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Nurofen 200mg Schmelztabletten Lemon
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Nurofen 200mg Schmelztabletten Lemon

Wirkstoff

  • Ibuprofen 200 mg

Hilfsstoff

  • Aspartam 15 mg
  • Phenylalanin
  • Croscarmellose, Natriumsalz
  • Ethyl cellulose
  • Hypromellose
  • Magnesium stearat
  • Mannitol
  • Silicium dioxid, gef√§llt
  • Zitronen Aroma

Anwendungsgebiete:
  • Das Arzneimittel enth√§lt 200 mg Ibuprofen. Ibuprofen geh√∂rt zu der Gruppe von Arzneimitteln, die nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAR) genannt werden. Dieses Arzneimittel wirkt, indem es Schmerzen, Schwellung und erh√∂hte Temperatur beeinflusst.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur:
    • Linderung von leichten bis m√§√üig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen
    • Fiebersenkung
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
  • Das Arzneimittel enth√§lt 200 mg Ibuprofen. Ibuprofen geh√∂rt zu der Gruppe von Arzneimitteln, die nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAR) genannt werden. Dieses Arzneimittel wirkt, indem es Schmerzen, Schwellung und erh√∂hte Temperatur beeinflusst.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur:
    • Linderung von leichten bis m√§√üig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen
    • Fiebersenkung
PZN: 02547582
Anbieter: Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Packungsgröße: 12 ST
Monopräparat: Ja
  • Das Arzneimittel soll von Kindern unter 6 Jahren nicht eingenommen werden.
  • Kinder und Jugendliche
    • Wenn bei Kindern und Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittels f√ľr mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte √§rztlicher Rat eingeholt werden.
  • Erwachsene
    • Wenn bei Erwachsenen die Einnahme dieses Arzneimittels f√ľr mehr als 3 Tage bei Fieber bzw. f√ľr mehr als 4 Tage bei Schmerzen erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte √§rztlicher Rat eingeholt werden.
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis betr√§gt:
      • Kinder von 6 - 9 Jahren (ca. 20 - 28 kg K√∂rpergewicht)
        • Einzeldosis: 1 Schmelztablette
        • T√§gliche Gesamtdosis: Anfangsdosis 1 Schmelztablette (200 mg Ibuprofen), danach falls erforderlich 1 Schmelztablette (200 mg Ibuprofen) alle 6 - 8 Stunden. Geben Sie Ihrem Kind nicht mehr als 3 Schmelztabletten (600 mg Ibuprofen) in 24 Stunden.
      • Kinder von 10 - 12 Jahren (ca. 29 - 40 kg K√∂rpergewicht)
        • Einzeldosis: 1 Schmelztablette
        • T√§gliche Gesamtdosis: Anfangsdosis 1 Schmelztablette (200 mg Ibuprofen), danach falls erforderlich 1 Schmelztablette (200 mg Ibuprofen) alle 4 - 6 Stunden. Geben Sie Ihrem Kind nicht mehr als 4 Schmelztabletten (800 mg Ibuprofen) in 24 Stunden.
      • Jugendliche √ľber 12 Jahre und Erwachsene
        • Einzeldosis: 1 - 2
        • T√§gliche Gesamtdosis: Anfangsdosis 1 - 2 Schmelztabletten (200 mg bis 400 mg Ibuprofen), danach falls erforderlich 1 oder 2 Schmelztabletten (200 mg oder 400 mg Ibuprofen) alle 4 - 6 Stunden. Nehmen Sie nicht mehr als 6 Schmelztabletten (1.200 mg Ibuprofen) in 24 Stunden ein.
  • Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Nurofen st√§rker oder schw√§cher ist als von Ihnen erwartet.

 

  • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Benachrichtigen Sie sofort einen Arzt. Folgende Anzeichen k√∂nnen auftreten: √úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder seltener Durchfall. Zus√§tzlich Kopfschmerzen, Magen-Darm-Blutungen, Schwindel, Schwindelgef√ľhl, Benommenheit, Augenzittern, verschwommene Sicht und Ohrensausen, Blutdruckabfall, Erregung, Bewusstseinseintr√ľbung, Koma, Kr√§mpfe, Bewusstlosigkeit, Hyperkal√§mie, metabolische Azidose, erh√∂hte Prothrombin-Zeit/INR, akutes Nierenversagen, Lebersch√§den, Atemdepression, Zyanose und Verschlechterung des Asthmas bei Asthmatikern.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Lassen Sie die Schmelztabletten auf der Zunge zergehen und schlucken Sie die aufgel√∂ste Schmelztablettenmasse. Zus√§tzliche Fl√ľssigkeitsaufnahme ist nicht n√∂tig.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn Sie nach vorherigen Einnahmen von Ibuprofen, Acetylsalicyls√§ure oder √§hnlichen Schmerzmitteln (NSAR) schon einmal unter Atemnot, Asthma, laufender Nase, Schwellungen Ihres Gesichts und/oder Ihrer H√§nde oder Nesselausschlag gelitten haben
    • wenn Sie schwere Leber- oder Nierensch√§den oder eine Herzmuskelschw√§che haben
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľren (peptischen Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschw√ľre oder Blutungen)
    • wenn Sie in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) eine Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) hatten
    • wenn Sie Hirnblutungen (zerebrovascul√§re Blutungen) oder andere aktive Blutungen haben
    • wenn Sie ungekl√§rte Blutbildungsst√∂rungen haben
    • wenn Sie stark dehydriert sind (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Fl√ľssigkeitsaufnahme)
    • w√§hrend der letzten drei Schwangerschaftsmonate.

