Betaisodona Salbe
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Betaisodona Salbe

Betaisodona Salbe
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Größe 25 g
7,87 ‚ā¨1, 5
inkl. MwSt. (31.48 € / 100 g)
Betaisodona Salbe
Anwendungsgebiete:
  • Das Pr√§parat ist ein keimt√∂tendes Mittel (Antiseptikum) zur Anwendung auf Haut und Wunden.
  • Die Salbe wird wiederholt zeitlich begrenzt angewendet als Antiseptikum bei gesch√§digter Haut, wie z. B. Dekubitus (Druckgeschw√ľr), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschw√ľr), oberfl√§chlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Das Pr√§parat ist ein keimt√∂tendes Mittel (Antiseptikum) zur Anwendung auf Haut und Wunden.
  • Die Salbe wird wiederholt zeitlich begrenzt angewendet als Antiseptikum bei gesch√§digter Haut, wie z. B. Dekubitus (Druckgeschw√ľr), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschw√ľr), oberfl√§chlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen.
PZN: 03930478
Anbieter: Mundipharma GmbH
Packungsgröße: 25 g
Grundpreis: 31.48 € / 100 g
Monopräparat: Nein
  • Wenden Sie die Salbe immer genau nach Anweisung an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, wird die Salbe √ľblicherweise wie folgt angewendet:
    • Tragen Sie die Salbe ein- bis mehrmals t√§glich auf die gesch√§digte Stelle gleichm√§√üig auf.
    • Falls erforderlich, kann anschlie√üend ein Verband angelegt werden.
  • Die Braunf√§rbung von Betaisodona Salbe ist eine Eigenschaft des Pr√§parates und zeigt seine Wirksamkeit an. Eine zunehmende Entf√§rbung weist auf ein Nachlassen der Wirksamkeit des Pr√§parates hin. Bei vollst√§ndiger Entf√§rbung ist keine Wirksamkeit mehr gegeben. Wenn Sie eine weitgehende Entf√§rbung der Salbe bemerken, sollten Sie die Salbe erneut auftragen.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Die Anwendung sollte so lange fortgef√ľhrt werden, wie noch Anzeichen einer Entz√ľndung bestehen. Sollten sich nach einer mehrt√§gigen (2 bis 5 Tage), regelm√§√üigen Anwendung von der Salbe Ihre Beschwerden nicht gebessert haben, oder sollten nach Abschluss der Behandlung erneut Beschwerden auftreten, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.

 

  • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Bitte lesen Sie Kategorie "Nebenwirkungen".
  • Die Salbe ist ausschlie√ülich zur √§u√üerlichen Anwendung bestimmt.
  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden:
    • bei einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose) oder einer anderen bestehenden (manifesten) Schilddr√ľsenerkrankung,
    • bei der sehr seltenen chronischen Hautentz√ľndung Dermatitis herpetiformis Duhring,
    • w√§hrend und bis zum Abschluss einer Strahlentherapie mit Iod (Radio-Iod-Therapie) oder wenn bei Ihnen eine solche Behandlung geplant ist,
    • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile sind.

  • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • W√§hrend der Schwangerschaft und Stillzeit ist das Arzneimittel nur auf ausdr√ľckliche Anweisung des Arztes und √§u√üerst beschr√§nkt anzuwenden. In diesem Fall ist eine Kontrolle der Schilddr√ľsenfunktion beim Kind erforderlich.
  • Eine Aufnahme der Salbe durch den S√§ugling √ľber den Mund durch Kontakt mit der behandelten K√∂rperstelle der stillenden Mutter muss vermieden werden.
  • Wie alle Arzneimittel kann das Pr√§parat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende H√§ufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:
    • Sehr h√§ufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
    • H√§ufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
    • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
    • Selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
    • Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, oder unbekannt
  • M√∂gliche Nebenwirkungen
    • Erkrankungen des Immunsystems/Erkrankungen der Haut
      • Selten
        • √úberempfindlichkeitsreaktionen der Haut, z.B. kontaktallergische Reaktionen vom Sp√§ttyp, die sich in Form von Jucken, R√∂tung, Bl√§schen, Brennen o.√§. √§u√üern k√∂nnen.
      • Sehr selten
        • Akute allergische Allgemeinreaktionen ggf. mit Blutdruckabfall und/oder Luftnot (anaphylaktische Reaktionen); akute Haut- oder Schleimhautschwellungen (Angio√∂dem oder Quincke√∂dem).
    • Endokrine Erkrankungen
      • Eine nennenswerte Iod-Aufnahme kann bei l√§ngerfristiger Anwendung des Pr√§parates auf ausgedehnten Haut -, Wund- oder Verbrennungsfl√§chen erfolgen.
      • Sehr selten
        • Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Iod-induzierte Hyperthyreose) ggf. mit Symptomen wie z.B. Pulsbeschleunigung oder innere Unruhe bei Patienten mit Schilddr√ľsenerkrankungen.
    • Stoffwechsel- und Ern√§hrungsst√∂rungen/Erkrankungen der Nieren und Harnwege
      • Selten
        • Nach Anwendung gro√üer Mengen von Povidon-Iod-haltigen Arzneimitteln (z.B. bei der Verbrennungsbehandlung): Elektrolyt- und Serumosmolarit√§tsst√∂rungen, Beeintr√§chtigung der Nierenfunktion, √úbers√§uerung des Blutes (metabolische Azidose).
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

