Neuralgin extra Ibu-Lysinat
Abbildung ähnlich

Neuralgin extra Ibu-Lysinat

Neuralgin extra Ibu-Lysinat
Abbildung ähnlich
Jetzt bestellen ‚Äď ab heute 13:45 Uhr innerhalb unserer Gesch√§ftszeiten abholbereit.
Größe 20 ST
9,89 ‚ā¨1, 5
inkl. MwSt.
Neuralgin extra Ibu-Lysinat
Anwendungsgebiete:
  • Das Pr√§parat ist ein entz√ľndungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
  • Das Arzneimittel wird angewendet bei
    • leichten bis m√§√üig starken Schmerzen - wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen.
    • Fieber.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
  • Das Pr√§parat ist ein entz√ľndungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
  • Das Arzneimittel wird angewendet bei
    • leichten bis m√§√üig starken Schmerzen - wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen.
    • Fieber.
PZN: 09042974
Anbieter: Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH
Packungsgröße: 20 ST
Monopräparat: Nein
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten die folgenden Dosierungsrichtlinien.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel ohne √§rztlichen oder zahn√§rztlichen Rat nicht l√§nger als 4 Tage ein!
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
    • Kinder 6 bis einschl. 9 Jahre (ca. 20 - 29 kg)
      • Einzeldosis: 1/2 Filmtablette (entsprechend 342 mg Ibuprofen-DL-Lysin bzw. 200 mg Ibuprofen)
      • Tagesgesamtdosis: bis zu 11/2 Filmtabletten (entsprechend bis 1026 mg Ibuprofen-DL-Lysin bzw. 600 mg Ibuprofen)
    • Kinder und Jugendliche 10 bis einschl. 12 Jahre (ca. 30 - 43 kg)
      • Einzeldosis: 1/2 Filmtablette (entsprechend 342 mg Ibuprofen-DL-Lysin bzw. 200 mg Ibuprofen)
      • Tagesgesamtdosis: 11/2 - 2 Filmtabletten (entsprechend 1026 - 1368 mg Ibuprofen-DL-Lysin bzw. 600 - 800 mg Ibuprofen)
    • Jugendliche 13 bis einschl. 14 Jahre (ca. 44 - 52 kg)
      • Einzeldosis: 1/2 - 1 Filmtablette (entsprechend 200 - 400 mg Ibuprofen)entsprechend 342 - 684 mg Ibuprofen-DL-Lysin bzw. 200 - 400 mg Ibuprofen)
      • Tagesgesamtdosis: 11/2 - 21/2 Filmtabletten (entsprechend 1026 - 1710 mg Ibuprofen-DL Lysin bzw. 600 - 1000 mg Ibuprofen)
    • Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene
      • Einzeldosis: 1/2 - 1 Filmtablette (entsprechend 342 - 684 mg Ibuprofen-DL-Lysin bzw. 200 - 400 mg Ibuprofen)
      • Tagesgesamtdosis: 2 - 3 Filmtabletten (entsprechend 1368 - 2052 mg Ibuprofen-DL-Lysin bzw. 800 - 1200 mg Ibuprofen)
  • Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur n√§chsten Einnahme.
  • Dosierung bei √§lteren Menschen:
    • Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.
  • Kinder und Jugendliche
    • Wenn bei Kindern (ab 6 Jahren) und/oder Jugendlichen (ab 12 Jahren) die Einnahme dieses Arzneimittel f√ľr mehr als 3 Tage erforderlich ist, oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte √§rztlicher Rat eingeholt werden.

 

 

  • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nach den Anweisungen des Arztes bzw. nach der hier angegebenen Dosierungsanleitung ein.
    • Wenn Sie das Gef√ľhl haben, keine ausreichende Schmerzlinderung zu sp√ľren, dann erh√∂hen Sie nicht selbstst√§ndig die Dosierung, sondern fragen Sie Ihren Arzt.
    • Als Symptome einer √úberdosierung k√∂nnen Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Bewusstlosigkeit (zentralnerv√∂se St√∂rungen, bei Kindern auch Krampfanf√§lle) sowie Bauchschmerzen, √úbelkeit und Erbrechen auftreten. Des Weiteren sind Blutungen im Magen-Darm-Trakt und Funktionsst√∂rungen von Leber und Nieren m√∂glich. Ferner kann es zu Blutdruckabfall, verminderter Atmung (Atemdepression) und zur blauroten F√§rbung von Haut und Schleimh√§uten (Zyanose) kommen.
    • Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).
    • Bei Verdacht auf eine √úberdosierung benachrichtigen Sie bitte umgehend Ihren Arzt. Dieser kann, entsprechend der Schwere einer Vergiftung, √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben:
    • Falls Sie die Einnahme einmal vergessen haben, nehmen Sie bei der n√§chsten Gabe nicht mehr als die √ľbliche empfohlene Menge ein. F√ľhren Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. vom Arzt verordnet, fort.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit reichlich Fl√ľssigkeit (vorzugsweise einem Glas Wasser) w√§hrend oder nach einer Mahlzeit ein.
  • F√ľr Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, die Tabletten w√§hrend der Mahlzeiten einzunehmen.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanf√§llen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicyls√§ure oder anderen nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmern reagiert haben.
    • bei ungekl√§rten Blutbildungsst√∂rungen
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľren (peptischen Ulcera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschw√ľre oder Blutungen)
    • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit entz√ľndungshemmenden Schmerzmitteln ohne Kortison (nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika = NSAR)
    • bei Hirnblutungen (zerebrovaskul√§ren Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen.
    • bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rungen
    • bei schwerer Herzschw√§che (Herzinsuffizienz)
    • im letzten Drittel der Schwangerschaft
    • sowie von Kindern unter 20 kg (6 Jahren), da die St√§rke der Dosis aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regel nicht geeignet ist.