  • Schwangerschaft
    • Dieses Arzneimittel darf w√§hrend der letzten 3 Monate der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Nehmen Sie dieses Arzneimittel, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nicht in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft ein.
  • Stillzeit
    • Dieses Arzneimittel geht in die Muttermilch √ľber, kann aber w√§hrend der Stillzeit eingenommen werden, wenn die empfohlene Dosis eingehalten wird und es √ľber die k√ľrzest m√∂gliche Zeit angewendet wird
  • Zeugungs-/Geb√§rf√§higkeit
    • Vermeiden Sie es dieses Arzneimittel einzunehmen, wenn Sie schwanger werden wollen. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
  • Nebenwirkungen k√∂nnen reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis √ľber den k√ľrzesten, f√ľr die Symtomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird. Es k√∂nnen bei Ihnen eine oder mehrere der f√ľr NSAR bekannten Nebenwirkungen auftreten. Wenn das so ist oder wenn Sie Bedenken haben, beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und sprechen schnellstm√∂glich mit Ihrem Arzt. √Ąltere Patienten haben ein h√∂heres Risiko, Probleme auf Grund von Nebenwirkungen zu bekommen, wenn sie dieses Arzneimittel einnehmen.
  • Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und suchen Sie sofort √§rztliche Hilfe, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt:
    • Anzeichen von Magen-Darm-Blutungen wie starke Bauchschmerzen, Teerst√ľhle, das Erbrechen von Blut oder dunklen Teilchen, die im Aussehen gemahlenem Kaffee √§hneln.
    • Anzeichen von sehr seltenen aber schwerwiegenden allergischen Reaktionen wie Verschlechterung von Asthma, unerkl√§rliches Keuchen oder Kurzatmigkeit, Schwellungen des Gesicht, der Zunge oder des Rachens, Atembeschwerden, Herzrasen, Blutdruckabfall bis zum Schock. Dies kann selbst bei der ersten Einnahme dieses Arzneimittels geschehen.
    • Schwere Hautreaktionen wie Ausschlag am ganzen K√∂rper; sich abschilfernde, blasenziehende oder sich absch√§lende Haut
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie die unten beschriebenen anderen Nebenwirkungen entwickeln.
    • H√§ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen und √úbelkeit, Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Erbrechen, Bl√§hungen (Flatulenz), Verstopfung; leichter Blutverlust im Magen und/oder Darm, der in Ausnahmef√§llen Blutarmut (An√§mie) hervorrufen kann.
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
      • Magen-Darm-Geschw√ľre, -Durchbruch oder -Blutung, Entz√ľndung der Mundschleimhaut mit Geschw√ľrbildung (ulzerative Stomatitis), Verschlechterung bestehender Darmkrankheiten (Colitis oder Morbus Crohn), Magenschleimhautentz√ľndung (Gastritis)
      • Zentralnerv√∂se St√∂rungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregbarkeit, Reizbarkeit oder M√ľdigkeit
      • Sehst√∂rungen
      • Verschiedenartige Hautausschl√§ge
      • √úberempfindlichkeitsreaktionen mit Nesselsucht und Juckreiz
    • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
      • Ohrensausen (Tinnitus)
      • Erh√∂hte Harns√§urekonzentration im Blut, Schmerzen in der Seite und/oder im Bauchraum, Blut im Urin und Fieber k√∂nnen Anzeichen einer Nierensch√§digung sein (Papillennekrose)
      • Verminderter H√§moglobinwert
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
      • Speiser√∂hrenentz√ľndung, Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse und Bildung von membranartigen Darmverengungen (intestinale, diaphragmaartige Strikturen)
      • Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt und Schwellungen des Gesichts und der H√§nde (√Ėdeme)
      • Verringerte Urinausscheidung und Schwellungen (besonders bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschr√§nkter Nierenfunktion), Wasseransammlungen im K√∂rper (√Ėdeme), tr√ľber Urin (nephrotisches Syndrom); Entz√ľndungen der Nieren (interstitielle Nephritis), die mit einer akuten Nierenfunktionsst√∂rung einhergehen kann. Wenn eines der oben genannten Symptome auftritt oder Sie ein allgemeines Unwohlsein empfinden, beenden Sie die Einnahme und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, da dies erste Anzeichen einer Nierensch√§digung oder eines Nierenversagens sein k√∂nnen.
      • Psychotische Reaktionen, Depressionen
      • Hoher Blutdruck, Gef√§√üentz√ľndung (Vaskulitis)
      • Herzklopfen (Palpitationen)
      • Funktionsst√∂rungen der Leber, Lebersch√§den (erste Anzeichen k√∂nnen Hautverf√§rbungen sein), insbesondere bei Langzeitanwendung, Leberversagen, akute Leberentz√ľndung (Hepatitis)
