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Ibuflam akut 400mg Filmtabletten
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Ibuflam akut 400mg Filmtabletten

Wirkstoff

  • Ibuprofen 400 mg

Hilfsstoff

  • Cellulose, mikrokristallin
  • Croscarmellose, Natriumsalz
  • Lactose 1-Wasser
  • Macrogol 3350
  • Magnesium stearat
  • Maisst√§rke
  • Poly(vinylalkohol)
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Talkum

Anwendungsgebiete:
  • Das Arzneimittel ist ein entz√ľndungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/Analgetikum, NSAR) mit fiebersenkenden (antipyretischen) Eigenschaften.
  • Anwendungsgebiete dieses Arzneimittels
    • Symptomatische Behandlung von
      • leichten bis m√§√üig starken Schmerzen
      • Fieber
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
  • Das Arzneimittel ist ein entz√ľndungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/Analgetikum, NSAR) mit fiebersenkenden (antipyretischen) Eigenschaften.
  • Anwendungsgebiete dieses Arzneimittels
    • Symptomatische Behandlung von
      • leichten bis m√§√üig starken Schmerzen
      • Fieber
PZN: 11648419
Anbieter: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH GB Selbstmedikation /Consumer-Care
Packungsgröße: 50 ST
Monopräparat: Ja
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie hier beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Dosierung
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:
      • K√∂rpergewicht (Alter): 20 kg - 29 kg (6 - 9 Jahre)
        • Einzeldosis: ¬Ĺ Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen)
        • Maximale Tagesdosis (24 Stunden): 1¬Ĺ Filmtabletten (entsprechend 600 mg Ibuprofen)
      • K√∂rpergewicht (Alter): 30 kg - 39 kg (10 - 12 Jahre)
        • Einzeldosis: ¬Ĺ Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen)
        • Maximale Tagesdosis (24 Stunden): 2 Filmtabletten (entsprechend 800 mg Ibuprofen)
      • K√∂rpergewicht (Alter): >/= 40 kg (Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene)
        • Einzeldosis: ¬Ĺ - 1 Filmtablette (entsprechend 200 - 400 mg Ibuprofen)
        • Maximale Tagesdosis (24 Stunden): 3 Filmtabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen)
    • Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur n√§chsten Einnahme.
    • √Ąltere Menschen und Patienten mit einem fr√ľheren Magen- oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľr
      • Diese Patienten sollten mit der niedrigsten Dosierung beginnen.
    • Eingeschr√§nkte Nieren- oder Leberfunktion
      • Bei leichter bis m√§√üiger Einschr√§nkung der Nieren- oder Leberfunktion ist keine Dosisreduktion erforderlich.
    • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
      • Wenn bei Kindern und Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittels f√ľr mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte √§rztlicher Rat eingeholt werden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nur zur Kurzzeitanwendung. Wenden Sie dieses Arzneimittel ohne √§rztlichen Rat nicht l√§nger als 3 Tage bei Kindern und Jugendlichen, nicht l√§nger als 3 Tage bei Fieber und nicht l√§nger als 4 Tage bei Erwachsenen mit Schmerzen an.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nach den Anweisungen des Arztes bzw. nach der hier angegebenen Dosierungsanleitung ein. Wenn Sie das Gef√ľhl haben, keine ausreichende Schmerzlinderung zu sp√ľren, dann erh√∂hen Sie nicht selbst√§ndig die Dosierung, sondern fragen Sie einen Arzt.
    • M√∂gliche Symptome einer √úberdosierung sind:
      • zentralnerv√∂se St√∂rungen, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Bewusstlosigkeit (bei Kindern auch Krampfanf√§lle)
      • Magen-Darm-Beschwerden, wie Bauchschmerzen, √úbelkeit und Erbrechen, Blutungen im Magen-Darm-Trakt
      • Funktionsst√∂rungen von Leber und Nieren
      • Blutdruckabfall
      • verminderte Atmung (Atemdepression)
      • blaurote F√§rbung von Haut und Schleimh√§uten (Zyanose)
    • Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).
    • Bei Verdacht auf eine √úberdosierung benachrichtigen Sie bitte umgehend einen Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Vergiftung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit reichlich Fl√ľssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) w√§hrend oder nach einer Mahlzeit ein.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • bei allergischen Reaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicyls√§ure oder anderen nichtsteroidalen Entz√ľndungshemmern in der Vergangenheit, wie:
      • Atemnot durch Verengung der Luftwege (Bronchospasmus)
      • Asthmaanf√§lle
      • Schwellung der Nasenschleimhaut
      • Hautreaktionen (z. B. R√∂tung, Quaddeln o. √§.)
    • bei ungekl√§rten Blutbildungsst√∂rungen
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľren (peptischen Ulzera) oder -Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschw√ľre oder Blutungen)
    • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR)
    • bei Hirnblutungen (zerebrovaskul√§ren Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen
    • bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rungen
    • bei schwerer Herzschw√§che (Herzinsuffizienz)
    • in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft
  • Kinder
    • Die Schmerztabletten d√ľrfen Kindern unter 6 Jahren oder mit einem K√∂rpergewicht unter 20 kg nicht gegeben werden, da die enthaltene Dosis in der Regel nicht geeignet ist.