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Wird w√§hrend der Einnahme des Arzneimittels eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie d√ľrfen Ibuprofen im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf das Pr√§parat wegen eines erh√∂hten Risikos von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind nicht eingenommen werden.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Da nachteilige Folgen f√ľr den S√§ugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Einnahme der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine l√§ngere Einnahme h√∂herer Dosen verordnet, sollte jedoch ein fr√ľhzeitiges Abstillen erwogen werden.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
  • Die Aufz√§hlung der folgenden unerw√ľnschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ibuprofen, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die H√§ufigkeitsangaben, die √ľber sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 1200 mg Ibuprofen f√ľr orale Darreichungsformen (= 3 Filmtabletten).
  • Bei den folgenden unerw√ľnschten Arzneimittelwirkungen muss ber√ľcksichtigt werden, dass sie √ľberwiegend von der Dosis abh√§ngig und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.
  • Die am h√§ufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen/Zw√∂lffingerdarm Geschw√ľre (peptische Ulzera), Durchbr√ľche (Perforationen) oder Blutungen, manchmal t√∂dlich, k√∂nnen auftreten, insbesondere bei √§lteren Patienten. √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bl√§hungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, Geschw√ľrbildung im Mund- und Rachenraum (ulzerative Stomatitis), Verschlimmerung von Colitis und mit Geschw√ľren einhergehende Dickdarmentz√ľndung (Morbus Crohn) sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger h√§ufig wurden Entz√ľndungen der Magenschleimhaut beobachtet. Insbesondere das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen Darm-Blutungen ist abh√§ngig von der H√∂he der Dosis und der Dauer der Anwendung.
  • Setzen Sie das Arzneimittel ab, wenn Sie st√§rkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl und/oder eine Schwarzf√§rbung des Stuhls bei sich bemerken und informieren Sie sofort den Arzt.
  • Fl√ľssigkeitsansammlung (√Ėdeme), Bluthochdruck und Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) wurden im Zusammenhang mit der Behandlung von entz√ľndungshemmenden Schmerzmitteln ohne Kortison berichtet.
  • Arzneimittel wie dieses sind m√∂glicherweise mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr Herzanf√§lle (‚ÄěHerzinfarkt") oder Schlaganf√§lle verbunden.
  • Manche Nebenwirkungen k√∂nnen schwerwiegend sein. Sie sollten die Einnahme abbrechen und umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Anzeichen einer dieser folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bei sich bemerken.
  • Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
    • √úberempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschl√§gen und Hautjucken sowie Asthmaanf√§llen (ggf. mit Blutdruckabfall).
  • Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
    • St√∂rungen der Blutbildung (An√§mie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose). Erste Anzeichen k√∂nnen sein: Fieber, Halsschmerzen, oberfl√§chliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen.
    • Schwere allgemeine √úberempfindlichkeitsreaktionen. Sie k√∂nnen sich √§u√üern als: Gesichts√∂dem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum bedrohlichen Kreislaufversagen (Schock). Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen k√∂nnen, ist sofortige √§rztliche Hilfe erforderlich.
    • Vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (√Ėdeme), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschr√§nkter Nierenfunktion; Wasseransammlung im K√∂rper (√Ėdeme) und starke Eiwei√üausscheidung im Harn (nephrotisches Syndrom); entz√ľndliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die mit einer pl√∂tzlich auftretenden (akuten) Nierenfunktionsst√∂rung einhergehen kann. Es k√∂nnen auch Nierengewebssch√§digungen (Papillennekrosen) und erh√∂hte Harns√§urekonzentrationen im Blut auftreten.
    • Verminderung der Harnausscheidung, Ansammlung von Wasser im K√∂rper (√Ėdeme) sowie allgemeines Unwohlsein k√∂nnen Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein.
    • Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit R√∂tung und Blasenbildung (z. B. Stevens-Johnson Syndrom, Toxische Epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie)
  • Weitere Nebenwirkungen
    • H√§ufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Bl√§hungen, Durchfall, Verstopfung und geringf√ľgige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmef√§llen eine Blutarmut (An√§mie) verursachen k√∂nnen.
    • Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
      • Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder M√ľdigkeit (zentralnerv√∂se St√∂rungen)
      • Sehst√∂rungen
      • Magen/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľre (peptische Ulzera), unter Umst√§nden mit Blutung und Durchbruch, Mundschleimhautentz√ľndung mit Geschw√ľrbildung (ulzerative Stomatitis), Verst√§rkung einer Colitis ulcerosa oder eines Morbus Crohn. Magenschleimhautentz√ľndung (Gastritis)
    • Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
      • Ohrger√§usche (Tinnitus)
    • Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
      • Herzklopfen (Palpitationen), Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt
      • Entz√ľndung der Speiser√∂hre (√Ėsophagitis) und der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis)
      • Ausbildung von membranartigen Verengungen in D√ľnn- und Dickdarm (intestinale, diaphragmaartige Strikturen)
      • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
      • Leberfunktionsst√∂rungen, Lebersch√§den, insbesondere bei der Langzeittherapie, Leberversagen, pl√∂tzlich auftretende (akute) Leberentz√ľndung (Hepatitis)
      • Bei l√§nger dauernder Gabe sollten die Leberwerte regelm√§√üig kontrolliert werden
      • Psychotische Reaktionen, Depression
    • In Ausnahmef√§llen kann es zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen w√§hrend einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion) kommen.
    • Sehr selten ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter NSAR, eine Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden.
    • Fragen Sie Ihren Arzt nach Rat wenn w√§hrend der Anwendung Zeichen einer Infektion (z. B. R√∂tung, Schwellung, √úberw√§rmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern.
    • Sehr selten wurde unter der Anwendung von Ibuprofen das Krankheitsbild einer, nicht auf einer Infektion beruhenden, Hirnhautentz√ľndung (aseptischen Meningitis) beobachtet. Dabei treten starke Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstr√ľbung auf. Ein erh√∂htes Risiko scheint f√ľr Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischem Lupus erythematodes, Mischkollagenosen) leiden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

