úberw√§rmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverz√ľglich der Arzt zurate gezogen werden.
    • Das Arzneimittel soll wegen des Anteils an Acetylsalicyls√§ure bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen, z. B. auch Windpocken, nur auf √§rztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Ma√ünahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen, Kopfschmerzen oder Bewusstseinsbeeintr√§chtigungen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber u. U. lebensbedrohlichen Krankheit, die unbedingt sofortiger √§rztlicher Behandlung bedarf.

     

     

    • Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
      • Es sind keine besonderen Vorsichtsma√ünahmen erforderlich.

    Wirkstoff

  • Acetylsalicyls√§ure 250 mg
  • Coffein 50 mg
  • Paracetamol 200 mg
  • Hilfsstoff

  • Lactose 1-Wasser 16 mg
  • Maisst√§rke
  • Stearins√§ure