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Größe 10 ST
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inkl. MwSt.
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Anwendungsgebiete:
  • Das Pr√§parat ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antirheumatikum/NSAR).
  • Es wird angewendet zur symptomatischen Kurzeitbehandlung bei
    • leichten bis m√§√üig starken Schmerzen - wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen.
    • Fieber.
  • Zur Anwendung bei Kindern ab 20 kg K√∂rpergewicht (6 Jahre und √§lter), Jugendlichen und Erwachsenen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
  • Das Pr√§parat ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antirheumatikum/NSAR).
  • Es wird angewendet zur symptomatischen Kurzeitbehandlung bei
    • leichten bis m√§√üig starken Schmerzen - wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen.
    • Fieber.
  • Zur Anwendung bei Kindern ab 20 kg K√∂rpergewicht (6 Jahre und √§lter), Jugendlichen und Erwachsenen.
PZN: 00091072
Anbieter: Johnson & Johnson GmbH (Otc)
Packungsgröße: 10 ST
Monopräparat: Nein
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis betr√§gt:
    • 20 - 29 kg (Kinder: 6 - 9 Jahre)
      • Einzeldosis: 200 mg Ibuprofen (¬Ĺ Filmtablette)
      • Maximale Tagesgesamtdosis: 600 mg Ibuprofen (1¬Ĺ Filmtabletten)
    • 30 - 39 kg (Kinder: 10 - 11 Jahre)
      • Einzeldosis: 200 mg Ibuprofen (¬Ĺ Filmtablette)
      • Maximale Tagesgesamtdosis: 800 mg Ibuprofen (2 Filmtabletten)
    • >/= 40 kg (Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene)
      • Einzeldosis: 200 - 400 mg Ibuprofen (¬Ĺ - 1 Filmtablette)
      • Maximale Tagesgesamtdosis: 1200 mg Ibuprofen (3 Filmtabletten)
  • Das Arzneimittel wird bei Kindern und Jugendlichen in Abh√§ngigkeit von Alter bzw. K√∂rpergewicht dosiert, in der Regel mit 7 bis 10 mg/kg K√∂rpergewicht als Einzeldosis, bis maximal 30 mg/kg K√∂rpergewicht als Tagesgesamtdosis.
  • Das jeweilige Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der maximalen Tagesgesamtdosis. Es sollte 6 Stunden nicht unterschreiten. Die empfohlene Dosierung sollte nicht √ľberschritten werden.
  • Dosierung bei √§lteren Menschen
    • Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Nur zur kurzfristigen Anwendung.
    • Kinder und Jugendliche
      • Wenn bei Kindern und Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittel f√ľr mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte √§rztlicher Rat eingeholt werden.
    • Erwachsene
      • Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie das Arzneimittel bei Fieber l√§nger als 3 Tage oder zur Behandlung von Schmerzen l√§nger als 4 Tage einnehmen m√ľssen oder wenn sich Ihre Symptome verschlimmern.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nach den Anweisungen des Arztes bzw. nach der angegebenen Dosierungsanleitung ein. Wenn Sie das Gef√ľhl haben, keine ausreichende Schmerzlinderung zu sp√ľren, dann erh√∂hen Sie nicht selbstst√§ndig die Dosierung, sondern fragen Sie Ihren Arzt.
    • Als Symptome einer √úberdosierung k√∂nnen zentralnerv√∂se St√∂rungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit und Bewusstlosigkeit (bei Kindern auch Krampfanf√§lle) sowie Bauchschmerzen, √úbelkeit und Erbrechen auftreten. Des Weiteren sind Blutungen im Magen-Darm-Trakt und Funktionsst√∂rungen von Leber und Nieren m√∂glich. Ferner kann es zu Blutdruckabfall, verminderter Atmung (Atemdepression) und zur blauroten F√§rbung von Haut und Schleimh√§uten (Zyanose) kommen.
    • Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).
    • Bei Verdacht auf eine √úberdosierung benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Vergiftung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Falls Sie die Einnahme einmal vergessen haben, nehmen Sie bei der n√§chsten Gabe nicht mehr als die √ľbliche empfohlene Menge ein.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Zum Einnehmen.
  • Nehmen Sie das Pr√§parat bitte unzerkaut mit reichlich Fl√ľssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) ein.
  • F√ľr Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, das Arzneimittel w√§hrend der Mahlzeiten einzunehmen.
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie in der Vergangenheit mit Kurzatmigkeit, Asthmaanf√§llen, Nasenschleimhautschwellungen, Schwellungen der Haut und Schleimhaut (Angio√∂dem) oder Hautreaktionen nach der Einnahme von Acetylsalicyls√§ure oder anderen nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmern reagiert haben.
