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IBU-LYSIN-ratiopharm 400 mg Filmtabletten
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IBU-LYSIN-ratiopharm 400 mg Filmtabletten

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Größe 20 ST
statt 10,19 ‚ā¨
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inkl. MwSt.
IBU-LYSIN-ratiopharm 400 mg Filmtabletten
Anwendungsgebiete:
  • Das Arzneimittel ist ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antirheumatikum [NSAR]).
  • Es wird angewendet zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung:
    • von leichten bis m√§√üig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen sowie Fieber und Schmerzen im Zusammenhang mit Erk√§ltungen
    • der akuten Kopfschmerzphase bei Migr√§ne mit oder ohne Aura
  • Das Arzneimittel wird angewendet bei Kindern ab 20 kg K√∂rpergewicht (etwa 6 Jahren), Jugendlichen und Erwachsenen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
  • Das Arzneimittel ist ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antirheumatikum [NSAR]).
  • Es wird angewendet zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung:
    • von leichten bis m√§√üig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen sowie Fieber und Schmerzen im Zusammenhang mit Erk√§ltungen
    • der akuten Kopfschmerzphase bei Migr√§ne mit oder ohne Aura
  • Das Arzneimittel wird angewendet bei Kindern ab 20 kg K√∂rpergewicht (etwa 6 Jahren), Jugendlichen und Erwachsenen.
PZN: 16197878
Anbieter: ratiopharm GmbH
Packungsgröße: 20 ST
Monopräparat: Nein
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte f√ľr die k√ľrzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverz√ľglich einen Arzt, falls die Symptome (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern.
  • Die √ľbliche Dosis ist:
    • Erwachsene
      • Anfangsdosis: Nehmen Sie 200 mg oder 400 mg Ibuprofen ein (¬Ĺ oder 1 Tablette des Pr√§parates).
      • Falls notwendig, nehmen Sie zus√§tzlich 200 mg oder 400 mg Ibuprofen ein (¬Ĺ oder 1 Tablette), aber √ľberschreiten Sie nicht die Gesamtdosis von 1200 mg Ibuprofen (3 Tabletten) innerhalb von 24 Stunden.
      • Der Abstand zwischen den einzelnen Dosen sollte nicht weniger als 6 Stunden betragen.
    • Kinder ab 20 kg K√∂rpergewicht (ab 6 Jahren) und Jugendliche
      • Das Pr√§parat darf nur bei Kindern mit einem K√∂rpergewicht von mindestens 20 kg angewendet werden. Die maximale Tagesgesamtdosis von Ibuprofen betr√§gt 30 mg pro kg K√∂rpergewicht, aufgeteilt in 3 bis 4 Einzeldosen.
      • Der Abstand zwischen den einzelnen Dosen sollte nicht weniger als 6 Stunden betragen.
      • √úberschreiten Sie nicht die empfohlene maximale Tagesdosis.
      • Bei Kindern und Jugendlichen gelten die folgenden Dosierungsrichtlinien:
        • K√∂rpergewicht: 20 - 29 kg
          • Einzeldosis mg Ibuprofen (Tabletten): 200 mg (¬Ĺ Tablette)
          • Maximale Tagesdosis mg Ibuprofen (Tabletten): 600 mg (1 ¬Ĺ Tabletten)
        • K√∂rpergewicht: 30 - 39 kg
          • Einzeldosis mg Ibuprofen (Tabletten): 200 mg (¬Ĺ Tablette)
          • Maximale Tagesdosis mg Ibuprofen (Tabletten): 800 mg (2 Tabletten)
        • K√∂rpergewicht: 40 kg und mehr
          • Einzeldosis mg Ibuprofen (Tabletten): 200 - 400 mg (¬Ĺ - 1 Tablette)
          • Maximale Tagesdosis mg Ibuprofen (Tabletten): 1200 mg (3 Tabletten)
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nur zur kurzzeitigen Anwendung.
    • Falls Erwachsene das Pr√§parat bei Migr√§nekopfschmerzen oder Fieber mehr als 3 Tage bzw. zur Behandlung von Schmerzen mehr als 4 Tage einnehmen m√ľssen oder sich die Symptome verschlimmern, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
    • Wenn bei Kindern und Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittels f√ľr mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte √§rztlicher Rat eingeholt werden.

 

  • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Falls Sie mehr eingenommen haben, als Sie sollten, oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder ein Krankenhaus in Ihrer N√§he, um eine Einsch√§tzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen.
    • Zu den Symptomen k√∂nnen √úbelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (m√∂glicherweise auch mit Blut), Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrung und Augenzittern umfassen. Bei hohen Dosen wurde √ľber Schl√§frigkeit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, Kr√§mpfe (vor allem bei Kindern), Schw√§che und Schwindelgef√ľhle, Blut im Urin, Frieren und Atemprobleme berichtet.
    • Zu den Symptomen nach √úberdosierung mit Ibuprofen k√∂nnen auch geh√∂ren:
      • Bauchschmerzen, Blutungen im Magen-Darm-Trakt, Funktionsst√∂rungen von Leber und Nieren, Blutdruckabfall, verminderte Atmung (Atemdepression) und Blauf√§rbung der Haut.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Zum Einnehmen. Schlucken Sie die Filmtabletten mit Wasser.
  • F√ľr Patienten mit empfindlichem Magen empfiehlt es sich, das Pr√§parat w√§hrend der Mahlzeiten einzunehmen.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn Sie in der Vergangenheit mit Atemnot, Asthma, Nasenschleimhautschwellungen, Angio√∂dem oder Hautreaktionen nach Einnahme von Acetylsalicyls√§ure oder anderen nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR) reagiert haben
    • wenn Sie ungekl√§rte Blutbildungsst√∂rungen haben
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľren (peptische Ulzera) oder Blutungen (mindestens zwei unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschw√ľre oder Blutungen)
    • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit NSAR
    • bei Hirnblutungen (zerebrovaskul√§ren Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen
    • wenn Sie an schweren Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rungen leiden
    • in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft
    • wenn Sie an einer schweren Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) leiden
    • wenn Sie an einer schweren Austrocknung (Dehydratation) leiden (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Fl√ľssigkeitsaufnahme)
    • bei Kindern unter 20 kg K√∂rpergewicht, da diese Dosisst√§rke aufgrund der h√∂heren Wirkstoffmenge nicht geeignet ist

