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Vigantol 1000 I.E. Vitamin D3 Tabletten
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Vigantol 1000 I.E. Vitamin D3 Tabletten

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Vigantol 1000 I.E. Vitamin D3 Tabletten
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Größe 100 ST
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Vigantol 1000 I.E. Vitamin D3 Tabletten
Anwendungsgebiete:
  • Das Arzneimittel ist ein Vitaminpr√§parat: es enth√§lt Colecalciferol (entspricht Vitamin D3).
  • Es wird angewendet:
    • Zur Vorbeugung gegen Rachitis (Verkalkungsst√∂rungen des Skeletts im Wachstumsalter) und Osteomalazie (Knochenerweichung bei Erwachsenen)
    • Zur Vorbeugung gegen Rachitis (Verkalkungsst√∂rungen des Skeletts im Wachstumsalter) bei Fr√ľhgeborenen
    • Zur Vorbeugung bei erkennbarem Risiko einer Vitamin-D-Mangelerkrankung bei ansonsten Gesunden ohne Resorptionsst√∂rung (St√∂rung der Aufnahme von Vitamin D im Darm) bei Kindern und Erwachsenen
    • Zur unterst√ľtzenden Behandlung der Osteoporose (Abbau des Knochengewebes) bei Erwachsenen
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Arzneimittel ist ein Vitaminpr√§parat: es enth√§lt Colecalciferol (entspricht Vitamin D3).
  • Es wird angewendet:
    • Zur Vorbeugung gegen Rachitis (Verkalkungsst√∂rungen des Skeletts im Wachstumsalter) und Osteomalazie (Knochenerweichung bei Erwachsenen)
    • Zur Vorbeugung gegen Rachitis (Verkalkungsst√∂rungen des Skeletts im Wachstumsalter) bei Fr√ľhgeborenen
    • Zur Vorbeugung bei erkennbarem Risiko einer Vitamin-D-Mangelerkrankung bei ansonsten Gesunden ohne Resorptionsst√∂rung (St√∂rung der Aufnahme von Vitamin D im Darm) bei Kindern und Erwachsenen
    • Zur unterst√ľtzenden Behandlung der Osteoporose (Abbau des Knochengewebes) bei Erwachsenen
PZN: 13155684
Anbieter: WICK Pharma - Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH
Packungsgröße: 100 ST
Monopräparat: Nein
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
    • Zur Vorbeugung gegen Rachitis t√§glich ¬Ĺ Tablette (entsprechend 0,0125 mg oder 500 I.E. Vitamin D).
    • Die Dosierung ist vom behandelnden Arzt festzulegen. Im Allgemeinen werden zur Vorbeugung gegen Rachitis bei Fr√ľhgeborenen t√§glich 1 Tablette (entsprechend 0,025 mg oder 1000 I.E. Vitamin D) empfohlen.
    • Zur Vorbeugung bei erkennbarem Risiko einer Vitamin-D-Mangelerkrankung t√§glich ¬Ĺ Tablette (entsprechend 0,0125 mg oder 500 I.E. Vitamin D).
    • Zur unterst√ľtzenden Behandlung der Osteoporose t√§glich 1 Tablette (entsprechend ca. 0,025 mg oder 1000 I.E. Vitamin D).
  • Tagesdosen √ľber 500 I.E./d
    • W√§hrend einer Langzeitbehandlung sollten die Calciumspiegel im Blut und im Urin regelm√§√üig √ľberwacht werden und die Nierenfunktion durch Messung des Serumcreatinins √ľberpr√ľft werden. Ggf. ist eine Dosisanpassung entsprechend den Blutcalciumwerten vorzunehmen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • S√§uglinge erhalten von der zweiten Lebenswoche an bis zum Ende des ersten Lebensjahres. Im zweiten Lebensjahr sind weitere Gaben zu empfehlen, vor allem w√§hrend der Wintermonate.
    • √úber die notwendige Dauer der Anwendung befragen Sie bitte Ihren Arzt!
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Tagesdosen bis 500 I.E./d
      • a) Symptome einer √úberdosierung
        • Langfristige √úberdosierung von Vitamin D kann zu Hypercalc√§mie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut) und Hypercalciurie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Harn) f√ľhren. Bei erheblicher und lang dauernder √úberschreitung des Bedarfs kann es zu Verkalkungen von Organen kommen.
      • b) Therapiema√ünahmen bei √úberdosierung