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft d√ľrfen Sie Ibuprofen nur nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt anwenden.
    • In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft darf das Arzneimittel wegen eines erh√∂hten Risikos von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind nicht angewendet werden.
  • Fortpflanzungsf√§higkeit
    • Das Arzneimittel darf zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nichtsteroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeintr√§chtigen k√∂nnen. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Da nachteilige Folgen f√ľr den S√§ugling bisher nicht bekannt geworden sind, ist bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich. Wird eine l√§ngere Anwendung bzw. Einnahme h√∂herer Dosen verordnet, sollte jedoch ein fr√ľhzeitiges Abstillen erwogen werden.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Sollten Sie die folgenden Nebenwirkungen bei sich beobachten, besprechen Sie diese bitte mit Ihrem Arzt, der dann festlegt, wie weiter zu verfahren ist.
  • Die Aufz√§hlung der folgenden unerw√ľnschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ibuprofen, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die H√§ufigkeitsangaben, die √ľber sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 1200 mg Ibuprofen f√ľr orale Darreichungsformen (= 3 Schmerztabletten) und maximal 1800 mg f√ľr Z√§pfchen.
  • Bei den folgenden unerw√ľnschten Arzneimittelwirkungen muss ber√ľcksichtigt werden, dass sie √ľberwiegend dosisabh√§ngig und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.
  • Die am h√§ufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen-/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbr√ľche) oder Blutungen, manchmal t√∂dlich, k√∂nnen auftreten, insbesondere bei √§lteren Patienten.
  • √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bl√§hungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulzerative Stomatitis (Mundschleimhautentz√ľndung mit Geschw√ľrbildung), Verschlimmerung der Darmerkrankungen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind nach Anwendung berichtet worden.
  • Weniger h√§ufig wurde Magenschleimhautentz√ľndung beobachtet. Insbesondere das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abh√§ngig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.
  • Sollten st√§rkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl und/oder eine Schwarzf√§rbung des Stuhls auftreten, so m√ľssen Sie die Schmerztabletten absetzen und sofort einen Arzt informieren.
  • √Ėdeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.
  • Arzneimittel wie dieses sind m√∂glicherweise mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr Herzanf√§lle (‚ÄěHerzinfarkt") oder Schlaganf√§lle verbunden.
  • H√§ufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Anwendern betreffen)
    • Magen-Darm-Beschwerden, wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Bl√§hungen, Durchfall, Verstopfung und geringf√ľgige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmef√§llen eine Blutarmut (An√§mie) verursachen k√∂nnen
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Anwendern betreffen)
    • √úberempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschl√§gen und Hautjucken sowie Asthmaanf√§llen (ggf. mit Blutdruckabfall): In diesen F√§llen ist umgehend ein Arzt zu informieren, und die Schmerztabletten d√ľrfen nicht mehr eingenommen werden.
    • Zentralnerv√∂se St√∂rungen, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder M√ľdigkeit
    • Sehst√∂rungen
    • Magen-/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľre (peptische Ulzera), unter Umst√§nden mit Blutung und Durchbruch, Mundschleimhautentz√ľndung mit Geschw√ľrbildung (ulzerative Stomatitis), Verst√§rkung einer Colitis ulcerosa oder eines Morbus Crohn, Magenschleimhautentz√ľndung (Gastritis)
  • Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Anwendern betreffen)
    • Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Anwendern betreffen)
    • Eine Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entz√ľndungshemmender Arzneimittel (nichtsteroidaler Antiphlogistika; zu diesen geh√∂ren auch diese Schmerztabletten), beschrieben worden. Die Symptomatik einer Hirnhautentz√ľndung (aseptischen Meningitis), wie starke Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstr√ľbung wurde beobachtet. Ein erh√∂htes Risiko scheint f√ľr Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenosen) leiden.
    • Wenn w√§hrend der Anwendung des Arzneimittels Zeichen einer Infektion (z. B. R√∂tung, Schwellung, √úberw√§rmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverz√ľglich ein Arzt zu Rate gezogen werden.
    • St√∂rungen der Blutbildung (An√§mie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose)
      • Erste Anzeichen k√∂nnen sein: Fieber, Halsschmerzen, oberfl√§chliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen F√§llen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.
    • Schwere allgemeine √úberempfindlichkeitsreaktionen. Sie k√∂nnen sich √§u√üern als: Gesichts√∂dem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Atemnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum bedrohlichen Schock. Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen k√∂nnen, ist sofortige √§rztliche Hilfe erforderlich.
    • Psychotische Reaktionen, Depression
    • Herzklopfen (Palpitationen), Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt
    • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
    • Entz√ľndung der Speiser√∂hre (√Ėsophagitis) und der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis), Ausbildung von membranartigen Verengungen in D√ľnn- und Dickdarm (intestinale, diaphragmaartige Strikturen)