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Wird w√§hrend der Anwendung des Pr√§parates eine Schwangerschaft festgestellt, ist der Arzt zu benachrichtigen. In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft d√ľrfen Sie Ibuprofen nur nach R√ľcksprache mit dem Arzt einnehmen. In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft darf das Pr√§parat wegen eines erh√∂hten Risikos von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind nicht eingenommen werden.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Da nachteilige Folgen f√ľr den S√§ugling bisher nicht bekannt geworden sind, ist bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich.
  • Fortpflanzungsf√§higkeit
    • Ibuprofen geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeintr√§chtigen k√∂nnen. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
  • Die folgende Auflistung unerw√ľnschter Wirkungen umfasst alle im Zusammenhang mit einer Ibuprofen-Behandlung bekannt gewordenen Nebenwirkungen, auch solche unter hochdosierter Langzeitbehandlung bei Rheumapatienten. Die H√§ufigkeitsangaben, die √ľber sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung von Tagesdosen von maximal 1200 mg Ibuprofen f√ľr Darreichungsformen zum Einnehmen und maximal 1800 mg f√ľr Z√§pfchen.
  • M√∂gliche Nebenwirkungen
    • Bei den folgenden Nebenwirkungen muss ber√ľcksichtigt werden, dass sie √ľberwiegend dosisabh√§ngig und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.
    • Die am h√§ufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Geschw√ľre in Magen und Zw√∂lffingerdarm (peptische Ulzera), Durchbr√ľche oder Blutungen im Magen-Darm-Trakt, manchmal t√∂dlich verlaufend, k√∂nnen auftreten, insbesondere bei √§lteren Patienten.
    • √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bl√§hungen, Verstopfung, Verdauungsst√∂rungen, Bauchschmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulzerative Stomatitis (Entz√ľndung der Mundschleimhaut mit Geschw√ľrsbildung), Verschlimmerung der Darmerkrankungen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger h√§ufig wurde eine Entz√ľndung der Magenschleimhaut (Gastritis) beobachtet.
    • Arzneimittel wie dieses Pr√§parat sind m√∂glicherweise mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr Herzanf√§lle (‚ÄěHerzinfarkt") oder Schlaganf√§lle verbunden.
    • H√§ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Beschwerden im Magen-Darm-Bereich wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Bl√§hungen, Durchfall, Verstopfung und leichte Magen-Darm-Blutungen, die in Ausnahmef√§llen zu einer An√§mie (Blutarmut) f√ľhren k√∂nnen.
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • Zentralnerv√∂se St√∂rungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder M√ľdigkeit.
      • √úberempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Juckreiz sowie Asthmaanf√§lle (m√∂glicherweise mit Blutdruckabfall).
      • Sehst√∂rungen
      • Geschw√ľre im Magen-Darm-Trakt, in einigen F√§llen mit Blutung und Durchbruch.
      • Ulzerative Stomatitis, Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn, Magenschleimhautentz√ľndung (Gastritis).
      • Verschiedene Formen von Hautausschlag.
    • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
      • Ohrger√§usche (Tinnitus)
      • Nierengewebssch√§digung (Papillennekrose), insbesondere bei Langzeitbehandlung.
      • Erh√∂hte Harns√§urekonzentration im Blut.
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
      • Verminderte Harnausscheidung und Ansammlung von Wasser im K√∂rper (√Ėdeme). Dies k√∂nnen Anzeichen einer Nierenerkrankung, manchmal einschlie√ülich Nierenversagen, sein.
      • Nephrotisches Syndrom (Ansammlung von Fl√ľssigkeit im K√∂rper [√Ėdeme] und starke Eiwei√üausscheidung im Harn), entz√ľndliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die von einer akuten Nierenfunktionsst√∂rung begleitet sein kann.
      • Leberfunktionsst√∂rungen, Lebersch√§den, insbesondere bei Langzeitbehandlung, Leberversagen, akute Leberentz√ľndung (Hepatitis).
      • Blutbildungsst√∂rungen, Agranulozytose (Anzeichen: eine Infektion mit Symptomen wie Fieber und starke Verschlechterung des Allgemeinzustands oder Fieber mit √∂rtlich begrenzten Anzeichen einer Infektion wie Entz√ľndung von Hals/Rachen/Mund oder Harnwegsbeschwerden).
      • Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit R√∂tung und Blasenbildung (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie).
      • In Einzelf√§llen k√∂nnen schwere Hautinfektionen mit Weichteilkomplikationen w√§hrend einer Windpockeninfektion auftreten.
      • Anzeichen einer nicht auf eine Infektion beruhende Hirnhautentz√ľndung (aseptische Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstr√ľbung. Ein erh√∂htes Risiko scheint f√ľr Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Erkrankungen des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose) leiden.
      • Schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen.
      • Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen.
      • Psychotische Reaktionen, Depression.
      • Herzklopfen, Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt.
      • Hoher Blutdruck.
      • Entz√ľndung der Speiser√∂hre und der Bauchspeicheldr√ľse.
      • Ausbildung von membranartigen Verengungen im Darm.
    • Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):
      • Es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kommen. Die Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der wei√üen Blutk√∂rperchen).
      • Bei Behandlungsbeginn ein roter, schuppiger, weit verbreiteter Hautausschlag mit Unebenheiten unter der Haut und von Fieber begleiteten Blasen, die sich in erster Linie auf den Hautfalten, dem Rumpf und den oberen Extremit√§ten befinden (akutes generalisiertes pustul√∂ses Exanthem). Beenden Sie die Anwendung, wenn Sie diese Symptome entwickeln, und begeben Sie sich unverz√ľglich in medizinische Behandlung.
      • Die Haut wird lichtempfindlich.
  • Gegenma√ünahmen
    • Bei folgenden Nebenwirkungen d√ľrfen Sie das Produkt nicht weiter einnehmen und m√ľssen sofort Ihren Arzt informieren:
      • Hautausschlag und Juckreiz.
      • Asthmaanfall.
      • Schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen. Diese k√∂nnen durch Schwellung von Gesicht, Zunge und Kehlkopf mit Verengung der Luftwege, Atemnot, Herzjagen und Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohlichen Schock gekennzeichnet sein.
      • Blutbildungsst√∂rungen. Erste Anzeichen k√∂nnen sein: Fieber, Halsschmerzen, oberfl√§chliche Wunden im Mund, grippe√§hnliche Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerzstillenden oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.
      • Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen: Wenn w√§hrend der Einnahme Zeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlechtern.
      • Sehst√∂rungen
      • St√§rkere Oberbauchschmerzen, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder Schwarzf√§rbung des Stuhls (Teerstuhl).
      • Verminderte Harnausscheidung und Wasseransammlung im K√∂rper (√Ėdeme).
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

