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Loceryl Nagellack gegen Nagelpilz DIREKT-Applikat.
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Loceryl Nagellack gegen Nagelpilz DIREKT-Applikat.

Anwendungsgebiete:
  • Dieses Präparat ist ein Arzneimittel (Breitspektrum-Antimykotikum) zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Nägel ohne Beteiligung der Nagelwurzel (Nagelmatrix). Es enthält den Wirkstoff Amorolfin, ein Pilzmittel zur Bekämpfung einer Vielzahl verschiedener Pilze, die eine Nagelpilzinfektion hervorrufen können.
  • Das Arzneimittel wird zur Behandlung von Nagelpilz angewendet bei einem Befall des Nagels von bis zu 80% (insbesondere im vorderen Bereich).
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Dieses Präparat ist ein Arzneimittel (Breitspektrum-Antimykotikum) zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Nägel ohne Beteiligung der Nagelwurzel (Nagelmatrix). Es enthält den Wirkstoff Amorolfin, ein Pilzmittel zur Bekämpfung einer Vielzahl verschiedener Pilze, die eine Nagelpilzinfektion hervorrufen können.
  • Das Arzneimittel wird zur Behandlung von Nagelpilz angewendet bei einem Befall des Nagels von bis zu 80% (insbesondere im vorderen Bereich).
PZN: 11286175
Anbieter: Galderma Laboratorium GmbH
Packungsgröße: 3 ml
Monopräparat: Nein
  • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, wird das Arzneimittel wie folgt angewendet:
    • Tragen das Arzneimittel einmal pro Woche auf die befallenen Finger- oder FuĂźnägel auf. Setzen Sie die Behandlung so lange fort, bis die erkrankten Nägel gesund herausgewachsen sind (normales Aussehen des Nagels).

 

  • Dauer der Anwendung:
    • Pilzinfektionen sind oft sehr hartnäckig. Sie mĂĽssen daher die Behandlung ununterbrochen einmal pro Woche durchfĂĽhren, bis der Nagel komplett gesund nachgewachsen ist. Die dafĂĽr erforderliche Zeit beträgt im Allgemeinen 6 Monate (Fingernägel) bzw. 9 bis 12 Monate (FuĂźnägel), wobei der Befallsgrad eine wesentliche Rolle spielt. Die Nagelwachstumsgeschwindigkeit beträgt ca. 1 bis 2 mm pro Monat.

 

  • Wichtig: Falls Sie oder jemand anderes den Nagellack versehentlich verschluckt haben, suchen Sie unverzĂĽglich Ihren Arzt, Ihren Apotheker oder das nächste Krankenhaus auf.

 

  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Bitte beachten Sie bei der Anwendung unbedingt folgende Hinweise:
  • Vor der 1. Anwendung:
    • Unbedingt die erkrankten Teile der Nagelflächen so gut wie möglich abfeilen. Bei allen weiteren Anwendungen nach Bedarf (z. B. bei Verdickung der Nägel) nachfeilen.
  • Vor jeder weiteren Anwendung:
    • 1. Verwenden Sie in jedem Fall zur Reinigung der Nageloberfläche einen Alkoholtupfer. Etwaige Lackreste werden dadurch auch entfernt.
    • 2. Bitte entnehmen Sie den Nagellack mit einem der mitgelieferten, wiederverwendbaren Spatel. Tauchen Sie den Spatel fĂĽr jeden zu behandelnden Nagel neu ein und streifen Sie ihn nicht am Flaschenhals ab (Eintrocknungsgefahr).
    • 3. Tragen Sie den Nagellack mit dem Spatel gleichmäßig auf die ganze Fläche des erkrankten Nagels auf.
    • 4. VerschlieĂźen Sie das Fläschchen sofort nach jedem Gebrauch gut, um ein Austrocknen der Lösung zu vermeiden.
    • 5. Lassen Sie die behandelten Nägel 10 Minuten trocknen.
    • 6. Zur Wiederverwendung reinigen Sie den Spatel nach Gebrauch mit einem Alkoholtupfer oder mit einem mit Nagellackentferner getränkten Wattebausch.
  • Was muss bei der Nagelpilzbehandlung auĂźerdem beachtet werden?
    • Eine fĂĽr die Behandlung benutzte Nagelfeile darf fĂĽr die Pflege gesunder Nägel nicht mehr verwendet werden, da anderenfalls gesunde Nägel mit Nagelpilz infiziert werden können. Benutzen Sie zur Behandlung der erkrankten Nägel separate Einwegfeilen.
    • Die Lackschicht auf den Fingernägeln kann beim Umgang mit organischen Lösungsmitteln (NitroverdĂĽnner, Terpentinersatz usw.) angelöst oder entfernt werden. Daher mĂĽssen Sie bei Arbeiten mit solchen Mitteln zum Schutz der Lackschicht undurchlässige Handschuhe tragen.
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
    • wenn Sie auf Amorolfin oder einen der sonstigen Bestandteile ĂĽberempfindlich reagiert haben.

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Es liegen nur begrenzte Erfahrungen ĂĽber die Anwendung des Nagellacks während Schwangerschaft und Stillzeit vor.
  • Dieses Präparat sollte während Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, falls es nicht eindeutig erforderlich ist.
  • Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂĽssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
    • Häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
    • Selten: weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
    • Sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, oder unbekannt
  • Mögliche Nebenwirkungen:
    • Das Arzneimittel wird im Allgemeinen gut vertragen, Nebenwirkungen sind selten.
    • Seltene Fälle von Nagelveränderungen (z. B. Verfärbungen, brĂĽchige oder abgebrochene Nägel) wurden bei der Anwendung berichtet.
    • Diese Reaktion kann auch auf die Nagelpilzerkrankung selbst zurĂĽckgefĂĽhrt werden.
    • Sehr selten wurde nach der Anwendung ein leichtes, vorĂĽbergehendes Brennen in der Umgebung des behandelten Nagels (periunguales Brennen), ferner Juckreiz, Hautrötungen und Bläschenbildung beobachtet.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂĽr Nebenwirkungen, die nicht in angegeben sind.

  • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln:
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • FĂĽr das Arzneimittel sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt. Sie können den Nagellack zusammen mit anderen Arzneimitteln anwenden.

  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich.
    • Nagelfeilen, die fĂĽr erkrankte Nägel verwendet werden, dĂĽrfen nicht fĂĽr gesunde Nägel verwendet werden.
    • Es liegen noch keine Erfahrungen bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen vor.
    • Vermeiden Sie jeglichen Kontakt mit den Augen, Ohren und Schleimhäuten.
    • Während der Anwendung sollen keine kĂĽnstlichen Nägel benutzt werden. Patienten, die mit organischen Lösungsmitteln arbeiten (VerdĂĽnnungsmittel, Testbenzin usw.), mĂĽssen undurchlässige Handschuhe tragen, um die Schicht des Nagellacks auf den Fingernägeln zu schĂĽtzen. Andernfalls wird der Nagellack abgelöst.

 

  • VerkehrstĂĽchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Dieses Präparat hat keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf die VerkehrstĂĽchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Wirkstoff

  • Amorolfin hydrochlorid 55.74 mg
  • Amorolfin 50 mg

Hilfsstoff

  • Ethanol
  • Ethyl acetat
  • Eudragit RL 100
  • n-Butyl acetat
  • Triacetin