    • bei ungekl√§rten Blutbildungsst√∂rungen.
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľren (peptischen Ulcera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschw√ľre oder Blutungen).
    • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR).
    • bei Hirnblutungen (zerebrovaskul√§ren Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen.
    • bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rungen.
    • bei schwerer Herzschw√§che (Herzinsuffizienz).
    • wenn Sie an schwerem Wassermangel des K√∂rpers (Dehydration), ausgel√∂st durch Erbrechen, Durchfall oder zu geringe Fl√ľssigkeitszufuhr leiden.
    • wenn Sie sich in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft befinden.
    • von Kindern unter 20 kg (6 Jahren), da diese Dosisst√§rke aufgrund des Wirkstoffgehaltes nicht geeignet ist.

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Wird w√§hrend der Einnahme eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie d√ľrfen Ibuprofen in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft nur nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. W√§hrend der letzten 3 Monate der Schwangerschaft darf das Arzneimittel wegen eines erh√∂hten Risikos von Komplikationen f√ľr Mutter und Kind nicht eingenommen werden.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Da nachteilige Folgen f√ľr den S√§ugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Einnahme der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.
  • Zeugungs-/Geb√§rf√§higkeit
    • Das Arzneimittel geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidalen Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeintr√§chtigen k√∂nnen. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
  • M√∂gliche Nebenwirkungen
    • Die Aufz√§hlung der folgenden unerw√ľnschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ibuprofen, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die H√§ufigkeitsangaben, die √ľber sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 1200 mg Ibuprofen (entsprechend 3 Filmtabletten) f√ľr orale Darreichungsformen und maximal 1800 mg f√ľr Z√§pfchen.
    • Bei den folgenden unerw√ľnschten Arzneimittelwirkungen muss ber√ľcksichtigt werden, dass sie √ľberwiegend dosisabh√§ngig und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.
    • Die am h√§ufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen/Zw√∂lffingerdarm-Geschw√ľre (peptische Ulcera), Perforationen (Durchbr√ľche) oder Blutungen, manchmal t√∂dlich, k√∂nnen auftreten, insbesondere bei √§lteren Patienten. √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bl√§hungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, ulcerative Stomatitis, Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger h√§ufig wurde eine Magenschleimhautentz√ľndung beobachtet. Insbesondere das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abh√§ngig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.
    • √Ėdeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.
    • Arzneimittel wie dieses sind m√∂glicherweise mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr Herzanf√§lle (‚ÄěHerzinfarkt") oder Schlaganf√§lle verbunden.
  • H√§ufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
    • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Bl√§hungen, Durchfall, Verstopfung und geringf√ľgige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmef√§llen eine Blutarmut (An√§mie) verursachen k√∂nnen.
  • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
    • √úberempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschl√§gen und Hautjucken.
    • Asthmaanf√§lle, gegebenenfalls mit Blutdruckabfall.
      • Im Falle von √úberempfindlichkeitsreaktionen und Asthmaanf√§llen ist umgehend der Arzt zu informieren und das Arzneimittel darf nicht mehr eingenommen werden.
    • zentralnerv√∂se St√∂rungen, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder M√ľdigkeit.
    • Sehst√∂rungen. In diesem Fall m√ľssen Sie das Pr√§parat absetzen und sofort einen Arzt aufsuchen.
    • Magen-Darm-Geschw√ľre (peptische Ulcera), unter Umst√§nden mit Blutung und Durchbruch, die manchmal t√∂dlich sind, Mundschleimhautentz√ľndung mit Geschw√ľrbildung (ulcerative Stomatitis), Verst√§rkung einer Colitis oder eines Morbus Crohn, Magenschleimhautentz√ľndung (Gastritis).
    • verschiedene Hautausschl√§ge.
  • Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
    • Ohrger√§usche (Tinnitus).
    • Es k√∂nnen auch Nierengewebssch√§digungen (Papillennekrosen) und erh√∂hte Harns√§urekonzentrationen im Blut auftreten.
  • Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
    • Sehr selten ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entz√ľndungshemmender Arzneimittel (nicht-steroidale Antiphlogistika) eine Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen (z. B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden. Wenn w√§hrend der Einnahme Zeichen einer Infektion (z. B. R√∂tung, Schwellung, √úberw√§rmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollten Sie unverz√ľglich einen Arzt aufsuchen.
