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ASS 100 - 1 A Pharma TAH
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ASS 100 - 1 A Pharma TAH

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ASS 100 - 1 A Pharma TAH

Wirkstoff

  • Acetylsalicyls√§ure 100 mg
  • Hilfsstoff

  • Cellulose, mikrokristallin
  • Maisst√§rke, vorverkleistert
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Stearins√§ure
  • Anwendungsgebiete:
    • Das Pr√§parat hemmt u.a. das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutpl√§ttchen (Thrombozyten) und beugt dadurch der Entstehung von Blutgerinnseln (Thromben) vor (Thrombozytenaggregationshemmung).
    • Es wird angewendet
      • bei instabiler Angina pectoris (Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsst√∂rungen in den Herzkranzgef√§√üen) - als Teil der Standardtherapie.
      • bei akutem Herzinfarkt - als Teil der Standardtherapie.
      • zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes nach erstem Herzinfarkt (zur Reinfarktprophylaxe).
      • nach Operationen oder anderen Eingriffen an arteriellen Blutgef√§√üen (nach arteriellen gef√§√üchirurgischen oder interventionellen Eingriffen, z.B. nach aortokoronarem Venen-Bypass [ACVB], bei perkutaner transluminaler koronarer Angioplastie [PTCA]).
      • zur Vorbeugung von vor√ľbergehender Mangeldurchblutung im Gehirn (TIA: transitorische isch√§mische Attacken) und Hirninfarkten, nachdem Vorl√§uferstadien (z.B. vor√ľbergehende L√§hmungserscheinungen im Gesicht oder der Armmuskulatur oder vor√ľbergehender Sehverlust) aufgetreten sind.
    • Hinweis:
      • Das Pr√§parat eignet sich nicht zur Behandlung von Schmerzzust√§nden.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
    Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
    • Das Pr√§parat hemmt u.a. das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutpl√§ttchen (Thrombozyten) und beugt dadurch der Entstehung von Blutgerinnseln (Thromben) vor (Thrombozytenaggregationshemmung).
    • Es wird angewendet
      • bei instabiler Angina pectoris (Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsst√∂rungen in den Herzkranzgef√§√üen) - als Teil der Standardtherapie.
      • bei akutem Herzinfarkt - als Teil der Standardtherapie.
      • zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes nach erstem Herzinfarkt (zur Reinfarktprophylaxe).
      • nach Operationen oder anderen Eingriffen an arteriellen Blutgef√§√üen (nach arteriellen gef√§√üchirurgischen oder interventionellen Eingriffen, z.B. nach aortokoronarem Venen-Bypass [ACVB], bei perkutaner transluminaler koronarer Angioplastie [PTCA]).
      • zur Vorbeugung von vor√ľbergehender Mangeldurchblutung im Gehirn (TIA: transitorische isch√§mische Attacken) und Hirninfarkten, nachdem Vorl√§uferstadien (z.B. vor√ľbergehende L√§hmungserscheinungen im Gesicht oder der Armmuskulatur oder vor√ľbergehender Sehverlust) aufgetreten sind.
    • Hinweis:
      • Das Pr√§parat eignet sich nicht zur Behandlung von Schmerzzust√§nden.
    PZN: 06312077
    Anbieter: 1 A Pharma GmbH
    Packungsgröße: 100 ST
    Monopräparat: Ja
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis betr√§gt
      • Bei instabiler Angina pectoris (Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsst√∂rungen in den Herzkranzgef√§√üen):
        • Es wird eine Tagesdosis von 1 Tablette (entsprechend 100 mg Acetylsalicyls√§ure pro Tag) empfohlen.
      • Bei akutem Herzinfarkt:
        • Es wird eine Tagesdosis von 1 Tablette (entsprechend 100 mg Acetylsalicyls√§ure pro Tag) empfohlen.
      • Zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes nach erstem Herzinfarkt (Reinfarktprophylaxe):
        • Es wird eine Tagesdosis von 3 Tabletten (entsprechend 300 mg Acetylsalicyls√§ure pro Tag) empfohlen.
      • Nach Operationen oder anderen Eingriffen an arteriellen Blutgef√§√üen (nach arteriellen gef√§√üchirurgischen oder interventionellen Eingriffen; z.B. nach ACVB; bei PTCA):
        • Es wird eine Tagesdosis von 1 Tablette (entsprechend 100 mg Acetylsalicyls√§ure pro Tag) empfohlen.
        • Der g√ľnstigste Zeitpunkt f√ľr den Beginn der Behandlung nach aortokoronarem Venen-Bypass (ACVB) scheint 24 Stunden nach der Operation zu sein.
      • Zur Vorbeugung von vor√ľbergehender Mangeldurchblutung im Gehirn (TIA) und Hirninfarkten, nachdem Vorl√§uferstadien aufgetreten sind:
        • Es wird eine Tagesdosis von 1 Tablette (entsprechend 100 mg Acetylsalicyls√§ure pro Tag) empfohlen.