      • St√∂rungen bei der Blutbildung - erste Anzeichen sind: Fieber, Halsschmerzen, oberfl√§chliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, schwere Ersch√∂pfung, Nasen- und Hautblutungen sowie unerkl√§rliche blaue Flecken. In diesen F√§llen sollten Sie die Therapie sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit Schmerzmitteln oder fiebersenkenden Arzneimitteln (Antipyretika) sollte unterbleiben.
      • Schwere Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen w√§hrend einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion)
      • Verschlimmerung infektionsbedingter Entz√ľndungen (z. B. nekrotisierende Fasziitis) sind im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter NSAR beschrieben worden. Wenn Entz√ľndungszeichen auftreten oder sich verschlimmern, sollten Sie unverz√ľglich zu Ihrem Arzt gehen. Es muss gekl√§rt werden, ob eine anti-infektive/antibiotische Therapie notwendig ist.
      • Symptome einer aseptischer Meningitis (Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinseintr√ľbung) wurden nach Einnahme von Ibuprofen beobachtet. Patienten mit bestehenden Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenose) sind m√∂glicherweise eher betroffen. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn diese Symptome auftreten.
      • Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit R√∂tung und Blasenbildung (z. B. Stevens Johnson Syndrom, Erythema multiforme, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell Syndrom), Haarausfall (Alopezie)
    • Nicht bekannt ( H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)
      • Reaktionen der Atemwege wie Asthma, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus) oder Kurzatmigkeit Arzneimittel wie dieses sind m√∂glicherweise mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr Herzanf√§lle (‚ÄěHerzinfarkt") oder Schlaganf√§lle verbunden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Was m√ľssen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels beachten?
      • Blutgerinnungshemmer (z. B. Acetylsalicyls√§ure, Warfarin, Ticlopidin),
      • Arzneimittel gegen Bluthochdruck (ACE-Hemmer, z. B. Captopril, Betarezeptorenblocker, Angiotensin-II-Antagonisten) und
      • einige Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndung (z. B. Acetylsalicyls√§ure, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen eine geringe Dosis empfohlen) und
      • andere nichtsteroidale Entz√ľndungshemmer (NSAR) einschlie√ülich so genannter COX-2-Hemmer (Cyclooxigenase-2-Hemmer) sowie
      • einige andere Arzneimittel k√∂nnen die Behandlung mit Ibuprofen beeintr√§chtigen oder durch eine solche selbst beeintr√§chtigt werden.
    • Deshalb sollten Sie stets √§rztlichen Rat einholen, bevor Sie Ibuprofen gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln anwenden.
      • Acetylsalicyls√§ure oder andere NSAR (entz√ľndungs- und schmerzhemmende Mittel), da sich dadurch das Risiko von Magen-und Darmgeschw√ľren oder Blutungen erh√∂hen kann
      • Digoxin (f√ľr Herzinsuffizienz), da die Wirkung von Digoxin verst√§rkt werden kann
      • Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortison√§hnliche Stoffe enthalten), da sich dadurch das Risiko von Magen- und Darmgeschw√ľren oder Blutungen erh√∂hen kann
      • Thrombozytenaggregationshemmer, da sich dadurch das Risiko von Blutungen erh√∂hen kann
      • Acetylsalicyls√§ure (geringe Dosis), da sich der blutverd√ľnnende Effekt verringern kann
      • Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung (wie z. B. Warfarin), da Ibuprofen die blutverd√ľnnende Wirkung dieser Arzneimittel verst√§rken kann
      • Phenytoin (gegen Epilepsie), da die Wirkung von Phenytoin verst√§rkt werden kann
      • Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (Arzneimittel gegen Depressionen), da diese das Risiko von Magen-/Darmblutungen erh√∂hen k√∂nnen
      • Lithium (ein Arzneimittel gegen Manisch-Depressive Krankheit und Depressionen), da die Wirkung von Lithium verst√§rkt werden kann
      • Probenecid und Sulfinpyrazon (Arzneimittel gegen Gicht), da dadurch die Ausscheidung von Ibuprofen verz√∂gert werden kann
      • Arzneimittel gegen hohen Blutdruck und Entw√§sserungstabletten, da Ibuprofen die Wirkung dieser Arzneimittel abschw√§chen kann und dadurch m√∂glicherweise ein erh√∂htes Risiko f√ľr die Nieren entsteht
      • Kaliumsparende Diuretika, da dadurch eine Hyperkal√§mie (zu viel Kalium im Blut) auftreten kann
      • Methotrexat (ein Arzneimittel zur Krebsbehandlung oder Rheumabehandlung), da die Wirkung von Methotrexat verst√§rkt werden kann.
      • Tacrolimus und Cyclosporin (Arzneimittel zur Immunsuppression), da dadurch Nierensch√§den auftreten k√∂nnen
