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VOMACUR Tabletten
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VOMACUR Tabletten

VOMACUR Tabletten

  • PZN: 03815234
  • Hersteller: HEXAL AG
  • Darreichungsform: Tabletten
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VOMACUR Tabletten

Wirkstoff

  • Dimenhydrinat 50 mg

Hilfsstoff

  • Calcium hydrogenphosphat 2-Wasser
  • CarboxymethylstĂ€rke, Natriumsalz Typ A
  • Cellulose Pulver
  • Lactose 1-Wasser
  • Lactose 38 mg
  • Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Gesamt Natrium Ion 23 mg
  • Gesamt Natrium Ion mmol

Anwendungsgebiete:
  • Dimenhydrinat ist ein Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen aus der Gruppe der H1-Antihistaminika.
  • Das PrĂ€parat ist ein Arzneimittel zur Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen.
  • Hinweis:
    • Dimenhydrinat ist zur alleinigen Behandlung von Übelkeit und Erbrechen im Gefolge einer medikamentösen Krebsbehandlung (Zytostatika-Therapie) nicht geeignet.
    • Wenn Sie sich nach 2 Wochen nicht besser oder gar schlechter fĂŒhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Dimenhydrinat ist ein Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen aus der Gruppe der H1-Antihistaminika.
  • Das PrĂ€parat ist ein Arzneimittel zur Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen.
  • Hinweis:
    • Dimenhydrinat ist zur alleinigen Behandlung von Übelkeit und Erbrechen im Gefolge einer medikamentösen Krebsbehandlung (Zytostatika-Therapie) nicht geeignet.
    • Wenn Sie sich nach 2 Wochen nicht besser oder gar schlechter fĂŒhlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
PZN: 03815234
Anbieter: HEXAL AG
PackungsgrĂ¶ĂŸe: 20 ST
MonoprÀparat: Ja
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die Dosierung von Dimenhydrinat sollte sich am Körpergewicht der Patienten orientieren. Bei kleineren Kindern kann schon eine einmalige Gabe zur Linderung der Beschwerden ausreichen.
  • Wenn vom Arzt nicht anders verordnet, sollten dabei Tagesdosen von 5 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht nicht ĂŒberschritten werden. Das bedeutet, dass Kinder mit einem Körpergewicht unter 30 kg im Allgemeinen nicht mehr als 2 Tabletten am Tag erhalten sollten.
  • Die empfohlene Dosis betrĂ€gt
    • Erwachsene und Jugendliche ĂŒber 14 Jahren:
      • 1- bis 4-mal tĂ€glich 1 - 2 Tabletten (entsprechend 50 - 400 mg Dimenhydrinat), jedoch nicht mehr als 8 Tabletten/Tag (entsprechend 400 mg Dimenhydrinat/Tag)
    • Kinder von 6 bis zu 14 Jahren:
      • 1-bis 3-mal tĂ€glich 1/2 - 1 Tablette (entsprechend 25 - 150 mg Dimenhydrinat), jedoch nicht mehr als 3 Tabletten/Tag (entsprechend 150 mg Dimenhydrinat/Tag)
    • FĂŒr Kinder bis zu 6 Jahren stehen Dimenhydrinat- haltige ZĂ€pfchen zur VerfĂŒgung.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Das Arzneimittel ist, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nur zur kurzzeitigen Anwendung vorgesehen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte deshalb ein Arzt aufgesucht werden. SpĂ€testens nach 2-wöchiger Behandlung sollte von Ihrem Arzt geprĂŒft werden, ob eine Behandlung mit dem PrĂ€parat weiterhin erforderlich ist.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge eingenommen haben als Sie sollten
    • Vergiftungen mit Dimenhydrinat, dem Wirkstoff des PrĂ€parates, können lebensbedrohlich sein. Kinder sind besonders gefĂ€hrdet
    • Im Falle einer Überdosierung oder Vergiftung mit dem Arzneimittel ist in jedem Fall unverzĂŒglich ein Arzt (z. B. Vergiftungsnotruf) um Rat zu fragen.
    • Eine Überdosierung mit dem PrĂ€parat ist in erster Linie durch eine BewusstseinstrĂŒbung gekennzeichnet, die von starker SchlĂ€frigkeit bis zu Bewusstlosigkeit reichen kann. Daneben werden folgende Zeichen beobachtet: Pupillenerweiterung, Sehstörungen, beschleunigte HerztĂ€tigkeit, Fieber, heiße, gerötete Haut und trockene SchleimhĂ€ute, Verstopfung, Angst- undErregungszustĂ€nde, gesteigerte Reflexe und Wahnvorstellungen. Außerdem sind KrĂ€mpfe und Atemstörungen möglich, die nach hohen Dosen bis hin zu AtemlĂ€hmung und Herz-Kreislauf-Stillstand fĂŒhren können.
    • Die Beurteilung des Schweregrades der Vergiftung und die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen erfolgen durch den Arzt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme von vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels nicht, ohne mit Ihrem Arzt zuvor darĂŒber zu sprechen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Zur Prophylaxe der Reisekrankheit erfolgt die erstmalige Gabe ca. 1/2 - 1 Stunde vor Reisebeginn. Zur Therapie von Übelkeit und Erbrechen werden die Gaben in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden ĂŒber den Tag verteilt.
  • Die Tabletten sollen unzerkaut und mit reichlich FlĂŒssigkeit eingenommen werden.
  • Weitere Informationen siehe Gebrauchsinformation!
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Dimenhydrinat, andere Antihistaminika oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • bei akutem Asthma-Anfall
    • bei grĂŒnem Star (Engwinkelglaukom)
    • wenn Sie an einem Nebennieren-Tumor (PhĂ€ochromozytom) erkrankt sind
    • wenn Sie an einer Störung der Produktion des Blutfarbstoffs (Porphyrie) leiden
    • bei VergrĂ¶ĂŸerung der VorsteherdrĂŒse (Prostatahyperplasie) mit Restharnbildung
    • wenn Sie an KrampfanfĂ€llen (Epilepsie, Eklampsie) leiden.

