WICK DayMed Hartkapseln
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WICK DayMed Hartkapseln

WICK DayMed Hartkapseln
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Größe 20 ST
13,49 ‚ā¨1,5
inkl. MwSt.
WICK DayMed Hartkapseln
Anwendungsgebiete:
  • Die Hartkapseln sind eine Kombination aus Schmerzmittel/fiebersenkendem Mittel(Analgetikum/Antipyretikum), Hustenstiller (Antitussivum) und Sympathomimetikum.
  • Die Hartkapseln werden angewendet bei: Erk√§ltungskrankheiten mit Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, leichtem Fieber.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
  • Die Hartkapseln sind eine Kombination aus Schmerzmittel/fiebersenkendem Mittel(Analgetikum/Antipyretikum), Hustenstiller (Antitussivum) und Sympathomimetikum.
  • Die Hartkapseln werden angewendet bei: Erk√§ltungskrankheiten mit Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, leichtem Fieber.
PZN: 15211151
Anbieter: WICK Pharma - Zweigniederlassung der Procter & Gamble GmbH
Packungsgröße: 20 ST
Monopräparat: Nein
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis betr√§gt
    • Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre nehmen, falls erforderlich, alle 4 Stunden 2 Hartkapseln ein, jedoch h√∂chstens 8 Hartkapseln in 24 Stunden.
    • Bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 14 Jahre mit einem K√∂rpergewicht unter 43 kg sollte die Dosis von h√∂chstens 6 Hartkapseln in 24 Stunden nicht √ľberschritten werden.

 

  • Dauer der Anwendung:
    • Die Kapseln d√ľrfen nicht l√§nger als 5 Tage und nicht in h√∂herer Dosis eingenommen werden, es sei denn, dass der Arzt dieses verordnet.
    • Auch bei anhaltendem Fieber oder ausbleibender Besserung der Symptome √ľber mehr als 3 Tage muss der Arzt konsultiert werden.
    • Leberfunktionsst√∂rungen und leichte Einschr√§nkung der Nierenfunktion:
      • Bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rungen sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verl√§ngert werden.
      • Wenn bei Ihnen eine schwere St√∂rung der Leberfunktion festgestellt wurde, d√ľrfen Sie das Pr√§parat nicht einnehmen.
    • Schwere Einschr√§nkung der Nierenfunktion:
      • Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) muss ein Dosisintervall von mindestens 8 Stunden eingehalten werden.

 

  • Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • k√∂nnen bei Ihnen folgende Symptome auftreten: √úbelkeit und Erbrechen, unwillk√ľrliche Muskelkontraktionen, Unruhe, Verwirrtheit, Schl√§frigkeit, Bewusstseinsst√∂rungen, unwillk√ľrliche und schnelle Augenbewegungen, St√∂rungen der Herzfunktion (schneller Herzschlag), Koordinationsst√∂rungen, Psychosen mit visuellen Halluzinationen, √úbererregbarkeit, Schwindelgef√ľhl, Blutdruckabfall oder Blutdruckanstieg, erh√∂hter Muskeltonus (Anspannung der Muskeln), Tremor (Zittern) der H√§nde und Angstgef√ľhl. Andere Symptome im Falle einer massiven √úberdosierung k√∂nnen sein: Koma, schwere Atemprobleme und Kr√§mpfe.
    • Ein Vergiftungsrisiko durch Paracetamol besteht insbesondere bei √§lteren Menschen, kleinen Kindern, Personen mit Lebererkrankungen, chronischem Alkoholmissbrauch, chronischer Fehlern√§hrung und bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Enzyminduktion f√ľhren. In diesen F√§llen kann eine √úberdosierung zum Tod f√ľhren. In der Regel treten Symptome innerhalb von 24 Stunden auf: √úbelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Bl√§sse und Unterleibsschmerzen. Danach kann es zu einer Besserung des subjektiven Befindens kommen, es bleiben jedoch leichte Leibschmerzen als Hinweis auf eine Lebersch√§digung. Eine √úberdosierung mit ca. 6 g oder mehr Paracetamol als Einzeldosis bei Erwachsenen oder mit 140 mg/kg K√∂rpergewicht als Einzeldosis bei Kindern f√ľhrt zu Leberzellsch√§den, die im weiteren Verlauf zu Koma, auch mit t√∂dlichem Ausgang, f√ľhren k√∂nnen. Klinische Symptome der Lebersch√§den werden in der Regel nach 2 Tagen sichtbar und erreichen nach 4 bis 6 Tagen ein Maximum. Auch wenn keine schweren Lebersch√§den vorliegen, kann es zu akutem Nierenversagen mit akuter Sch√§digung der Nierenkan√§lchen (Tubulusnekrose) kommen. Zu anderen, leberunabh√§ngigen Symptomen, die nach einer √úberdosierung mit Paracetamol beobachtet wurden, z√§hlen Herzunregelm√§√üigkeiten (Myokardanomalien) und Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung (Pankreatitis).
    • Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder Ihr Krankenhaus, wenn eines der oben genannten Symptome bei Ihnen auftritt.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie vergessen haben, zur vorgesehenen Zeit einzunehmen, holen Sie dies nach, sobald es Ihnen m√∂glich ist. Die n√§chste Einnahme soll dann wieder zum vorgesehenen Zeitpunkt erfolgen.
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Bitte brechen Sie die Therapie nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ab, sofern die Einnahme auf √§rztliche Verordnung erfolgte.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Bitte nehmen Sie die Kapseln unzerkaut mit etwas kalter Fl√ľssigkeit ein
  • Die Hartkapseln d√ľrfen nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen einen der Wirkstoffe oder einen sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
      • bei bekanntem genetisch bedingten Glukose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel (Gefahr einer haemolytischen An√§mie, einer besonderen Form der Blutarmut),
      • bei Bluthochdruck (Hypertonie),
      • bei krisenhafter Schilddr√ľsen√ľberfunktion mit Schilddr√ľsenhormonvergiftung (Thyreotoxikose),
      • bei Diabetes mellitus,
      • bei einer speziellen Form des Gr√ľnen Stars (Engwinkelglaukom),
      • bei Tumoren des Nebennierenmarks (Ph√§ochromozytom),
      • bei gutartiger Vergr√∂√üerung der Prostata (Prostataadenom) mit Restharnbildung,
      • bei Herzerkrankungen, Rhythmusst√∂rungen, schweren Gef√§√üver√§nderungen und Patienten mit einem erh√∂hten Risiko f√ľr Schlaganf√§lle,
      • bei Asthma bronchiale,
      • bei chronisch obstruktiver Atemwegserkrankung (COPD),
      • bei Lungenentz√ľndung (Pneumonie),
      • bei Atemhemmung (Ateminsuffizienz),
      • von Kindern unter 14 Jahren,
      • wenn Sie an einer schweren Beeintr√§chtigung der Leberfunktion leiden,
      • in der Schwangerschaft und w√§hrend der Stillzeit,
      • bei gleichzeitiger Anwendung von MAO-Hemmern (siehe Kategorie ‚ÄěKontraindikation").

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Paracetamol ist plazentag√§ngig, d.h. es durchdringt den Mutterkuchen (Plazenta) und erreicht dasungeborene Kind.
    • Zur Beurteilung der Sicherheit von Phenylpropanolaminhydrochlorid und Dextromethorphanhydrobromid w√§hrend der Schwangerschaft existieren nur unzul√§ngliche Daten. Deshalb darf das Arzneimittel in der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
  • Stillzeit
    • Paracetamol geht in die Muttermilch √ľber und sollte daher w√§hrend der Stillzeit nicht angewendet werden.
    • Zur Beurteilung der Sicherheit von Phenylpropanolaminhydrochlorid und Dextromethorphanhydrobromid w√§hrend der Stillzeit existieren nur unzul√§ngliche Daten. Deshalb darf das Arzneimittel in der Stillzeit nicht angewendet werden.
  • Fortpflanzungsf√§higkeit
    • Es liegen keine Daten zur Auswirkung auf die Fortpflanzungsf√§higkeit vor.
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
    • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende H√§ufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
      • Sehr h√§ufig: mehr als 1 Behandelter von 10
      • H√§ufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
      • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
      • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
      • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
      • Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar
    • