-36%4
Schlaf Tabs-ratiopharm 25mg Tabletten
Abbildung ähnlich

Schlaf Tabs-ratiopharm 25mg Tabletten

-36%4
Schlaf Tabs-ratiopharm 25mg Tabletten
Abbildung ähnlich
Jetzt bestellen ‚Äď ab heute 18:15 Uhr innerhalb unserer Gesch√§ftszeiten abholbereit.
Größe 20 ST
statt 6,32 ‚ā¨
3,99 ‚ā¨2, 5
inkl. MwSt.
Schlaf Tabs-ratiopharm 25mg Tabletten
Anwendungsgebiete:
  • Das Pr√§parat ist ein Arzneimittel gegen allergische Reaktionen mit m√ľde-machenden Eigenschaften (Antihistaminikum, Sedativum).
  • Es wird angewendet bei
    • medikament√∂s behandlungsbed√ľrftigen Ein- und Durchschlafst√∂rungen.
  • Hinweis:
    • Nicht alle Schlafst√∂rungen bed√ľrfen einer medikament√∂sen Therapie. Oftmals sind sie Ausdruck k√∂rperlicher oder seelischer Erkrankungen und k√∂nnen durch andere Ma√ünahmen oder eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden. Deshalb sollte bei l√§nger anhaltenden Schlafst√∂rungen keine Dauerbehandlung mit dem Pr√§parat erfolgen, sondern der behandelnde Arzt aufgesucht werden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Pr√§parat ist ein Arzneimittel gegen allergische Reaktionen mit m√ľde-machenden Eigenschaften (Antihistaminikum, Sedativum).
  • Es wird angewendet bei
    • medikament√∂s behandlungsbed√ľrftigen Ein- und Durchschlafst√∂rungen.
  • Hinweis:
    • Nicht alle Schlafst√∂rungen bed√ľrfen einer medikament√∂sen Therapie. Oftmals sind sie Ausdruck k√∂rperlicher oder seelischer Erkrankungen und k√∂nnen durch andere Ma√ünahmen oder eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden. Deshalb sollte bei l√§nger anhaltenden Schlafst√∂rungen keine Dauerbehandlung mit dem Pr√§parat erfolgen, sondern der behandelnde Arzt aufgesucht werden.
PZN: 07707524
Anbieter: ratiopharm GmbH
Packungsgröße: 20 ST
Monopräparat: Nein
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene ca. ¬Ĺ-1 Stunde vor dem Schlafengehen 1 Tablette (entsprechend 25 mg Doxylaminsuccinat) ein. Bei st√§rkeren Schlafst√∂rungen k√∂nnen als H√∂chstdosis 2 Tabletten (entsprechend 50 mg Doxylaminsuccinat) eingenommen werden.

 