    • Leberfunktionsst√∂rungen, Lebersch√§den, insbesondere bei der Langzeittherapie, Leberversagen, akute Leberentz√ľndung (Hepatitis)
      • Bei l√§nger dauernder Gabe sollten die Leberwerte regelm√§√üig kontrolliert werden.
    • Schwere Hautreaktionen, wie Hautausschlag mit R√∂tung und Blasenbildung (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie)
      • In Ausnahmef√§llen kann es zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen w√§hrend einer Windpockeninfektion oder einer Gesichts-/G√ľrtelrose kommen.
    • Vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (√Ėdeme), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschr√§nkter Nierenfunktion, nephrotisches Syndrom (Wasseransammlung im K√∂rper [√Ėdeme] und starke Eiwei√üausscheidung im Harn), entz√ľndliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die mit einer akuten Nierenfunktionsst√∂rung einhergehen kann.
    • Es k√∂nnen auch Nierengewebssch√§digungen (Papillennekrosen) und erh√∂hte Harns√§urekonzentrationen im Blut auftreten.
    • Verminderung der Harnausscheidung, Ansammlung von Wasser im K√∂rper (√Ėdeme) sowie allgemeines Unwohlsein k√∂nnen Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein.
      • Sollten die genannten Symptome auftreten oder sich verschlimmern, so m√ľssen Sie das Arzneimittel absetzen und sofort Kontakt mit einem Arzt aufnehmen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Das Arzneimittel kann andere Arzneimittel beeintr√§chtigen oder von diesen beeintr√§chtigt werden. Zum Beispiel:
      • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verd√ľnnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicyls√§ure, Warfarin, Ticlopidin)
      • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan)
    • Einige andere Arzneimittel k√∂nnen die Behandlung mit diesem Arzneimittel ebenfalls beeintr√§chtigen oder durch eine solche selbst beeintr√§chtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung dieses Arzneimittels zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.
    • Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffe bzw. Pr√§parategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit diesem Arzneimittel beeinflusst werden.
    • Verst√§rkung der Wirkung und/oder der Nebenwirkungen
      • Bei gleichzeitiger Einnahme der folgenden Arzneimittel kann sich die Blutkonzentration dieser Arzneimittel erh√∂hen:
        • Digoxin (Mittel zur St√§rkung der Herzkraft)
        • Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanf√§llen)
        • Lithium (Mittel zur Behandlung geistigseelischer Erkrankungen)
      • Eine Kontrolle des Serum-Lithium-, des Serum-Digoxin- und des Serum-Phenytoin-Spiegels ist bei bestimmungsgem√§√üer Anwendung in der Regel nicht erforderlich.
      • Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung
      • Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen): Nehmen Sie das Arzneimittel nicht innerhalb von 24 Stunden vor oder nach der Gabe von Methotrexat ein. Dies kann zu einer erh√∂hten Konzentration von Methotrexat und einer Zunahme seiner Nebenwirkungen f√ľhren.
      • Acetylsalicyls√§ure und andere entz√ľndungshemmende Schmerzmittel, einschlie√ülich so genannter COX-2-Hemmer (nichtsteroidale Antiphlogistika/Analgetika), selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel zur Behandlung depressiver Verstimmungen) sowie Kortisonpr√§parate (Glukokortikoide): Es besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr Geschw√ľre und Blutungen im Magen-Darm-Trakt.
      • Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung von Gicht) enthalten: Diese k√∂nnen die Ausscheidung von Ibuprofen verz√∂gern. Dadurch kann es zu einer Anreicherung von Ibuprofen im K√∂rper mit Verst√§rkung seiner Nebenwirkungen kommen.
    • Abschw√§chung der Wirkung
      • Arzneimittel zur Verst√§rkung der Fl√ľssigkeitsausscheidung (Diuretika) und Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck (Antihypertensiva)
      • ACE-Hemmer (Mittel zur Behandlung von Herzschw√§che und Bluthochdruck): Risiko f√ľr das Auftreten einer Nierenfunktionsst√∂rung ist erh√∂ht.
      • Acetylsalicyls√§ure in niedriger Dosis: Die Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicyls√§ure auf die gerinnungsf√∂rdernden Blutpl√§ttchen kann beeintr√§chtigt werden.
    • Sonstige m√∂gliche Wechselwirkungen
      • Zidovudin (Arzneimittel zur Behandlung von AIDS): Es besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr Gelenkblutungen und Bluterg√ľsse bei Blutern mit HIV-Infektion.
      • Ciclosporin (Arzneimittel zur D√§mpfung der Immunreaktion, z. B. nach einer Transplantation und zur Behandlung von Rheuma): Es besteht das Risiko einer Sch√§digung Ihrer Nieren.
      • Tacrolimus: Es besteht das Risiko einer Sch√§digung Ihrer Nieren.
      • Kaliumsparende Entw√§sserungsmittel (bestimmte Diuretika): Bei gleichzeitiger Einnahme kann es zu einer Erh√∂hung des Kaliumspiegels im Blut kommen.
      • Sulfonylharnstoffe (Mittel zur Senkung des Blutzuckers): Obwohl Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und Sulfonylharnstoffen im Gegensatz zu anderen NSAR bisher nicht beschrieben sind, sollten vorsichtshalber bei gleichzeitiger Einnahme Ihre Blutzuckerwerte kontrolliert werden.
      • Blutgerinnungshemmende Mittel: Es gibt Einzelfallberichte √ľber Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und blutgerinnungshemmenden Mitteln. Bei gleichzeitiger Behandlung wird eine Kontrolle des Gerinnungsstatus empfohlen.
  • Einnahme zusammen mit Alkohol
    • W√§hrend der Anwendung dieses Arzneimittels sollten Sie m√∂glichst keinen Alkohol trinken, da Nebenwirkungen, insbesondere solche, die den Magen-Darm-Trakt oder das zentrale Nervensystem betreffen, verst√§rkt werden.

  • Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
    • Nebenwirkungen k√∂nnen reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis √ľber den k√ľrzesten f√ľr die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.
    • Fragen Sie vor Einnahme dieses Arzneimittels einen Arzt um Rat, wenn Sie eine der nachfolgend genannten Erkrankungen aufweisen.
    • Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
      • Eine gleichzeitige Anwendung dieses Arzneimittels mit anderen nichtsteroidalen Entz√ľndungshemmern, einschlie√ülich so genannter COX-2-Hemmer (Cyclooxygenase-2-Hemmer), sollte vermieden werden.
      • √Ąltere Patienten
        • Bei √§lteren Patienten treten h√§ufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbr√ľche im Magen- und Darmbereich, die unter Umst√§nden lebensbedrohlich sein k√∂nnen. Daher ist bei √§lteren Patienten eine besonders sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung erforderlich.
      • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschw√ľre und Durchbr√ľche
        • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschw√ľre und Durchbr√ľche (Perforationen), auch mit t√∂dlichem Ausgang, wurden w√§hrend der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.
        • Das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, -Geschw√ľren und -Durchbr√ľchen ist h√∂her mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschw√ľren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch, und bei √§lteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verf√ľgbaren Dosis beginnen. F√ľr diese Patienten sowie f√ľr Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicyls√§ure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko f√ľr Magen-Darm-Erkrankungen erh√∂hen k√∂nnen, ben√∂tigen, sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut sch√ľtzenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.
        • Wenn Sie eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, insbesondere in h√∂herem Alter, sollten Sie jegliche ungew√∂hnliche Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen), insbesondere am Anfang der Therapie, melden.
        • Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko f√ľr Geschw√ľre oder Blutungen erh√∂hen k√∂nnen, wie z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente, wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer, wie ASS.
        • Wenn es bei Ihnen w√§hrend der Behandlung des Arzneimittels zu Magen-Darm-Blutungen oder -Geschw√ľren kommt, ist die Behandlung abzusetzen.
        • NSAR sollten bei Patienten mit einer Magen-Darm-Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.
    • Wirkungen am Herz-Kreislauf-System
      • Entz√ľndungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen k√∂nnen mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
      • Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie
        • eine Herzerkrankung einschlie√ülich Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen) haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsst√∂rungen in den Beinen oder F√ľ√üen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschlie√ülich Mini-Schlaganfall oder transitorischer isch√§mischer Attacke, ‚ÄěTIA") hatten,
        • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganf√§lle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
    • Hautreaktionen
      • Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten √ľber schwerwiegende Hautreaktionen mit R√∂tung und Blasenbildung, einige mit t√∂dlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom).
      • Das h√∂chste Risiko f√ľr derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der F√§lle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Beim ersten Anzeichen von Hautausschl√§gen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion sollte dieses Arzneimittel abgesetzt und umgehend ein Arzt konsultiert werden.
    • Sonstige Hinweise
      • Dieses Arzneimittel sollte nur unter strenger Abw√§gung des Nutzen-Risiko-Verh√§ltnisses angewendet werden
        • bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose). Es besteht ein erh√∂htes Risiko Symptome einer nicht-infekti√∂sen Hirnhautentz√ľndung (aseptische Meningitis) zu entwickeln.
      • Eine besonders sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung ist erforderlich
        • bei Magen-Darm-St√∂rungen oder bei chronisch-entz√ľndlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) in der Vorgeschichte
        • bei Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz
        • bei eingeschr√§nkter Nieren- oder Leberfunktion
        • direkt nach gr√∂√üeren chirurgischen Eingriffen
        • bei Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen
      • Schwere akute √úberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schweren √úberempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme dieses Arzneimittels m√ľssen Sie die Einnahme sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen.
      • Ibuprofen, der Wirkstoff dieses Arzneimittels, kann vor√ľbergehend die Blutpl√§ttchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsst√∂rungen sollten daher sorgf√§ltig √ľberwacht werden.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofenhaltigen Arzneimitteln kann die gerinnungshemmende Wirkung niedrig dosierter Acetylsalicyls√§ure (Vorbeugung der Entstehung von Blutgerinnseln) beeintr√§chtigt sein. Sie sollten daher in diesem Fall Ibuprofen-haltige Arzneimittel nicht ohne ausdr√ľckliche Anweisung Ihres Arztes anwenden.
      • Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung oder zur Senkung des Blutzuckers einnehmen, sollten vorsichtshalber Kontrollen der Blutgerinnung bzw. der Blutzuckerwerte erfolgen.
      • Bei l√§nger dauernder Gabe des Arzneimittels ist eine regelm√§√üige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
      • Bei Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
      • Die l√§ngere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte √§rztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei Medikamenten√ľbergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an h√§ufigen oder t√§glichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelm√§√üig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.
      • Ganz allgemein kann die gewohnheitsm√§√üige Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f√ľhren.
      • W√§hrend einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Anwendung dieses Arzneimittels vermieden werden.
    • Kinder und Jugendliche
      • Es besteht ein Risiko f√ľr Nierenfunktionsst√∂rungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.