      • Zidovudin (ein Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS). Bei HIV-positiven H√§mophilie Patienten (‚ÄěBlutern") kann das Risiko f√ľr Gelenkblutungen (H√§marthrosen) oder Blutungen, die zu Schwellungen f√ľhren, erh√∂ht sein.
      • Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckers), da Wechselwirkungen m√∂glich sind
      • Chinolon-Antibiotika, da ein erh√∂htes Risiko f√ľr Krampfanf√§lle besteht
      • CYP2C9-Hemmer, da die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen und CYP2C9-Hemmern die Exposition gegen√ľber Ibuprofen (CYP2C9-Substrat) erh√∂hen kann. In einer Studie mit Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9-Hemmern) wurde eine um etwa 80 - 100 % erh√∂hte Exposition gegen√ľber S(+)-Ibuprofen gefunden. Eine Reduktion der Ibuprofendosis sollte in Betracht gezogen werden, wenn gleichzeitig potente CYP2C9-Hemmer angewendet werden, insbesondere wenn hohe Dosen von Ibuprofen zusammen mit entweder Voriconazol oder Fluconazol verabreicht werden.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken
    • Patienten mit einem empfindlichen Magen wird empfohlen, das Arzneimittel mit der Mahlzeit einzunehmen.
Enthält Phenylalanin oder Aspartam. Darf bei Patienten mit der Stoffwechselstörung Phenylketonurie nicht angewendet werden.
  • Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
      • bei bestimmten Hautkrankheiten (systemischer Lupus erythematodes (SLE), oder Mischkollagenose)
      • wenn Sie schwere Hautreaktionen haben wie exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse. Beim ersten Anzeichen von Hautausschl√§gen, Schleimhautl√§sionen oder sonstigen Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion sollte das Arzneimittel sofort abgesetzt werden.
      • wenn Sie bestimmte angeborene St√∂rungen bei der Blutbildung haben (z. B. akute intermittierende Porphyrie)
      • wenn Sie an Blutgerinnungsst√∂rungen leiden
      • wenn Sie an Magen- und Darmkrankheiten leiden oder gelitten haben (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
      • wenn Sie jemals Bluthochdruck und/oder eine Herzmuskelschw√§che hatten
      • bei verminderter Nierenfunktion
      • bei Leberfunktionsst√∂rungen
      • wenn Sie versuchen schwanger zu werden.
      • wenn Sie an Asthma oder allergischen Reaktionen leiden oder gelitten haben, kann Atemnot auftreten.
      • wenn Sie an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen obstruktiven Atemerkrankungen leiden, ist das Risiko einer allergischen Reaktion gr√∂√üer. Die allergischen Reaktionen k√∂nnen als Asthmaanf√§lle (sogenanntes Analgetika-Asthma), Quincke-√Ėdem oder Nesselsucht auftreten.
      • wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko f√ľr diese Erkrankungen aufweisen k√∂nnten (z. B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.
      • Arzneimittel wie dieses sind m√∂glicherweise mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr Herzanf√§lle (‚ÄěHerzinfarkt") oder Schlaganf√§lle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und l√§nger dauernder Behandlung. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer, welche f√ľr Kinder und Jugendliche 3 Tage und f√ľr Erwachsene 3 Tage bei Fieber und 4 Tage bei Schmerzen betr√§gt.
      • Die Einnahme w√§hrend einer Windpockenerkrankung sollte vermieden werden.
      • Bei einer l√§nger dauernden Einnahme von Nurofen sollten Ihre Leberwerte, Ihre Nierenfunktion und Ihr Blutbild regelm√§√üig √ľberwacht werden.
      • Nebenwirkungen k√∂nnen durch die Einnahme der niedrigsten wirksamen Dosis √ľber die k√ľrzest m√∂gliche Zeit reduziert werden.
      • Bei √§lteren Personen k√∂nnen h√§ufiger Nebenwirkungen auftreten.
      • Im Allgemeinen kann die gewohnheitsm√§√üige Anwendung von (verschiedenen Arten von) Schmerzmitteln zu dauerhaften schweren Nierensch√§den f√ľhren. Durch physische Belastung in Verbindung mit Salzverlust und Dehydratation kann das Risiko erh√∂ht werden. Dies sollte man vermeiden.
      • Die l√§ngere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte √§rztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei Medikamenten√ľbergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an h√§ufigen oder t√§glichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelm√§√üig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.
      • Eine gleichzeitige Anwendung mit anderen NSAR, einschlie√ülich COX-2-Hemmern (Cyclooxigenase-2-Hemmern), vergr√∂√üert das Risiko von Nebenwirkungen und sollte deshalb vermieden werden.
      • Es besteht ein Risiko f√ľr Nierenfunktionsst√∂rungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.
      • Direkt nach einem gr√∂√üeren chirurgischen Eingriff ist besondere √§rztliche √úberwachung notwendig.
      • NSAR k√∂nnen die Symptome einer Infektion oder von Fieber maskieren.