     

    • Dauer der Behandlung
      • Das Arzneimittel ist zur l√§ngerfristigen Anwendung vorgesehen. √úber die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.

     

    • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Schwindel und Ohrklingen k√∂nnen, insbesondere bei Kindern und √§lteren Patienten, Zeichen einer ernsthaften Vergiftung sein.
      • Bei Verdacht auf eine √úberdosierung benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt.
      • Dieser kann entsprechend der Schwere einer √úberdosierung/Vergiftung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. F√ľhren Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. vom Arzt verordnet, fort.

     

    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgesprochen zu haben.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Nehmen Sie die Tabletten m√∂glichst nach einer Mahlzeit mit reichlich Fl√ľssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) ein.
    • Nicht auf n√ľchternen Magen einnehmen!
    • Zur Behandlung bei akutem Herzinfarkt sollte die erste Tablette zerbissen oder zerkaut werden.
    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
      • wenn sie allergisch gegen Acetylsalicyls√§ure, Salicylate oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
      • wenn Sie in der Vergangenheit auf bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entz√ľndungen (Salicylate oder andere nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer) mit Asthmaanf√§llen oder in anderer Weise √ľberempfindlich (allergisch) reagiert haben.
      • bei akuten Magen- und Darmgeschw√ľren.
      • bei krankhaft erh√∂hter Blutungsneigung (h√§morrhaghische Diathese).
      • bei Leber- und Nierenversagen.
      • bei schwerer, nicht durch Medikamente eingestellter Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz).
      • wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen.
      • in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft in einer Dosierung von mehr als 150 mg Acetylsalicyls√§ure pro Tag.