  • Bei Anwendung des Pr√§parates mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Povidon-Iod kann mit Eiwei√ü und verschiedenen anderen organischen Substanzen wie z.B. Blut- und Eiterbestandteilen reagieren, wodurch seine Wirksamkeit beeintr√§chtigt werden kann.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung des Pr√§parates und enzymatischen Wundbehandlungsmitteln wird die Enzymkomponente durch das Iod oxidiert und dadurch die Wirkung beider Arzneimittel abgeschw√§cht.
    • Zu einer gegenseitigen Wirkungsabschw√§chung kommt es auch bei gleichzeitiger Anwendung des Arzneimittels mit Wasserstoffperoxid, Taurolidin sowie silberhaltigen Desinfektionsmitteln oder silberhaltigen Wundauflagen (Bildung von Silberiodid).
    • Das Pr√§parat darf nicht gleichzeitig oder kurzfristig nachfolgend mit quecksilberhaltigen Desinfektionsmitteln angewendet werden, da sich unter Umst√§nden aus Iod und Quecksilber ein Stoff bilden kann, der die Haut sch√§digt.
    • Das Arzneimittel nicht gleichzeitig mit oder unmittelbar nach Anwendung von Desinfektionsmitteln mit dem Wirkstoff Octenidin auf denselben oder benachbarten Stellen verwenden, da es dort anderenfalls zu vor√ľbergehenden dunklen Verf√§rbungen kommen kann.
    • Wenn Sie mit Lithium-Pr√§paraten behandelt werden, sollten Sie eine l√§ngerfristige und/oder gro√üfl√§chige Anwendung des Pr√§parates vermeiden, da aufgenommenes Iod die durch Lithium m√∂gliche Ausl√∂sung einer Schilddr√ľsenunterfunktion f√∂rdern kann.
    • F√ľr Hinweise zur Verf√§rbung von Materialien siehe Kategorie "Patientenhinweis".
    • Beeinflussung diagnostischer Untersuchungen oder einer Radio-Iod-Therapie
      • Wegen der oxidierenden Wirkung des Wirkstoffs Povidon-Iod k√∂nnen unter der Behandlung mit dem Arzneimittel verschiedene Diagnostika falsch-positive Ergebnisse liefern (u.a. Toluidin und Guajakharz zur H√§moglobin- oder Glucosebestimmung im Stuhl oder Urin).
      • Durch Povidon-Iod kann die Iod-Aufnahme der Schilddr√ľse beeinflusst werden; dies kann unter der Behandlung mit dem Pr√§parat zu St√∂rungen von diagnostischen Untersuchungen der Schilddr√ľse (Schilddr√ľsenszintigraphie, PBI-Bestimmung, Radio-Iod-Diagnostik) f√ľhren und eine geplante Radio-Iod-Therapie unm√∂glich machen. Bis zur Aufnahme eines neuen Szintigramms sollte ein Abstand von mindestens 1 - 2 Wochen nach Absetzen der Behandlung mit dem Arzneimittel eingehalten werden.
  • Bei Anwendung des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken
    • Nicht zutreffend.

