Wo habe ich nur meine Schlüssel hingelegt? Manchmal ist es um unser Erinnerungsvermögen nicht so gut bestellt. Dann verlegen wir etwa Dinge oder wissen plötzlich nicht mehr, was wir im Supermarkt eigentlich einkaufen wollten. Doch wann steckt eine ernsthafte Krankheit hinter der Vergesslichkeit und was kann man dagegen tun?

Wie kommt es zu Vergesslichkeit?

Vergesslichkeit kann ein Hinweis auf eine Störung der Gedächtnisfunktion sein. Im Gedächtnis sind Informationen abgespeichert, die man zu unterschiedlichen Zeitpunkten wieder abrufen kann. Dabei werden manche Erinnerungen und Daten über einen längeren Zeitraum im Gehirn hinterlegt als andere.

Wie funktioniert das Gedächtnis?

Im sogenannten Ultrakurzzeitgedächtnis (sensorisches Gedächtnis) werden Informationen lediglich ein paar Sekunden behalten, bevor sie wieder von diesem „Speichermedium“ verschwinden. Hierbei kann es sich um eine kurze Zahlen- oder Buchstabenabfolge handeln, die lediglich einmal verwendet wird.

Einige der Inhalte wandern anschließend in das Kurzzeitgedächtnis, wenn sie ein wenig länger in Erinnerung bleiben sollen, z. B. ein paar Minuten. So kann man sich einen Namen so lange merken, bis man sich ihn notiert hat.

Informationen, die auch über einen längeren Zeitraum immer wieder auf Abruf zur Verfügung stehen sollen, müssen im Langzeitgedächtnis verankert werden. Wird eine neue Fremdsprache erlernt, werden alle Vokabeln dazu dort abgespeichert. Das ist auch der Fall bei der eigenen Muttersprache. Fähigkeiten wie Rad- und Autofahren werden hier ebenfalls dauerhaft hinterlegt.

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Gedächtnisverlust: Was passiert im Gehirn?

Vergesslichkeit kann ein Hinweis auf eine Störung der Gedächtnisfunktion sein. Im Gehirn gibt es eine Schaltstelle zwischen Lang- und Kurzzeitgedächtnis. Von dort können Inhalte aus dem Kurzzeitgedächtnis in das Langzeitgedächtnis übertragen werden, wenn das Gehirn sie von ihrer Bedeutung her als hoch einstuft. Diese Informationen sind dann langfristig abgespeichert und können zu unterschiedlichen Zeitpunkten wieder abgerufen werden. Das Gehirn muss daher jeden Tag Daten und Fakten filtern und bewerten. Unbedeutende Inhalte werden zunächst im Kurzzeitgedächtnis zwischengespeichert, bevor sie schließlich wieder gelöscht werden, da nicht alle Informationen unbegrenzt im Gehirn verwahrt werden können.

Was sind Ursachen von Vergesslichkeit?

Gedächtnisstörungen können etwa durch einen Unfall verursacht werden, wie es beim Schädel-Hirn-Trauma der Fall ist oder durch eine Krankheit, wie Schlaganfall oder Demenz. Allerdings muss bei zunehmender Vergesslichkeit nicht automatisch eine Erkrankung zugrunde liegen. Weitere Ursachen können sein:

Stress

Überforderung

Schlafmangel

Flüssigkeitsmangel

hoher Alkoholkonsum

Durchblutungsstörung im Gehirn

Nährstoffmangel, wie etwa eine Unterversorgung mit Eisen oder Vitamin B12

Diese Ursachen können junge Erwachsene ebenso treffen wie Ältere oder Senioren. Allerdings kommt Vergesslichkeit im Alter häufiger vor, da mit der Zeit die Nervenzellen langsamer bei der Verarbeitung von Informationen werden. Zudem nimmt die Leistungsfähigkeit des Gehirns ab.

Welche Krankheiten können Vergesslichkeit auslösen?

Krankheiten wie Depressionen und Angststörungen können die Gedächtnisleistung beeinträchtigen sowie die damit oft einhergehende Einnahme von bestimmten Medikamenten wie Valium oder Schlafmittel (Zolpidem, Zopiclon). Hierbei handelt es sich zwar nicht um eine Krankheit, jedoch können Frauen in den Wechseljahren durch die Hormonumstellung an Konzentrationsschwäche und damit an gelegentlicher Vergesslichkeit leiden.