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel d√ľrfen Sie das Arzneimittel nur auf Anordnung Ihres Arztes einnehmen. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft d√ľrfen Sie Acetylsalicyls√§ure, den Wirkstoff des Pr√§parats, wegen eines erh√∂hten Risikos von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind vor und w√§hrend der Geburt nicht in einer Dosierung von mehr als 150 mg pro Tag einnehmen. Acetylsalicyls√§ure bis zu 150 mg pro Tag d√ľrfen Sie im letzten Schwangerschaftsdrittel nur auf Anordnung Ihres Arztes einnehmen.
    • Stillzeit
      • Der Wirkstoff Acetylsalicyls√§ure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Da nachteilige Folgen f√ľr den S√§ugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei Anwendung einer Tagesdosis von bis zu 150 mg eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei Einnahmen h√∂herer Dosen (√ľber 150 mg Tagesdosis) sollte abgestillt werden.
    • Fortpflanzungsf√§higkeit
      • Dieses Arzneimittel geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeintr√§chtigen k√∂nnen. Dieser Effekt ist nach Absetzen des Medikaments umkehrbar (reversibel).
    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende H√§ufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
      • Sehr h√§ufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
      • H√§ufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
      • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
      • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
      • Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar
    • M√∂gliche Nebenwirkungen
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • H√§ufig:
        • Magen-Darm-Beschwerden, wie Sodbrennen, √úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchf√§lle
        • Geringf√ľgige Blutverluste aus dem Magen-Darm-Bereich (Mikroblutungen)
      • Gelegentlich:
        • Magen- oder Darmblutungen. Nach l√§ngerer Anwendung kann eine Blutarmut (Eisenmangelan√§mie) durch verborgene Blutverluste aus dem Magen- oder Darmbereich auftreten
        • Magen- oder Darmgeschw√ľre, die sehr selten zu einem Durchbruch f√ľhren k√∂nnen
        • Magen-Darm-Entz√ľndungen
        • Bei Auftreten von schwarzem Stuhl oder blutigem Erbrechen (Zeichen einer schweren Magenblutung) m√ľssen Sie sofort Ihren Arzt benachrichtigen (siehe auch Abschnitt ‚ÄěBesondere Hinweise").
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • Gelegentlich:
        • Hautreaktionen (sehr selten bis hin zu schweren, fieberhaft verlaufenden Hautausschl√§gen mit Schleimhautbeteiligung (Erythema exsudativum multiforme))
    • √úberempfindlichkeitsreaktionen
      • Selten:
        • √úberempfindlichkeitsreaktionen der Haut, der Atemwege, des Magen-Darm-Bereiches und des Herz Kreislaufsystems, vor allem bei Asthmatikern. Folgende Krankheitsmerkmale k√∂nnen auftreten: z.B. Blutdruckabfall, Anf√§lle von Atemnot, Entz√ľndungen der Nasenschleimhaut, verstopfte Nase, allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quinke-√Ėdem)
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheit, gest√∂rtes H√∂rverm√∂gen oder Ohrensausen (Tinnitus) k√∂nnen, insbesondere bei Kindern und √§lteren Patienten, Anzeichen einer √úberdosierung sein.
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • Selten bis sehr selten sind auch schwerwiegende Blutungen, wie z.B. Hirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit Antikoagulantien (blutgerinnungshemmende Arzneimittel) berichtet worden, die in Einzelf√§llen m√∂glicherweise lebensbedrohlich sein k√∂nnen.
      • Beschleunigter Abbau bzw. Zerfall der roten Blutk√∂rperchen und eine bestimmte Form der Blutarmut bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel.
      • Blutungen, wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Hautblutungen oder Blutungen der harnableitenden Wege und der Geschlechtsorgane mit einer m√∂glichen Verl√§ngerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten.
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • Sehr selten:
        • Erh√∂hungen der Leberwerte
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • Sehr selten:
        • Nierenfunktionsst√∂rungen und akutes Nierenversagen
    • Stoffwechsel- und Ern√§hrungsst√∂rungen
      • Sehr selten:
        • Verminderung der Blutzuckerwerte (Hypoglyk√§mie)
        • Acetylsalicyls√§ure vermindert in niedriger Dosierung die Harns√§ureausscheidung. Bei hierf√ľr gef√§hrdeten Patienten kann dies unter Umst√§nden einen Gichtanfall ausl√∂sen.
    • Besondere Hinweise
      • Wenn Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, sollten Sie das Arzneimittel nicht nochmals einnehmen.
      • Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er √ľber den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche Ma√ünahmen entscheiden kann.
      • Bei den ersten Zeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion darf das Pr√§parat nicht nochmals eingenommen werden.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
      • Verst√§rkung der Wirkung bis hin zu erh√∂htem Nebenwirkungsrisiko:
        • Blutgerinnungshemmende Arzneimittel (z.B. Cumarin, Heparin) und Blutgerinnsel aufl√∂sende Arzneimittel: Acetylsalicyls√§ure kann das Blutungsrisiko erh√∂hen, wenn es vor einer Blutgerinnsel aufl√∂senden Behandlung eingenommen wurde. Daher m√ľssen Sie, wenn bei Ihnen eine solche Behandlung durchgef√ľhrt werden soll, auf Zeichen √§u√üerer oder innerer Blutungen (z.B. blaue Flecken) aufmerksam achten.
        • Andere Thrombozytenaggregationshemmer (Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutpl√§ttchen hemmen), z.B. Ticlopidin, Clopidogrel: erh√∂htes Risiko f√ľr Blutungen.
        • Arzneimittel, die Kortison oder kortison√§hnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden oder bei der Kortisonersatztherapie bei Morbus Addison): erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich.
        • Alkohol: das Risiko f√ľr Magen-Darm-Geschw√ľre und -Blutungen ist erh√∂ht.
        • Andere schmerz- und entz√ľndungshemmende Arzneimittel (nicht-steroidale Analgetika/Antiphlogistika) und andere Arzneimittel gegen Rheuma allgemein: erh√∂htes Risiko f√ľr Blutungen und Geschw√ľre im Magen-Darm-Bereich.
        • Blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika): der Blutzuckerspiegel kann sinken.
        • Digoxin (Arzneimittel zur St√§rkung der Herzkraft).
        • Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen).
        • Valproins√§ure (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanf√§llen des Gehirns [Epilepsie]).
        • Selektive-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen): das Risiko f√ľr Blutungen im Magen-Darm-Bereich steigt.
      • Abschw√§chung der Wirkung:
        • Spezielle Arzneimittel, die eine vermehrte Harnausscheidung bewirken (Diuretika: sogenannte Aldosteronantagonisten, wie z.B. Spironolacton und Canrenoat; Schleifendiuretika, z.B. Furosemid).
        • Bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel (insbesondere ACE-Hemmer).
        • Harnausscheidende Arzneimittel gegen Gicht (z.B. Probenecid, Benzbromaron).
        • Manche nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer (Acetylsalicyls√§ure ausgenommen), wie zum Beispiel Ibuprofen und Naproxen: Abschw√§chung der durch das Arzneimittel bewirkten Hemmung des Zusammenhaftens und Verklumpens von Blutpl√§ttchen; dies kann den durch das Pr√§parat herbeigef√ľhrten Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall verringern.
        • Metamizol (Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen und Fieber) kann die Wirkung von Acetylsalicyls√§ure auf die Thrombozytenaggregation (Verklumpung von Blutpl√§ttchen und Bildung eines Blutgerinnsels) verringern, wenn es gleichzeitig eingenommen wird. Daher sollte diese Kombination mit Vorsicht bei Patienten angewendet werden, die niedrig dosierte Acetylsalicyls√§ure zum Herzschutz einnehmen.
      • Vor der Anwendung von Acetylsalicyls√§ure teilen Sie bitte Ihrem Arzt mit, welche anderen Medikamente Sie bereits einnehmen. Wenn Sie Acetylsalicyls√§ure regelm√§√üig einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie ein weiteres Arzneimittel einnehmen. Dies gilt auch f√ľr nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel.
      • Das Pr√§parat sollte daher nicht zusammen mit einem der oben genannten Stoffe angewendet werden, ohne dass der Arzt ausdr√ľcklich die Anweisung gegeben hat.
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getr√§nken und Alkohol
      • Bitte beachten Sie, dass Acetylsalicyls√§ure nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden sollte.

    • Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie einnehmen
        • bei einer √úberempfindlichkeit (Allergie) gegen andere schmerz- und entz√ľndungshemmende Arzneimittel, andere Arzneimittel gegen Rheuma oder gegen andere Allergie ausl√∂sende Stoffe
        • bei gleichzeitiger Einnahme von nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmern, wie zum Beispiel Ibuprofen und Naproxen (Arzneimittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entz√ľndungen)
        • bei Bestehen von anderen Allergien (z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber)
        • bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegserkrankungen
        • bei gleichzeitiger Behandlung mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, Heparin - mit Ausnahme niedrig dosierter Heparin-Behandlung)
        • bei Magen- und Darmgeschw√ľren oder Magen-Darm-Blutungen in der Vorgeschichte
        • bei eingeschr√§nkter Leberfunktion
        • bei eingeschr√§nkter Nierenfunktion oder verminderter Herz-Gef√§√üdurchblutung (z.B. Gef√§√üerkrankung der Nieren, Herzmuskelschw√§che, Verringerung des Blutvolumens, gr√∂√üere Operationen, Blutvergiftung oder st√§rkere Blutungen): Acetylsalicyls√§ure kann das Risiko einer Nierenfunktionsst√∂rung und eines akuten Nierenversagens weiter erh√∂hen
        • vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen, wie z.B. Ziehen eines Zahnes): es kann zur verst√§rkten Blutungsneigung kommen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie das Pr√§parat eingenommen haben.
        • bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel: Acetylsalicyls√§ure kann einen beschleunigten Abbau bzw. Zerfall der roten Blutk√∂rperchen oder eine bestimmte Form von Blutarmut bewirken. Dieses Risiko kann durch Faktoren, wie z.B. hohe Dosierung, Fieber oder akute Infektionen erh√∂ht werden. Acetylsalicyls√§ure vermindert in niedriger Dosierung die Harns√§ureausscheidung. Bei entsprechend gef√§hrdeten Patienten kann dies unter Umst√§nden einen Gichtanfall ausl√∂sen.
        • Wenn Sie sich schneiden oder verletzen, kann es eventuell etwas l√§nger als sonst dauern, bis eine Blutung zum Stillstand kommt. Dies h√§ngt mit der Wirkung zusammen. Kleinere Schnitte und Verletzungen (z.B. beim Rasieren) sind in der Regel ohne Bedeutung. Bei ungew√∂hnlichen Blutungen (an ungew√∂hnlicher Stelle oder von ungew√∂hnlicher Dauer) wenden Sie sich an Ihren Arzt.
        • Acetylsalicyls√§ure-haltige Arzneimittel sollen l√§ngere Zeit oder in h√∂heren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden.
      • Kinder und Jugendliche
        • Das Arzneimittel soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf √§rztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Ma√ünahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger √§rztlicher Behandlung bedarf.

     

    • Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Es sind keine besonderen Vorsichtsma√ünahmen erforderlich.

    Wirkstoff

  • Acetylsalicyls√§ure 100 mg
  • Hilfsstoff

  • Cellulose, mikrokristallin
  • Maisst√§rke, vorverkleistert
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Stearins√§ure
  • Details & Pflichtangaben

