Loperamid-ratiopharm akut 2mg Filmtabletten
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Loperamid-ratiopharm akut 2mg Filmtabletten

Loperamid-ratiopharm akut 2mg Filmtabletten
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Größe 10 ST
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inkl. MwSt.
Loperamid-ratiopharm akut 2mg Filmtabletten
Anwendungsgebiete:
  • Loperamid ist ein Mittel gegen Durchfall.
  • Zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchf√§llen f√ľr Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren, sofern keine urs√§chliche Therapie zur Verf√ľgung steht.
  • Eine √ľber 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid darf nur unter √§rztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Loperamid ist ein Mittel gegen Durchfall.
  • Zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchf√§llen f√ľr Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren, sofern keine urs√§chliche Therapie zur Verf√ľgung steht.
  • Eine √ľber 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid darf nur unter √§rztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.
PZN: 00251191
Anbieter: ratiopharm GmbH
Packungsgröße: 10 ST
Monopräparat: Nein
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein.
  • Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
    • Erwachsene
      • Erstdosis: 2 Tabletten (entsprechend 4 mg Loperamidhydrochlorid)
      • Wiederholungsdosis: 1 Tablette (entsprechend 2 mg Loperamidhydrochlorid)
      • Tagesh√∂chstdosis: 6 Tabletten (entsprechend 12mg Loperamidhydrochlorid)
    • Jugendliche ab 12 Jahren
      • Erstdosis: 1 Tablette (entsprechend 2 mg Loperamidhydrochlorid)
      • Wiederholungsdosis: 1 Tablette (entsprechend 2 mg Loperamidhydrochlorid)
      • Tagesh√∂chstdosis: 4 Tabletten (entsprechend 8 mg Loperamidhydrochlorid)
    • Zu Beginn der Behandlung von akuten Durchf√§llen erfolgt die Einnahme der Erstdosis.
    • Danach soll nach jedem ungeformten Stuhl die Wiederholungsdosis eingenommen werden.
    • Die empfohlene Tagesh√∂chstdosis darf nicht √ľberschritten werden.
  • Kinder unter 12 Jahre:
    • Arzneimittel mit hohem Wirkstoffgehalt sind f√ľr Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet. Hierf√ľr stehen nach √§rztlicher Verordnung andere Darreichungsformen zur Verf√ľgung

 

  • Dauer der Anwendung:
    • Nehmen Sie das Arzneimittel ohne √§rztlichen Rat nicht l√§nger als 2 Tage ein.
    • Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung weiterhin besteht, muss das Arzneimittel abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.
    • Eine √ľber 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid-haltigen Arzneimitteln darf nur unter √§rztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.

 

  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Suchen Sie m√∂glichst umgehend einen Arzt auf, insbesondere wenn Sie ungew√∂hnliche Symptome versp√ľren (siehe Hinweise f√ľr den Arzt).
    • Hinweise f√ľr den Arzt:
      • Zeichen einer √úberdosierung sind Verstopfung, Harnverhalt, Darmverschluss und Vergiftungserscheinungen des zentralen Nervensystems (Neurotoxizit√§t) wie Kr√§mpfe, Teilnahmslosigkeit (Apathie), Schl√§frigkeit (Somnolenz), gesteigerte und unwillk√ľrlich ablaufende Muskelbewegungen (Choreoathetose), St√∂rung der Koordination von Bewegungsabl√§ufen (Ataxie) oder Herabsetzung der Atmung (Atemdepression).
      • Die Behandlung richtet sich nach den √úberdosierungserscheinungen und dem Krankheitsbild.
      • Unter √§rztlicher Verlaufsbeobachtung kann versuchsweise der Opioidantagonist Naloxon als Gegenmittel eingesetzt werden. Da Loperamid eine l√§ngere Wirkungsdauer als Naloxon hat, kann die wiederholte Gabe von Naloxon angezeigt sein. Der Patient sollte daher engmaschig √ľber mindestens 48 Stunden √ľberwacht werden, um ein m√∂gliches (Wieder)auftreten von √úberdosierungserscheinungen zu erkennen.
      • Um noch im Magen vorhandene Wirkstoffreste zu entfernen, kann ggf. eine Magensp√ľlung durchgef√ľhrt werden.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