 

  • Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bei kurzzeitiger Einnahme hat dieses Arzneimittel keinen oder einen vernachl√§ssigbaren Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen.

Wirkstoff

  • Ibuprofen 200 mg

Hilfsstoff

  • Aspartam 15 mg
  • Phenylalanin
  • Croscarmellose, Natriumsalz
  • Ethyl cellulose
  • Hypromellose
  • Magnesium stearat
  • Mannitol
  • Silicium dioxid, gef√§llt
  • Zitronen Aroma

Details & Pflichtangaben

Nurofen 200mg Schmelztabletten Lemon

Wirkstoff

  • Ibuprofen 200 mg

Hilfsstoff

  • Aspartam 15 mg
  • Phenylalanin
  • Croscarmellose, Natriumsalz
  • Ethyl cellulose
  • Hypromellose
  • Magnesium stearat
  • Mannitol
  • Silicium dioxid, gef√§llt
  • Zitronen Aroma

Anwendungsgebiete:
  • Das Arzneimittel enth√§lt 200 mg Ibuprofen. Ibuprofen geh√∂rt zu der Gruppe von Arzneimitteln, die nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAR) genannt werden. Dieses Arzneimittel wirkt, indem es Schmerzen, Schwellung und erh√∂hte Temperatur beeinflusst.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur:
    • Linderung von leichten bis m√§√üig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen
    • Fiebersenkung
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
  • Das Arzneimittel enth√§lt 200 mg Ibuprofen. Ibuprofen geh√∂rt zu der Gruppe von Arzneimitteln, die nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAR) genannt werden. Dieses Arzneimittel wirkt, indem es Schmerzen, Schwellung und erh√∂hte Temperatur beeinflusst.
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur:
    • Linderung von leichten bis m√§√üig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen
    • Fiebersenkung
PZN: 02547582
Anbieter: Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Packungsgröße: 12 ST
Monopräparat: Ja
  • Das Arzneimittel soll von Kindern unter 6 Jahren nicht eingenommen werden.
  • Kinder und Jugendliche
    • Wenn bei Kindern und Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittels f√ľr mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte √§rztlicher Rat eingeholt werden.
  • Erwachsene
    • Wenn bei Erwachsenen die Einnahme dieses Arzneimittels f√ľr mehr als 3 Tage bei Fieber bzw. f√ľr mehr als 4 Tage bei Schmerzen erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte √§rztlicher Rat eingeholt werden.
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis betr√§gt:
      • Kinder von 6 - 9 Jahren (ca. 20 - 28 kg K√∂rpergewicht)
        • Einzeldosis: 1 Schmelztablette
        • T√§gliche Gesamtdosis: Anfangsdosis 1 Schmelztablette (200 mg Ibuprofen), danach falls erforderlich 1 Schmelztablette (200 mg Ibuprofen) alle 6 - 8 Stunden. Geben Sie Ihrem Kind nicht mehr als 3 Schmelztabletten (600 mg Ibuprofen) in 24 Stunden.
      • Kinder von 10 - 12 Jahren (ca. 29 - 40 kg K√∂rpergewicht)
        • Einzeldosis: 1 Schmelztablette
        • T√§gliche Gesamtdosis: Anfangsdosis 1 Schmelztablette (200 mg Ibuprofen), danach falls erforderlich 1 Schmelztablette (200 mg Ibuprofen) alle 4 - 6 Stunden. Geben Sie Ihrem Kind nicht mehr als 4 Schmelztabletten (800 mg Ibuprofen) in 24 Stunden.
      • Jugendliche √ľber 12 Jahre und Erwachsene
        • Einzeldosis: 1 - 2
        • T√§gliche Gesamtdosis: Anfangsdosis 1 - 2 Schmelztabletten (200 mg bis 400 mg Ibuprofen), danach falls erforderlich 1 oder 2 Schmelztabletten (200 mg oder 400 mg Ibuprofen) alle 4 - 6 Stunden. Nehmen Sie nicht mehr als 6 Schmelztabletten (1.200 mg Ibuprofen) in 24 Stunden ein.
  • Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Nurofen st√§rker oder schw√§cher ist als von Ihnen erwartet.

 

  • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Benachrichtigen Sie sofort einen Arzt. Folgende Anzeichen k√∂nnen auftreten: √úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder seltener Durchfall. Zus√§tzlich Kopfschmerzen, Magen-Darm-Blutungen, Schwindel, Schwindelgef√ľhl, Benommenheit, Augenzittern, verschwommene Sicht und Ohrensausen, Blutdruckabfall, Erregung, Bewusstseinseintr√ľbung, Koma, Kr√§mpfe, Bewusstlosigkeit, Hyperkal√§mie, metabolische Azidose, erh√∂hte Prothrombin-Zeit/INR, akutes Nierenversagen, Lebersch√§den, Atemdepression, Zyanose und Verschlechterung des Asthmas bei Asthmatikern.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Lassen Sie die Schmelztabletten auf der Zunge zergehen und schlucken Sie die aufgel√∂ste Schmelztablettenmasse. Zus√§tzliche Fl√ľssigkeitsaufnahme ist nicht n√∂tig.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn Sie nach vorherigen Einnahmen von Ibuprofen, Acetylsalicyls√§ure oder √§hnlichen Schmerzmitteln (NSAR) schon einmal unter Atemnot, Asthma, laufender Nase, Schwellungen Ihres Gesichts und/oder Ihrer H√§nde oder Nesselausschlag gelitten haben
    • wenn Sie schwere Leber- oder Nierensch√§den oder eine Herzmuskelschw√§che haben
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľren (peptischen Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschw√ľre oder Blutungen)
    • wenn Sie in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) eine Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) hatten
    • wenn Sie Hirnblutungen (zerebrovascul√§re Blutungen) oder andere aktive Blutungen haben
    • wenn Sie ungekl√§rte Blutbildungsst√∂rungen haben
    • wenn Sie stark dehydriert sind (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Fl√ľssigkeitsaufnahme)
    • w√§hrend der letzten drei Schwangerschaftsmonate.