    • Sehr selten wurde unter der Anwendung von Ibuprofen die Symptomatik einer nicht auf einer Infektion beruhenden Hirnhautentz√ľndung (aseptischen Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstr√ľbung beobachtet. Ein erh√∂htes Risiko scheint f√ľr Patienten zu bestehen, die bereits an bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischem Lupus erythematodes, Mischkollagenosen) leiden.
    • St√∂rungen der Blutbildung (An√§mie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose). Erste Anzeichen k√∂nnen sein: Fieber, Halsschmerzen, oberfl√§chliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen. In diesen F√§llen ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt aufzusuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerz- oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.
    • schwere allgemeine √úberempfindlichkeitsreaktionen. Sie k√∂nnen sich √§u√üern als: Gesichts√∂dem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Luftnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohlichen Schock. Bei Auftreten einer dieser Erscheinungen, die schon bei Erstanwendung vorkommen k√∂nnen, ist sofortige √§rztliche Hilfe erforderlich.
    • psychotische Reaktionen, Depression.
    • Herzklopfen (Palpitationen), Herzmuskelschw√§che (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt.
    • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie).
    • Entz√ľndung der Speiser√∂hre (√Ėsophagitis) und der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis).
    • Ausbildung von membranartigen Verengungen in D√ľnn- und Dickdarm (intestinale, diaphragmaartige Strikturen).
    • Leberfunktionsst√∂rungen, Lebersch√§den, insbesondere bei der Langzeittherapie, Leberversagen, akute Leberentz√ľndung (Hepatitis).
    • schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit R√∂tung und Blasenbildung (z. B. Stevens Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom, Erythema exsudativum multiforme). Beim ersten Auftreten von Hautausschl√§gen, Schleimhautsch√§digungen oder sonstigen Anzeichen von √úberempfindlichkeitsreaktionen m√ľssen Sie das Arzneimittel absetzen und sofort einen Arzt aufsuchen.
    • Haarausfall (Alopezie).
    • Verminderung der Harnausscheidung und vermehrte Wassereinlagerung im Gewebe (√Ėdeme), insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschr√§nkter Nierenfunktion.
    • nephrotisches Syndrom (Wasseransammlung im K√∂rper [√Ėdeme] und starke Eiwei√üausscheidung im Harn).
    • entz√ľndliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die mit einer akuten Nierenfunktionsst√∂rung einhergehen kann.
  • Verminderung der Harnausscheidung, Ansammlung von Wasser im K√∂rper (√Ėdeme) sowie allgemeines Unwohlsein k√∂nnen Ausdruck einer Nierenerkrankung bis hin zum Nierenversagen sein. Sollten die genannten Symptome auftreten oder sich verschlimmern, so m√ľssen Sie das Arzneimittel absetzen und sofort Kontakt mit einem Arzt aufnehmen.
  • In Ausnahmef√§llen kann es zu einem Auftreten von schweren Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen w√§hrend einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion) kommen.
  • Sollten st√§rkere Schmerzen im Oberbauch, Bluterbrechen, Blut im Stuhl und/oder eine Schwarzf√§rbung des Stuhls auftreten, so m√ľssen Sie das Arzneimittel absetzen und sofort einen Arzt informieren.
  • Bei l√§nger dauernder Gabe sollten die Leberwerte regelm√§√üig kontrolliert werden.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Was m√ľssen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels beachten?
      • Das Arzneimittel kann andere Arzneimittel beeintr√§chtigen oder von diesen beeintr√§chtigt werden. Zum Beispiel:
        • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verd√ľnnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicyls√§ure, Warfarin, Ticlopidin).
        • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan).
      • Die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen und Digoxin (Mittel zur St√§rkung der Herzkraft), Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanf√§llen) oder Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erh√∂hen. Eine Kontrolle der Serum-Lithium-Spiegel, der Serum-Digoxin- und der Serum-Phenytoin-Spiegel ist bei bestimmungsgem√§√üer Anwendung (maximal √ľber 4 Tage) in der Regel nicht erforderlich.
      • Ibuprofen kann die Wirkung von entw√§ssernden und blutdrucksenkenden Arzneimitteln (Diuretika und Antihypertensiva) abschw√§chen.
      • Ibuprofen kann die Wirkung von ACE-Hemmern (Mittel zur Behandlung von Herzschw√§che und Bluthochdruck) abschw√§chen. Bei gleichzeitiger Anwendung kann weiterhin das Risiko f√ľr das Auftreten einer Nierenfunktionsst√∂rung erh√∂ht sein.
      • Die gleichzeitige Gabe von Ibuprofenund kaliumsparenden Entw√§sserungsmitteln (bestimmte Diuretika) kann zu einer Erh√∂hung des Kaliumspiegels im Blut f√ľhren.