  • Nehmen Sie die Tabletten bitte unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit ein (vorzugsweise ein Glas Wasser).
  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Loperamidhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
    • von Kindern unter 12 Jahren.
    • wenn Sie an Zust√§nden, bei denen eine Verlangsamung der Darmt√§tigkeit zu vermeiden ist, z. B. bei aufgetriebenem Leib, Verstopfung und Darmverschluss leiden.
    • wenn Sie an Durchf√§llen, die mit Fieber und/oder blutigem Stuhl einhergehen, leiden.
    • wenn Sie an Durchf√§llen, die w√§hrend oder nach der Einnahme von Antibiotika auftreten (pseudomembran√∂se [Antibiotika-assoziierte] Colitis), leiden.
    • wenn Sie an chronischen Durchfallerkrankungen leiden. (Diese Erkrankungen d√ľrfen nur nach √§rztlicher Verordnung mit Loperamid behandelt werden.)
    • wenn Sie an einem akuten Schub einer Colitis ulcerosa (geschw√ľriger Dickdarmentz√ľndung) leiden.
  • Kinder unter 2 Jahren d√ľrfen nicht mit Loperamid-haltigen Arzneimitteln, wie dieses, behandelt werden.

  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft:
    • Auch wenn bei einer begrenzten Anzahl von Frauen (ca. 800), die w√§hrend der Schwangerschaft den Wirkstoff des Arzneimittels einnahmen, keine eindeutigen Hinweise auf eine fruchtsch√§digende Wirkung gefunden wurden, sollten Sie das Arzneimittel in der Schwangerschaft nicht anwenden.
  • Stillzeit
    • Da geringe Mengen des Wirkstoffes in die Muttermilch √ľbergehen k√∂nnen, sollten Sie das Arzneimittel in der Stillzeit nicht anwenden.
  • Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten m√ľssen.
  • Bei den H√§ufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
    • Sehr h√§ufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • H√§ufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
    • Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar
  • M√∂gliche Nebenwirkungen:
    • Daten aus klinischen Pr√ľfungen
      • Die in klinischen Studien am h√§ufigsten berichteten unerw√ľnschten Wirkungen waren: Verstopfung und Schwindel.
      • Folgende Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien beobachtet:
        • Erkrankungen des Magendarm-Traktes:
          • H√§ufig:
            • Verstopfung
            • Mundtrockenheit
            • Bl√§hungen
            • abdominelle Kr√§mpfe
            • Koliken
            • √úbelkeit
            • Erbrechen
            • Bauchschmerzen
        • Erkrankungen des Nervensystems:
          • H√§ufig:
            • Schwindel
            • Kopfschmerzen
    • Erfahrungen nach Markteinf√ľhrung (Die H√§ufigkeit dieser Nebenwirkungen ist unbekannt, da diese aufgrund der vorhandenen Daten nicht abgesch√§tzt werden kann):
      • Erkrankungen des Immunsystems
        • Allergische Reaktionen und in einigen F√§llen schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen einschlie√ülich anaphylaktischer Schock/anaphylaktoide Reaktionen.
      • Psychiatrische Erkrankungen
        • Schl√§frigkeit
      • Erkrankungen des Nervensystems
        • M√ľdigkeit
      • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
        • Darmverschluss
        • aufgetriebener Leib
        • Dickdarmerweiterung (als Komplikation z.B. einer chronisch entz√ľndlichen Darmerkrankung)
        • Verdauungsst√∂rungen
      • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
        • Hautausschlag
        • Nesselsucht
        • Juckreiz
        • Angio√∂dem
        • Blasenbildende Hautreaktionen einschlie√ülich Stevens-Johnson-Syndrom und toxisch epidermaler Nekrolyse
        • Pl√∂tzlich auftretende entz√ľndliche Erkrankung der Haut oder Schleimh√§ute (Erythema multiforme)
      • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
        • Harnverhalt
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht angegeben sind.