        • Symptome einer chronischen √úberdosierung von Vitamin D k√∂nnen eine Erh√∂hung der Harnausscheidung sowie die Gabe von Glucocorticoiden (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter allergischer Erkrankungen) und Calcitonin (Hormon zur Regelung der Calciumkonzentration im Blut) erforderlich machen.
    • Tagesdosen √ľber 500 I.E./d
      • a) Symptome einer √úberdosierung
        • Ergocalciferol (Vitamin D2) und Colecalciferol (Vitamin D3) besitzen nur eine relativ geringe therapeutische Breite. Bei Erwachsenen mit normaler Funktion der Nebenschilddr√ľsen liegt die Schwelle f√ľr Vitamin-D-Intoxikationen zwischen 40.000 und 100.000 I.E. pro Tag √ľber 1 bis 2 Monate. S√§uglinge und Kleinkinder k√∂nnen schon auf weitaus geringere Dosen empfindlich reagieren.
        • Deshalb wird vor der Zufuhr von Vitamin D ohne √§rztliche Kontrolle gewarnt.
        • Bei √úberdosierung kommt es neben einem Anstieg von Phosphor im Blut und Harn zum Hypercalc√§miesyndrom (erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut), sp√§ter auch hierdurch zur Calciumablagerung in den Geweben und vor allem in der Niere (Nierensteine und Nierenverkalkung) und den Gef√§√üen.
        • Die Symptome einer Intoxikation sind wenig charakteristisch und √§u√üern sich in √úbelkeit, Erbrechen, anfangs oft Durchf√§llen, sp√§ter Obstipation (Verstopfung), Appetitlosigkeit, Mattigkeit, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, Muskelschw√§che sowie hartn√§ckiger Schl√§frigkeit, Azot√§mie (erh√∂hte Stickstoffkonzentration im Blut), gesteigertem Durst, erh√∂htem Harndrang und in der Endphase Austrocknung. Typische Laborbefunde sind Hypercalc√§mie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut), Hypercalciurie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Harn) sowie erh√∂hte Serumwerte f√ľr 25-Hydroxycalciferol.
      • b) Therapiema√ünahmen bei √úberdosierung
        • Bei √úberdosierung sind Ma√ünahmen zur Behandlung der oft lang dauernden und unter Umst√§nden bedrohlichen Hypercalc√§mie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut) erforderlich.
        • Als erste Ma√ünahme ist das Vitamin-D-Pr√§parat abzusetzen; eine Normalisierung der Hypercalc√§mie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut) infolge einer Vitamin-D-Intoxikation dauert mehrere Wochen.
        • Abgestuft nach dem Ausma√ü der Hypercalc√§mie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut), k√∂nnen calciumarme bzw. calciumfreie Ern√§hrung, reichliche Fl√ľssigkeitszufuhr, Erh√∂hung der Harnausscheidung mittels des Arzneimittels Furosemid sowie die Gabe von Glucocorticoiden (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter allergischer Erkrankungen) und Calcitonin (Hormon zur Regelung der Calciumkonzentration im Blut) eingesetzt werden.
        • Bei ausreichender Nierenfunktion wirken Infusionen mit isotonischer Kochsalz-L√∂sung (3 - 6 l in 24 Std.) mit Zusatz von Furosemid (Arzneimittel zur Erh√∂hung der Harnausscheidung) sowie u. U. auch 15 mg/kg KG/Std. Natriumedetat (Arzneimittel, das Calcium im Blut bindet) unter fortlaufender Calcium- und EKG-Kontrolle recht zuverl√§ssig calciumsenkend. Bei verminderter Harnausscheidung ist dagegen eine H√§modialysebehandlung (Blutw√§sche) mit einem Calcium-freien Dialysat angezeigt.
        • Ein spezielles Gegenmittel existiert nicht. Befragen Sie bitte Ihren Arzt zu den Symptomen einer √úberdosierung von Vitamin D.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie einmal das Pr√§parat zu wenig eingenommen bzw. eine Einnahme vergessen haben, so nehmen Sie bitte beim n√§chsten Mal nicht die doppelte Arzneimenge, sondern f√ľhren Sie die Einnahme wie vorgesehen fort.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Bei einer Unterbrechung oder vorzeitigem Ende der Behandlung k√∂nnen sich Ihre Beschwerden wieder verschlechtern oder erneut auftreten. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt!