  • Wie lange sollten Sie das Arzneimittel einnehmen?
    • Bei akuten Schlafst√∂rungen ist die Behandlung m√∂glichst auf Einzelgaben zu beschr√§nken. Um bei chronischen Schlafst√∂rungen die Notwendigkeit einer fortgesetzten Anwendung zu √ľberpr√ľfen, sollte nach zweiw√∂chiger t√§glicher Einnahme die Dosis schrittweise reduziert oder abgesetzt werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Eine √úberdosierung ist daran zu erkennen, dass es zun√§chst zu zentralbedingten Symptomen wie Unruhe, gesteigerten Muskelreflexen, Bewusstlosigkeit, Depression der Atmung sowie Herz- Kreislaufstillstand kommen kann. Weitere Zeichen einer √úberdosierung sind Pupillenerweiterung, beschleunigte Herzt√§tigkeit (Tachykardie), Fieber, hei√üe, rote Haut, trockene Schleimh√§ute, Muskelschw√§che und Muskelschmerz. Treten diese Symptome auf, sollte unverz√ľglich ein Arzt verst√§ndigt werden.
    • Bei √úberdosierung werden als Sofortma√ünahmen Magensp√ľlungen mit Aktivkohle empfohlen. Beim Auftreten von Magen-Darm- Beschwerden, zentralnerv√∂sen St√∂rungen, Mundtrockenheit, Entleerungsst√∂rungen der Blase (Miktionsbeschwerden) sowie Sehst√∂rungen sind je nach Erscheinungsbild die entsprechenden Ma√ünahmen zu ergreifen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Die Tabletten werden mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) unzerkaut ca. 1/2 - 1 Stunde vor dem Schlafengehen eingenommen.
  • Es ist darauf zu achten, dass nach Einnahme des Pr√§parates f√ľr eine ausreichende Schlafdauer gesorgt wird, um eine Beeintr√§chtigung des Reaktionsverm√∂gens am folgenden Morgen zu vermeiden.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Doxylamin oder andere Antihistaminika oder einen der sonstigen Bestandteile sind
    • bei akutem Asthma-Anfall
    • bei gr√ľnem Star (Engwinkel-Glaukom)
    • bei Nebennieren-Tumor (Ph√§ochromozytom)
    • bei Vergr√∂√üerung der Vorsteherdr√ľse (Prostata-Hypertrophie) mit Restharnbildung
    • bei akuter Vergiftung durch Alkohol, Schlaf- oder Schmerzmittel sowie Psychopharmaka (Neuroleptika, Tranquilizer, Antidepressiva, Lithium)
    • bei Anfallsleiden
    • bei gleichzeitiger Behandlung mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase

  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel soll w√§hrend der Schwangerschaft nur auf ausdr√ľckliche Anweisung des Arztes eingenommen werden.
  • Stillzeit
    • Da der Wirkstoff in die Muttermilch √ľbergeht, soll das Stillen f√ľr die Dauer der Behandlung unterbrochen werden.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. In Abh√§ngigkeit von der Empfindlichkeit des einzelnen Patienten und der eingenommenen Dosis k√∂nnen folgende Nebenwirkungen auftreten:
  • M√ľdigkeit, Schl√§frigkeit, Mattigkeit, Schwindelgef√ľhl, Benommenheit, verl√§ngerte Reaktionszeit, Konzentrationsst√∂rungen, Kopfschmerzen, Depressionen, Muskelschw√§che, Ohrensausen und M√ľdigkeit am folgenden Tag.
  • Au√üerdem besteht die M√∂glichkeit des Auftretens so genannter ‚Äěparadoxer" Reaktionen wie Unruhe, Erregung, Spannung, Schlaflosigkeit, Albtr√§ume, Verwirrtheit, Zittern. In seltenen F√§llen k√∂nnen Krampfanf√§lle des Gehirns auftreten.
  • Begleitwirkungen am vegetativen Nervensystem wie verschwommenes Sehen, Mundtrockenheit, Gef√ľhl der verstopften Nase, Erh√∂hung des Augeninnendruckes, Verstopfung und St√∂rungen beim Wasserlassen k√∂nnen auftreten, ebenso √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit oder Appetitzunahme, Schmerzen im Bereich des Magens. Sehr selten kann es zu einer lebensbedrohlichen Darml√§hmung kommen.
  • Beschleunigung des Herzschlages, Unregelm√§√üigkeit des Herzschlages, Abfall oder Anstieg des Blutdruckes und Zunahme einer bestehenden Herzleistungsschw√§che k√∂nnen auftreten. EKG-Ver√§nderungen wurden beobachtet.
  • Zu einer Beeintr√§chtigung der Atemfunktion kann es durch Eindickung von Schleim und durch Verlegung oder Engstellung von Bronchien kommen.
  • √úber allergische Hautreaktionen und Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden) unter der Therapie mit Antihistaminika ist berichtet worden, ferner √ľber Leberfunktionsst√∂rungen (cholestatischer Ikterus) und √ľber St√∂rungen der K√∂rpertemperaturregulierung.
  • Blutzellsch√§den k√∂nnen in Ausnahmef√§llen vorkommen.
  • Bei Patienten mit Nebennieren-Tumor (Ph√§ochromozytom) kann es durch die Gabe von Antihistaminika, zu denen das vorliegende Arzneimittel geh√∂rt, zu einer Freisetzung von Substanzen aus dem Tumor kommen, die eine sehr starke Wirkung auf das Herz- Kreislauf-System haben.
  • Nach l√§ngerfristiger t√§glicher Anwendung k√∂nnen durch pl√∂tzliches Absetzen der Therapie Schlafst√∂rungen wieder verst√§rkt auftreten.
  • Hinweise:
    • Durch sorgf√§ltige und individuelle Einstellung der Tagesdosen lassen sich H√§ufigkeit und Ausma√ü von Nebenwirkungen reduzieren.
    • Die Gefahr des Auftretens von Nebenwirkungen ist bei √§lteren Patienten gr√∂√üer, bei diesem Personenkreis kann sich dadurch auch die Sturzgefahr erh√∂hen.
  • Gegenma√ünahmen:
    • Sollten Sie die o. g. Nebenwirkungen bei sich beobachten, soll das Arzneimittel nicht nochmals eingenommen werden.
    • Bitte benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er √ľber den Schweregrad und ggf. erforderliche weitere Ma√ünahmen entscheiden kann.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/ angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Bei gleichzeitiger Anwendung anderer zentral wirksamer Arzneimittel (wie Psychopharmaka, Schlafmittel, Schmerzmittel, Narkosemittel, Mittel zur Behandlung von Anfallsleiden) kann es zu einer wechselseitigen Verst√§rkung der Wirkung kommen. Dies gilt insbesondere auch f√ľr den gleichzeitigen Alkoholgenuss, durch den die Wirkungen des Pr√§parates in nicht vorhersehbarer Weise ver√§ndert und verst√§rkt werden k√∂nnen.
  • Bei gleichzeitiger Gabe des Pr√§parates und Phenytoin, einem Arzneimittel zur Behandlung von Anfallsleiden, wird die Phenytoin-Wirkung abgeschw√§cht.
  • Die anticholinerge Wirkung des Pr√§parates kann durch die gleichzeitige Gabe von anderen Substanzen mit anticholinergen Wirkungen (z. B. Biperiden, einem Arzneimittel zur Behandlung der Parkinsonschen Krankheit; trizyklischen Antidepressiva) in nicht vorhersehbarer Weise verst√§rkt werden. Durch gleichzeitige Einnahme von Hemmstoffen der Monoaminoxidase, die zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden, kann die anticholinerge Wirkung des Arzneimittels ebenfalls verst√§rkt werden, dies kann sich durch eine lebensbedrohliche Darml√§hmung, Harnverhalten oder eine akute Erh√∂hung des Augeninnendruckes √§u√üern. Durch gleichzeitige Anwendung mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase kann es au√üerdem zum Abfall des Blutdruckes und einer verst√§rkten Funktionseinschr√§nkung des zentralen Nervensystems und der Atmung kommen. Aus diesen Gr√ľnden d√ľrfen beide Substanzen nicht gleichzeitig zur Therapie eingesetzt werden.
  • Die Anwendung von Arzneimitteln gegen hohen Blutdruck, die auf das zentrale Nervensystem wirken (wie Guanabenz, Clonidin, Alpha-Methyldopa) zusammen mit dem Pr√§parat kann zu verst√§rkter M√ľdigkeit und Mattigkeit f√ľhren.
  • Die Wirkung von Neuroleptika kann bei gleichzeitiger Anwendung mit dem Arzneimittel abgeschw√§cht sein.
  • Unter einer Behandlung mit dem Pr√§parat oder anderen Antihistaminika k√∂nnen Symptome einer beginnenden Sch√§digung des Innenohres, die durch andere Arzneimittel (z. B. Aminoglykosid-Antibiotika, einige Schmerzmittel, einige harntreibende Mittel) ausgel√∂st wurde, abgeschw√§cht sein.
  • Das Ergebnis von Hauttests kann unter einer Therapie mit dem Arzneimittel verf√§lscht sein (falsch negativ).
  • Epinephrin sollte nicht zusammen mit dem Pr√§parat verabreicht werden (Gef√§√üerweiterung, Blutdruckabfall, beschleunigte Herzfrequenz).
  • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch f√ľr vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten k√∂nnen.
  • Bei Einnahme des Pr√§parates zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken
    • W√§hrend der Anwendung des Arzneimittels sollte Alkoholgenuss vermieden werden.