  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt vor allem dann, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel/Arzneistoffe regelm√§√üig oder auch gelegentlich einnehmen m√ľssen:
    • Ritonavir (Mittel zur Behandlung einer HIV-Infektion)
    • Itraconazol (Mittel zur Behandlung einer Pilzinfektion)
    • Chinidin (Mittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen)
    • Gemfibrozil (Mittel zur Behandlung erh√∂hter Blutfette)
  • Arzneimittel, die die Magen- und Darmt√§tigkeit d√§mpfen (z.B. Opioide = starke Schmerzmittel), k√∂nnen die Wirkung des Arzneimittels verst√§rken.

 

  • Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken
    • W√§hrend der Anwendung d√ľrfen Sie keinen Alkohol trinken.

  • Was ist bei Kindern zu ber√ľcksichtigen?
    • Kinder unter 2 Jahren d√ľrfen nicht mit Loperamid-haltigen Arzneimitteln, wie z. B. dieses Arzneimittel behandelt werden.
    • Kinder zwischen 2 und 12 Jahren d√ľrfen nur nach √§rztlicher Verordnung mit Loperamid-haltigen Arzneimitteln behandelt werden. Aufgrund des hohen Wirkstoffgehaltes ist das Pr√§parat f√ľr diese Altersgruppe nicht geeignet. Hierf√ľr stehen nach √§rztlicher Verordnung andere Darreichungsformen zur Verf√ľgung.
  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:
    • wenn Sie AIDS haben und zur Durchfallbehandlung das Arzneimittel einnehmen. Sie sollten bei den ersten Anzeichen eines aufgetriebenen Leibes die Einnahme des Arzneimittels beenden und Ihren Arzt aufsuchen. Es liegen Einzelberichte √ľber eine schwere entz√ľndliche Erweiterung des Dickdarmes (toxisches Megacolon) bei Aids-Patienten vor. Diese litten unter einer durch virale und bakterielle Erreger verursachten infekti√∂sen Dickdarmentz√ľndung (Kolitis) und wurden mit Loperamid behandelt.
    • wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden, konsultieren Sie vor der Einnahme Ihren Arzt.
      • Das Arzneimittel darf nur nach √§rztlicher Verordnung angewendet werden, wenn eine Lebererkrankung besteht oder durchgemacht wurde, weil bei schweren Lebererkrankungen der Abbau von Loperamid verz√∂gert sein kann.
    • achten Sie auf einen ausreichenden Ersatz von Fl√ľssigkeit und Salzen (Elektrolyten). Dies ist die wichtigste Behandlungsma√ünahme bei Durchfall, da es dabei zu gro√üen Fl√ľssigkeits- und Salzverlusten kommen kann. Dies gilt insbesondere f√ľr Kinder.
  • Das Arzneimittel f√ľhrt zu einer Beendigung des Durchfalls, wobei die Ursache nicht behoben wird. Wenn m√∂glich, sollte auch die Ursache behandelt werden. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt.
  • Die empfohlene Dosierung und die Anwendungsdauer von 2 Tagen d√ľrfen nicht √ľberschritten werden, weil schwere Verstopfungen auftreten k√∂nnen.
  • Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung weiterhin besteht, muss das Arzneimittel abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.

 

  • Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Bei Durchf√§llen oder als Folge der Einnahme des Arzneimittels kann es zu M√ľdigkeit, Schwindel und Schl√§frigkeit kommen. Daher ist im Stra√üenverkehr oder bei der Arbeit mit Maschinen Vorsicht angeraten.