  • Einnahme des Pr√§parates mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Ibuprofen kann andere Arzneimittel beeintr√§chtigen oder von diesen beeintr√§chtigt werden. Zum Beispiel:
      • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verd√ľnnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicyls√§ure, Warfarin, Ticlopidin).
      • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan)
    • Einige andere Arzneimittel k√∂nnen die Behandlung mit dem Arzneimittel ebenfalls beeintr√§chtigen oder durch eine solche selbst beeintr√§chtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von Ibuprofen zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.
    • Verst√§rkung der Wirkung und/oder Nebenwirkungen:
      • Digoxin (Mittel zur Behandlung von Herzschw√§che und Herzrhythmusst√∂rungen), Phenytoin (Mittel zur Behandlung der Epilepsie oder neuropathischer Schmerzen), Lithium (Mittel zur Behandlung bestimmter psychischer St√∂rungen): m√∂glicherweise erh√∂hte Blutspiegel dieser Wirkstoffe.
      • Eine Kontrolle der Blutspiegel ist bei bestimmungsgem√§√üer Anwendung (maximal √ľber 3 Tage bei Migr√§nekopfschmerzen oder Fieber sowie bei Kindern und Jugendlichen und 4 Tage zur Schmerzbehandlung bei Erwachsenen) in der Regel nicht erforderlich.
      • Blutgerinnungshemmer wie Warfarin.
      • Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen und von bestimmten rheumatischen Erkrankungen): Nebenwirkungen verst√§rkt.
      • Acetylsalicyls√§ure und andere entz√ľndungshemmende Schmerzmittel (nicht-steroidale Antirheumatika) sowie Glucocorticoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortison√§hnliche Substanzen enthalten): Es besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr Geschw√ľre und Blutungen im Magen-Darm-Trakt.
      • Blutpl√§ttchen-Aggregationshemmer und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Depression): Es besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr Blutungen im Magen-Darm-Trakt.
    • Abschw√§chung der Wirkung:
      • Entw√§ssernde Arzneimittel (Diuretika) und Arzneimittel zur Senkung des Blutdrucks (Antihypertonika). Au√üerdem besteht m√∂glicherweise auch ein erh√∂htes Risiko f√ľr die Nieren.
      • ACE-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Herzmuskelschw√§che und hohem Blutdruck). Au√üerdem ist das Risiko f√ľr das Auftreten einer Nierenfunktionsst√∂rung erh√∂ht.
      • Acetylsalicyls√§ure in niedriger Dosierung: Bei gleichzeitiger Anwendung mit Ibuprofen kann die gerinnungshemmende (antithrombotische) Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicyls√§ure beeintr√§chtigt sein.
    • Sonstige m√∂gliche Wechselwirkungen:
      • Zidovudin (Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS): erh√∂htes Risiko f√ľr Einblutungen in Gelenke und Bluterg√ľsse bei HIV-positiven Blutern.
      • Ciclosporin (Arzneimittel zur Unterdr√ľckung der Immunreaktion): Es gibt Hinweise auf eine Nierensch√§digung.
      • Tacrolimus: Werden beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht, kann eine Nierensch√§digung/√úberdosierung auftreten.
      • Sulfonylharnstoffe (Antidiabetika): Obwohl Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und Sulfonylharnstoffen, im Unterschied zu anderen NSAR, bisher nicht beschrieben wurden, wird vorsichtshalber bei gleichzeitiger Einnahme eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.
      • Probenecid und Sulfinpyrazon (Arzneimittel zur Behandlung der Gicht): K√∂nnen die Ausscheidung von Ibuprofen verz√∂gern.
      • Kaliumsparende Entw√§sserungsmittel (bestimmte Diuretika): K√∂nnen zu einer Hyperkali√§mie (zu viel Kalium im Blut) f√ľhren.
      • Chinolon-Antibiotika: Es kann ein erh√∂htes Risiko f√ľr Krampfanf√§lle bestehen.
      • CYP2C9-Inhibitoren: Die gleichzeitige Gabe von Ibuprofen und CYP2C9-Hemmern kann die Exposition gegen√ľber Ibuprofen (CYP2C9-Substrat) erh√∂hen. In einer Studie mit Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9-Inhibitoren) wurde eine um etwa 80 - 100 % erh√∂hte S(+)-Ibuprofenexposition gezeigt. Bei gleichzeitiger Gabe von starken CYP2C9-Hemmern ist eine Verringerung der Ibuprofendosis in Betracht zu ziehen, insbesondere wenn hochdosiertes Ibuprofen in Kombination mit entweder Voriconazol oder Fluconazol verabreicht wird.
  • Einnahme des Pr√§parates zusammen mit Alkohol
    • W√§hrend der Behandlung mit Ibuprofen sollten Sie m√∂glichst keinen Alkohol trinken. Einige Nebenwirkungen, wie jene, die den Magen-Darm-Trakt oder das Zentralnervensystem betreffen, k√∂nnen h√§ufiger auftreten, wenn gleichzeitig zur Einnahme von Ibuprofen Alkohol konsumiert wird.

  • Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen
      • wenn Sie an bestimmten angeborenen Blutbildungsst√∂rungen (z.B. akute intermittierende Porphyrie) leiden
      • wenn Sie bestimmte Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose) haben
      • wenn Sie Magen-Darm-St√∂rungen oder chronisch-entz√ľndliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) haben
      • wenn Sie an eingeschr√§nkter Nieren- oder Leberfunktion leiden
      • bei Austrocknung (Dehydratation)
      • wenn Sie unter Bluthochdruck und/oder Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) leiden oder jemals gelitten haben
      • wenn Sie an Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Schleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen leiden, da bei Ihnen dann ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten einer √úberempfindlichkeitsreaktion besteht
      • bei Blutgerinnungsst√∂rungen
      • unmittelbar nach gr√∂√üeren chirurgischen Eingriffen
      • wenn Sie eine Infektion haben
    • Nebenwirkungen k√∂nnen reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis √ľber den k√ľrzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.
    • Bei l√§ngerer Anwendung ist eine regelm√§√üige Kontrolle Ihrer Leberwerte, der Nierenfunktion und des Blutbildes erforderlich.
    • Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
      • Die gleichzeitige Anwendung mit anderen nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) einschlie√ülich so genannten Cyclooxygenase-2-Hemmern sollte vermieden werden.
    • √Ąltere Patienten:
      • Bei √§lteren Patienten treten h√§ufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbr√ľche im Magen-Darm-Trakt, die t√∂dlich verlaufen k√∂nnen.
    • Blutungen, Geschw√ľre und Durchbr√ľche (Perforationen) im Magen-Darm-Trakt:
      • Blutungen, Geschw√ľre oder Perforationen im Magen-Darm-Trakt, die t√∂dlich verlaufen k√∂nnen, wurden w√§hrend der Behandlung mit allen NSAR berichtet.
      • Sie traten mit oder ohne vorherige Warnzeichen bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Behandlung auf.
      • Das Risiko f√ľr Blutungen, Geschw√ľre oder Perforationen im Magen-Darm-Trakt ist h√∂her bei steigender NSAR- Dosis, wenn Sie fr√ľher bereits ein Geschw√ľr hatten, insbesondere wenn Blutungen oder Durchbr√ľche als Komplikationen auftraten sowie bei √§lteren Patienten.
        Sie sollten die Behandlung mit der niedrigsten verf√ľgbaren Dosis beginnen. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, da eine Kombinationsbehandlung mit sch√ľtzenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmern) in Betracht kommen k√∂nnte. Dies gilt auch, wenn Sie gleichzeitig niedrig dosierte Acetylsalicyls√§ure oder andere Wirkstoffe einnehmen, die das Risiko f√ľr Magen-Darm-Erkrankungen wahrscheinlich erh√∂hen.
      • Wenn in der Vergangenheit bei Ihnen Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt aufgetreten sind, insbesondere in h√∂herem Alter, sollten Sie alle ungew√∂hnlichen Symptome im Bauchraum (vor allem Blutungen im Magen-Darm-Trakt) insbesondere am Anfang der Behandlung Ihrem Arzt melden.
      • Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die das Risiko f√ľr Geschw√ľre oder Blutungen erh√∂hen k√∂nnen, wie z. B. Kortikosteroide zum Einnehmen, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Blutpl√§ttchen-Aggregationshemmer wie Acetylsalicyls√§ure.
      • Wenn es w√§hrend der Behandlung mit dem Pr√§parat zu Blutungen oder Geschw√ľren im Magen-Darm-Trakt kommt, muss die Behandlung beendet werden.
    • Wirkungen auf die Blutgef√§√üe von Herz und Gehirn (kardiovaskul√§re und zerebrovaskul√§re Wirkungen)
      • Entz√ľndungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen k√∂nnen mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
      • Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme des Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie
        • eine Herzerkrankung, einschlie√ülich Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsst√∂rungen in den Beinen oder F√ľ√üen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschlie√ülich Mini-Schlaganfall oder transitorischer isch√§mischer Attacke, ‚ÄěTIA") hatten.
        • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganf√§lle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
    • Hautreaktionen
      • Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ibuprofen wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Bei Auftreten von Hautausschlag, L√§sionen der Schleimh√§ute, Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie sollten Sie die Behandlung mit Ibuprofen einstellen und sich unverz√ľglich in medizinische Behandlung begeben, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein k√∂nnen.
      • W√§hrend einer Windpockeninfektion ist es ratsam, die Anwendung von Ibuprofen zu vermeiden.
    • Infektionen
      • Ibuprofen kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es m√∂glich, dass sich durch Ibuprofen eine angemessene Behandlung der Infektion verz√∂gert, was zu einem erh√∂hten Risiko f√ľr Komplikationen f√ľhren kann. Dies wurde bei bakterieller Pneumonie und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel w√§hrend einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie unverz√ľglich einen Arzt.
    • Weitere Informationen
      • Schwere akute √úberempfindlichkeitsreaktionen (z. B.anaphylaktischer Schock) wurden in sehr seltenen F√§llen beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme des Pr√§parates muss die Behandlung abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Ma√ünahmen m√ľssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden.
      • Sie sollten w√§hrend der Behandlung ausreichend trinken, vor allem im Falle von Fieber, Durchfall oder Erbrechen.
      • Die l√§ngere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte √§rztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerzen durch Medikamenten√ľbergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an h√§ufigen oder t√§glichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelm√§√üig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.
      • Ganz allgemein kann die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f√ľhren.
    • Kinder und Jugendliche
      • Es besteht ein Risiko f√ľr Nierenfunktionsst√∂rungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.

 

  • Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Da bei Anwendung des Pr√§parates Nebenwirkungen wie M√ľdigkeit, Schwindel und Sehst√∂rungen auftreten k√∂nnen, k√∂nnen im Einzelfall das Reaktionsverm√∂gen sowie die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt sein. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe in Kombination mit Alkohol.