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich bei
    • eingeschr√§nkter Leberfunktion
    • Vorsch√§digung des Herzens und Bluthochdruck
    • chronischen Atembeschwerden und Asthma
    • unzureichendem Verschluss des Mageneingangs mit R√ľckfluss von Nahrung in die Speiser√∂hre (gastro-oesophagealer Reflux)
  • Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit neurologisch erkennbaren Hirnsch√§den in der Gro√ühirnrinde und Krampfanf√§llen in der Vorgeschichte, da bereits durch die Gabe von kleinen Dosen gro√üe Krampfanf√§lle ausgel√∂st werden k√∂nnen.
  • Kinder:
    • Kinder und Jugendliche sollen nicht mit dem Arzneimittel behandelt werden.
  • √Ąltere Menschen:
    • Die Gefahr des Auftretens von Nebenwirkungen ist bei √§lteren Patienten gr√∂√üer; bei diesem Personenkreis kann sich dadurch auch die Sturzgefahr erh√∂hen.

 

  • Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgem√§√üem Gebrauch das Reaktionsverm√∂gen so weit ver√§ndern, dass die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt wird. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe im Zusammenwirken mit Alkohol.
    • Sie k√∂nnen dann auf unerwartete und pl√∂tzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie nicht Auto oder andere Fahrzeuge. Bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen. Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt.
    • Beachten Sie besonders, dass Alkohol Ihre Verkehrst√ľchtigkeit noch weiter verschlechtert.

Wirkstoff

  • Doxylamin hydrogensuccinat 25 mg
  • Doxylamin 17.4 mg

Hilfsstoff

  • Cellulose, mikrokristallin
  • Ethyl cellulose
  • Lactose
  • Magnesium stearat
  • Maisst√§rke
  • Silicium dioxid

Details & Pflichtangaben

Schlaf Tabs-ratiopharm 25mg Tabletten
Anwendungsgebiete:
  • Das Pr√§parat ist ein Arzneimittel gegen allergische Reaktionen mit m√ľde-machenden Eigenschaften (Antihistaminikum, Sedativum).
  • Es wird angewendet bei
    • medikament√∂s behandlungsbed√ľrftigen Ein- und Durchschlafst√∂rungen.
  • Hinweis:
    • Nicht alle Schlafst√∂rungen bed√ľrfen einer medikament√∂sen Therapie. Oftmals sind sie Ausdruck k√∂rperlicher oder seelischer Erkrankungen und k√∂nnen durch andere Ma√ünahmen oder eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden. Deshalb sollte bei l√§nger anhaltenden Schlafst√∂rungen keine Dauerbehandlung mit dem Pr√§parat erfolgen, sondern der behandelnde Arzt aufgesucht werden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Pr√§parat ist ein Arzneimittel gegen allergische Reaktionen mit m√ľde-machenden Eigenschaften (Antihistaminikum, Sedativum).
  • Es wird angewendet bei
    • medikament√∂s behandlungsbed√ľrftigen Ein- und Durchschlafst√∂rungen.
  • Hinweis:
    • Nicht alle Schlafst√∂rungen bed√ľrfen einer medikament√∂sen Therapie. Oftmals sind sie Ausdruck k√∂rperlicher oder seelischer Erkrankungen und k√∂nnen durch andere Ma√ünahmen oder eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden. Deshalb sollte bei l√§nger anhaltenden Schlafst√∂rungen keine Dauerbehandlung mit dem Pr√§parat erfolgen, sondern der behandelnde Arzt aufgesucht werden.
PZN: 07707524
Anbieter: ratiopharm GmbH
Packungsgröße: 20 ST
Monopräparat: Nein
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene ca. ¬Ĺ-1 Stunde vor dem Schlafengehen 1 Tablette (entsprechend 25 mg Doxylaminsuccinat) ein. Bei st√§rkeren Schlafst√∂rungen k√∂nnen als H√∂chstdosis 2 Tabletten (entsprechend 50 mg Doxylaminsuccinat) eingenommen werden.