       

  • Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Da bei der Anwendung dieses Arzneimittels in h√∂herer Dosierung zentralnerv√∂se Nebenwirkungen, wie M√ľdigkeit und Schwindel, auftreten k√∂nnen, kann im Einzelfall das Reaktionsverm√∂gen ver√§ndert und die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt werden. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie k√∂nnen dann auf unerwartete und pl√∂tzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

     

Wirkstoff

  • Ibuprofen 400 mg

Hilfsstoff

  • Cellulose, mikrokristallin
  • Croscarmellose, Natriumsalz
  • Lactose 1-Wasser
  • Macrogol 3350
  • Magnesium stearat
  • Maisst√§rke
  • Poly(vinylalkohol)
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Talkum

Details & Pflichtangaben

Ibuflam akut 400mg Filmtabletten

Wirkstoff

  • Ibuprofen 400 mg

Hilfsstoff

  • Cellulose, mikrokristallin
  • Croscarmellose, Natriumsalz
  • Lactose 1-Wasser
  • Macrogol 3350
  • Magnesium stearat
  • Maisst√§rke
  • Poly(vinylalkohol)
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Talkum

Anwendungsgebiete:
  • Das Arzneimittel ist ein entz√ľndungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/Analgetikum, NSAR) mit fiebersenkenden (antipyretischen) Eigenschaften.
  • Anwendungsgebiete dieses Arzneimittels
    • Symptomatische Behandlung von
      • leichten bis m√§√üig starken Schmerzen
      • Fieber
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
  • Das Arzneimittel ist ein entz√ľndungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/Analgetikum, NSAR) mit fiebersenkenden (antipyretischen) Eigenschaften.
  • Anwendungsgebiete dieses Arzneimittels
    • Symptomatische Behandlung von
      • leichten bis m√§√üig starken Schmerzen
      • Fieber
PZN: 11648419
Anbieter: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH GB Selbstmedikation /Consumer-Care
Packungsgröße: 50 ST
Monopräparat: Ja
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie hier beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Dosierung
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:
      • K√∂rpergewicht (Alter): 20 kg - 29 kg (6 - 9 Jahre)
        • Einzeldosis: ¬Ĺ Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen)
        • Maximale Tagesdosis (24 Stunden): 1¬Ĺ Filmtabletten (entsprechend 600 mg Ibuprofen)
      • K√∂rpergewicht (Alter): 30 kg - 39 kg (10 - 12 Jahre)
        • Einzeldosis: ¬Ĺ Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen)
        • Maximale Tagesdosis (24 Stunden): 2 Filmtabletten (entsprechend 800 mg Ibuprofen)
      • K√∂rpergewicht (Alter): >/= 40 kg (Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene)
        • Einzeldosis: ¬Ĺ - 1 Filmtablette (entsprechend 200 - 400 mg Ibuprofen)
        • Maximale Tagesdosis (24 Stunden): 3 Filmtabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen)
    • Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur n√§chsten Einnahme.
    • √Ąltere Menschen und Patienten mit einem fr√ľheren Magen- oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľr
      • Diese Patienten sollten mit der niedrigsten Dosierung beginnen.
    • Eingeschr√§nkte Nieren- oder Leberfunktion
      • Bei leichter bis m√§√üiger Einschr√§nkung der Nieren- oder Leberfunktion ist keine Dosisreduktion erforderlich.
    • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
      • Wenn bei Kindern und Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittels f√ľr mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte √§rztlicher Rat eingeholt werden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nur zur Kurzzeitanwendung. Wenden Sie dieses Arzneimittel ohne √§rztlichen Rat nicht l√§nger als 3 Tage bei Kindern und Jugendlichen, nicht l√§nger als 3 Tage bei Fieber und nicht l√§nger als 4 Tage bei Erwachsenen mit Schmerzen an.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nach den Anweisungen des Arztes bzw. nach der hier angegebenen Dosierungsanleitung ein. Wenn Sie das Gef√ľhl haben, keine ausreichende Schmerzlinderung zu sp√ľren, dann erh√∂hen Sie nicht selbst√§ndig die Dosierung, sondern fragen Sie einen Arzt.
    • M√∂gliche Symptome einer √úberdosierung sind:
      • zentralnerv√∂se St√∂rungen, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Bewusstlosigkeit (bei Kindern auch Krampfanf√§lle)
      • Magen-Darm-Beschwerden, wie Bauchschmerzen, √úbelkeit und Erbrechen, Blutungen im Magen-Darm-Trakt
      • Funktionsst√∂rungen von Leber und Nieren
      • Blutdruckabfall
      • verminderte Atmung (Atemdepression)
      • blaurote F√§rbung von Haut und Schleimh√§uten (Zyanose)
    • Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).
    • Bei Verdacht auf eine √úberdosierung benachrichtigen Sie bitte umgehend einen Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Vergiftung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit reichlich Fl√ľssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) w√§hrend oder nach einer Mahlzeit ein.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • bei allergischen Reaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicyls√§ure oder anderen nichtsteroidalen Entz√ľndungshemmern in der Vergangenheit, wie:
      • Atemnot durch Verengung der Luftwege (Bronchospasmus)
      • Asthmaanf√§lle
      • Schwellung der Nasenschleimhaut
      • Hautreaktionen (z. B. R√∂tung, Quaddeln o. √§.)
    • bei ungekl√§rten Blutbildungsst√∂rungen
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľren (peptischen Ulzera) oder -Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschw√ľre oder Blutungen)
    • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR)
    • bei Hirnblutungen (zerebrovaskul√§ren Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen
    • bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rungen
    • bei schwerer Herzschw√§che (Herzinsuffizienz)
    • in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft
  • Kinder
    • Die Schmerztabletten d√ľrfen Kindern unter 6 Jahren oder mit einem K√∂rpergewicht unter 20 kg nicht gegeben werden, da die enthaltene Dosis in der Regel nicht geeignet ist.