Wirkstoff

  • Loperamid hydrochlorid 2 mg
  • Loperamid 1.86 mg
  • Hilfsstoff

  • Cellulose, mikrokristallin
  • Copovidon
  • Hypromellose
  • Lactose 1-Wasser 42.8 mg
  • Macrogol 6000
  • Magnesium stearat
  • Maisst√§rke
  • Methylcellulose
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Simeticon
  • Sorbins√§ure
  • Details & Pflichtangaben

    Loperamid-ratiopharm akut 2mg Filmtabletten
    Anwendungsgebiete:
    • Loperamid ist ein Mittel gegen Durchfall.
    • Zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchf√§llen f√ľr Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren, sofern keine urs√§chliche Therapie zur Verf√ľgung steht.
    • Eine √ľber 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid darf nur unter √§rztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Loperamid ist ein Mittel gegen Durchfall.
    • Zur symptomatischen Behandlung von akuten Durchf√§llen f√ľr Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren, sofern keine urs√§chliche Therapie zur Verf√ľgung steht.
    • Eine √ľber 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid darf nur unter √§rztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.
    PZN: 00251191
    Anbieter: ratiopharm GmbH
    Packungsgröße: 10 ST
    Monopräparat: Nein
    • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein.
    • Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
      • Erwachsene
        • Erstdosis: 2 Tabletten (entsprechend 4 mg Loperamidhydrochlorid)
        • Wiederholungsdosis: 1 Tablette (entsprechend 2 mg Loperamidhydrochlorid)
        • Tagesh√∂chstdosis: 6 Tabletten (entsprechend 12mg Loperamidhydrochlorid)
      • Jugendliche ab 12 Jahren
        • Erstdosis: 1 Tablette (entsprechend 2 mg Loperamidhydrochlorid)
        • Wiederholungsdosis: 1 Tablette (entsprechend 2 mg Loperamidhydrochlorid)
        • Tagesh√∂chstdosis: 4 Tabletten (entsprechend 8 mg Loperamidhydrochlorid)
      • Zu Beginn der Behandlung von akuten Durchf√§llen erfolgt die Einnahme der Erstdosis.
      • Danach soll nach jedem ungeformten Stuhl die Wiederholungsdosis eingenommen werden.
      • Die empfohlene Tagesh√∂chstdosis darf nicht √ľberschritten werden.
    • Kinder unter 12 Jahre:
      • Arzneimittel mit hohem Wirkstoffgehalt sind f√ľr Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet. Hierf√ľr stehen nach √§rztlicher Verordnung andere Darreichungsformen zur Verf√ľgung

     

    • Dauer der Anwendung:
      • Nehmen Sie das Arzneimittel ohne √§rztlichen Rat nicht l√§nger als 2 Tage ein.
      • Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung weiterhin besteht, muss das Arzneimittel abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.
      • Eine √ľber 2 Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid-haltigen Arzneimitteln darf nur unter √§rztlicher Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen.

     

    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.

     

    • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
      • Suchen Sie m√∂glichst umgehend einen Arzt auf, insbesondere wenn Sie ungew√∂hnliche Symptome versp√ľren (siehe Hinweise f√ľr den Arzt).
      • Hinweise f√ľr den Arzt:
        • Zeichen einer √úberdosierung sind Verstopfung, Harnverhalt, Darmverschluss und Vergiftungserscheinungen des zentralen Nervensystems (Neurotoxizit√§t) wie Kr√§mpfe, Teilnahmslosigkeit (Apathie), Schl√§frigkeit (Somnolenz), gesteigerte und unwillk√ľrlich ablaufende Muskelbewegungen (Choreoathetose), St√∂rung der Koordination von Bewegungsabl√§ufen (Ataxie) oder Herabsetzung der Atmung (Atemdepression).
        • Die Behandlung richtet sich nach den √úberdosierungserscheinungen und dem Krankheitsbild.
        • Unter √§rztlicher Verlaufsbeobachtung kann versuchsweise der Opioidantagonist Naloxon als Gegenmittel eingesetzt werden. Da Loperamid eine l√§ngere Wirkungsdauer als Naloxon hat, kann die wiederholte Gabe von Naloxon angezeigt sein. Der Patient sollte daher engmaschig √ľber mindestens 48 Stunden √ľberwacht werden, um ein m√∂gliches (Wieder)auftreten von √úberdosierungserscheinungen zu erkennen.
        • Um noch im Magen vorhandene Wirkstoffreste zu entfernen, kann ggf. eine Magensp√ľlung durchgef√ľhrt werden.