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Dimenhydrinat, der Wirkstoff des Arzneimittels, kann zur Auslösung vorzeitiger Wehen fĂŒhren. Die Sicherheit einer Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht belegt. Ein Risiko ist fĂŒr Dimenhydrinat aufgrund klinischer Daten nicht auszuschließen.
    • Sie dĂŒrfen die Tabletten nur nach RĂŒcksprache mit Ihrem behandelnden Arzt einnehmen und nur, wenn dieser eine Einnahme fĂŒr unbedingt erforderlich hĂ€lt.
  • Stillzeit
    • Dimenhydrinat, der Wirkstoff des Arzneimittels, geht in die Muttermilch ĂŒber. Die Sicherheit einer Anwendung in der Stillzeit ist nicht belegt.
    • Da unerwĂŒnschte Wirkungen, wie erhöhte Unruhe, auf das gestillte Kind nicht auszuschließen sind, sollten Sie die Tabletten entweder in der Stillzeit nicht einnehmen oder in der Zeit der Einnahme abstillen.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.
  • Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:
    • Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind, nehmen Sie das PrĂ€parat nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf.
    • In AbhĂ€ngigkeit von der individuellen Empfindlichkeit und der eingenommenen Dosis kommt es sehr hĂ€ufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen) - insbesondere zu Beginn der Behandlung - zu folgenden Nebenwirkungen:
      • SchlĂ€frigkeit, Benommenheit, SchwindelgefĂŒhl und MuskelschwĂ€che.
      • Diese Nebenwirkungen können auch noch am folgenden Tage zu BeeintrĂ€chtigungen fĂŒhren.
    • HĂ€ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen) können als sogenannte "anticholinerge" Begleiterscheinungen Mundtrockenheit, Erhöhung der Herzschlagfolge (Tachykardie), GefĂŒhl einer verstopften Nase, Sehstörungen, Erhöhung des Augeninnnendruckes und Störungen beim Wasserlassen auftreten. Auch Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Übelkeit, Schmerzen im Bereich des Magens, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall) und Stimmungsschwankungen wurden beobachtet. Ferner besteht, insbesondere bei Kindern, die Möglichkeit des Auftretens sogenannter "paradoxer Reaktionen" wie Unruhe, Erregung, Schlaflosigkeit, AngstzustĂ€nden oder Zittern.
    • Außerdem ist ĂŒber allergische Hautreaktionen und Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden!) und Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus) berichtet worden.
    • BlutzellschĂ€den können in AusnahmefĂ€llen vorkommen.
  • Andere mögliche Nebenwirkungen
    • Bei einer lĂ€ngeren Behandlung mit Dimenhydrinat ist die Entwicklung einer MedikamentenabhĂ€ngigkeit nicht auszuschließen. Aus diesem Grunde sollten das Arzneimittel nach Möglichkeit nur kurz angewendet werden.
    • Nach lĂ€ngerfristiger tĂ€glicher Einnahme können durch plötzliches Beenden der Behandlung vorĂŒbergehend Schlafstörungen auftreten. Deshalb sollte in diesen FĂ€llen die Behandlung durch schrittweise Verringerung der Dosis beendet werden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung des PrĂ€parates mit anderen zentral dĂ€mpfenden Arzneimitteln (Arzneimitteln, die die Psyche beeinflussen, Schlaf-, Beruhigungs-, Schmerz- und Narkosemittel) kann es zu einer gegenseitigen VerstĂ€rkung der Wirkungen kommen.
    • Die "anticholinerge" Wirkung des Arzneimittels kann durch die gleichzeitige Gabe von anderen Stoffen mit anticholinergen Wirkungen (z. B. Atropin, Biperiden oder bestimmte Mittel gegen Depressionen [trizyklische Antidepressiva]) in nicht vorhersehbarer Weise verstĂ€rkt werden.
    • Bei gleichzeitiger Gabe des PrĂ€parates mit sogenannten Monoaminoxidase-Hemmern (Arzneimittel, die ebenfalls zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden) kann sich u. U. eine lebensbedrohliche DarmlĂ€hmung, Harnverhalt oder eine Erhöhung des Augeninnendruckes entwickeln. Außerdem kann es zum Abfall des Blutdruckes und zu einer verstĂ€rkten FunktionseinschrĂ€nkung des Zentralnervensystems und der Atmung kommen. Deshalb darf das PrĂ€parat nicht gleichzeitig mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase eingenommen werden.
    • Die gleichzeitige Einnahme von Arzneimitteln, die
      • ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlĂ€ngern, z.B. Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika Klasse IA oder III), bestimmte Antibiotika (z. B. Erythromycin), Cisaprid, Malaria-Mittel, Mittel gegen Allergien bzw. Magen-/DarmgeschwĂŒre (Antihistaminika) oder Mittel zur Behandlung spezieller geistig-seelischer Erkrankungen (Neuroleptika), oder
      • zu einem Kaliummangel fĂŒhren können (z. B. bestimmte harntreibende Mittel)
    • ist zu vermeiden.
    • Die Einnahme des PrĂ€parates zusammen mit Arzneimitteln gegen erhöhten Blutdruck kann zu verstĂ€rkter MĂŒdigkeit fĂŒhren.
    • Der Arzt sollte vor der DurchfĂŒhrung von Allergietests ĂŒber die Einnahme des Arzneimittels informiert werden, da falsch-negative Testergebnisse möglich sind.
    • Weiterhin ist zu beachten, dass durch das PrĂ€parat die wĂ€hrend einer Behandlung mit bestimmten Antibiotika (Aminoglykoside) eventuell auftretende GehörschĂ€digung u. U. verdeckt werden kann.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, GetrĂ€nken und Alkohol
    • WĂ€hrend der Behandlung mit dem PrĂ€parat sollte kein Alkohol getrunken werden, da durch Alkohol die Wirkung des Arzneimittels in nicht vorhersehbarer Weise verĂ€ndert und verstĂ€rkt werden kann. Auch die FahrtĂŒchtigkeit und die FĂ€higkeit, Maschinen zu bedienen, werden dadurch weiter beeintrĂ€chtigt.