Wirkstoff

  • Ibuprofen, Lysinsalz 684 mg
  • Ibuprofen 400 mg

Hilfsstoff

  • Cellulose, mikrokristallin
  • Croscarmellose, Natriumsalz
  • Glycerol 85%
  • Hypromellose
  • Macrogol 6000
  • Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Talkum
  • Gesamt Natrium Ion 23 mg
  • Gesamt Natrium Ion mmol

Details & Pflichtangaben

IBU-LYSIN-ratiopharm 400 mg Filmtabletten
Anwendungsgebiete:
  • Das Arzneimittel ist ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antirheumatikum [NSAR]).
  • Es wird angewendet zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung:
    • von leichten bis m√§√üig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen sowie Fieber und Schmerzen im Zusammenhang mit Erk√§ltungen
    • der akuten Kopfschmerzphase bei Migr√§ne mit oder ohne Aura
  • Das Arzneimittel wird angewendet bei Kindern ab 20 kg K√∂rpergewicht (etwa 6 Jahren), Jugendlichen und Erwachsenen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
  • Das Arzneimittel ist ein schmerzstillendes und fiebersenkendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antirheumatikum [NSAR]).
  • Es wird angewendet zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung:
    • von leichten bis m√§√üig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen sowie Fieber und Schmerzen im Zusammenhang mit Erk√§ltungen
    • der akuten Kopfschmerzphase bei Migr√§ne mit oder ohne Aura
  • Das Arzneimittel wird angewendet bei Kindern ab 20 kg K√∂rpergewicht (etwa 6 Jahren), Jugendlichen und Erwachsenen.
PZN: 16197878
Anbieter: ratiopharm GmbH
Packungsgröße: 20 ST
Monopräparat: Nein
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte f√ľr die k√ľrzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverz√ľglich einen Arzt, falls die Symptome (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern.
  • Die √ľbliche Dosis ist:
    • Erwachsene
      • Anfangsdosis: Nehmen Sie 200 mg oder 400 mg Ibuprofen ein (¬Ĺ oder 1 Tablette des Pr√§parates).
      • Falls notwendig, nehmen Sie zus√§tzlich 200 mg oder 400 mg Ibuprofen ein (¬Ĺ oder 1 Tablette), aber √ľberschreiten Sie nicht die Gesamtdosis von 1200 mg Ibuprofen (3 Tabletten) innerhalb von 24 Stunden.
      • Der Abstand zwischen den einzelnen Dosen sollte nicht weniger als 6 Stunden betragen.
    • Kinder ab 20 kg K√∂rpergewicht (ab 6 Jahren) und Jugendliche
      • Das Pr√§parat darf nur bei Kindern mit einem K√∂rpergewicht von mindestens 20 kg angewendet werden. Die maximale Tagesgesamtdosis von Ibuprofen betr√§gt 30 mg pro kg K√∂rpergewicht, aufgeteilt in 3 bis 4 Einzeldosen.
      • Der Abstand zwischen den einzelnen Dosen sollte nicht weniger als 6 Stunden betragen.
      • √úberschreiten Sie nicht die empfohlene maximale Tagesdosis.
      • Bei Kindern und Jugendlichen gelten die folgenden Dosierungsrichtlinien:
        • K√∂rpergewicht: 20 - 29 kg
          • Einzeldosis mg Ibuprofen (Tabletten): 200 mg (¬Ĺ Tablette)
          • Maximale Tagesdosis mg Ibuprofen (Tabletten): 600 mg (1 ¬Ĺ Tabletten)
        • K√∂rpergewicht: 30 - 39 kg
          • Einzeldosis mg Ibuprofen (Tabletten): 200 mg (¬Ĺ Tablette)
          • Maximale Tagesdosis mg Ibuprofen (Tabletten): 800 mg (2 Tabletten)
        • K√∂rpergewicht: 40 kg und mehr
          • Einzeldosis mg Ibuprofen (Tabletten): 200 - 400 mg (¬Ĺ - 1 Tablette)
          • Maximale Tagesdosis mg Ibuprofen (Tabletten): 1200 mg (3 Tabletten)
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nur zur kurzzeitigen Anwendung.
    • Falls Erwachsene das Pr√§parat bei Migr√§nekopfschmerzen oder Fieber mehr als 3 Tage bzw. zur Behandlung von Schmerzen mehr als 4 Tage einnehmen m√ľssen oder sich die Symptome verschlimmern, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
    • Wenn bei Kindern und Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittels f√ľr mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte √§rztlicher Rat eingeholt werden.

 

  • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Falls Sie mehr eingenommen haben, als Sie sollten, oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder ein Krankenhaus in Ihrer N√§he, um eine Einsch√§tzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen.
    • Zu den Symptomen k√∂nnen √úbelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (m√∂glicherweise auch mit Blut), Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrung und Augenzittern umfassen. Bei hohen Dosen wurde √ľber Schl√§frigkeit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, Kr√§mpfe (vor allem bei Kindern), Schw√§che und Schwindelgef√ľhle, Blut im Urin, Frieren und Atemprobleme berichtet.
    • Zu den Symptomen nach √úberdosierung mit Ibuprofen k√∂nnen auch geh√∂ren:
      • Bauchschmerzen, Blutungen im Magen-Darm-Trakt, Funktionsst√∂rungen von Leber und Nieren, Blutdruckabfall, verminderte Atmung (Atemdepression) und Blauf√§rbung der Haut.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Zum Einnehmen. Schlucken Sie die Filmtabletten mit Wasser.
  • F√ľr Patienten mit empfindlichem Magen empfiehlt es sich, das Pr√§parat w√§hrend der Mahlzeiten einzunehmen.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn Sie in der Vergangenheit mit Atemnot, Asthma, Nasenschleimhautschwellungen, Angio√∂dem oder Hautreaktionen nach Einnahme von Acetylsalicyls√§ure oder anderen nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR) reagiert haben
    • wenn Sie ungekl√§rte Blutbildungsst√∂rungen haben
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľren (peptische Ulzera) oder Blutungen (mindestens zwei unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschw√ľre oder Blutungen)
    • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit NSAR
    • bei Hirnblutungen (zerebrovaskul√§ren Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen
    • wenn Sie an schweren Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rungen leiden
    • in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft
    • wenn Sie an einer schweren Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) leiden
    • wenn Sie an einer schweren Austrocknung (Dehydratation) leiden (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Fl√ľssigkeitsaufnahme)
    • bei Kindern unter 20 kg K√∂rpergewicht, da diese Dosisst√§rke aufgrund der h√∂heren Wirkstoffmenge nicht geeignet ist

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Wird w√§hrend der Anwendung des Pr√§parates eine Schwangerschaft festgestellt, ist der Arzt zu benachrichtigen. In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft d√ľrfen Sie Ibuprofen nur nach R√ľcksprache mit dem Arzt einnehmen. In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft darf das Pr√§parat wegen eines erh√∂hten Risikos von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind nicht eingenommen werden.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Da nachteilige Folgen f√ľr den S√§ugling bisher nicht bekannt geworden sind, ist bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich.
  • Fortpflanzungsf√§higkeit
    • Ibuprofen geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeintr√§chtigen k√∂nnen. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
  • Die folgende Auflistung unerw√ľnschter Wirkungen umfasst alle im Zusammenhang mit einer Ibuprofen-Behandlung bekannt gewordenen Nebenwirkungen, auch solche unter hochdosierter Langzeitbehandlung bei Rheumapatienten. Die H√§ufigkeitsangaben, die √ľber sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung von Tagesdosen von maximal 1200 mg Ibuprofen f√ľr Darreichungsformen zum Einnehmen und maximal 1800 mg f√ľr Z√§pfchen.
  • M√∂gliche Nebenwirkungen
    • Bei den folgenden Nebenwirkungen muss ber√ľcksichtigt werden, dass sie √ľberwiegend dosisabh√§ngig und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.
    • Die am h√§ufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Geschw√ľre in Magen und Zw√∂lffingerdarm (peptische Ulzera), Durchbr√ľche oder Blutungen im Magen-Darm-Trakt, manchmal t√∂dlich verlaufend, k√∂nnen auftreten, insbesondere bei √§lteren Patienten.
    • √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bl√§hungen, Verstopfung, Verdauungsst√∂rungen, Bauchschmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulzerative Stomatitis (Entz√ľndung der Mundschleimhaut mit Geschw√ľrsbildung), Verschlimmerung der Darmerkrankungen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger h√§ufig wurde eine Entz√ľndung der Magenschleimhaut (Gastritis) beobachtet.
    • Arzneimittel wie dieses Pr√§parat sind m√∂glicherweise mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr Herzanf√§lle (‚ÄěHerzinfarkt") oder Schlaganf√§lle verbunden.
    • H√§ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
      • Beschwerden im Magen-Darm-Bereich wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Bl√§hungen, Durchfall, Verstopfung und leichte Magen-Darm-Blutungen, die in Ausnahmef√§llen zu einer An√§mie (Blutarmut) f√ľhren k√∂nnen.
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
      • Zentralnerv√∂se St√∂rungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder M√ľdigkeit.
      • √úberempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Juckreiz sowie Asthmaanf√§lle (m√∂glicherweise mit Blutdruckabfall).
      • Sehst√∂rungen
      • Geschw√ľre im Magen-Darm-Trakt, in einigen F√§llen mit Blutung und Durchbruch.
      • Ulzerative Stomatitis, Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn, Magenschleimhautentz√ľndung (Gastritis).
      • Verschiedene Formen von Hautausschlag.
    • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
      • Ohrger√§usche (Tinnitus)
      • Nierengewebssch√§digung (Papillennekrose), insbesondere bei Langzeitbehandlung.
      • Erh√∂hte Harns√§urekonzentration im Blut.
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
      • Verminderte Harnausscheidung und Ansammlung von Wasser im K√∂rper (√Ėdeme). Dies k√∂nnen Anzeichen einer Nierenerkrankung, manchmal einschlie√ülich Nierenversagen, sein.
      • Nephrotisches Syndrom (Ansammlung von Fl√ľssigkeit im K√∂rper [√Ėdeme] und starke Eiwei√üausscheidung im Harn), entz√ľndliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die von einer akuten Nierenfunktionsst√∂rung begleitet sein kann.
      • Leberfunktionsst√∂rungen, Lebersch√§den, insbesondere bei Langzeitbehandlung, Leberversagen, akute Leberentz√ľndung (Hepatitis).
      • Blutbildungsst√∂rungen, Agranulozytose (Anzeichen: eine Infektion mit Symptomen wie Fieber und starke Verschlechterung des Allgemeinzustands oder Fieber mit √∂rtlich begrenzten Anzeichen einer Infektion wie Entz√ľndung von Hals/Rachen/Mund oder Harnwegsbeschwerden).
      • Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit R√∂tung und Blasenbildung (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie).
      • In Einzelf√§llen k√∂nnen schwere Hautinfektionen mit Weichteilkomplikationen w√§hrend einer Windpockeninfektion auftreten.
      • Anzeichen einer nicht auf eine Infektion beruhende Hirnhautentz√ľndung (aseptische Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstr√ľbung. Ein erh√∂htes Risiko scheint f√ľr Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Erkrankungen des Immunsystems (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose) leiden.
      • Schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen.
      • Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen.
      • Psychotische Reaktionen, Depression.
      • Herzklopfen, Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt.
      • Hoher Blutdruck.
      • Entz√ľndung der Speiser√∂hre und der Bauchspeicheldr√ľse.
      • Ausbildung von membranartigen Verengungen im Darm.
    • Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):
      • Es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kommen. Die Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der wei√üen Blutk√∂rperchen).
      • Bei Behandlungsbeginn ein roter, schuppiger, weit verbreiteter Hautausschlag mit Unebenheiten unter der Haut und von Fieber begleiteten Blasen, die sich in erster Linie auf den Hautfalten, dem Rumpf und den oberen Extremit√§ten befinden (akutes generalisiertes pustul√∂ses Exanthem). Beenden Sie die Anwendung, wenn Sie diese Symptome entwickeln, und begeben Sie sich unverz√ľglich in medizinische Behandlung.
      • Die Haut wird lichtempfindlich.
  • Gegenma√ünahmen
    • Bei folgenden Nebenwirkungen d√ľrfen Sie das Produkt nicht weiter einnehmen und m√ľssen sofort Ihren Arzt informieren:
      • Hautausschlag und Juckreiz.
      • Asthmaanfall.
      • Schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen. Diese k√∂nnen durch Schwellung von Gesicht, Zunge und Kehlkopf mit Verengung der Luftwege, Atemnot, Herzjagen und Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohlichen Schock gekennzeichnet sein.
      • Blutbildungsst√∂rungen. Erste Anzeichen k√∂nnen sein: Fieber, Halsschmerzen, oberfl√§chliche Wunden im Mund, grippe√§hnliche Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerzstillenden oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.
      • Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen: Wenn w√§hrend der Einnahme Zeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlechtern.
      • Sehst√∂rungen
      • St√§rkere Oberbauchschmerzen, Bluterbrechen, Blut im Stuhl oder Schwarzf√§rbung des Stuhls (Teerstuhl).
      • Verminderte Harnausscheidung und Wasseransammlung im K√∂rper (√Ėdeme).
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