     

    • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
      • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
      • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


    • Nehmen Sie die Tabletten bitte unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit ein (vorzugsweise ein Glas Wasser).
    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
      • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Loperamidhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
      • von Kindern unter 12 Jahren.
      • wenn Sie an Zust√§nden, bei denen eine Verlangsamung der Darmt√§tigkeit zu vermeiden ist, z. B. bei aufgetriebenem Leib, Verstopfung und Darmverschluss leiden.
      • wenn Sie an Durchf√§llen, die mit Fieber und/oder blutigem Stuhl einhergehen, leiden.
      • wenn Sie an Durchf√§llen, die w√§hrend oder nach der Einnahme von Antibiotika auftreten (pseudomembran√∂se [Antibiotika-assoziierte] Colitis), leiden.
      • wenn Sie an chronischen Durchfallerkrankungen leiden. (Diese Erkrankungen d√ľrfen nur nach √§rztlicher Verordnung mit Loperamid behandelt werden.)
      • wenn Sie an einem akuten Schub einer Colitis ulcerosa (geschw√ľriger Dickdarmentz√ľndung) leiden.
    • Kinder unter 2 Jahren d√ľrfen nicht mit Loperamid-haltigen Arzneimitteln, wie dieses, behandelt werden.

    • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Schwangerschaft:
      • Auch wenn bei einer begrenzten Anzahl von Frauen (ca. 800), die w√§hrend der Schwangerschaft den Wirkstoff des Arzneimittels einnahmen, keine eindeutigen Hinweise auf eine fruchtsch√§digende Wirkung gefunden wurden, sollten Sie das Arzneimittel in der Schwangerschaft nicht anwenden.
    • Stillzeit
      • Da geringe Mengen des Wirkstoffes in die Muttermilch √ľbergehen k√∂nnen, sollten Sie das Arzneimittel in der Stillzeit nicht anwenden.
    • Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Behandelten auftreten m√ľssen.
    • Bei den H√§ufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
      • Sehr h√§ufig: mehr als 1 Behandelter von 10
      • H√§ufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
      • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
      • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
      • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
      • Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar
    • M√∂gliche Nebenwirkungen:
      • Daten aus klinischen Pr√ľfungen
        • Die in klinischen Studien am h√§ufigsten berichteten unerw√ľnschten Wirkungen waren: Verstopfung und Schwindel.
        • Folgende Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien beobachtet:
          • Erkrankungen des Magendarm-Traktes:
            • H√§ufig:
              • Verstopfung
              • Mundtrockenheit
              • Bl√§hungen
              • abdominelle Kr√§mpfe
              • Koliken
              • √úbelkeit
              • Erbrechen
              • Bauchschmerzen
          • Erkrankungen des Nervensystems:
            • H√§ufig:
              • Schwindel
              • Kopfschmerzen
      • Erfahrungen nach Markteinf√ľhrung (Die H√§ufigkeit dieser Nebenwirkungen ist unbekannt, da diese aufgrund der vorhandenen Daten nicht abgesch√§tzt werden kann):
        • Erkrankungen des Immunsystems
          • Allergische Reaktionen und in einigen F√§llen schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen einschlie√ülich anaphylaktischer Schock/anaphylaktoide Reaktionen.
        • Psychiatrische Erkrankungen
          • Schl√§frigkeit
        • Erkrankungen des Nervensystems
          • M√ľdigkeit
        • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
          • Darmverschluss
          • aufgetriebener Leib
          • Dickdarmerweiterung (als Komplikation z.B. einer chronisch entz√ľndlichen Darmerkrankung)
          • Verdauungsst√∂rungen
        • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
          • Hautausschlag
          • Nesselsucht
          • Juckreiz
          • Angio√∂dem
          • Blasenbildende Hautreaktionen einschlie√ülich Stevens-Johnson-Syndrom und toxisch epidermaler Nekrolyse
          • Pl√∂tzlich auftretende entz√ľndliche Erkrankung der Haut oder Schleimh√§ute (Erythema multiforme)
        • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
          • Harnverhalt
    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht angegeben sind.