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft d√ľrfen Sie Ibuprofen nur nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt anwenden.
    • In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft darf das Arzneimittel wegen eines erh√∂hten Risikos von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind nicht angewendet werden.
  • Fortpflanzungsf√§higkeit
    • Das Arzneimittel darf zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nichtsteroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeintr√§chtigen k√∂nnen. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Da nachteilige Folgen f√ľr den S√§ugling bisher nicht bekannt geworden sind, ist bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich. Wird eine l√§ngere Anwendung bzw. Einnahme h√∂herer Dosen verordnet, sollte jedoch ein fr√ľhzeitiges Abstillen erwogen werden.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Sollten Sie die folgenden Nebenwirkungen bei sich beobachten, besprechen Sie diese bitte mit Ihrem Arzt, der dann festlegt, wie weiter zu verfahren ist.
  • Die Aufz√§hlung der folgenden unerw√ľnschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ibuprofen, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die H√§ufigkeitsangaben, die √ľber sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 1200 mg Ibuprofen f√ľr orale Darreichungsformen (= 3 Schmerztabletten) und maximal 1800 mg f√ľr Z√§pfchen.
  • Bei den folgenden unerw√ľnschten Arzneimittelwirkungen muss ber√ľcksichtigt werden, dass sie √ľberwiegend dosisabh√§ngig und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.
  • Die am h√§ufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen-/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbr√ľche) oder Blutungen, manchmal t√∂dlich, k√∂nnen auftreten, insbesondere bei √§lteren Patienten.
  • √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bl√§hungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulzerative Stomatitis (Mundschleimhautentz√ľndung mit Geschw√ľrbildung), Verschlimmerung der Darmerkrankungen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind nach Anwendung berichtet worden.
  • Weniger h√§ufig wurde Magenschleimhautentz√ľndung beobachtet. Insbesondere das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abh√§ngig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.
  • Sollten st√§rkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl und/oder eine Schwarzf√§rbung des Stuhls auftreten, so m√ľssen Sie die Schmerztabletten absetzen und sofort einen Arzt informieren.
  • √Ėdeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.
  • Arzneimittel wie dieses sind m√∂glicherweise mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr Herzanf√§lle (‚ÄěHerzinfarkt") oder Schlaganf√§lle verbunden.
  • H√§ufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Anwendern betreffen)
    • Magen-Darm-Beschwerden, wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Bl√§hungen, Durchfall, Verstopfung und geringf√ľgige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmef√§llen eine Blutarmut (An√§mie) verursachen k√∂nnen
  • Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Anwendern betreffen)
    • √úberempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschl√§gen und Hautjucken sowie Asthmaanf√§llen (ggf. mit Blutdruckabfall): In diesen F√§llen ist umgehend ein Arzt zu informieren, und die Schmerztabletten d√ľrfen nicht mehr eingenommen werden.
    • Zentralnerv√∂se St√∂rungen, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder M√ľdigkeit
    • Sehst√∂rungen
    • Magen-/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľre (peptische Ulzera), unter Umst√§nden mit Blutung und Durchbruch, Mundschleimhautentz√ľndung mit Geschw√ľrbildung (ulzerative Stomatitis), Verst√§rkung einer Colitis ulcerosa oder eines Morbus Crohn, Magenschleimhautentz√ľndung (Gastritis)
  • Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Anwendern betreffen)
    • Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Anwendern betreffen)
    • Eine Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entz√ľndungshemmender Arzneimittel (nichtsteroidaler Antiphlogistika; zu diesen geh√∂ren auch diese Schmerztabletten), beschrieben worden. Die Symptomatik einer Hirnhautentz√ľndung (aseptischen Meningitis), wie starke Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstr√ľbung wurde beobachtet. Ein erh√∂htes Risiko scheint f√ľr Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenosen) leiden.
    • Wenn w√§hrend der Anwendung des Arzneimittels Zeichen einer Infektion (z. B. R√∂tung, Schwellung, √úberw√§rmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverz√ľglich ein Arzt zu Rate gezogen werden.
    • St√∂rungen der Blutbildung (An√§mie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose)
      • Erste Anzeichen k√∂nnen sein: Fieber, Halsschmerzen, oberfl√§chliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen F√§llen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.
    • Schwere allgemeine √úberempfindlichkeitsreaktionen. Sie k√∂nnen sich √§u√üern als: Gesichts√∂dem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Atemnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum bedrohlichen Schock. Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen k√∂nnen, ist sofortige √§rztliche Hilfe erforderlich.
    • Psychotische Reaktionen, Depression
    • Herzklopfen (Palpitationen), Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt
    • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
    • Entz√ľndung der Speiser√∂hre (√Ėsophagitis) und der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis), Ausbildung von membranartigen Verengungen in D√ľnn- und Dickdarm (intestinale, diaphragmaartige Strikturen)