  • Einnahme des Pr√§parates zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel,eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Das Pr√§parat kann andere Arzneimittel beeintr√§chtigen oder von diesen beeintr√§chtigt werden. Zum Beispiel:
      • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verd√ľnnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicyls√§ure, Warfarin, Ticlopidin).
      • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan)
    • Die gleichzeitige Anwendung des Arzneimittels und Digoxin (Mittel zur St√§rkung der Herzkraft), Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanf√§llen) oder Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erh√∂hen. Eine Kontrolle der Serum-Lithium-Spiegels, der Serum-Digoxin- und der Serum-Phenytoin-Spiegel ist bei bestimmungsgem√§√üer Anwendung (maximal √ľber 4 Tage) in der Regel nicht erforderlich.
    • Einige andere Arzneimittel k√∂nnen die Behandlung ebenfalls beeintr√§chtigen oder durch eine solche selbst beeintr√§chtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von Neuralgin¬ģ extra Ibu Lysinat zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.
    • Das Arzneimittel kann die Wirkung von entw√§ssernden und blutdrucksenkenden Arzneimitteln (Diuretika und Antihypertensiva) abschw√§chen.
    • Das Pr√§parat kann die Wirkung von Medikamenten zur Behandlung von Herzschw√§che und Bluthochdruck (ACE-Hemmern) abschw√§chen. Bei gleichzeitiger Anwendung kann weiterhin das Risiko f√ľr das Auftreten einer Nierenfunktionsst√∂rung erh√∂ht sein.
    • Die gleichzeitige Gabe des Arzneimittels und kaliumsparenden Entw√§sserungsmitteln (Diuretika) kann zu einer Erh√∂hung des Kaliumspiegels im Blut f√ľhren.
    • Die gleichzeitige Verabreichung des Arzneimittels mit anderen NSAR oder Entz√ľndungshemmern mit Hormonen der Nebennierenrinden (Glukokortikoiden) erh√∂ht das Risiko f√ľr Magen-Darm Geschw√ľre oder Blutungen.
    • Medikamente, die die Verklumpung von Blutpl√§ttchen hemmen (Thrombozytenaggregationshemmer) und Mittel zur Stimmungsaufhellung und Antriebssteigerung (Antidepressiva: selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer/SSRI) k√∂nnen das Risiko f√ľr Magen-Darm-Blutungen erh√∂hen.
    • Die Gabe des Arzneimittels innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Gabe von Methotrexat kann zu einer erh√∂hten Konzentration von Methotrexat und einer Zunahme seiner unerw√ľnschten Wirkungen f√ľhren.
    • Das Risiko einer nierensch√§digenden Wirkung durch Ciclosporin (Mittel, das zur Verhinderung von Transplantatabsto√üungen, aber auch in der Rheumabehandlung eingesetzt wird), wird durch die gleichzeitige Gabe bestimmter NSAR erh√∂ht. Dieser Effekt kann auch f√ľr eine Kombination von Ciclosporin mit Ibuprofen nicht ausgeschlossen werden.
    • Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung von Gicht) enthalten, k√∂nnen die Ausscheidung von Ibuprofen verz√∂gern. Dadurch kann es zu einer Anreicherung von Ibuprofen im K√∂rper und somit einer Verst√§rkung seiner unerw√ľnschten Wirkungen kommen.
    • NSAR k√∂nnen m√∂glicherweise die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln wie Warfarin verst√§rken. Bei gleichzeitiger Behandlung wird eine Kontrolle des Gerinnungsstatus empfohlen.
    • Klinische Untersuchungen haben Wechselwirkungen zwischen NSAR und Mitteln zur Senkung des Blutzuckers (Sulfonylharnstoffen) gezeigt. Obwohl Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und Sulfonylharnstoffen bisher nicht beschrieben sind, wird vorsichtshalber bei gleichzeitiger Einnahme eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.
    • Das Risiko einer Nierensch√§digung ist erh√∂ht, wenn Tacrolimus und Ibuprofen gleichzeitig verabreicht werden.
    • Es gibt Hinweise auf ein erh√∂htes Risiko f√ľr Einblutungen in Gelenke (H√§marthrosen) und Bluterg√ľsse (H√§matome) bei HIV-positiven Patienten mit der Bluterkrankheit (H√§mophilie), die gleichzeitig Zidovudin und Ibuprofen einnehmen.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getr√§nken und Alkohol
    • Bei der Einnahme sollten Sie keinen Alkohol trinken.

  • Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
      • Vermeiden Sie eine gleichzeitige Anwendung mit anderen nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmern, einschlie√ülich so genannten Cyclooxigenase-2-Hemmern (COX-2 Hemmern).
      • Sie k√∂nnen Nebenwirkungen reduzieren, indem Sie die niedrigste wirksame Dosis √ľber den k√ľrzesten, zur Kontrolle der Symptome erforderlichen Zeitraum, anwenden.
    • √Ąltere Patienten:
      • Bei √§lteren Patienten treten h√§ufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf. Insbesondere Blutungen und Durchbr√ľche im Magen- und Darmbereich treten auf, die unter Umst√§nden lebensbedrohlich sein k√∂nnen. Somit ergibt sich f√ľr diese Patientengruppe eine besonders sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung.
    • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschw√ľre und Durchbr√ľche (Perforationen):
      • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschw√ľre und Durchbr√ľche (Perforationen), auch mit t√∂dlichem Ausgang, wurden w√§hrend der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome auf. Zudem traten schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.
      • Das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschw√ľren und Durchbr√ľchen ist h√∂her mit steigender NSAR-Dosis. So steigt das Risiko bei Patienten mit Geschw√ľren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Ereignissen Blutung oder Durchbruch, und bei √§lteren Patienten. Wenn Sie zu einer dieser Patientengruppen geh√∂ren, beginnen Sie die Behandlung mit der niedrigsten verf√ľgbaren Dosis.
      • F√ľr diese Patienten sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhautsch√ľtzenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden. Dies gilt ebenso f√ľr Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicyls√§ure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko f√ľr Magen-Darm-Erkrankungen erh√∂hen k√∂nnen, ben√∂tigen.
      • Melden Sie ungew√∂hnliche Beschwerden im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie, wenn bei Ihnen bereits h√§ufiger Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt in der Vergangenheit aufgetreten sind. Insbesondere ist dies bei Patienten in h√∂herem Alter zu beachten
      • Besondere Vorsicht ist erforderlich, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die das Risiko f√ľr Geschw√ľre oder Blutungen erh√∂hen. Dazu geh√∂ren orale entz√ľndungshemmende Schmerzmittel mit Kortison (Kortikosteroide), blutgerinnungshemmende Medikamente (z. B. Warfarin), Medikamente zur Behandlung von depressiven Verstimmungen (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) oder Medikamente, welche die Verklumpung von Blutpl√§ttchen (Thrombozytenaggregation) hemmen (z. B. ASS). Setzen Sie das Arzneimittel sofort ab, wenn es w√§hrend der Behandlung bei Ihnen zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschw√ľren kommt.
      • Wenn Sie eine Erkrankung im Magen-Darm-Trakt (z. B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) haben / hatten, wenden Sie entz√ľndungshemmende Schmerzmittel mit Vorsicht an, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.
    • Wirkungen am Herz-Kreislauf-System
      • Entz√ľndungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen k√∂nnen mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
      • Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie
        • eine Herzerkrankung, einschlie√ülich Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsst√∂rungen in den Beinen oder F√ľ√üen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschlie√ülich Mini-Schlaganfall oder transitorischer isch√§mischer Attacke, ‚ÄěTIA") hatten.
        • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganf√§lle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
    • Hautreaktionen
      • Unter der Therapie mit NSAR wurde sehr selten √ľber schwerwiegende Hautreaktionen mit R√∂tung und Blasenbildung berichtet (z. B. exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und Toxische Epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom). Es wurde auch √ľber Hautreaktionen mit t√∂dlichem Ausgang berichtet. Das h√∂chste Risiko f√ľr derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der F√§lle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Setzen Sie daher das Arzneimittel beim ersten Anzeichen von Hautausschl√§gen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion ab und konsultieren Sie umgehend Ihren Arzt.
      • Vermeiden Sie eine Anwendung w√§hrend einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion).
    • Sonstige Hinweise
      • Wenden Sie das Arzneimittel nur unter strenger Abw√§gung des Nutzen-Risiko-Verh√§ltnisses an:
        • bei bestimmten angeborenen Blutbildungsst√∂rungen (z. B. intermittierende Porphyrie).
        • bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenosen).
      • Eine besonders sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung ist erforderlich:
        • bei eingeschr√§nkter Nieren- oder Leberfunktion.
        • direkt nach gr√∂√üeren chirurgischen Eingriffen.
        • bei √úberempfindlichkeit Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen Erkrankungen der Atemwege mit Vererngung der Atemwege.
      • Schwere pl√∂tzlich auftretende √úberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Brechen Sie die Therapie sofort bei ersten Anzeichen einer schweren √úberempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme ab. Dem Krankheitsbild (Symptomatik) entsprechende, medizinisch erforderliche Ma√ünahmen m√ľssen durch √Ąrzte eingeleitet werden.
      • Ibuprofen, der Wirkstoff, kann vor√ľbergehend die Vernetzung von Blutpl√§ttchen hemmen (Thrombozytenaggregation). Achten Sie daher auf eine sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung, wenn Sie eine Blutgerinnungsst√∂rung haben.
      • Bei l√§nger dauernder Gabe des Arzneimittels ist eine regelm√§√üige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
      • Bei Einnahme des Pr√§parates vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
      • Bei l√§ngerem Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird es vermutet, sollte √§rztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei Medikamenten√ľbergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an h√§ufigen oder t√§glichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil), sie regelm√§√üig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.
      • Ganz allgemein kann die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f√ľhren.
      • Das Pr√§parat geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeintr√§chtigen k√∂nnen. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
    • Kinder und Jugendliche
      • Bitte beachten Sie die Hinweise in der Kategorie "Kontraindikation". Es besteht ein Risiko f√ľr Nierenfunktionsst√∂rungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.