  • Schwangerschaft
    • Dieses Arzneimittel darf w√§hrend der letzten 3 Monate der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Nehmen Sie dieses Arzneimittel, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nicht in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft ein.
  • Stillzeit
    • Dieses Arzneimittel geht in die Muttermilch √ľber, kann aber w√§hrend der Stillzeit eingenommen werden, wenn die empfohlene Dosis eingehalten wird und es √ľber die k√ľrzest m√∂gliche Zeit angewendet wird
  • Zeugungs-/Geb√§rf√§higkeit
    • Vermeiden Sie es dieses Arzneimittel einzunehmen, wenn Sie schwanger werden wollen. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
  • Nebenwirkungen k√∂nnen reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis √ľber den k√ľrzesten, f√ľr die Symtomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird. Es k√∂nnen bei Ihnen eine oder mehrere der f√ľr NSAR bekannten Nebenwirkungen auftreten. Wenn das so ist oder wenn Sie Bedenken haben, beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und sprechen schnellstm√∂glich mit Ihrem Arzt. √Ąltere Patienten haben ein h√∂heres Risiko, Probleme auf Grund von Nebenwirkungen zu bekommen, wenn sie dieses Arzneimittel einnehmen.
  • Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und suchen Sie sofort √§rztliche Hilfe, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt:
    • Anzeichen von Magen-Darm-Blutungen wie starke Bauchschmerzen, Teerst√ľhle, das Erbrechen von Blut oder dunklen Teilchen, die im Aussehen gemahlenem Kaffee √§hneln.
    • Anzeichen von sehr seltenen aber schwerwiegenden allergischen Reaktionen wie Verschlechterung von Asthma, unerkl√§rliches Keuchen oder Kurzatmigkeit, Schwellungen des Gesicht, der Zunge oder des Rachens, Atembeschwerden, Herzrasen, Blutdruckabfall bis zum Schock. Dies kann selbst bei der ersten Einnahme dieses Arzneimittels geschehen.
    • Schwere Hautreaktionen wie Ausschlag am ganzen K√∂rper; sich abschilfernde, blasenziehende oder sich absch√§lende Haut
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie die unten beschriebenen anderen Nebenwirkungen entwickeln.
    • H√§ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
      • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen und √úbelkeit, Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Erbrechen, Bl√§hungen (Flatulenz), Verstopfung; leichter Blutverlust im Magen und/oder Darm, der in Ausnahmef√§llen Blutarmut (An√§mie) hervorrufen kann.
    • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
      • Magen-Darm-Geschw√ľre, -Durchbruch oder -Blutung, Entz√ľndung der Mundschleimhaut mit Geschw√ľrbildung (ulzerative Stomatitis), Verschlechterung bestehender Darmkrankheiten (Colitis oder Morbus Crohn), Magenschleimhautentz√ľndung (Gastritis)
      • Zentralnerv√∂se St√∂rungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregbarkeit, Reizbarkeit oder M√ľdigkeit
      • Sehst√∂rungen
      • Verschiedenartige Hautausschl√§ge
      • √úberempfindlichkeitsreaktionen mit Nesselsucht und Juckreiz
    • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
      • Ohrensausen (Tinnitus)
      • Erh√∂hte Harns√§urekonzentration im Blut, Schmerzen in der Seite und/oder im Bauchraum, Blut im Urin und Fieber k√∂nnen Anzeichen einer Nierensch√§digung sein (Papillennekrose)
      • Verminderter H√§moglobinwert
    • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
      • Speiser√∂hrenentz√ľndung, Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse und Bildung von membranartigen Darmverengungen (intestinale, diaphragmaartige Strikturen)
      • Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt und Schwellungen des Gesichts und der H√§nde (√Ėdeme)
      • Verringerte Urinausscheidung und Schwellungen (besonders bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschr√§nkter Nierenfunktion), Wasseransammlungen im K√∂rper (√Ėdeme), tr√ľber Urin (nephrotisches Syndrom); Entz√ľndungen der Nieren (interstitielle Nephritis), die mit einer akuten Nierenfunktionsst√∂rung einhergehen kann. Wenn eines der oben genannten Symptome auftritt oder Sie ein allgemeines Unwohlsein empfinden, beenden Sie die Einnahme und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, da dies erste Anzeichen einer Nierensch√§digung oder eines Nierenversagens sein k√∂nnen.
      • Psychotische Reaktionen, Depressionen
      • Hoher Blutdruck, Gef√§√üentz√ľndung (Vaskulitis)
      • Herzklopfen (Palpitationen)
      • Funktionsst√∂rungen der Leber, Lebersch√§den (erste Anzeichen k√∂nnen Hautverf√§rbungen sein), insbesondere bei Langzeitanwendung, Leberversagen, akute Leberentz√ľndung (Hepatitis)
      • St√∂rungen bei der Blutbildung - erste Anzeichen sind: Fieber, Halsschmerzen, oberfl√§chliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, schwere Ersch√∂pfung, Nasen- und Hautblutungen sowie unerkl√§rliche blaue Flecken. In diesen F√§llen sollten Sie die Therapie sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit Schmerzmitteln oder fiebersenkenden Arzneimitteln (Antipyretika) sollte unterbleiben.