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • S√§uglinge und Kleinkinder
    • Die Tablette auf einem Teel√∂ffel oder in einem kleinen durchsichtigen Gef√§√ü (z.B. einem kleinen Gl√§schen) in ca. 5 - 10 ml Wasser zerfallen lassen. Der Zerfall der Tablette erfordert etwas Zeit (mind. 2 Minuten).
    • Durch leichtes Hin- und Herbewegen l√§sst sich der Zerfall beschleunigen. Um unerw√ľnschte Komplikationen, wie z.B. ein versehentliches Eindringen der Tablette in die Luftwege (‚ÄěVerschlucken") zu vermeiden, darf die Tablette S√§uglingen und Kleinkindern niemals unaufgel√∂st verabreicht werden. Die aufgel√∂ste Tablette dann dem Kind direkt, am besten w√§hrend einer Mahlzeit, in den Mund geben.
    • Der Zusatz der Tabletten zu einer Flaschen- oder Breimahlzeit f√ľr S√§uglinge ist nicht zu empfehlen, da hierbei keine vollst√§ndige Zufuhr garantiert werden kann.
    • Sofern die Tabletten dennoch in der Nahrung verabreicht werden sollen, erfolgt die Zugabe erst nach Aufkochen und anschlie√üendem Abk√ľhlen. Bei der Verwendung vitaminisierter Nahrung ist die darin enthaltene Vitamin-D-Menge zu ber√ľcksichtigen.
  • Erwachsene
    • Die Tabletten mit ausreichend Wasser einnehmen.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen√ľber Colecalciferol oder einen der sonstigen Bestandteile des Pr√§parats sind.
    • wenn Sie unter Hypercalc√§mie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut) leiden und/oder
    • wenn Sie Hypercalciurie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Harn) haben.