    ASS 100 - 1 A Pharma TAH

    Wirkstoff

  • Acetylsalicyls√§ure 100 mg
  • Hilfsstoff

  • Cellulose, mikrokristallin
  • Maisst√§rke, vorverkleistert
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Stearins√§ure
  • Anwendungsgebiete:
    • Das Pr√§parat hemmt u.a. das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutpl√§ttchen (Thrombozyten) und beugt dadurch der Entstehung von Blutgerinnseln (Thromben) vor (Thrombozytenaggregationshemmung).
    • Es wird angewendet
      • bei instabiler Angina pectoris (Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsst√∂rungen in den Herzkranzgef√§√üen) - als Teil der Standardtherapie.
      • bei akutem Herzinfarkt - als Teil der Standardtherapie.
      • zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes nach erstem Herzinfarkt (zur Reinfarktprophylaxe).
      • nach Operationen oder anderen Eingriffen an arteriellen Blutgef√§√üen (nach arteriellen gef√§√üchirurgischen oder interventionellen Eingriffen, z.B. nach aortokoronarem Venen-Bypass [ACVB], bei perkutaner transluminaler koronarer Angioplastie [PTCA]).
      • zur Vorbeugung von vor√ľbergehender Mangeldurchblutung im Gehirn (TIA: transitorische isch√§mische Attacken) und Hirninfarkten, nachdem Vorl√§uferstadien (z.B. vor√ľbergehende L√§hmungserscheinungen im Gesicht oder der Armmuskulatur oder vor√ľbergehender Sehverlust) aufgetreten sind.
    • Hinweis:
      • Das Pr√§parat eignet sich nicht zur Behandlung von Schmerzzust√§nden.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
    Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
    • Das Pr√§parat hemmt u.a. das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutpl√§ttchen (Thrombozyten) und beugt dadurch der Entstehung von Blutgerinnseln (Thromben) vor (Thrombozytenaggregationshemmung).
    • Es wird angewendet
      • bei instabiler Angina pectoris (Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsst√∂rungen in den Herzkranzgef√§√üen) - als Teil der Standardtherapie.
      • bei akutem Herzinfarkt - als Teil der Standardtherapie.
      • zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes nach erstem Herzinfarkt (zur Reinfarktprophylaxe).
      • nach Operationen oder anderen Eingriffen an arteriellen Blutgef√§√üen (nach arteriellen gef√§√üchirurgischen oder interventionellen Eingriffen, z.B. nach aortokoronarem Venen-Bypass [ACVB], bei perkutaner transluminaler koronarer Angioplastie [PTCA]).
      • zur Vorbeugung von vor√ľbergehender Mangeldurchblutung im Gehirn (TIA: transitorische isch√§mische Attacken) und Hirninfarkten, nachdem Vorl√§uferstadien (z.B. vor√ľbergehende L√§hmungserscheinungen im Gesicht oder der Armmuskulatur oder vor√ľbergehender Sehverlust) aufgetreten sind.
    • Hinweis:
      • Das Pr√§parat eignet sich nicht zur Behandlung von Schmerzzust√§nden.
    PZN: 06312077
    Anbieter: 1 A Pharma GmbH
    Packungsgröße: 100 ST
    Monopräparat: Ja
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Die empfohlene Dosis betr√§gt
      • Bei instabiler Angina pectoris (Herzschmerzen aufgrund von Durchblutungsst√∂rungen in den Herzkranzgef√§√üen):
        • Es wird eine Tagesdosis von 1 Tablette (entsprechend 100 mg Acetylsalicyls√§ure pro Tag) empfohlen.
      • Bei akutem Herzinfarkt:
        • Es wird eine Tagesdosis von 1 Tablette (entsprechend 100 mg Acetylsalicyls√§ure pro Tag) empfohlen.
      • Zur Vorbeugung eines weiteren Herzinfarktes nach erstem Herzinfarkt (Reinfarktprophylaxe):
        • Es wird eine Tagesdosis von 3 Tabletten (entsprechend 300 mg Acetylsalicyls√§ure pro Tag) empfohlen.
      • Nach Operationen oder anderen Eingriffen an arteriellen Blutgef√§√üen (nach arteriellen gef√§√üchirurgischen oder interventionellen Eingriffen; z.B. nach ACVB; bei PTCA):
        • Es wird eine Tagesdosis von 1 Tablette (entsprechend 100 mg Acetylsalicyls√§ure pro Tag) empfohlen.
        • Der g√ľnstigste Zeitpunkt f√ľr den Beginn der Behandlung nach aortokoronarem Venen-Bypass (ACVB) scheint 24 Stunden nach der Operation zu sein.
      • Zur Vorbeugung von vor√ľbergehender Mangeldurchblutung im Gehirn (TIA) und Hirninfarkten, nachdem Vorl√§uferstadien aufgetreten sind:
        • Es wird eine Tagesdosis von 1 Tablette (entsprechend 100 mg Acetylsalicyls√§ure pro Tag) empfohlen.

     

    • Dauer der Behandlung
      • Das Arzneimittel ist zur l√§ngerfristigen Anwendung vorgesehen. √úber die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.