      • Schwere Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen w√§hrend einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion)
      • Verschlimmerung infektionsbedingter Entz√ľndungen (z. B. nekrotisierende Fasziitis) sind im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter NSAR beschrieben worden. Wenn Entz√ľndungszeichen auftreten oder sich verschlimmern, sollten Sie unverz√ľglich zu Ihrem Arzt gehen. Es muss gekl√§rt werden, ob eine anti-infektive/antibiotische Therapie notwendig ist.
      • Symptome einer aseptischer Meningitis (Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinseintr√ľbung) wurden nach Einnahme von Ibuprofen beobachtet. Patienten mit bestehenden Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenose) sind m√∂glicherweise eher betroffen. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn diese Symptome auftreten.
      • Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit R√∂tung und Blasenbildung (z. B. Stevens Johnson Syndrom, Erythema multiforme, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell Syndrom), Haarausfall (Alopezie)
    • Nicht bekannt ( H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)
      • Reaktionen der Atemwege wie Asthma, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus) oder Kurzatmigkeit Arzneimittel wie dieses sind m√∂glicherweise mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr Herzanf√§lle (‚ÄěHerzinfarkt") oder Schlaganf√§lle verbunden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Was m√ľssen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels beachten?
      • Blutgerinnungshemmer (z. B. Acetylsalicyls√§ure, Warfarin, Ticlopidin),
      • Arzneimittel gegen Bluthochdruck (ACE-Hemmer, z. B. Captopril, Betarezeptorenblocker, Angiotensin-II-Antagonisten) und
      • einige Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndung (z. B. Acetylsalicyls√§ure, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen eine geringe Dosis empfohlen) und
      • andere nichtsteroidale Entz√ľndungshemmer (NSAR) einschlie√ülich so genannter COX-2-Hemmer (Cyclooxigenase-2-Hemmer) sowie
      • einige andere Arzneimittel k√∂nnen die Behandlung mit Ibuprofen beeintr√§chtigen oder durch eine solche selbst beeintr√§chtigt werden.
    • Deshalb sollten Sie stets √§rztlichen Rat einholen, bevor Sie Ibuprofen gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln anwenden.
      • Acetylsalicyls√§ure oder andere NSAR (entz√ľndungs- und schmerzhemmende Mittel), da sich dadurch das Risiko von Magen-und Darmgeschw√ľren oder Blutungen erh√∂hen kann
      • Digoxin (f√ľr Herzinsuffizienz), da die Wirkung von Digoxin verst√§rkt werden kann
      • Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortison√§hnliche Stoffe enthalten), da sich dadurch das Risiko von Magen- und Darmgeschw√ľren oder Blutungen erh√∂hen kann
      • Thrombozytenaggregationshemmer, da sich dadurch das Risiko von Blutungen erh√∂hen kann
      • Acetylsalicyls√§ure (geringe Dosis), da sich der blutverd√ľnnende Effekt verringern kann
      • Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung (wie z. B. Warfarin), da Ibuprofen die blutverd√ľnnende Wirkung dieser Arzneimittel verst√§rken kann
      • Phenytoin (gegen Epilepsie), da die Wirkung von Phenytoin verst√§rkt werden kann
      • Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (Arzneimittel gegen Depressionen), da diese das Risiko von Magen-/Darmblutungen erh√∂hen k√∂nnen
      • Lithium (ein Arzneimittel gegen Manisch-Depressive Krankheit und Depressionen), da die Wirkung von Lithium verst√§rkt werden kann
      • Probenecid und Sulfinpyrazon (Arzneimittel gegen Gicht), da dadurch die Ausscheidung von Ibuprofen verz√∂gert werden kann
      • Arzneimittel gegen hohen Blutdruck und Entw√§sserungstabletten, da Ibuprofen die Wirkung dieser Arzneimittel abschw√§chen kann und dadurch m√∂glicherweise ein erh√∂htes Risiko f√ľr die Nieren entsteht
      • Kaliumsparende Diuretika, da dadurch eine Hyperkal√§mie (zu viel Kalium im Blut) auftreten kann
      • Methotrexat (ein Arzneimittel zur Krebsbehandlung oder Rheumabehandlung), da die Wirkung von Methotrexat verst√§rkt werden kann.
      • Tacrolimus und Cyclosporin (Arzneimittel zur Immunsuppression), da dadurch Nierensch√§den auftreten k√∂nnen
      • Zidovudin (ein Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS). Bei HIV-positiven H√§mophilie Patienten (‚ÄěBlutern") kann das Risiko f√ľr Gelenkblutungen (H√§marthrosen) oder Blutungen, die zu Schwellungen f√ľhren, erh√∂ht sein.
      • Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckers), da Wechselwirkungen m√∂glich sind