  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich
    • Falls Sie an Schilddr√ľsenerkrankungen leiden oder bei Ihnen ein Kropf besteht, sollten Sie die L√∂sung nur auf ausdr√ľckliche Anweisung des Arztes √ľber l√§ngere Zeit und gro√üfl√§chig anwenden (z. B. √ľber 10% der K√∂rperoberfl√§che und l√§nger als 14 Tage).
    • Auch nach Beendigung der Therapie (bis zu 3 Monate) ist auf Fr√ľhsymptome einer m√∂glichen Schilddr√ľsen√ľberfunktion zu achten und ggf. die Schilddr√ľsenfunktion zu √ľberwachen.
    • √Ąltere Menschen
      • Da √§ltere Menschen h√§ufiger an Funktionsst√∂rungen der Schilddr√ľse leiden, sollte bei √§lteren Menschen (>/= 65 Jahren) eine gro√üfl√§chige und l√§ngerfristige Anwendung der L√∂sung nur nach ausdr√ľcklicher Anweisung des Arztes erfolgen.
      • Gegebenenfalls ist die Schilddr√ľsenfunktion zu √ľberwachen.
    • Neugeborene und S√§uglinge
      • Bei Neugeborenen und S√§uglingen bis zum Alter von 6 Monaten ist die L√∂sung nur auf ausdr√ľckliche Anweisung des Arztes und √§u√üerst beschr√§nkt anzuwenden. Eine Kontrolle der Schilddr√ľsenfunktion ist notwendig.
      • Eine Aufnahme der L√∂sung durch den S√§ugling beim Stillen muss vermieden werden.
    • Hinweis
      • Die Salbe ist fettfrei und auswaschbar. Im Allgemeinen l√§sst sie sich aus Textilien und anderen Materialien mit warmem Wasser und Seife entfernen. In hartn√§ckigen F√§llen helfen Ammoniak (Salmiakgeist) oder Fixiersalz (Natriumthiosulfat). Beides ist in Apotheken oder Drogerien erh√§ltlich.

 

  • Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Die Salbe hat keinen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.

Wirkstoff

  • Povidon iod 100 mg
  • Iod 10 mg
  • Hilfsstoff

  • Macrogol 1000
  • Macrogol 1500
  • Macrogol 400
  • Macrogol 4000
  • Natrium hydrogencarbonat
  • Wasser, gereinigt
  • Details & Pflichtangaben

    Betaisodona Salbe
    Anwendungsgebiete:
    • Das Pr√§parat ist ein keimt√∂tendes Mittel (Antiseptikum) zur Anwendung auf Haut und Wunden.
    • Die Salbe wird wiederholt zeitlich begrenzt angewendet als Antiseptikum bei gesch√§digter Haut, wie z. B. Dekubitus (Druckgeschw√ľr), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschw√ľr), oberfl√§chlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Das Pr√§parat ist ein keimt√∂tendes Mittel (Antiseptikum) zur Anwendung auf Haut und Wunden.
    • Die Salbe wird wiederholt zeitlich begrenzt angewendet als Antiseptikum bei gesch√§digter Haut, wie z. B. Dekubitus (Druckgeschw√ľr), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschw√ľr), oberfl√§chlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen.
    PZN: 03930478
    Anbieter: Mundipharma GmbH
    Packungsgröße: 25 g
    Grundpreis: 31.48 € / 100 g
    Monopräparat: Nein
    • Wenden Sie die Salbe immer genau nach Anweisung an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
    • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, wird die Salbe √ľblicherweise wie folgt angewendet:
      • Tragen Sie die Salbe ein- bis mehrmals t√§glich auf die gesch√§digte Stelle gleichm√§√üig auf.
      • Falls erforderlich, kann anschlie√üend ein Verband angelegt werden.
    • Die Braunf√§rbung von Betaisodona Salbe ist eine Eigenschaft des Pr√§parates und zeigt seine Wirksamkeit an. Eine zunehmende Entf√§rbung weist auf ein Nachlassen der Wirksamkeit des Pr√§parates hin. Bei vollst√§ndiger Entf√§rbung ist keine Wirksamkeit mehr gegeben. Wenn Sie eine weitgehende Entf√§rbung der Salbe bemerken, sollten Sie die Salbe erneut auftragen.

     

    • Dauer der Anwendung
      • Die Anwendung sollte so lange fortgef√ľhrt werden, wie noch Anzeichen einer Entz√ľndung bestehen. Sollten sich nach einer mehrt√§gigen (2 bis 5 Tage), regelm√§√üigen Anwendung von der Salbe Ihre Beschwerden nicht gebessert haben, oder sollten nach Abschluss der Behandlung erneut Beschwerden auftreten, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.