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Die Tabletten dĂŒrfen nur nach RĂŒcksprache mit dem Arzt eingenommen werden bei:
      • eingeschrĂ€nkter Leberfunktion
      • Herzrhythmusstörungen (z. B. Herzjagen)
      • Kalium- oder Magnesiummange
      • verlangsamtem Herzschlag (Bradykardie)
      • bestimmten Herzerkrankungen (angeborenes QT-Syndrom oder andere klinisch bedeutsame HerzschĂ€den, insbesondere Durchblutungsstörungen der HerzkranzgefĂ€ĂŸe, Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien)
      • gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlĂ€ngern oder zu einer HypokaliĂ€mie fĂŒhren
      • chronischen Atembeschwerden und Asthma
      • Verengung am Ausgang des Magens (Pylorusstenose)

 

  • VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen
    • SchlĂ€frigkeit, GedĂ€chtnisstörungen und verminderte KonzentrationsfĂ€higkeit können sich nachteilig auf die FahrtĂŒchtigkeit oder die FĂ€higkeit zum Arbeiten mit Maschinen auswirken. Dies gilt in besonderem Maße nach unzureichender Schlafdauer, bei Behandlungsbeginn und PrĂ€paratewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Wirkstoff

  • Dimenhydrinat 50 mg

Hilfsstoff

  • Calcium hydrogenphosphat 2-Wasser
  • CarboxymethylstĂ€rke, Natriumsalz Typ A
  • Cellulose Pulver
  • Lactose 1-Wasser
  • Lactose 38 mg
  • Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Gesamt Natrium Ion 23 mg
  • Gesamt Natrium Ion mmol