  • Einnahme des Pr√§parates mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Ibuprofen kann andere Arzneimittel beeintr√§chtigen oder von diesen beeintr√§chtigt werden. Zum Beispiel:
      • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verd√ľnnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicyls√§ure, Warfarin, Ticlopidin).
      • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan)
    • Einige andere Arzneimittel k√∂nnen die Behandlung mit dem Arzneimittel ebenfalls beeintr√§chtigen oder durch eine solche selbst beeintr√§chtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von Ibuprofen zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.
    • Verst√§rkung der Wirkung und/oder Nebenwirkungen:
      • Digoxin (Mittel zur Behandlung von Herzschw√§che und Herzrhythmusst√∂rungen), Phenytoin (Mittel zur Behandlung der Epilepsie oder neuropathischer Schmerzen), Lithium (Mittel zur Behandlung bestimmter psychischer St√∂rungen): m√∂glicherweise erh√∂hte Blutspiegel dieser Wirkstoffe.
      • Eine Kontrolle der Blutspiegel ist bei bestimmungsgem√§√üer Anwendung (maximal √ľber 3 Tage bei Migr√§nekopfschmerzen oder Fieber sowie bei Kindern und Jugendlichen und 4 Tage zur Schmerzbehandlung bei Erwachsenen) in der Regel nicht erforderlich.
      • Blutgerinnungshemmer wie Warfarin.
      • Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen und von bestimmten rheumatischen Erkrankungen): Nebenwirkungen verst√§rkt.
      • Acetylsalicyls√§ure und andere entz√ľndungshemmende Schmerzmittel (nicht-steroidale Antirheumatika) sowie Glucocorticoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortison√§hnliche Substanzen enthalten): Es besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr Geschw√ľre und Blutungen im Magen-Darm-Trakt.
      • Blutpl√§ttchen-Aggregationshemmer und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Depression): Es besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr Blutungen im Magen-Darm-Trakt.
    • Abschw√§chung der Wirkung:
      • Entw√§ssernde Arzneimittel (Diuretika) und Arzneimittel zur Senkung des Blutdrucks (Antihypertonika). Au√üerdem besteht m√∂glicherweise auch ein erh√∂htes Risiko f√ľr die Nieren.
      • ACE-Hemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Herzmuskelschw√§che und hohem Blutdruck). Au√üerdem ist das Risiko f√ľr das Auftreten einer Nierenfunktionsst√∂rung erh√∂ht.
      • Acetylsalicyls√§ure in niedriger Dosierung: Bei gleichzeitiger Anwendung mit Ibuprofen kann die gerinnungshemmende (antithrombotische) Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicyls√§ure beeintr√§chtigt sein.
    • Sonstige m√∂gliche Wechselwirkungen:
      • Zidovudin (Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS): erh√∂htes Risiko f√ľr Einblutungen in Gelenke und Bluterg√ľsse bei HIV-positiven Blutern.
      • Ciclosporin (Arzneimittel zur Unterdr√ľckung der Immunreaktion): Es gibt Hinweise auf eine Nierensch√§digung.
      • Tacrolimus: Werden beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht, kann eine Nierensch√§digung/√úberdosierung auftreten.
      • Sulfonylharnstoffe (Antidiabetika): Obwohl Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und Sulfonylharnstoffen, im Unterschied zu anderen NSAR, bisher nicht beschrieben wurden, wird vorsichtshalber bei gleichzeitiger Einnahme eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.
      • Probenecid und Sulfinpyrazon (Arzneimittel zur Behandlung der Gicht): K√∂nnen die Ausscheidung von Ibuprofen verz√∂gern.
      • Kaliumsparende Entw√§sserungsmittel (bestimmte Diuretika): K√∂nnen zu einer Hyperkali√§mie (zu viel Kalium im Blut) f√ľhren.
      • Chinolon-Antibiotika: Es kann ein erh√∂htes Risiko f√ľr Krampfanf√§lle bestehen.
      • CYP2C9-Inhibitoren: Die gleichzeitige Gabe von Ibuprofen und CYP2C9-Hemmern kann die Exposition gegen√ľber Ibuprofen (CYP2C9-Substrat) erh√∂hen. In einer Studie mit Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9-Inhibitoren) wurde eine um etwa 80 - 100 % erh√∂hte S(+)-Ibuprofenexposition gezeigt. Bei gleichzeitiger Gabe von starken CYP2C9-Hemmern ist eine Verringerung der Ibuprofendosis in Betracht zu ziehen, insbesondere wenn hochdosiertes Ibuprofen in Kombination mit entweder Voriconazol oder Fluconazol verabreicht wird.
  • Einnahme des Pr√§parates zusammen mit Alkohol
    • W√§hrend der Behandlung mit Ibuprofen sollten Sie m√∂glichst keinen Alkohol trinken. Einige Nebenwirkungen, wie jene, die den Magen-Darm-Trakt oder das Zentralnervensystem betreffen, k√∂nnen h√§ufiger auftreten, wenn gleichzeitig zur Einnahme von Ibuprofen Alkohol konsumiert wird.

  • Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen
      • wenn Sie an bestimmten angeborenen Blutbildungsst√∂rungen (z.B. akute intermittierende Porphyrie) leiden
      • wenn Sie bestimmte Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose) haben
      • wenn Sie Magen-Darm-St√∂rungen oder chronisch-entz√ľndliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) haben
      • wenn Sie an eingeschr√§nkter Nieren- oder Leberfunktion leiden
      • bei Austrocknung (Dehydratation)
      • wenn Sie unter Bluthochdruck und/oder Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz) leiden oder jemals gelitten haben
      • wenn Sie an Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Schleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen leiden, da bei Ihnen dann ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten einer √úberempfindlichkeitsreaktion besteht
      • bei Blutgerinnungsst√∂rungen
      • unmittelbar nach gr√∂√üeren chirurgischen Eingriffen
      • wenn Sie eine Infektion haben
    • Nebenwirkungen k√∂nnen reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis √ľber den k√ľrzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.
    • Bei l√§ngerer Anwendung ist eine regelm√§√üige Kontrolle Ihrer Leberwerte, der Nierenfunktion und des Blutbildes erforderlich.
    • Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
      • Die gleichzeitige Anwendung mit anderen nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) einschlie√ülich so genannten Cyclooxygenase-2-Hemmern sollte vermieden werden.
    • √Ąltere Patienten:
      • Bei √§lteren Patienten treten h√§ufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbr√ľche im Magen-Darm-Trakt, die t√∂dlich verlaufen k√∂nnen.
    • Blutungen, Geschw√ľre und Durchbr√ľche (Perforationen) im Magen-Darm-Trakt:
      • Blutungen, Geschw√ľre oder Perforationen im Magen-Darm-Trakt, die t√∂dlich verlaufen k√∂nnen, wurden w√§hrend der Behandlung mit allen NSAR berichtet.
      • Sie traten mit oder ohne vorherige Warnzeichen bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Behandlung auf.
      • Das Risiko f√ľr Blutungen, Geschw√ľre oder Perforationen im Magen-Darm-Trakt ist h√∂her bei steigender NSAR- Dosis, wenn Sie fr√ľher bereits ein Geschw√ľr hatten, insbesondere wenn Blutungen oder Durchbr√ľche als Komplikationen auftraten sowie bei √§lteren Patienten.
        Sie sollten die Behandlung mit der niedrigsten verf√ľgbaren Dosis beginnen. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, da eine Kombinationsbehandlung mit sch√ľtzenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmern) in Betracht kommen k√∂nnte. Dies gilt auch, wenn Sie gleichzeitig niedrig dosierte Acetylsalicyls√§ure oder andere Wirkstoffe einnehmen, die das Risiko f√ľr Magen-Darm-Erkrankungen wahrscheinlich erh√∂hen.
      • Wenn in der Vergangenheit bei Ihnen Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt aufgetreten sind, insbesondere in h√∂herem Alter, sollten Sie alle ungew√∂hnlichen Symptome im Bauchraum (vor allem Blutungen im Magen-Darm-Trakt) insbesondere am Anfang der Behandlung Ihrem Arzt melden.
      • Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die das Risiko f√ľr Geschw√ľre oder Blutungen erh√∂hen k√∂nnen, wie z. B. Kortikosteroide zum Einnehmen, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer oder Blutpl√§ttchen-Aggregationshemmer wie Acetylsalicyls√§ure.
      • Wenn es w√§hrend der Behandlung mit dem Pr√§parat zu Blutungen oder Geschw√ľren im Magen-Darm-Trakt kommt, muss die Behandlung beendet werden.
    • Wirkungen auf die Blutgef√§√üe von Herz und Gehirn (kardiovaskul√§re und zerebrovaskul√§re Wirkungen)
      • Entz√ľndungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen k√∂nnen mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
      • Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme des Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie
        • eine Herzerkrankung, einschlie√ülich Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsst√∂rungen in den Beinen oder F√ľ√üen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschlie√ülich Mini-Schlaganfall oder transitorischer isch√§mischer Attacke, ‚ÄěTIA") hatten.
        • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganf√§lle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
    • Hautreaktionen
      • Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ibuprofen wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Bei Auftreten von Hautausschlag, L√§sionen der Schleimh√§ute, Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie sollten Sie die Behandlung mit Ibuprofen einstellen und sich unverz√ľglich in medizinische Behandlung begeben, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein k√∂nnen.
      • W√§hrend einer Windpockeninfektion ist es ratsam, die Anwendung von Ibuprofen zu vermeiden.
    • Infektionen
      • Ibuprofen kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es m√∂glich, dass sich durch Ibuprofen eine angemessene Behandlung der Infektion verz√∂gert, was zu einem erh√∂hten Risiko f√ľr Komplikationen f√ľhren kann. Dies wurde bei bakterieller Pneumonie und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel w√§hrend einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie unverz√ľglich einen Arzt.
    • Weitere Informationen
      • Schwere akute √úberempfindlichkeitsreaktionen (z. B.anaphylaktischer Schock) wurden in sehr seltenen F√§llen beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme des Pr√§parates muss die Behandlung abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Ma√ünahmen m√ľssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden.
      • Sie sollten w√§hrend der Behandlung ausreichend trinken, vor allem im Falle von Fieber, Durchfall oder Erbrechen.
      • Die l√§ngere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte √§rztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerzen durch Medikamenten√ľbergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an h√§ufigen oder t√§glichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelm√§√üig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.
      • Ganz allgemein kann die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f√ľhren.
    • Kinder und Jugendliche
      • Es besteht ein Risiko f√ľr Nierenfunktionsst√∂rungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.

 

  • Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Da bei Anwendung des Pr√§parates Nebenwirkungen wie M√ľdigkeit, Schwindel und Sehst√∂rungen auftreten k√∂nnen, k√∂nnen im Einzelfall das Reaktionsverm√∂gen sowie die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt sein. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe in Kombination mit Alkohol.

Wirkstoff

  • Ibuprofen, Lysinsalz 684 mg
  • Ibuprofen 400 mg

Hilfsstoff

  • Cellulose, mikrokristallin
  • Croscarmellose, Natriumsalz
  • Glycerol 85%
  • Hypromellose
  • Macrogol 6000
  • Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Talkum
  • Gesamt Natrium Ion 23 mg
  • Gesamt Natrium Ion mmol