 

  • Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bei der Anwendung in h√∂herer Dosierung k√∂nnen zentralnerv√∂se Nebenwirkungen wie M√ľdigkeit und Schwindel auftreten. Daher kann im Einzelfall das Reaktionsverm√∂gen ver√§ndert und die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt werden. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie k√∂nnen dann auf unerwartete und pl√∂tzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

Wirkstoff

  • Ibuprofen, Lysinsalz 684 mg
  • Ibuprofen 400 mg

Hilfsstoff

  • Cellulose, mikrokristallin
  • Macrogol 3000
  • Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • Poly(vinylalkohol)
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Talkum
  • Titan dioxid

Details & Pflichtangaben

Neuralgin extra Ibu-Lysinat
Anwendungsgebiete:
  • Das Pr√§parat ist ein entz√ľndungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
  • Das Arzneimittel wird angewendet bei
    • leichten bis m√§√üig starken Schmerzen - wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen.
    • Fieber.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
  • Das Pr√§parat ist ein entz√ľndungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
  • Das Arzneimittel wird angewendet bei
    • leichten bis m√§√üig starken Schmerzen - wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen.
    • Fieber.
PZN: 09042974
Anbieter: Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH
Packungsgröße: 20 ST
Monopräparat: Nein
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten die folgenden Dosierungsrichtlinien.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Nehmen Sie das Arzneimittel ohne √§rztlichen oder zahn√§rztlichen Rat nicht l√§nger als 4 Tage ein!
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
    • Kinder 6 bis einschl. 9 Jahre (ca. 20 - 29 kg)
      • Einzeldosis: 1/2 Filmtablette (entsprechend 342 mg Ibuprofen-DL-Lysin bzw. 200 mg Ibuprofen)
      • Tagesgesamtdosis: bis zu 11/2 Filmtabletten (entsprechend bis 1026 mg Ibuprofen-DL-Lysin bzw. 600 mg Ibuprofen)
    • Kinder und Jugendliche 10 bis einschl. 12 Jahre (ca. 30 - 43 kg)
      • Einzeldosis: 1/2 Filmtablette (entsprechend 342 mg Ibuprofen-DL-Lysin bzw. 200 mg Ibuprofen)
      • Tagesgesamtdosis: 11/2 - 2 Filmtabletten (entsprechend 1026 - 1368 mg Ibuprofen-DL-Lysin bzw. 600 - 800 mg Ibuprofen)
    • Jugendliche 13 bis einschl. 14 Jahre (ca. 44 - 52 kg)
      • Einzeldosis: 1/2 - 1 Filmtablette (entsprechend 200 - 400 mg Ibuprofen)entsprechend 342 - 684 mg Ibuprofen-DL-Lysin bzw. 200 - 400 mg Ibuprofen)
      • Tagesgesamtdosis: 11/2 - 21/2 Filmtabletten (entsprechend 1026 - 1710 mg Ibuprofen-DL Lysin bzw. 600 - 1000 mg Ibuprofen)
    • Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene
      • Einzeldosis: 1/2 - 1 Filmtablette (entsprechend 342 - 684 mg Ibuprofen-DL-Lysin bzw. 200 - 400 mg Ibuprofen)
      • Tagesgesamtdosis: 2 - 3 Filmtabletten (entsprechend 1368 - 2052 mg Ibuprofen-DL-Lysin bzw. 800 - 1200 mg Ibuprofen)
  • Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur n√§chsten Einnahme.
  • Dosierung bei √§lteren Menschen:
    • Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.
  • Kinder und Jugendliche
    • Wenn bei Kindern (ab 6 Jahren) und/oder Jugendlichen (ab 12 Jahren) die Einnahme dieses Arzneimittel f√ľr mehr als 3 Tage erforderlich ist, oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte √§rztlicher Rat eingeholt werden.

 

 

  • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nach den Anweisungen des Arztes bzw. nach der hier angegebenen Dosierungsanleitung ein.
    • Wenn Sie das Gef√ľhl haben, keine ausreichende Schmerzlinderung zu sp√ľren, dann erh√∂hen Sie nicht selbstst√§ndig die Dosierung, sondern fragen Sie Ihren Arzt.
    • Als Symptome einer √úberdosierung k√∂nnen Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Bewusstlosigkeit (zentralnerv√∂se St√∂rungen, bei Kindern auch Krampfanf√§lle) sowie Bauchschmerzen, √úbelkeit und Erbrechen auftreten. Des Weiteren sind Blutungen im Magen-Darm-Trakt und Funktionsst√∂rungen von Leber und Nieren m√∂glich. Ferner kann es zu Blutdruckabfall, verminderter Atmung (Atemdepression) und zur blauroten F√§rbung von Haut und Schleimh√§uten (Zyanose) kommen.
    • Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).
    • Bei Verdacht auf eine √úberdosierung benachrichtigen Sie bitte umgehend Ihren Arzt. Dieser kann, entsprechend der Schwere einer Vergiftung, √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben:
    • Falls Sie die Einnahme einmal vergessen haben, nehmen Sie bei der n√§chsten Gabe nicht mehr als die √ľbliche empfohlene Menge ein. F√ľhren Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. vom Arzt verordnet, fort.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit reichlich Fl√ľssigkeit (vorzugsweise einem Glas Wasser) w√§hrend oder nach einer Mahlzeit ein.
  • F√ľr Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, die Tabletten w√§hrend der Mahlzeiten einzunehmen.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanf√§llen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicyls√§ure oder anderen nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmern reagiert haben.
    • bei ungekl√§rten Blutbildungsst√∂rungen
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľren (peptischen Ulcera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschw√ľre oder Blutungen)
    • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit entz√ľndungshemmenden Schmerzmitteln ohne Kortison (nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika = NSAR)
    • bei Hirnblutungen (zerebrovaskul√§ren Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen.
    • bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rungen
    • bei schwerer Herzschw√§che (Herzinsuffizienz)
    • im letzten Drittel der Schwangerschaft
    • sowie von Kindern unter 20 kg (6 Jahren), da die St√§rke der Dosis aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regel nicht geeignet ist.