    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt vor allem dann, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel/Arzneistoffe regelm√§√üig oder auch gelegentlich einnehmen m√ľssen:
      • Ritonavir (Mittel zur Behandlung einer HIV-Infektion)
      • Itraconazol (Mittel zur Behandlung einer Pilzinfektion)
      • Chinidin (Mittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen)
      • Gemfibrozil (Mittel zur Behandlung erh√∂hter Blutfette)
    • Arzneimittel, die die Magen- und Darmt√§tigkeit d√§mpfen (z.B. Opioide = starke Schmerzmittel), k√∂nnen die Wirkung des Arzneimittels verst√§rken.

     

    • Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken
      • W√§hrend der Anwendung d√ľrfen Sie keinen Alkohol trinken.

    • Was ist bei Kindern zu ber√ľcksichtigen?
      • Kinder unter 2 Jahren d√ľrfen nicht mit Loperamid-haltigen Arzneimitteln, wie z. B. dieses Arzneimittel behandelt werden.
      • Kinder zwischen 2 und 12 Jahren d√ľrfen nur nach √§rztlicher Verordnung mit Loperamid-haltigen Arzneimitteln behandelt werden. Aufgrund des hohen Wirkstoffgehaltes ist das Pr√§parat f√ľr diese Altersgruppe nicht geeignet. Hierf√ľr stehen nach √§rztlicher Verordnung andere Darreichungsformen zur Verf√ľgung.
    • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:
      • wenn Sie AIDS haben und zur Durchfallbehandlung das Arzneimittel einnehmen. Sie sollten bei den ersten Anzeichen eines aufgetriebenen Leibes die Einnahme des Arzneimittels beenden und Ihren Arzt aufsuchen. Es liegen Einzelberichte √ľber eine schwere entz√ľndliche Erweiterung des Dickdarmes (toxisches Megacolon) bei Aids-Patienten vor. Diese litten unter einer durch virale und bakterielle Erreger verursachten infekti√∂sen Dickdarmentz√ľndung (Kolitis) und wurden mit Loperamid behandelt.
      • wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden, konsultieren Sie vor der Einnahme Ihren Arzt.
        • Das Arzneimittel darf nur nach √§rztlicher Verordnung angewendet werden, wenn eine Lebererkrankung besteht oder durchgemacht wurde, weil bei schweren Lebererkrankungen der Abbau von Loperamid verz√∂gert sein kann.
      • achten Sie auf einen ausreichenden Ersatz von Fl√ľssigkeit und Salzen (Elektrolyten). Dies ist die wichtigste Behandlungsma√ünahme bei Durchfall, da es dabei zu gro√üen Fl√ľssigkeits- und Salzverlusten kommen kann. Dies gilt insbesondere f√ľr Kinder.
    • Das Arzneimittel f√ľhrt zu einer Beendigung des Durchfalls, wobei die Ursache nicht behoben wird. Wenn m√∂glich, sollte auch die Ursache behandelt werden. Sprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt.
    • Die empfohlene Dosierung und die Anwendungsdauer von 2 Tagen d√ľrfen nicht √ľberschritten werden, weil schwere Verstopfungen auftreten k√∂nnen.
    • Wenn der Durchfall nach 2 Tagen Behandlung weiterhin besteht, muss das Arzneimittel abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.

     

    • Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
      • Bei Durchf√§llen oder als Folge der Einnahme des Arzneimittels kann es zu M√ľdigkeit, Schwindel und Schl√§frigkeit kommen. Daher ist im Stra√üenverkehr oder bei der Arbeit mit Maschinen Vorsicht angeraten.

    Wirkstoff

  • Loperamid hydrochlorid 2 mg
  • Loperamid 1.86 mg
  • Hilfsstoff

  • Cellulose, mikrokristallin
  • Copovidon
  • Hypromellose
  • Lactose 1-Wasser 42.8 mg
  • Macrogol 6000
  • Magnesium stearat
  • Maisst√§rke
  • Methylcellulose
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Simeticon
  • Sorbins√§ure