 

  • Wie lange sollten Sie das Arzneimittel einnehmen?
    • Bei akuten Schlafst√∂rungen ist die Behandlung m√∂glichst auf Einzelgaben zu beschr√§nken. Um bei chronischen Schlafst√∂rungen die Notwendigkeit einer fortgesetzten Anwendung zu √ľberpr√ľfen, sollte nach zweiw√∂chiger t√§glicher Einnahme die Dosis schrittweise reduziert oder abgesetzt werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Eine √úberdosierung ist daran zu erkennen, dass es zun√§chst zu zentralbedingten Symptomen wie Unruhe, gesteigerten Muskelreflexen, Bewusstlosigkeit, Depression der Atmung sowie Herz- Kreislaufstillstand kommen kann. Weitere Zeichen einer √úberdosierung sind Pupillenerweiterung, beschleunigte Herzt√§tigkeit (Tachykardie), Fieber, hei√üe, rote Haut, trockene Schleimh√§ute, Muskelschw√§che und Muskelschmerz. Treten diese Symptome auf, sollte unverz√ľglich ein Arzt verst√§ndigt werden.
    • Bei √úberdosierung werden als Sofortma√ünahmen Magensp√ľlungen mit Aktivkohle empfohlen. Beim Auftreten von Magen-Darm- Beschwerden, zentralnerv√∂sen St√∂rungen, Mundtrockenheit, Entleerungsst√∂rungen der Blase (Miktionsbeschwerden) sowie Sehst√∂rungen sind je nach Erscheinungsbild die entsprechenden Ma√ünahmen zu ergreifen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Die Tabletten werden mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) unzerkaut ca. 1/2 - 1 Stunde vor dem Schlafengehen eingenommen.
  • Es ist darauf zu achten, dass nach Einnahme des Pr√§parates f√ľr eine ausreichende Schlafdauer gesorgt wird, um eine Beeintr√§chtigung des Reaktionsverm√∂gens am folgenden Morgen zu vermeiden.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Doxylamin oder andere Antihistaminika oder einen der sonstigen Bestandteile sind
    • bei akutem Asthma-Anfall
    • bei gr√ľnem Star (Engwinkel-Glaukom)
    • bei Nebennieren-Tumor (Ph√§ochromozytom)
    • bei Vergr√∂√üerung der Vorsteherdr√ľse (Prostata-Hypertrophie) mit Restharnbildung
    • bei akuter Vergiftung durch Alkohol, Schlaf- oder Schmerzmittel sowie Psychopharmaka (Neuroleptika, Tranquilizer, Antidepressiva, Lithium)
    • bei Anfallsleiden
    • bei gleichzeitiger Behandlung mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase

  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel soll w√§hrend der Schwangerschaft nur auf ausdr√ľckliche Anweisung des Arztes eingenommen werden.
  • Stillzeit
    • Da der Wirkstoff in die Muttermilch √ľbergeht, soll das Stillen f√ľr die Dauer der Behandlung unterbrochen werden.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. In Abh√§ngigkeit von der Empfindlichkeit des einzelnen Patienten und der eingenommenen Dosis k√∂nnen folgende Nebenwirkungen auftreten:
  • M√ľdigkeit, Schl√§frigkeit, Mattigkeit, Schwindelgef√ľhl, Benommenheit, verl√§ngerte Reaktionszeit, Konzentrationsst√∂rungen, Kopfschmerzen, Depressionen, Muskelschw√§che, Ohrensausen und M√ľdigkeit am folgenden Tag.
  • Au√üerdem besteht die M√∂glichkeit des Auftretens so genannter ‚Äěparadoxer" Reaktionen wie Unruhe, Erregung, Spannung, Schlaflosigkeit, Albtr√§ume, Verwirrtheit, Zittern. In seltenen F√§llen k√∂nnen Krampfanf√§lle des Gehirns auftreten.
  • Begleitwirkungen am vegetativen Nervensystem wie verschwommenes Sehen, Mundtrockenheit, Gef√ľhl der verstopften Nase, Erh√∂hung des Augeninnendruckes, Verstopfung und St√∂rungen beim Wasserlassen k√∂nnen auftreten, ebenso √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit oder Appetitzunahme, Schmerzen im Bereich des Magens. Sehr selten kann es zu einer lebensbedrohlichen Darml√§hmung kommen.
  • Beschleunigung des Herzschlages, Unregelm√§√üigkeit des Herzschlages, Abfall oder Anstieg des Blutdruckes und Zunahme einer bestehenden Herzleistungsschw√§che k√∂nnen auftreten. EKG-Ver√§nderungen wurden beobachtet.
  • Zu einer Beeintr√§chtigung der Atemfunktion kann es durch Eindickung von Schleim und durch Verlegung oder Engstellung von Bronchien kommen.
  • √úber allergische Hautreaktionen und Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden) unter der Therapie mit Antihistaminika ist berichtet worden, ferner √ľber Leberfunktionsst√∂rungen (cholestatischer Ikterus) und √ľber St√∂rungen der K√∂rpertemperaturregulierung.
  • Blutzellsch√§den k√∂nnen in Ausnahmef√§llen vorkommen.
  • Bei Patienten mit Nebennieren-Tumor (Ph√§ochromozytom) kann es durch die Gabe von Antihistaminika, zu denen das vorliegende Arzneimittel geh√∂rt, zu einer Freisetzung von Substanzen aus dem Tumor kommen, die eine sehr starke Wirkung auf das Herz- Kreislauf-System haben.
  • Nach l√§ngerfristiger t√§glicher Anwendung k√∂nnen durch pl√∂tzliches Absetzen der Therapie Schlafst√∂rungen wieder verst√§rkt auftreten.
  • Hinweise:
    • Durch sorgf√§ltige und individuelle Einstellung der Tagesdosen lassen sich H√§ufigkeit und Ausma√ü von Nebenwirkungen reduzieren.
    • Die Gefahr des Auftretens von Nebenwirkungen ist bei √§lteren Patienten gr√∂√üer, bei diesem Personenkreis kann sich dadurch auch die Sturzgefahr erh√∂hen.
  • Gegenma√ünahmen:
    • Sollten Sie die o. g. Nebenwirkungen bei sich beobachten, soll das Arzneimittel nicht nochmals eingenommen werden.
    • Bitte benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er √ľber den Schweregrad und ggf. erforderliche weitere Ma√ünahmen entscheiden kann.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht angegeben sind.