      • Die gleichzeitige Verabreichung von Ibuprofenmit anderen entz√ľndungs- und schmerzhemmenden Mitteln aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antiphlogistika oder mit Glukokortikoiden erh√∂ht das Risiko f√ľr Magen-Darm-Geschw√ľre oder Blutungen.
      • Thrombozytenaggregationshemmer und bestimmte Antidepressiva (selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer/SSRI) k√∂nnen das Risiko f√ľr Magen-Darm-Blutungen erh√∂hen.
      • Die Gabe von Ibuprofen innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Gabe von Methotrexat kann zu einer erh√∂hten Konzentration von Methotrexat und einer Zunahme seiner unerw√ľnschten Wirkungen f√ľhren.
      • Das Risiko einer nierensch√§digenden Wirkung durch Ciclosporin (Mittel, das zur Verhinderung von Transplantatabsto√üungen, aber auch in der Rheumabehandlung eingesetzt wird) wird durch die gleichzeitige Gabe bestimmter nicht-steroidaler Antiphlogistika erh√∂ht. Dieser Effekt kann auch f√ľr eine Kombination von Ciclosporin mit Ibuprofen nicht ausgeschlossen werden.
      • Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung von Gicht) enthalten, k√∂nnen die Ausscheidung von Ibuprofen verz√∂gern. Dadurch kann es zu einer Anreicherung von Ibuprofen im K√∂rper mit Verst√§rkung seiner unerw√ľnschten Wirkungen kommen.
      • NSAR k√∂nnen m√∂glicherweise die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln wie Warfarin verst√§rken. Bei gleichzeitiger Behandlung wird eine Kontrolle des Gerinnungsstatus empfohlen.
      • Klinische Untersuchungen haben Wechselwirkungen zwischen NSAR und Sulfonylharnstoffen (Mittel zur Senkung des Blutzuckers) gezeigt. Obwohl Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und Sulfonylharnstoffen bisher nicht beschrieben sind, wird vorsichtshalber bei gleichzeitiger Einnahme eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.
      • Tacrolimus: Das Risiko einer Nierensch√§digung ist erh√∂ht, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden.
      • Zidovudin: Es gibt Hinweise auf ein erh√∂htes Risiko f√ľr Einblutungen in Gelenke (H√§marthrosen) und H√§matome bei HIV-positiven H√§mophilie-Patienten (‚ÄěBlutern"), die gleichzeitig Zidovudin und Ibuprofen anwenden.
      • Chinolon-Antibiotika: Patienten, die NSAR und Chinolone einnehmen, k√∂nnen ein erh√∂htes Risiko zur Krampfneigung aufweisen.
      • CYP2C9-Inhibitoren (z. B. Voriconazol und Fluconazol): Gleichzeitige Einnahme von Ibuprofen mit CYP2C9-Inhibitoren kann den Abbau von Ibuprofen (ein CYP2C9-Substrat) in der Leber verz√∂gern, was zu erh√∂hten Blutspiegeln f√ľhren kann. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob eine Dosisreduktion in Betracht gezogen werden muss.
      • Einige andere Arzneimittel k√∂nnen die Behandlung ebenfalls beeintr√§chtigen oder durch eine solche selbst beeintr√§chtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von Ibuprofen zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getr√§nken und Alkohol
    • W√§hrend der Einnahme sollten Sie m√∂glichst keinen Alkohol trinken.

  • Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Nebenwirkungen k√∂nnen reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis √ľber den k√ľrzesten f√ľr die Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum eingenommen wird.
    • Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
      • Eine gleichzeitige Einnahme mit anderen nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmern, einschlie√ülich sogenannter COX-2-Hemmer (Cyclooxygenase-2-Hemmer), sollte vermieden werden.
    • √Ąltere Patienten:
      • Bei √§lteren Patienten treten h√§ufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbr√ľche im Magen- und Darmbereich, die unter Umst√§nden lebensbedrohlich sein k√∂nnen. Daher ist bei √§lteren Patienten eine besonders sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung erforderlich.
    • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschw√ľre und Durchbr√ľche (Perforationen):
      • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschw√ľre und Perforationen, auch mit t√∂dlichem Ausgang, wurden w√§hrend der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.
      • Das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschw√ľren und Durchbr√ľchen ist h√∂her mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschw√ľren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch, und bei √§lteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verf√ľgbaren Dosis beginnen. F√ľr diese Patienten sowie f√ľr Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicyls√§ure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko f√ľr Magen-Darm-Erkrankungen erh√∂hen k√∂nnen, ben√∂tigen, sollte eine Kombinationstherapie mit magenschleimhautsch√ľtzenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.
      • Wenn Sie eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, insbesondere in h√∂herem Alter, sollten Sie jegliche ungew√∂hnliche Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie melden.
      • Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko f√ľr Geschw√ľre oder Blutungen erh√∂hen k√∂nnen, wie z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.
      • Wenn es bei Ihnen w√§hrend der Behandlung zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschw√ľren kommt, ist die Behandlung abzusetzen.
      • NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.
    • Wirkungen am Herz-Kreislauf-System
      • Entz√ľndungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen k√∂nnen mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
      • Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie
        • eine Herzerkrankung, einschlie√ülich Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsst√∂rungen in den Beinen oder F√ľ√üen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschlie√ülich Mini-Schlaganfall oder transitorischer isch√§mischer Attacke, ‚ÄěTIA") hatten.
        • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganf√§lle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
    • Hautreaktionen
      • Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten √ľber schwerwiegende Hautreaktionen mit R√∂tung und Blasenbildung, einige mit t√∂dlichem Ausgang, berichtet (exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom). Das h√∂chste Risiko f√ľr derartige Reaktionen scheint zu Beginn der Therapie zu bestehen, da diese Reaktionen in der Mehrzahl der F√§lle im ersten Behandlungsmonat auftraten. Beim ersten Anzeichen von Hautausschl√§gen, Schleimhautdefekten oder sonstigen Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion sollte das Arzneimiteel abgesetzt und umgehend der Arzt konsultiert werden.
      • W√§hrend einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Einnahme vermieden werden.
    • Sonstige Hinweise
      • Das Arzneimittel sollte nur unter strenger Abw√§gung des Nutzen-Risiko-Verh√§ltnisses eingenommen werden:
        • bei bestimmten angeborenen Blutbildungsst√∂rungen (z. B. akute intermittierende Porphyrie).
        • bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenosen).
      • Eine besonders sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung ist erforderlich:
        • bei eingeschr√§nkter Nieren- oder Leberfunktion.
        • bei einem Wassermangel des K√∂rpers (Dehydration).
        • direkt nach gr√∂√üeren chirurgischen Eingriffen.
        • bei Allergien (z. B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen), chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen.
      • Schwere akute √úberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei ersten Anzeichen einer schweren √úberempfindlichkeitsreaktion nach Einnahme muss die Therapie abgebrochen werden. Der Symptomatik entsprechende, medizinisch erforderliche Ma√ünahmen m√ľssen durch fachkundige Personen eingeleitet werden.
      • Ibuprofen, der Wirkstoff, kann vor√ľbergehend die Blutpl√§ttchenfunktion (Thrombozytenaggregation) hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsst√∂rungen sollten daher sorgf√§ltig √ľberwacht werden.
      • Bei l√§nger dauernder Gabe ist eine regelm√§√üige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
      • Bei Einnahme vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
      • Die l√§ngere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte √§rztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei Medikamenten√ľbergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an h√§ufigen oder t√§glichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelm√§√üig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.
      • Ganz allgemein kann die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f√ľhren.
      • Bei Anwendung von NSAR k√∂nnen durch gleichzeitigen Konsum von Alkohol wirkstoffbedingte Nebenwirkungen, insbesondere solche, die den Gastrointestinaltrakt oder das zentrale Nervensystem betreffen, verst√§rkt werden.
      • NSAR k√∂nnen die Symptome von Infektionen und Fieber maskieren.
    • Kinder und Jugendliche
      • Es besteht ein Risiko f√ľr Nierenfunktionsst√∂rungen bei dehydrierten (ausgetrockneten) Kindern und Jugendlichen.
    • √Ąltere Menschen
      • Bei √§lteren Patienten ist eine besonders sorgf√§ltige √§rztliche √úberwachung erforderlich.

 

  • Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bei kurzfristiger Einnahme der empfohlenen Dosen ist keine Beeintr√§chtigung zu erwarten.
    • Da bei der Einnahme in h√∂herer Dosierung zentralnerv√∂se Nebenwirkungen wie M√ľdigkeit und Schwindel auftreten k√∂nnen, kann im Einzelfall das Reaktionsverm√∂gen ver√§ndert und die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt werden. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie k√∂nnen dann auf unerwartete und pl√∂tzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

Wirkstoff

  • Ibuprofen, Lysinsalz 684 mg
  • Ibuprofen 400 mg
  • Hilfsstoff

  • Cellulose, mikrokristallin
  • Hyprolose
  • Hypromellose
  • Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • Povidon K30
  • Titan dioxid