     

    • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Schwindel und Ohrklingen k√∂nnen, insbesondere bei Kindern und √§lteren Patienten, Zeichen einer ernsthaften Vergiftung sein.
      • Bei Verdacht auf eine √úberdosierung benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt.
      • Dieser kann entsprechend der Schwere einer √úberdosierung/Vergiftung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. F√ľhren Sie die Einnahme, wie in der Dosierungsanleitung beschrieben bzw. vom Arzt verordnet, fort.

     

    • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
      • Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgesprochen zu haben.

     

    • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Nehmen Sie die Tabletten m√∂glichst nach einer Mahlzeit mit reichlich Fl√ľssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) ein.
    • Nicht auf n√ľchternen Magen einnehmen!
    • Zur Behandlung bei akutem Herzinfarkt sollte die erste Tablette zerbissen oder zerkaut werden.
    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
      • wenn sie allergisch gegen Acetylsalicyls√§ure, Salicylate oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
      • wenn Sie in der Vergangenheit auf bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entz√ľndungen (Salicylate oder andere nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer) mit Asthmaanf√§llen oder in anderer Weise √ľberempfindlich (allergisch) reagiert haben.
      • bei akuten Magen- und Darmgeschw√ľren.
      • bei krankhaft erh√∂hter Blutungsneigung (h√§morrhaghische Diathese).
      • bei Leber- und Nierenversagen.
      • bei schwerer, nicht durch Medikamente eingestellter Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz).
      • wenn Sie gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen.
      • in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft in einer Dosierung von mehr als 150 mg Acetylsalicyls√§ure pro Tag.