    • Leberfunktionsst√∂rungen, Lebersch√§den, insbesondere bei der Langzeittherapie, Leberversagen, akute Leberentz√ľndung (Hepatitis)
      • Bei l√§nger dauernder Gabe sollten die Leberwerte regelm√§√üig kontrolliert werden.
    • Schwere Hautreaktionen, wie Hautausschlag mit R√∂tung und Blasenbildung (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), Haarausfall (Alopezie)
      • In Ausnahmef√§llen kann es zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen w√§hrend einer Windpockeninfektion oder einer Gesichts-/G√ľrtelrose kommen.
    • Vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (√Ėdeme), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschr√§nkter Nierenfunktion, nephrotisches Syndrom (Wasseransammlung im K√∂rper [√Ėdeme] und starke Eiwei√üausscheidung im Harn), entz√ľndliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die mit einer akuten Nierenfunktionsst√∂rung einhergehen kann.
    • Es k√∂nnen auch Nierengewebssch√§digungen (Papillennekrosen) und erh√∂hte Harns√§urekonzentrationen im Blut auftreten.
    • Verminderung der Harnausscheidung, Ansammlung von Wasser im K√∂rper (√Ėdeme) sowie allgemeines Unwohlsein k√∂nnen Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein.
      • Sollten die genannten Symptome auftreten oder sich verschlimmern, so m√ľssen Sie das Arzneimittel absetzen und sofort Kontakt mit einem Arzt aufnehmen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Das Arzneimittel kann andere Arzneimittel beeintr√§chtigen oder von diesen beeintr√§chtigt werden. Zum Beispiel:
      • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verd√ľnnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicyls√§ure, Warfarin, Ticlopidin)
      • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan)
    • Einige andere Arzneimittel k√∂nnen die Behandlung mit diesem Arzneimittel ebenfalls beeintr√§chtigen oder durch eine solche selbst beeintr√§chtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung dieses Arzneimittels zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.
    • Die Wirkung der nachfolgend genannten Arzneistoffe bzw. Pr√§parategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit diesem Arzneimittel beeinflusst werden.
    • Verst√§rkung der Wirkung und/oder der Nebenwirkungen
      • Bei gleichzeitiger Einnahme der folgenden Arzneimittel kann sich die Blutkonzentration dieser Arzneimittel erh√∂hen:
        • Digoxin (Mittel zur St√§rkung der Herzkraft)
        • Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanf√§llen)
        • Lithium (Mittel zur Behandlung geistigseelischer Erkrankungen)
      • Eine Kontrolle des Serum-Lithium-, des Serum-Digoxin- und des Serum-Phenytoin-Spiegels ist bei bestimmungsgem√§√üer Anwendung in der Regel nicht erforderlich.
      • Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung
      • Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen): Nehmen Sie das Arzneimittel nicht innerhalb von 24 Stunden vor oder nach der Gabe von Methotrexat ein. Dies kann zu einer erh√∂hten Konzentration von Methotrexat und einer Zunahme seiner Nebenwirkungen f√ľhren.
      • Acetylsalicyls√§ure und andere entz√ľndungshemmende Schmerzmittel, einschlie√ülich so genannter COX-2-Hemmer (nichtsteroidale Antiphlogistika/Analgetika), selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel zur Behandlung depressiver Verstimmungen) sowie Kortisonpr√§parate (Glukokortikoide): Es besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr Geschw√ľre und Blutungen im Magen-Darm-Trakt.
      • Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung von Gicht) enthalten: Diese k√∂nnen die Ausscheidung von Ibuprofen verz√∂gern. Dadurch kann es zu einer Anreicherung von Ibuprofen im K√∂rper mit Verst√§rkung seiner Nebenwirkungen kommen.
    • Abschw√§chung der Wirkung
      • Arzneimittel zur Verst√§rkung der Fl√ľssigkeitsausscheidung (Diuretika) und Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck (Antihypertensiva)
      • ACE-Hemmer (Mittel zur Behandlung von Herzschw√§che und Bluthochdruck): Risiko f√ľr das Auftreten einer Nierenfunktionsst√∂rung ist erh√∂ht.
      • Acetylsalicyls√§ure in niedriger Dosis: Die Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicyls√§ure auf die gerinnungsf√∂rdernden Blutpl√§ttchen kann beeintr√§chtigt werden.
    • Sonstige m√∂gliche Wechselwirkungen
      • Zidovudin (Arzneimittel zur Behandlung von AIDS): Es besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr Gelenkblutungen und Bluterg√ľsse bei Blutern mit HIV-Infektion.
      • Ciclosporin (Arzneimittel zur D√§mpfung der Immunreaktion, z. B. nach einer Transplantation und zur Behandlung von Rheuma): Es besteht das Risiko einer Sch√§digung Ihrer Nieren.
      • Tacrolimus: Es besteht das Risiko einer Sch√§digung Ihrer Nieren.
      • Kaliumsparende Entw√§sserungsmittel (bestimmte Diuretika): Bei gleichzeitiger Einnahme kann es zu einer Erh√∂hung des Kaliumspiegels im Blut kommen.
      • Sulfonylharnstoffe (Mittel zur Senkung des Blutzuckers): Obwohl Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und Sulfonylharnstoffen im Gegensatz zu anderen NSAR bisher nicht beschrieben sind, sollten vorsichtshalber bei gleichzeitiger Einnahme Ihre Blutzuckerwerte kontrolliert werden.
      • Blutgerinnungshemmende Mittel: Es gibt Einzelfallberichte √ľber Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und blutgerinnungshemmenden Mitteln. Bei gleichzeitiger Behandlung wird eine Kontrolle des Gerinnungsstatus empfohlen.
  • Einnahme zusammen mit Alkohol
    • W√§hrend der Anwendung dieses Arzneimittels sollten Sie m√∂glichst keinen Alkohol trinken, da Nebenwirkungen, insbesondere solche, die den Magen-Darm-Trakt oder das zentrale Nervensystem betreffen, verst√§rkt werden.

  • Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
    • Nebenwirkungen k√∂nnen reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis √ľber den k√ľrzesten f√ľr die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.
    • Fragen Sie vor Einnahme dieses Arzneimittels einen Arzt um Rat, wenn Sie eine der nachfolgend genannten Erkrankungen aufweisen.
    • Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
      • Eine gleichzeitige Anwendung dieses Arzneimittels mit anderen nichtsteroidalen Entz√ľndungshemmern, einschlie√ülich so genannter COX-2-Hemmer (Cyclooxygenase-2-Hemmer), sollte vermieden werden.
      • √Ąltere Patienten
        • Bei √§lteren Patienten treten h√§ufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbr√ľche im Magen- und Darmbereich, die unter Umst√§nden lebensbedrohlich sein k√∂nnen. Daher ist bei √§lteren Patienten eine besonders sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung erforderlich.
      • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschw√ľre und Durchbr√ľche
        • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschw√ľre und Durchbr√ľche (Perforationen), auch mit t√∂dlichem Ausgang, wurden w√§hrend der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.
        • Das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, -Geschw√ľren und -Durchbr√ľchen ist h√∂her mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschw√ľren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch, und bei √§lteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verf√ľgbaren Dosis beginnen. F√ľr diese Patienten sowie f√ľr Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicyls√§ure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko f√ľr Magen-Darm-Erkrankungen erh√∂hen k√∂nnen, ben√∂tigen, sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut sch√ľtzenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.
        • Wenn Sie eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, insbesondere in h√∂herem Alter, sollten Sie jegliche ungew√∂hnliche Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen), insbesondere am Anfang der Therapie, melden.
        • Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko f√ľr Geschw√ľre oder Blutungen erh√∂hen k√∂nnen, wie z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente, wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer, wie ASS.
        • Wenn es bei Ihnen w√§hrend der Behandlung des Arzneimittels zu Magen-Darm-Blutungen oder -Geschw√ľren kommt, ist die Behandlung abzusetzen.
        • NSAR sollten bei Patienten mit einer Magen-Darm-Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.
    • Wirkungen am Herz-Kreislauf-System
      • Entz√ľndungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen k√∂nnen mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
      • Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie
        • eine Herzerkrankung einschlie√ülich Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen) haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsst√∂rungen in den Beinen oder F√ľ√üen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschlie√ülich Mini-Schlaganfall oder transitorischer isch√§mischer Attacke, ‚ÄěTIA") hatten,
        • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganf√§lle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
    • Hautreaktionen
      • Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten √ľber schwerwiegende Hautreaktionen mit R√∂tung und Blasenbildung, einige mit t√∂dlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom).
      • Das h√∂chste Risiko f√ľr derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der F√§lle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Beim ersten Anzeichen von Hautausschl√§gen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion sollte dieses Arzneimittel abgesetzt und umgehend ein Arzt konsultiert werden.
    • Sonstige Hinweise
      • Dieses Arzneimittel sollte nur unter strenger Abw√§gung des Nutzen-Risiko-Verh√§ltnisses angewendet werden
        • bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenose). Es besteht ein erh√∂htes Risiko Symptome einer nicht-infekti√∂sen Hirnhautentz√ľndung (aseptische Meningitis) zu entwickeln.
      • Eine besonders sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung ist erforderlich
        • bei Magen-Darm-St√∂rungen oder bei chronisch-entz√ľndlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) in der Vorgeschichte
        • bei Bluthochdruck oder Herzinsuffizienz
        • bei eingeschr√§nkter Nieren- oder Leberfunktion
        • direkt nach gr√∂√üeren chirurgischen Eingriffen
        • bei Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen
      • Schwere akute √úberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schweren √úberempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme dieses Arzneimittels m√ľssen Sie die Einnahme sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen.
      • Ibuprofen, der Wirkstoff dieses Arzneimittels, kann vor√ľbergehend die Blutpl√§ttchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsst√∂rungen sollten daher sorgf√§ltig √ľberwacht werden.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofenhaltigen Arzneimitteln kann die gerinnungshemmende Wirkung niedrig dosierter Acetylsalicyls√§ure (Vorbeugung der Entstehung von Blutgerinnseln) beeintr√§chtigt sein. Sie sollten daher in diesem Fall Ibuprofen-haltige Arzneimittel nicht ohne ausdr√ľckliche Anweisung Ihres Arztes anwenden.
      • Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung oder zur Senkung des Blutzuckers einnehmen, sollten vorsichtshalber Kontrollen der Blutgerinnung bzw. der Blutzuckerwerte erfolgen.
      • Bei l√§nger dauernder Gabe des Arzneimittels ist eine regelm√§√üige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
      • Bei Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
      • Die l√§ngere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte √§rztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei Medikamenten√ľbergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an h√§ufigen oder t√§glichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelm√§√üig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.
      • Ganz allgemein kann die gewohnheitsm√§√üige Anwendung von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f√ľhren.
      • W√§hrend einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Anwendung dieses Arzneimittels vermieden werden.
    • Kinder und Jugendliche
      • Es besteht ein Risiko f√ľr Nierenfunktionsst√∂rungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.

       

  • Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Da bei der Anwendung dieses Arzneimittels in h√∂herer Dosierung zentralnerv√∂se Nebenwirkungen, wie M√ľdigkeit und Schwindel, auftreten k√∂nnen, kann im Einzelfall das Reaktionsverm√∂gen ver√§ndert und die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt werden. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie k√∂nnen dann auf unerwartete und pl√∂tzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

     

Wirkstoff

  • Ibuprofen 400 mg

Hilfsstoff

  • Cellulose, mikrokristallin
  • Croscarmellose, Natriumsalz
  • Lactose 1-Wasser
  • Macrogol 3350
  • Magnesium stearat
  • Maisst√§rke
  • Poly(vinylalkohol)
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Talkum