     

    • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge angewendet haben, als Sie sollten
      • Bitte lesen Sie Kategorie "Nebenwirkungen".
    • Die Salbe ist ausschlie√ülich zur √§u√üerlichen Anwendung bestimmt.
    • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden:
      • bei einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Hyperthyreose) oder einer anderen bestehenden (manifesten) Schilddr√ľsenerkrankung,
      • bei der sehr seltenen chronischen Hautentz√ľndung Dermatitis herpetiformis Duhring,
      • w√§hrend und bis zum Abschluss einer Strahlentherapie mit Iod (Radio-Iod-Therapie) oder wenn bei Ihnen eine solche Behandlung geplant ist,
      • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile sind.

    • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • W√§hrend der Schwangerschaft und Stillzeit ist das Arzneimittel nur auf ausdr√ľckliche Anweisung des Arztes und √§u√üerst beschr√§nkt anzuwenden. In diesem Fall ist eine Kontrolle der Schilddr√ľsenfunktion beim Kind erforderlich.
    • Eine Aufnahme der Salbe durch den S√§ugling √ľber den Mund durch Kontakt mit der behandelten K√∂rperstelle der stillenden Mutter muss vermieden werden.
    • Wie alle Arzneimittel kann das Pr√§parat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende H√§ufigkeitsangaben zu Grunde gelegt:
      • Sehr h√§ufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
      • H√§ufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
      • Gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
      • Selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
      • Sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, oder unbekannt
    • M√∂gliche Nebenwirkungen
      • Erkrankungen des Immunsystems/Erkrankungen der Haut
        • Selten
          • √úberempfindlichkeitsreaktionen der Haut, z.B. kontaktallergische Reaktionen vom Sp√§ttyp, die sich in Form von Jucken, R√∂tung, Bl√§schen, Brennen o.√§. √§u√üern k√∂nnen.
        • Sehr selten
          • Akute allergische Allgemeinreaktionen ggf. mit Blutdruckabfall und/oder Luftnot (anaphylaktische Reaktionen); akute Haut- oder Schleimhautschwellungen (Angio√∂dem oder Quincke√∂dem).
      • Endokrine Erkrankungen
        • Eine nennenswerte Iod-Aufnahme kann bei l√§ngerfristiger Anwendung des Pr√§parates auf ausgedehnten Haut -, Wund- oder Verbrennungsfl√§chen erfolgen.
        • Sehr selten
          • Schilddr√ľsen√ľberfunktion (Iod-induzierte Hyperthyreose) ggf. mit Symptomen wie z.B. Pulsbeschleunigung oder innere Unruhe bei Patienten mit Schilddr√ľsenerkrankungen.
      • Stoffwechsel- und Ern√§hrungsst√∂rungen/Erkrankungen der Nieren und Harnwege
        • Selten
          • Nach Anwendung gro√üer Mengen von Povidon-Iod-haltigen Arzneimitteln (z.B. bei der Verbrennungsbehandlung): Elektrolyt- und Serumosmolarit√§tsst√∂rungen, Beeintr√§chtigung der Nierenfunktion, √úbers√§uerung des Blutes (metabolische Azidose).
    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    • Bei Anwendung des Pr√§parates mit anderen Arzneimitteln
      • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
      • Povidon-Iod kann mit Eiwei√ü und verschiedenen anderen organischen Substanzen wie z.B. Blut- und Eiterbestandteilen reagieren, wodurch seine Wirksamkeit beeintr√§chtigt werden kann.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung des Pr√§parates und enzymatischen Wundbehandlungsmitteln wird die Enzymkomponente durch das Iod oxidiert und dadurch die Wirkung beider Arzneimittel abgeschw√§cht.
      • Zu einer gegenseitigen Wirkungsabschw√§chung kommt es auch bei gleichzeitiger Anwendung des Arzneimittels mit Wasserstoffperoxid, Taurolidin sowie silberhaltigen Desinfektionsmitteln oder silberhaltigen Wundauflagen (Bildung von Silberiodid).
      • Das Pr√§parat darf nicht gleichzeitig oder kurzfristig nachfolgend mit quecksilberhaltigen Desinfektionsmitteln angewendet werden, da sich unter Umst√§nden aus Iod und Quecksilber ein Stoff bilden kann, der die Haut sch√§digt.
      • Das Arzneimittel nicht gleichzeitig mit oder unmittelbar nach Anwendung von Desinfektionsmitteln mit dem Wirkstoff Octenidin auf denselben oder benachbarten Stellen verwenden, da es dort anderenfalls zu vor√ľbergehenden dunklen Verf√§rbungen kommen kann.
      • Wenn Sie mit Lithium-Pr√§paraten behandelt werden, sollten Sie eine l√§ngerfristige und/oder gro√üfl√§chige Anwendung des Pr√§parates vermeiden, da aufgenommenes Iod die durch Lithium m√∂gliche Ausl√∂sung einer Schilddr√ľsenunterfunktion f√∂rdern kann.
      • F√ľr Hinweise zur Verf√§rbung von Materialien siehe Kategorie "Patientenhinweis".
      • Beeinflussung diagnostischer Untersuchungen oder einer Radio-Iod-Therapie
        • Wegen der oxidierenden Wirkung des Wirkstoffs Povidon-Iod k√∂nnen unter der Behandlung mit dem Arzneimittel verschiedene Diagnostika falsch-positive Ergebnisse liefern (u.a. Toluidin und Guajakharz zur H√§moglobin- oder Glucosebestimmung im Stuhl oder Urin).
        • Durch Povidon-Iod kann die Iod-Aufnahme der Schilddr√ľse beeinflusst werden; dies kann unter der Behandlung mit dem Pr√§parat zu St√∂rungen von diagnostischen Untersuchungen der Schilddr√ľse (Schilddr√ľsenszintigraphie, PBI-Bestimmung, Radio-Iod-Diagnostik) f√ľhren und eine geplante Radio-Iod-Therapie unm√∂glich machen. Bis zur Aufnahme eines neuen Szintigramms sollte ein Abstand von mindestens 1 - 2 Wochen nach Absetzen der Behandlung mit dem Arzneimittel eingehalten werden.
    • Bei Anwendung des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken
      • Nicht zutreffend.

    • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich
      • Falls Sie an Schilddr√ľsenerkrankungen leiden oder bei Ihnen ein Kropf besteht, sollten Sie die L√∂sung nur auf ausdr√ľckliche Anweisung des Arztes √ľber l√§ngere Zeit und gro√üfl√§chig anwenden (z. B. √ľber 10% der K√∂rperoberfl√§che und l√§nger als 14 Tage).
      • Auch nach Beendigung der Therapie (bis zu 3 Monate) ist auf Fr√ľhsymptome einer m√∂glichen Schilddr√ľsen√ľberfunktion zu achten und ggf. die Schilddr√ľsenfunktion zu √ľberwachen.
      • √Ąltere Menschen
        • Da √§ltere Menschen h√§ufiger an Funktionsst√∂rungen der Schilddr√ľse leiden, sollte bei √§lteren Menschen (>/= 65 Jahren) eine gro√üfl√§chige und l√§ngerfristige Anwendung der L√∂sung nur nach ausdr√ľcklicher Anweisung des Arztes erfolgen.
        • Gegebenenfalls ist die Schilddr√ľsenfunktion zu √ľberwachen.
      • Neugeborene und S√§uglinge
        • Bei Neugeborenen und S√§uglingen bis zum Alter von 6 Monaten ist die L√∂sung nur auf ausdr√ľckliche Anweisung des Arztes und √§u√üerst beschr√§nkt anzuwenden. Eine Kontrolle der Schilddr√ľsenfunktion ist notwendig.
        • Eine Aufnahme der L√∂sung durch den S√§ugling beim Stillen muss vermieden werden.
      • Hinweis
        • Die Salbe ist fettfrei und auswaschbar. Im Allgemeinen l√§sst sie sich aus Textilien und anderen Materialien mit warmem Wasser und Seife entfernen. In hartn√§ckigen F√§llen helfen Ammoniak (Salmiakgeist) oder Fixiersalz (Natriumthiosulfat). Beides ist in Apotheken oder Drogerien erh√§ltlich.

     

    • Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
      • Die Salbe hat keinen Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.

    Wirkstoff

  • Povidon iod 100 mg
  • Iod 10 mg
  • Hilfsstoff

  • Macrogol 1000
  • Macrogol 1500
  • Macrogol 400
  • Macrogol 4000
  • Natrium hydrogencarbonat
  • Wasser, gereinigt