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Wird w√§hrend der Einnahme des Arzneimittels eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie d√ľrfen Ibuprofen im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf das Pr√§parat wegen eines erh√∂hten Risikos von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind nicht eingenommen werden.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Da nachteilige Folgen f√ľr den S√§ugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Einnahme der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine l√§ngere Einnahme h√∂herer Dosen verordnet, sollte jedoch ein fr√ľhzeitiges Abstillen erwogen werden.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
  • Die Aufz√§hlung der folgenden unerw√ľnschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ibuprofen, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die H√§ufigkeitsangaben, die √ľber sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 1200 mg Ibuprofen f√ľr orale Darreichungsformen (= 3 Filmtabletten).
  • Bei den folgenden unerw√ľnschten Arzneimittelwirkungen muss ber√ľcksichtigt werden, dass sie √ľberwiegend von der Dosis abh√§ngig und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.
  • Die am h√§ufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen/Zw√∂lffingerdarm Geschw√ľre (peptische Ulzera), Durchbr√ľche (Perforationen) oder Blutungen, manchmal t√∂dlich, k√∂nnen auftreten, insbesondere bei √§lteren Patienten. √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bl√§hungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, Geschw√ľrbildung im Mund- und Rachenraum (ulzerative Stomatitis), Verschlimmerung von Colitis und mit Geschw√ľren einhergehende Dickdarmentz√ľndung (Morbus Crohn) sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger h√§ufig wurden Entz√ľndungen der Magenschleimhaut beobachtet. Insbesondere das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen Darm-Blutungen ist abh√§ngig von der H√∂he der Dosis und der Dauer der Anwendung.
  • Setzen Sie das Arzneimittel ab, wenn Sie st√§rkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl und/oder eine Schwarzf√§rbung des Stuhls bei sich bemerken und informieren Sie sofort den Arzt.
  • Fl√ľssigkeitsansammlung (√Ėdeme), Bluthochdruck und Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) wurden im Zusammenhang mit der Behandlung von entz√ľndungshemmenden Schmerzmitteln ohne Kortison berichtet.
  • Arzneimittel wie dieses sind m√∂glicherweise mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr Herzanf√§lle (‚ÄěHerzinfarkt") oder Schlaganf√§lle verbunden.
  • Manche Nebenwirkungen k√∂nnen schwerwiegend sein. Sie sollten die Einnahme abbrechen und umgehend Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie Anzeichen einer dieser folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bei sich bemerken.
  • Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
    • √úberempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschl√§gen und Hautjucken sowie Asthmaanf√§llen (ggf. mit Blutdruckabfall).
  • Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
    • St√∂rungen der Blutbildung (An√§mie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose). Erste Anzeichen k√∂nnen sein: Fieber, Halsschmerzen, oberfl√§chliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen.
    • Schwere allgemeine √úberempfindlichkeitsreaktionen. Sie k√∂nnen sich √§u√üern als: Gesichts√∂dem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum bedrohlichen Kreislaufversagen (Schock). Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen k√∂nnen, ist sofortige √§rztliche Hilfe erforderlich.
    • Vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (√Ėdeme), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschr√§nkter Nierenfunktion; Wasseransammlung im K√∂rper (√Ėdeme) und starke Eiwei√üausscheidung im Harn (nephrotisches Syndrom); entz√ľndliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die mit einer pl√∂tzlich auftretenden (akuten) Nierenfunktionsst√∂rung einhergehen kann. Es k√∂nnen auch Nierengewebssch√§digungen (Papillennekrosen) und erh√∂hte Harns√§urekonzentrationen im Blut auftreten.
    • Verminderung der Harnausscheidung, Ansammlung von Wasser im K√∂rper (√Ėdeme) sowie allgemeines Unwohlsein k√∂nnen Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein.
    • Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit R√∂tung und Blasenbildung (z. B. Stevens-Johnson Syndrom, Toxische Epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie)
  • Weitere Nebenwirkungen
    • H√§ufige Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Bl√§hungen, Durchfall, Verstopfung und geringf√ľgige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmef√§llen eine Blutarmut (An√§mie) verursachen k√∂nnen.
    • Gelegentliche Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
      • Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder M√ľdigkeit (zentralnerv√∂se St√∂rungen)
      • Sehst√∂rungen
      • Magen/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľre (peptische Ulzera), unter Umst√§nden mit Blutung und Durchbruch, Mundschleimhautentz√ľndung mit Geschw√ľrbildung (ulzerative Stomatitis), Verst√§rkung einer Colitis ulcerosa oder eines Morbus Crohn. Magenschleimhautentz√ľndung (Gastritis)
    • Seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
      • Ohrger√§usche (Tinnitus)
    • Sehr seltene Nebenwirkungen: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
      • Herzklopfen (Palpitationen), Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt
      • Entz√ľndung der Speiser√∂hre (√Ėsophagitis) und der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis)
      • Ausbildung von membranartigen Verengungen in D√ľnn- und Dickdarm (intestinale, diaphragmaartige Strikturen)
      • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
      • Leberfunktionsst√∂rungen, Lebersch√§den, insbesondere bei der Langzeittherapie, Leberversagen, pl√∂tzlich auftretende (akute) Leberentz√ľndung (Hepatitis)
      • Bei l√§nger dauernder Gabe sollten die Leberwerte regelm√§√üig kontrolliert werden
      • Psychotische Reaktionen, Depression
    • In Ausnahmef√§llen kann es zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen w√§hrend einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion) kommen.
    • Sehr selten ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter NSAR, eine Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden.
    • Fragen Sie Ihren Arzt nach Rat wenn w√§hrend der Anwendung Zeichen einer Infektion (z. B. R√∂tung, Schwellung, √úberw√§rmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern.
    • Sehr selten wurde unter der Anwendung von Ibuprofen das Krankheitsbild einer, nicht auf einer Infektion beruhenden, Hirnhautentz√ľndung (aseptischen Meningitis) beobachtet. Dabei treten starke Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstr√ľbung auf. Ein erh√∂htes Risiko scheint f√ľr Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischem Lupus erythematodes, Mischkollagenosen) leiden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