      • Chinolon-Antibiotika, da ein erh√∂htes Risiko f√ľr Krampfanf√§lle besteht
      • CYP2C9-Hemmer, da die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen und CYP2C9-Hemmern die Exposition gegen√ľber Ibuprofen (CYP2C9-Substrat) erh√∂hen kann. In einer Studie mit Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9-Hemmern) wurde eine um etwa 80 - 100 % erh√∂hte Exposition gegen√ľber S(+)-Ibuprofen gefunden. Eine Reduktion der Ibuprofendosis sollte in Betracht gezogen werden, wenn gleichzeitig potente CYP2C9-Hemmer angewendet werden, insbesondere wenn hohe Dosen von Ibuprofen zusammen mit entweder Voriconazol oder Fluconazol verabreicht werden.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken
    • Patienten mit einem empfindlichen Magen wird empfohlen, das Arzneimittel mit der Mahlzeit einzunehmen.
Enthält Phenylalanin oder Aspartam. Darf bei Patienten mit der Stoffwechselstörung Phenylketonurie nicht angewendet werden.
  • Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen,
      • bei bestimmten Hautkrankheiten (systemischer Lupus erythematodes (SLE), oder Mischkollagenose)
      • wenn Sie schwere Hautreaktionen haben wie exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse. Beim ersten Anzeichen von Hautausschl√§gen, Schleimhautl√§sionen oder sonstigen Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion sollte das Arzneimittel sofort abgesetzt werden.
      • wenn Sie bestimmte angeborene St√∂rungen bei der Blutbildung haben (z. B. akute intermittierende Porphyrie)
      • wenn Sie an Blutgerinnungsst√∂rungen leiden
      • wenn Sie an Magen- und Darmkrankheiten leiden oder gelitten haben (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
      • wenn Sie jemals Bluthochdruck und/oder eine Herzmuskelschw√§che hatten
      • bei verminderter Nierenfunktion
      • bei Leberfunktionsst√∂rungen
      • wenn Sie versuchen schwanger zu werden.
      • wenn Sie an Asthma oder allergischen Reaktionen leiden oder gelitten haben, kann Atemnot auftreten.
      • wenn Sie an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen obstruktiven Atemerkrankungen leiden, ist das Risiko einer allergischen Reaktion gr√∂√üer. Die allergischen Reaktionen k√∂nnen als Asthmaanf√§lle (sogenanntes Analgetika-Asthma), Quincke-√Ėdem oder Nesselsucht auftreten.
      • wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko f√ľr diese Erkrankungen aufweisen k√∂nnten (z. B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.
      • Arzneimittel wie dieses sind m√∂glicherweise mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr Herzanf√§lle (‚ÄěHerzinfarkt") oder Schlaganf√§lle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und l√§nger dauernder Behandlung. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer, welche f√ľr Kinder und Jugendliche 3 Tage und f√ľr Erwachsene 3 Tage bei Fieber und 4 Tage bei Schmerzen betr√§gt.
      • Die Einnahme w√§hrend einer Windpockenerkrankung sollte vermieden werden.
      • Bei einer l√§nger dauernden Einnahme von Nurofen sollten Ihre Leberwerte, Ihre Nierenfunktion und Ihr Blutbild regelm√§√üig √ľberwacht werden.
      • Nebenwirkungen k√∂nnen durch die Einnahme der niedrigsten wirksamen Dosis √ľber die k√ľrzest m√∂gliche Zeit reduziert werden.
      • Bei √§lteren Personen k√∂nnen h√§ufiger Nebenwirkungen auftreten.
      • Im Allgemeinen kann die gewohnheitsm√§√üige Anwendung von (verschiedenen Arten von) Schmerzmitteln zu dauerhaften schweren Nierensch√§den f√ľhren. Durch physische Belastung in Verbindung mit Salzverlust und Dehydratation kann das Risiko erh√∂ht werden. Dies sollte man vermeiden.
      • Die l√§ngere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte √§rztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei Medikamenten√ľbergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an h√§ufigen oder t√§glichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelm√§√üig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.
      • Eine gleichzeitige Anwendung mit anderen NSAR, einschlie√ülich COX-2-Hemmern (Cyclooxigenase-2-Hemmern), vergr√∂√üert das Risiko von Nebenwirkungen und sollte deshalb vermieden werden.
      • Es besteht ein Risiko f√ľr Nierenfunktionsst√∂rungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.
      • Direkt nach einem gr√∂√üeren chirurgischen Eingriff ist besondere √§rztliche √úberwachung notwendig.
      • NSAR k√∂nnen die Symptome einer Infektion oder von Fieber maskieren.

 

  • Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bei kurzzeitiger Einnahme hat dieses Arzneimittel keinen oder einen vernachl√§ssigbaren Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen.

Wirkstoff

  • Ibuprofen 200 mg

Hilfsstoff

  • Aspartam 15 mg
  • Phenylalanin
  • Croscarmellose, Natriumsalz
  • Ethyl cellulose
  • Hypromellose
  • Magnesium stearat
  • Mannitol
  • Silicium dioxid, gef√§llt
  • Zitronen Aroma