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Tagesdosen bis 500 I.E./d
      • Bisher sind keine Risiken im angegebenen Dosisbereich bekannt.
      • Langanhaltende √úberdosierungen von Vitamin D m√ľssen in der Schwangerschaft verhindert werden, da eine daraus resultierende Hypercalc√§mie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut) zu k√∂rperlicher und geistiger Behinderung sowie angeborenen Herz- und Augenerkrankungen des Kindes f√ľhren kann.
    • Tagesdosen √ľber 500 I.E./d
      • W√§hrend der Schwangerschaft sollte das Pr√§parat nur nach strenger Indikationsstellung eingenommen und nur so dosiert werden, wie es zum Beheben des Mangels unbedingt notwendig ist.
      • √úberdosierungen von Vitamin D in der Schwangerschaft m√ľssen verhindert werden, da eine langanhaltende Hypercalc√§mie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut) zu k√∂rperlicher und geistiger Behinderung sowie angeborenen Herz- und Augenerkrankungen des Kindes f√ľhren kann.
  • Stillzeit
    • Vitamin D und seine Stoffwechselprodukte gehen in die Muttermilch √ľber. Eine auf diesem Wege erzeugte √úberdosierung beim S√§ugling ist nicht beobachtet worden.
  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
  • Die H√§ufigkeiten der Nebenwirkungen sind nicht bekannt, da keine gr√∂√üeren klinischen Studien durchgef√ľhrt wurden, die eine Absch√§tzung der H√§ufigkeiten erlauben.
  • M√∂gliche Nebenwirkungen
    • Stoffwechsel- und Ern√§hrungsst√∂rungen:
      • Hypercalc√§mie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut) und Hypercalciurie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Urin).
    • Erkrankungen des Magen-Darmtrakts:
      • Beschwerden im Magen-Darmtrakt wie Verstopfung, Bl√§hungen, √úbelkeit, Bauchschmerzen oder Durchfall.
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
      • √úberempfindlichkeitsreaktionen wie Juckreiz, Hautausschlag oder Nesselsucht.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Welche anderen Arzneimittel beeinflussen die Wirkung?
      • Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie) oder Barbiturate (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie und Schlafst√∂rungen sowie zur Narkose) k√∂nnen die Wirkung von Vitamin D beeintr√§chtigen.
      • Thiazid-Diuretika (Arzneimittel zur F√∂rderung der Harnausscheidung) k√∂nnen durch die Verringerung der Calciumausscheidung √ľber die Niere zu einer Hypercalc√§mie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut) f√ľhren. Die Calciumspiegel im Blut und im Urin sollten daher w√§hrend einer Langzeitbehandlung √ľberwacht werden.
      • Die gleichzeitige Verabreichung von Glucocorticoiden (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter allergischer Erkrankungen) kann die Wirkung von Vitamin D beeintr√§chtigen.
      • Vitamin-D-Metaboliten oder -Analoga (z. B. Calcitriol): Eine Kombination mit diesem Pr√§parat wird nur in Ausnahmef√§llen empfohlen. Die Calciumspiegel im Blut sollten √ľberwacht werden.
      • Rifampicin und Isoniazid (Arzneimittel zur Behandlung der Tuberkulose): Der Metabolismus von Vitamin D kann gesteigert und die Wirksamkeit reduziert werden.
    • Wie beeinflusst das Pr√§parat die Wirkung von anderen Arzneimitteln?
      • Das Risiko einer unerw√ľnschten Wirkung bei der Einnahme von Herzglycosiden (Arzneimittel zur F√∂rderung der Funktion der Herzmuskulatur) kann infolge einer Erh√∂hung der Calciumspiegel im Blut w√§hrend der Behandlung mit Vitamin D zunehmen (Risiko f√ľr Herzrhythmusst√∂rungen). Patienten sollten hinsichtlich EKG und Calciumspiegel im Blut und im Urin √ľberwacht werden sowie ggf. hinsichtlich des Medikamentenspiegels im Blut.
      • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch f√ľr vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten k√∂nnen.
Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit erblich bedingter Fructose-Unverträglichkeit nicht angewendet werden.
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
    • bei Neigung zur Bildung calciumhaltiger Nierensteine,
    • falls bei Ihnen eine gest√∂rte Ausscheidung von Calcium und Phosphat √ľber die Niere vorliegt,
    • bei Behandlung mit Benzothiadiazin-Derivaten (Arzneimittel zur F√∂rderung der Harnausscheidung),
    • bei immobilisierten Patienten,
      • da hier das Risiko der Hypercalc√§mie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut) und Hypercalciurie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Harn) gegeben ist. Bei diesen Patienten sollten die Calciumspiegel im Blut und Urin √ľberwacht werden.
    • falls Sie unter Sarcoidose leiden, da das Risiko einer verst√§rkten Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form besteht. In diesem Fall sollten bei Ihnen die Calciumspiegel im Blut und Urin √ľberwacht werden.
    • falls Sie einen Pseudohypoparathyreoidismus (St√∂rung des Parathormon-Haushalts) haben, da der Vitamin-D-Bedarf durch die phasenweise normale Vitamin-D-Empfindlichkeit herabgesetzt sein kann. Dann besteht das Risiko einer lang dauernden √úberdosierung. Hierzu stehen leichter steuerbare Wirkstoffe mit Vitamin-D-Aktivit√§t zur Verf√ľgung.
    • Bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion, die mit dem Pr√§parat behandelt werden, sollte die Wirkung auf den Calcium- und Phosphathaushalt √ľberwacht werden.
    • S√§uglinge und Kleinkinder
      • Das Pr√§parat sollte bei S√§uglingen und Kleinkindern besonders vorsichtig angewendet werden, da diese m√∂glicherweise nicht in der Lage sind, die Tabletten schlucken zu k√∂nnen. Es wird empfohlen, stattdessen die Tabletten wie angegeben aufzul√∂sen oder Tropfen zu verwenden.
      • Wenn andere Vitamin-D-haltige Arzneimittel verordnet werden, muss die Dosis an Vitamin D ber√ľcksichtigt werden. Zus√§tzliche Verabreichungen von Vitamin D oder Calcium sollten nur unter √§rztlicher √úberwachung erfolgen. In solchen F√§llen m√ľssen die Calciumspiegel im Blut und Urin √ľberwacht werden.
    • Tagesdosen √ľber 500 I.E./d
      • W√§hrend einer Langzeitbehandlung mit diesem Pr√§parat sollten die Calciumspiegel im Blut und im Urin √ľberwacht werden und die Nierenfunktion durch Messung des Serumcreatinins √ľberpr√ľft werden. Diese √úberpr√ľfung ist besonders wichtig bei √§lteren Patienten und bei gleichzeitiger Behandlung mit Herzglycosiden (Arzneimittel zur F√∂rderung der Funktion der Herzmuskulatur) oder Diuretika (Arzneimittel zur F√∂rderung der Harnausscheidung). Im Falle von Hypercalc√§mie (erh√∂hte Calciumkonzentration im Blut) oder Anzeichen einer verminderten Nierenfunktion muss die Dosis verringert oder die Behandlung unterbrochen werden. Es empfiehlt sich die Dosis zu reduzieren oder die Behandlung zu unterbrechen, wenn der Calciumgehalt im Harn 7,5 mmol/24 Stunden (300 mg/24 Stunden) √ľberschreitet.
    • Tagesdosen √ľber 1.000 I.E./d
      • W√§hrend einer Langzeitbehandlung mit Tagesdosen √ľber 1.000 I.E. Vitamin D m√ľssen die Calciumspiegel im Serum √ľberwacht werden.

 

  • Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsma√ünahmen erforderlich.

Wirkstoff

  • Colecalciferol 25 ¬Ķg
  • Colecalciferol 1000 IE
  • Vitamin D 1000 IE
  • Hilfsstoff

  • alpha-Tocopherol
  • Carboxymethylst√§rke, Natriumsalz Typ C
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Magnesium stearat
  • Maisst√§rke
  • Mannitol
  • Natrium ascorbat
  • Saccharose
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • St√§rke, modifiziert
  • Talkum
  • Triglyceride, mittelkettig