  • Einnahme des Pr√§parates zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel,eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Das Pr√§parat kann andere Arzneimittel beeintr√§chtigen oder von diesen beeintr√§chtigt werden. Zum Beispiel:
      • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verd√ľnnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicyls√§ure, Warfarin, Ticlopidin).
      • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan)
    • Die gleichzeitige Anwendung des Arzneimittels und Digoxin (Mittel zur St√§rkung der Herzkraft), Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanf√§llen) oder Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erh√∂hen. Eine Kontrolle der Serum-Lithium-Spiegels, der Serum-Digoxin- und der Serum-Phenytoin-Spiegel ist bei bestimmungsgem√§√üer Anwendung (maximal √ľber 4 Tage) in der Regel nicht erforderlich.
    • Einige andere Arzneimittel k√∂nnen die Behandlung ebenfalls beeintr√§chtigen oder durch eine solche selbst beeintr√§chtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von Neuralgin¬ģ extra Ibu Lysinat zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.
    • Das Arzneimittel kann die Wirkung von entw√§ssernden und blutdrucksenkenden Arzneimitteln (Diuretika und Antihypertensiva) abschw√§chen.
    • Das Pr√§parat kann die Wirkung von Medikamenten zur Behandlung von Herzschw√§che und Bluthochdruck (ACE-Hemmern) abschw√§chen. Bei gleichzeitiger Anwendung kann weiterhin das Risiko f√ľr das Auftreten einer Nierenfunktionsst√∂rung erh√∂ht sein.
    • Die gleichzeitige Gabe des Arzneimittels und kaliumsparenden Entw√§sserungsmitteln (Diuretika) kann zu einer Erh√∂hung des Kaliumspiegels im Blut f√ľhren.
    • Die gleichzeitige Verabreichung des Arzneimittels mit anderen NSAR oder Entz√ľndungshemmern mit Hormonen der Nebennierenrinden (Glukokortikoiden) erh√∂ht das Risiko f√ľr Magen-Darm Geschw√ľre oder Blutungen.
    • Medikamente, die die Verklumpung von Blutpl√§ttchen hemmen (Thrombozytenaggregationshemmer) und Mittel zur Stimmungsaufhellung und Antriebssteigerung (Antidepressiva: selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer/SSRI) k√∂nnen das Risiko f√ľr Magen-Darm-Blutungen erh√∂hen.
    • Die Gabe des Arzneimittels innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Gabe von Methotrexat kann zu einer erh√∂hten Konzentration von Methotrexat und einer Zunahme seiner unerw√ľnschten Wirkungen f√ľhren.
    • Das Risiko einer nierensch√§digenden Wirkung durch Ciclosporin (Mittel, das zur Verhinderung von Transplantatabsto√üungen, aber auch in der Rheumabehandlung eingesetzt wird), wird durch die gleichzeitige Gabe bestimmter NSAR erh√∂ht. Dieser Effekt kann auch f√ľr eine Kombination von Ciclosporin mit Ibuprofen nicht ausgeschlossen werden.
    • Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung von Gicht) enthalten, k√∂nnen die Ausscheidung von Ibuprofen verz√∂gern. Dadurch kann es zu einer Anreicherung von Ibuprofen im K√∂rper und somit einer Verst√§rkung seiner unerw√ľnschten Wirkungen kommen.
    • NSAR k√∂nnen m√∂glicherweise die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln wie Warfarin verst√§rken. Bei gleichzeitiger Behandlung wird eine Kontrolle des Gerinnungsstatus empfohlen.
    • Klinische Untersuchungen haben Wechselwirkungen zwischen NSAR und Mitteln zur Senkung des Blutzuckers (Sulfonylharnstoffen) gezeigt. Obwohl Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und Sulfonylharnstoffen bisher nicht beschrieben sind, wird vorsichtshalber bei gleichzeitiger Einnahme eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.
    • Das Risiko einer Nierensch√§digung ist erh√∂ht, wenn Tacrolimus und Ibuprofen gleichzeitig verabreicht werden.
    • Es gibt Hinweise auf ein erh√∂htes Risiko f√ľr Einblutungen in Gelenke (H√§marthrosen) und Bluterg√ľsse (H√§matome) bei HIV-positiven Patienten mit der Bluterkrankheit (H√§mophilie), die gleichzeitig Zidovudin und Ibuprofen einnehmen.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getr√§nken und Alkohol
    • Bei der Einnahme sollten Sie keinen Alkohol trinken.

  • Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
      • Vermeiden Sie eine gleichzeitige Anwendung mit anderen nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmern, einschlie√ülich so genannten Cyclooxigenase-2-Hemmern (COX-2 Hemmern).
      • Sie k√∂nnen Nebenwirkungen reduzieren, indem Sie die niedrigste wirksame Dosis √ľber den k√ľrzesten, zur Kontrolle der Symptome erforderlichen Zeitraum, anwenden.
    • √Ąltere Patienten:
      • Bei √§lteren Patienten treten h√§ufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf. Insbesondere Blutungen und Durchbr√ľche im Magen- und Darmbereich treten auf, die unter Umst√§nden lebensbedrohlich sein k√∂nnen. Somit ergibt sich f√ľr diese Patientengruppe eine besonders sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung.
    • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschw√ľre und Durchbr√ľche (Perforationen):
      • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschw√ľre und Durchbr√ľche (Perforationen), auch mit t√∂dlichem Ausgang, wurden w√§hrend der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome auf. Zudem traten schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.
      • Das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschw√ľren und Durchbr√ľchen ist h√∂her mit steigender NSAR-Dosis. So steigt das Risiko bei Patienten mit Geschw√ľren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Ereignissen Blutung oder Durchbruch, und bei √§lteren Patienten. Wenn Sie zu einer dieser Patientengruppen geh√∂ren, beginnen Sie die Behandlung mit der niedrigsten verf√ľgbaren Dosis.
      • F√ľr diese Patienten sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhautsch√ľtzenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden. Dies gilt ebenso f√ľr Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicyls√§ure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko f√ľr Magen-Darm-Erkrankungen erh√∂hen k√∂nnen, ben√∂tigen.
      • Melden Sie ungew√∂hnliche Beschwerden im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie, wenn bei Ihnen bereits h√§ufiger Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt in der Vergangenheit aufgetreten sind. Insbesondere ist dies bei Patienten in h√∂herem Alter zu beachten
      • Besondere Vorsicht ist erforderlich, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die das Risiko f√ľr Geschw√ľre oder Blutungen erh√∂hen. Dazu geh√∂ren orale entz√ľndungshemmende Schmerzmittel mit Kortison (Kortikosteroide), blutgerinnungshemmende Medikamente (z. B. Warfarin), Medikamente zur Behandlung von depressiven Verstimmungen (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) oder Medikamente, welche die Verklumpung von Blutpl√§ttchen (Thrombozytenaggregation) hemmen (z. B. ASS). Setzen Sie das Arzneimittel sofort ab, wenn es w√§hrend der Behandlung bei Ihnen zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschw√ľren kommt.
      • Wenn Sie eine Erkrankung im Magen-Darm-Trakt (z. B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) haben / hatten, wenden Sie entz√ľndungshemmende Schmerzmittel mit Vorsicht an, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.
    • Wirkungen am Herz-Kreislauf-System
      • Entz√ľndungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen k√∂nnen mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
      • Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie
        • eine Herzerkrankung, einschlie√ülich Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsst√∂rungen in den Beinen oder F√ľ√üen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschlie√ülich Mini-Schlaganfall oder transitorischer isch√§mischer Attacke, ‚ÄěTIA") hatten.
        • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganf√§lle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
    • Hautreaktionen
      • Unter der Therapie mit NSAR wurde sehr selten √ľber schwerwiegende Hautreaktionen mit R√∂tung und Blasenbildung berichtet (z. B. exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und Toxische Epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom). Es wurde auch √ľber Hautreaktionen mit t√∂dlichem Ausgang berichtet. Das h√∂chste Risiko f√ľr derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der F√§lle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Setzen Sie daher das Arzneimittel beim ersten Anzeichen von Hautausschl√§gen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion ab und konsultieren Sie umgehend Ihren Arzt.
      • Vermeiden Sie eine Anwendung w√§hrend einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion).
    • Sonstige Hinweise
      • Wenden Sie das Arzneimittel nur unter strenger Abw√§gung des Nutzen-Risiko-Verh√§ltnisses an:
        • bei bestimmten angeborenen Blutbildungsst√∂rungen (z. B. intermittierende Porphyrie).
        • bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenosen).
      • Eine besonders sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung ist erforderlich:
        • bei eingeschr√§nkter Nieren- oder Leberfunktion.
        • direkt nach gr√∂√üeren chirurgischen Eingriffen.
        • bei √úberempfindlichkeit Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen Erkrankungen der Atemwege mit Vererngung der Atemwege.
      • Schwere pl√∂tzlich auftretende √úberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Brechen Sie die Therapie sofort bei ersten Anzeichen einer schweren √úberempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme ab. Dem Krankheitsbild (Symptomatik) entsprechende, medizinisch erforderliche Ma√ünahmen m√ľssen durch √Ąrzte eingeleitet werden.
      • Ibuprofen, der Wirkstoff, kann vor√ľbergehend die Vernetzung von Blutpl√§ttchen hemmen (Thrombozytenaggregation). Achten Sie daher auf eine sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung, wenn Sie eine Blutgerinnungsst√∂rung haben.
      • Bei l√§nger dauernder Gabe des Arzneimittels ist eine regelm√§√üige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
      • Bei Einnahme des Pr√§parates vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
      • Bei l√§ngerem Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird es vermutet, sollte √§rztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei Medikamenten√ľbergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an h√§ufigen oder t√§glichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil), sie regelm√§√üig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.
      • Ganz allgemein kann die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f√ľhren.
      • Das Pr√§parat geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeintr√§chtigen k√∂nnen. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
    • Kinder und Jugendliche
      • Bitte beachten Sie die Hinweise in der Kategorie "Kontraindikation". Es besteht ein Risiko f√ľr Nierenfunktionsst√∂rungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.

 

  • Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bei der Anwendung in h√∂herer Dosierung k√∂nnen zentralnerv√∂se Nebenwirkungen wie M√ľdigkeit und Schwindel auftreten. Daher kann im Einzelfall das Reaktionsverm√∂gen ver√§ndert und die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt werden. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie k√∂nnen dann auf unerwartete und pl√∂tzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

Wirkstoff

  • Ibuprofen, Lysinsalz 684 mg
  • Ibuprofen 400 mg

Hilfsstoff

  • Cellulose, mikrokristallin
  • Macrogol 3000
  • Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • Poly(vinylalkohol)
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Talkum
  • Titan dioxid