Weitere Krankheiten, die das Denkvermögen vermindern können, sind:

Demenz (etwa Alzheimer, Creutzfeldt-Jacob-Krankheit)

Parkinson

HIV/AIDS

Herzschwäche

Schlafapnoe (Atemaussetzer während des Schlafs)

Hirnhautentzündung

Blutarmut

Leberversagen

Schilddrüsenerkrankungen

Epilepsie

Was hilft gegen Vergesslichkeit?

Um dem Gedächtnisschwund entgegenzuwirken, ist es sinnvoll, die Bildung neuer Gehirnzellen und deren Vernetzung zu fördern. Hierfür eignen sich soziale Kontakte, also der regelmäßige Austausch mit Angehörigen oder Freunden sowie Bekannten. Besonders positive Emotionen und Gefühle, etwa bei dem Besuch einer interessanten Veranstaltung, können dabei helfen, die Gedächtnisfunktion zu verbessern.

Regelmäßige Bewegung ist ebenfalls essenziell. Dabei müssen Sie im Alter keinen Marathon mehr laufen. Machen Sie gemütliche Spaziergänge an der frischen Luft oder erledigen Sie Einkäufe mit dem Rad. Da Stress und Überforderung das Gedächtnis zusätzlich belasten können, sollten Sie zudem auf genügend Erholungsphasen achten. Meditations- und Atemübungen sowie Yoga-Einheiten sind besonders geeignet. Diese Methoden können sich zusätzlich positiv auf die Schlafqualität auswirken.

Es ist wichtig auf einen vernünftigen Lebensstil zu achten. Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung mit hoher Mikronährstoffdichte, kaum oder gar kein Alkohol, dafür aber genügend Wasser oder andere Flüssigkeiten.

Auch die Einnahme von Medikamenten auf pflanzlicher Basis kann Gedächtnislücken entgegenwirken. Der Spezialextrakt aus Blättern des Ginkgo-Baumes, wie er in Gingium® von Hexal enthalten ist, fördert die Durchblutung im Gehirn und stärkt die Nervenzellen. Positiv: Das Arzneimittel ist rein pflanzlich und gut verträglich. Sie können Gingium® jetzt ganz einfach testen: Auf alle Gingium® 120 mg Produkte von Hexal erhalten Sie 5 Euro Rabatt! Einfach teilnehmende Apotheke auswählen und Produkt in den Warenkorb legen. Der Rabatt wird automatisch abgezogen.7

Ginkgo-biloba hilft bei Ohrgeräuschen

Nach einem Konzert kann es schon einmal zu einem Pfeifen oder Rauschen im Ohr kommen – besonders wenn es sehr laut war. In der Regel werden diese Geräusche schnell wieder leiser, bis sie nicht mehr zu hören sind. Doch einige Menschen leiden dauerhaft an Ohrgeräuschen. Je nach Intensität kann das schnell an den Nerven zehren. Pflanzliche Arzneimittel können helfen, die Beschwerden zu lindern. Besonders der Wirkstoff Ginkgo-biloba wird häufig erfolgreich zur unterstützenden Tinnitus-Behandlung eingesetzt. Er verbessert die Durchblutung der feinen Gefäße im Ohr, erhöht den Sauerstoff-Gehalt im Innenohr und beschleunigt die Regeneration des Ohrs.

Gingium ist auch wirksam bei Schwindel

Plötzlich dreht sich alles und man hat das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Schwindel kommt oft plötzlich, z. B. nach einer schnellen Drehbewegung des Kopfes. Das liegt dann meist an einer kurzzeitigen Überreizung des Gleichgewichtsorgans. Genauso schnell, wie das Schwindelgefühl gekommen ist, verschwindet es dann aber auch wieder. Im Alter tritt das „Phänomen“ häufiger auf. Doch Betroffene müssen sich damit nicht zwangsläufig abfinden. Der Wirkstoff Gingko-biloba kann neben Vergesslichkeit auch Schwindelanfälle mindern. Zum einen verbessert er die Durchblutung im Innenohr und Gehirn, zum anderen fördert er eine neue Vernetzung der Nervenzellen.