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft
      • Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel d√ľrfen Sie das Arzneimittel nur auf Anordnung Ihres Arztes einnehmen. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft d√ľrfen Sie Acetylsalicyls√§ure, den Wirkstoff des Pr√§parats, wegen eines erh√∂hten Risikos von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind vor und w√§hrend der Geburt nicht in einer Dosierung von mehr als 150 mg pro Tag einnehmen. Acetylsalicyls√§ure bis zu 150 mg pro Tag d√ľrfen Sie im letzten Schwangerschaftsdrittel nur auf Anordnung Ihres Arztes einnehmen.
    • Stillzeit
      • Der Wirkstoff Acetylsalicyls√§ure und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Da nachteilige Folgen f√ľr den S√§ugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei Anwendung einer Tagesdosis von bis zu 150 mg eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei Einnahmen h√∂herer Dosen (√ľber 150 mg Tagesdosis) sollte abgestillt werden.
    • Fortpflanzungsf√§higkeit
      • Dieses Arzneimittel geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeintr√§chtigen k√∂nnen. Dieser Effekt ist nach Absetzen des Medikaments umkehrbar (reversibel).
    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende H√§ufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
      • Sehr h√§ufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
      • H√§ufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
      • Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
      • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
      • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
      • Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar
    • M√∂gliche Nebenwirkungen
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • H√§ufig:
        • Magen-Darm-Beschwerden, wie Sodbrennen, √úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchf√§lle
        • Geringf√ľgige Blutverluste aus dem Magen-Darm-Bereich (Mikroblutungen)
      • Gelegentlich:
        • Magen- oder Darmblutungen. Nach l√§ngerer Anwendung kann eine Blutarmut (Eisenmangelan√§mie) durch verborgene Blutverluste aus dem Magen- oder Darmbereich auftreten
        • Magen- oder Darmgeschw√ľre, die sehr selten zu einem Durchbruch f√ľhren k√∂nnen
        • Magen-Darm-Entz√ľndungen
        • Bei Auftreten von schwarzem Stuhl oder blutigem Erbrechen (Zeichen einer schweren Magenblutung) m√ľssen Sie sofort Ihren Arzt benachrichtigen (siehe auch Abschnitt ‚ÄěBesondere Hinweise").
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • Gelegentlich:
        • Hautreaktionen (sehr selten bis hin zu schweren, fieberhaft verlaufenden Hautausschl√§gen mit Schleimhautbeteiligung (Erythema exsudativum multiforme))
    • √úberempfindlichkeitsreaktionen
      • Selten:
        • √úberempfindlichkeitsreaktionen der Haut, der Atemwege, des Magen-Darm-Bereiches und des Herz Kreislaufsystems, vor allem bei Asthmatikern. Folgende Krankheitsmerkmale k√∂nnen auftreten: z.B. Blutdruckabfall, Anf√§lle von Atemnot, Entz√ľndungen der Nasenschleimhaut, verstopfte Nase, allergischer Schock, Schwellungen von Gesicht, Zunge und Kehlkopf (Quinke-√Ėdem)
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheit, gest√∂rtes H√∂rverm√∂gen oder Ohrensausen (Tinnitus) k√∂nnen, insbesondere bei Kindern und √§lteren Patienten, Anzeichen einer √úberdosierung sein.
    • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
      • Selten bis sehr selten sind auch schwerwiegende Blutungen, wie z.B. Hirnblutungen, besonders bei Patienten mit nicht eingestelltem Bluthochdruck und/oder gleichzeitiger Behandlung mit Antikoagulantien (blutgerinnungshemmende Arzneimittel) berichtet worden, die in Einzelf√§llen m√∂glicherweise lebensbedrohlich sein k√∂nnen.
      • Beschleunigter Abbau bzw. Zerfall der roten Blutk√∂rperchen und eine bestimmte Form der Blutarmut bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel.
      • Blutungen, wie z.B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Hautblutungen oder Blutungen der harnableitenden Wege und der Geschlechtsorgane mit einer m√∂glichen Verl√§ngerung der Blutungszeit. Diese Wirkung kann 4 bis 8 Tage nach der Einnahme anhalten.
    • Leber- und Gallenerkrankungen
      • Sehr selten:
        • Erh√∂hungen der Leberwerte
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • Sehr selten:
        • Nierenfunktionsst√∂rungen und akutes Nierenversagen
    • Stoffwechsel- und Ern√§hrungsst√∂rungen
      • Sehr selten:
        • Verminderung der Blutzuckerwerte (Hypoglyk√§mie)
        • Acetylsalicyls√§ure vermindert in niedriger Dosierung die Harns√§ureausscheidung. Bei hierf√ľr gef√§hrdeten Patienten kann dies unter Umst√§nden einen Gichtanfall ausl√∂sen.
    • Besondere Hinweise
      • Wenn Sie die oben genannten Nebenwirkungen bei sich beobachten, sollten Sie das Arzneimittel nicht nochmals einnehmen.
      • Benachrichtigen Sie Ihren Arzt, damit er √ľber den Schweregrad und gegebenenfalls erforderliche Ma√ünahmen entscheiden kann.
      • Bei den ersten Zeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion darf das Pr√§parat nicht nochmals eingenommen werden.
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
      • Verst√§rkung der Wirkung bis hin zu erh√∂htem Nebenwirkungsrisiko:
        • Blutgerinnungshemmende Arzneimittel (z.B. Cumarin, Heparin) und Blutgerinnsel aufl√∂sende Arzneimittel: Acetylsalicyls√§ure kann das Blutungsrisiko erh√∂hen, wenn es vor einer Blutgerinnsel aufl√∂senden Behandlung eingenommen wurde. Daher m√ľssen Sie, wenn bei Ihnen eine solche Behandlung durchgef√ľhrt werden soll, auf Zeichen √§u√üerer oder innerer Blutungen (z.B. blaue Flecken) aufmerksam achten.
        • Andere Thrombozytenaggregationshemmer (Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutpl√§ttchen hemmen), z.B. Ticlopidin, Clopidogrel: erh√∂htes Risiko f√ľr Blutungen.
        • Arzneimittel, die Kortison oder kortison√§hnliche Substanzen enthalten (mit Ausnahme von Produkten, die auf die Haut aufgetragen werden oder bei der Kortisonersatztherapie bei Morbus Addison): erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen im Magen-Darm-Bereich.
        • Alkohol: das Risiko f√ľr Magen-Darm-Geschw√ľre und -Blutungen ist erh√∂ht.
        • Andere schmerz- und entz√ľndungshemmende Arzneimittel (nicht-steroidale Analgetika/Antiphlogistika) und andere Arzneimittel gegen Rheuma allgemein: erh√∂htes Risiko f√ľr Blutungen und Geschw√ľre im Magen-Darm-Bereich.
        • Blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika): der Blutzuckerspiegel kann sinken.
        • Digoxin (Arzneimittel zur St√§rkung der Herzkraft).
        • Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen bzw. von bestimmten rheumatischen Erkrankungen).
        • Valproins√§ure (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanf√§llen des Gehirns [Epilepsie]).
        • Selektive-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen): das Risiko f√ľr Blutungen im Magen-Darm-Bereich steigt.
      • Abschw√§chung der Wirkung:
        • Spezielle Arzneimittel, die eine vermehrte Harnausscheidung bewirken (Diuretika: sogenannte Aldosteronantagonisten, wie z.B. Spironolacton und Canrenoat; Schleifendiuretika, z.B. Furosemid).
        • Bestimmte blutdrucksenkende Arzneimittel (insbesondere ACE-Hemmer).
        • Harnausscheidende Arzneimittel gegen Gicht (z.B. Probenecid, Benzbromaron).
        • Manche nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer (Acetylsalicyls√§ure ausgenommen), wie zum Beispiel Ibuprofen und Naproxen: Abschw√§chung der durch das Arzneimittel bewirkten Hemmung des Zusammenhaftens und Verklumpens von Blutpl√§ttchen; dies kann den durch das Pr√§parat herbeigef√ľhrten Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall verringern.
        • Metamizol (Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen und Fieber) kann die Wirkung von Acetylsalicyls√§ure auf die Thrombozytenaggregation (Verklumpung von Blutpl√§ttchen und Bildung eines Blutgerinnsels) verringern, wenn es gleichzeitig eingenommen wird. Daher sollte diese Kombination mit Vorsicht bei Patienten angewendet werden, die niedrig dosierte Acetylsalicyls√§ure zum Herzschutz einnehmen.
      • Vor der Anwendung von Acetylsalicyls√§ure teilen Sie bitte Ihrem Arzt mit, welche anderen Medikamente Sie bereits einnehmen. Wenn Sie Acetylsalicyls√§ure regelm√§√üig einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie ein weiteres Arzneimittel einnehmen. Dies gilt auch f√ľr nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel.
      • Das Pr√§parat sollte daher nicht zusammen mit einem der oben genannten Stoffe angewendet werden, ohne dass der Arzt ausdr√ľcklich die Anweisung gegeben hat.
    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getr√§nken und Alkohol
      • Bitte beachten Sie, dass Acetylsalicyls√§ure nicht zusammen mit Alkohol eingenommen werden sollte.

    • Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie einnehmen
        • bei einer √úberempfindlichkeit (Allergie) gegen andere schmerz- und entz√ľndungshemmende Arzneimittel, andere Arzneimittel gegen Rheuma oder gegen andere Allergie ausl√∂sende Stoffe
        • bei gleichzeitiger Einnahme von nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmern, wie zum Beispiel Ibuprofen und Naproxen (Arzneimittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entz√ľndungen)
        • bei Bestehen von anderen Allergien (z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber)
        • bei Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegserkrankungen
        • bei gleichzeitiger Behandlung mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, Heparin - mit Ausnahme niedrig dosierter Heparin-Behandlung)
        • bei Magen- und Darmgeschw√ľren oder Magen-Darm-Blutungen in der Vorgeschichte
        • bei eingeschr√§nkter Leberfunktion
        • bei eingeschr√§nkter Nierenfunktion oder verminderter Herz-Gef√§√üdurchblutung (z.B. Gef√§√üerkrankung der Nieren, Herzmuskelschw√§che, Verringerung des Blutvolumens, gr√∂√üere Operationen, Blutvergiftung oder st√§rkere Blutungen): Acetylsalicyls√§ure kann das Risiko einer Nierenfunktionsst√∂rung und eines akuten Nierenversagens weiter erh√∂hen
        • vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen, wie z.B. Ziehen eines Zahnes): es kann zur verst√§rkten Blutungsneigung kommen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie das Pr√§parat eingenommen haben.
        • bei Patienten mit schwerem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel: Acetylsalicyls√§ure kann einen beschleunigten Abbau bzw. Zerfall der roten Blutk√∂rperchen oder eine bestimmte Form von Blutarmut bewirken. Dieses Risiko kann durch Faktoren, wie z.B. hohe Dosierung, Fieber oder akute Infektionen erh√∂ht werden. Acetylsalicyls√§ure vermindert in niedriger Dosierung die Harns√§ureausscheidung. Bei entsprechend gef√§hrdeten Patienten kann dies unter Umst√§nden einen Gichtanfall ausl√∂sen.
        • Wenn Sie sich schneiden oder verletzen, kann es eventuell etwas l√§nger als sonst dauern, bis eine Blutung zum Stillstand kommt. Dies h√§ngt mit der Wirkung zusammen. Kleinere Schnitte und Verletzungen (z.B. beim Rasieren) sind in der Regel ohne Bedeutung. Bei ungew√∂hnlichen Blutungen (an ungew√∂hnlicher Stelle oder von ungew√∂hnlicher Dauer) wenden Sie sich an Ihren Arzt.
        • Acetylsalicyls√§ure-haltige Arzneimittel sollen l√§ngere Zeit oder in h√∂heren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes angewendet werden.
      • Kinder und Jugendliche
        • Das Arzneimittel soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf √§rztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Ma√ünahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger √§rztlicher Behandlung bedarf.

     

    • Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen
      • Es sind keine besonderen Vorsichtsma√ünahmen erforderlich.

    Wirkstoff

  • Acetylsalicyls√§ure 100 mg
  • Hilfsstoff

  • Cellulose, mikrokristallin
  • Maisst√§rke, vorverkleistert
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Stearins√§ure