  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/ angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Bei gleichzeitiger Anwendung anderer zentral wirksamer Arzneimittel (wie Psychopharmaka, Schlafmittel, Schmerzmittel, Narkosemittel, Mittel zur Behandlung von Anfallsleiden) kann es zu einer wechselseitigen Verst√§rkung der Wirkung kommen. Dies gilt insbesondere auch f√ľr den gleichzeitigen Alkoholgenuss, durch den die Wirkungen des Pr√§parates in nicht vorhersehbarer Weise ver√§ndert und verst√§rkt werden k√∂nnen.
  • Bei gleichzeitiger Gabe des Pr√§parates und Phenytoin, einem Arzneimittel zur Behandlung von Anfallsleiden, wird die Phenytoin-Wirkung abgeschw√§cht.
  • Die anticholinerge Wirkung des Pr√§parates kann durch die gleichzeitige Gabe von anderen Substanzen mit anticholinergen Wirkungen (z. B. Biperiden, einem Arzneimittel zur Behandlung der Parkinsonschen Krankheit; trizyklischen Antidepressiva) in nicht vorhersehbarer Weise verst√§rkt werden. Durch gleichzeitige Einnahme von Hemmstoffen der Monoaminoxidase, die zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden, kann die anticholinerge Wirkung des Arzneimittels ebenfalls verst√§rkt werden, dies kann sich durch eine lebensbedrohliche Darml√§hmung, Harnverhalten oder eine akute Erh√∂hung des Augeninnendruckes √§u√üern. Durch gleichzeitige Anwendung mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase kann es au√üerdem zum Abfall des Blutdruckes und einer verst√§rkten Funktionseinschr√§nkung des zentralen Nervensystems und der Atmung kommen. Aus diesen Gr√ľnden d√ľrfen beide Substanzen nicht gleichzeitig zur Therapie eingesetzt werden.
  • Die Anwendung von Arzneimitteln gegen hohen Blutdruck, die auf das zentrale Nervensystem wirken (wie Guanabenz, Clonidin, Alpha-Methyldopa) zusammen mit dem Pr√§parat kann zu verst√§rkter M√ľdigkeit und Mattigkeit f√ľhren.
  • Die Wirkung von Neuroleptika kann bei gleichzeitiger Anwendung mit dem Arzneimittel abgeschw√§cht sein.
  • Unter einer Behandlung mit dem Pr√§parat oder anderen Antihistaminika k√∂nnen Symptome einer beginnenden Sch√§digung des Innenohres, die durch andere Arzneimittel (z. B. Aminoglykosid-Antibiotika, einige Schmerzmittel, einige harntreibende Mittel) ausgel√∂st wurde, abgeschw√§cht sein.
  • Das Ergebnis von Hauttests kann unter einer Therapie mit dem Arzneimittel verf√§lscht sein (falsch negativ).
  • Epinephrin sollte nicht zusammen mit dem Pr√§parat verabreicht werden (Gef√§√üerweiterung, Blutdruckabfall, beschleunigte Herzfrequenz).
  • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch f√ľr vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten k√∂nnen.
  • Bei Einnahme des Pr√§parates zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken
    • W√§hrend der Anwendung des Arzneimittels sollte Alkoholgenuss vermieden werden.

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich bei
    • eingeschr√§nkter Leberfunktion
    • Vorsch√§digung des Herzens und Bluthochdruck
    • chronischen Atembeschwerden und Asthma
    • unzureichendem Verschluss des Mageneingangs mit R√ľckfluss von Nahrung in die Speiser√∂hre (gastro-oesophagealer Reflux)
  • Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit neurologisch erkennbaren Hirnsch√§den in der Gro√ühirnrinde und Krampfanf√§llen in der Vorgeschichte, da bereits durch die Gabe von kleinen Dosen gro√üe Krampfanf√§lle ausgel√∂st werden k√∂nnen.
  • Kinder:
    • Kinder und Jugendliche sollen nicht mit dem Arzneimittel behandelt werden.
  • √Ąltere Menschen:
    • Die Gefahr des Auftretens von Nebenwirkungen ist bei √§lteren Patienten gr√∂√üer; bei diesem Personenkreis kann sich dadurch auch die Sturzgefahr erh√∂hen.

 

  • Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgem√§√üem Gebrauch das Reaktionsverm√∂gen so weit ver√§ndern, dass die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt wird. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe im Zusammenwirken mit Alkohol.
    • Sie k√∂nnen dann auf unerwartete und pl√∂tzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie nicht Auto oder andere Fahrzeuge. Bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen. Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt.
    • Beachten Sie besonders, dass Alkohol Ihre Verkehrst√ľchtigkeit noch weiter verschlechtert.

Wirkstoff

  • Doxylamin hydrogensuccinat 25 mg
  • Doxylamin 17.4 mg

Hilfsstoff

  • Cellulose, mikrokristallin
  • Ethyl cellulose
  • Lactose
  • Magnesium stearat
  • Maisst√§rke
  • Silicium dioxid