** Gingium® ist zugelassen für die unterstützende Therapie bei Tinnitus (Ohrgeräusche) infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen. (Gingium® 40 mg, 80 mg und 120 mg)

*** infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen (Gingium® 40 mg, 80 mg und 120 mg)

Gehirnjogging kann Vergesslichkeit lindern

Werden die Gehirnzellen nicht regelmäßig beansprucht, können Sie mit der Zeit absterben. Es kommt zu Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche. Daher kann gezieltes Gedächtnistraining dabei helfen, fit im Kopf zu bleiben. Übungen zur Verbesserung der Merkfähigkeit, indem sich Zahlen, Wörter oder Bilder eingeprägt werden müssen, sind ideal. Das ist z. B. bei Memory, Sudoku, sowie Kreuzwort- und Bilderrätsel der Fall. Aber auch komplexe Brettspiele wie Schach können die Gehirnzellen fordern.

Darüber hinaus ist es sinnvoll, sich auch in fortgeschrittenem Alter noch weiterzubilden und ein neues Hobby zu erlernen. Das kann eine Fremdsprache, ein Musikinstrument oder auch eine Handarbeit sein. Musikhören und Lesen sind ebenfalls hilfreiche Techniken, um dem Gedächtnisschwund vorzubeugen.

Vergesslichkeit oder Demenz – worum handelt es sich?

Brille verlegt oder sich nicht mehr an den Abstellort des Autos erinnern können – ist das noch im Rahmen des Normalen oder ist das bereits ein Anzeichen für ein ernstes Problem? Wann regelmäßige Gedächtnislücken auf eine Krankheit hindeuten, ist nicht so einfach zu erkennen. Da die Gehirnleistung im Alter abnimmt, lässt das Gedächtnis ältere Menschen eher mal im Stich als jüngere.
Vergesslichkeit

Die Gehirnzellen können die Informationen dann nicht mehr so schnell weiterleiten und auch die Fähigkeit, sich Dinge zu merken, nimmt ab. Daher kann es sein, dass eine betroffene Person, sich dann mehrfach wiederholt oder immer wieder das gleiche erzählt. Allerdings ist bei Senioren Vergesslichkeit nicht unbedingt gleichzusetzen mit Demenz. In vielen Fällen stecken andere Auslöser dahinter, wie etwa ein Schlaf- oder Flüssigkeitsmangel. Ein hoher Stresspegel kann ebenfalls die Gehirnleistung mindern sowie ein hoher Alkoholkonsum. Zudem kann es sein, dass die Durchblutung des Gehirns gestört ist.

Demenz

Bei einer Demenz ist der oder die Betroffene nicht in der Lage, Inhalte aus dem Kurzzeit- oder Langzeitgedächtnis abzurufen. Das bedeutet: Sie können sich ebenso wenig an den Inhalt der fünf Minuten zuvor stattgefundenen Konversation erinnern, wie auch an den Namen des eigenen Ehemannes oder der Ehefrau. Diese Gedächtnisstörung bzw. der Verlust des Lang- und Kurzzeitgedächtnisses (med. Amnesie) ist unter anderem ein Symptom von Demenz. Aber auch Verwirrtheit, Orientierungslosigkeit oder nachlassendes Urteilsvermögen sowie Wortfindungsstörungen können auf Demenz hindeuten.

Sie haben einen Angehörigen oder eine Angehörige, der oder die an Vergesslichkeit leidet und Sie wissen nicht, wie Sie sich verhalten sollen? Nützliche Tipps und weitere Informationen finden Sie hier
Pflichttext

Gingium 120 mg Filmtabletten

Anwendungsgebiete:

Zur symptomatischen Behandlung von hirnorganisch bedingten geistigen Leistungseinbußen im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes bei Abnahme bzw. Verlust erworbener geistiger Fähigkeiten (dementiellen Syndromen) mit den Hauptbeschwerden: Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen. Zur Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei arterieller Verschlusskrankheit in den Gliedmaßen, sog. Schaufensterkrankheit (Claudicatio intermittens im Stadium II nach FONTAINE) im Rahmen physikalisch-therapeutischer Maßnahmen, insbesondere Gehtraining. Bei Schwindel infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen (Vertigo vaskulärer und involutiver Genese). Zur unterstützenden Behandlung von Ohrgeräuschen infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen (Tinnitus vaskulärer und involutiver Genese). Warnhinweis: Enthält Glucose und Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! Mat.-Nr.: 2/51013588 Stand: November 2020
Hexal AG, 83607 Holzkirchen, www.hexal.de


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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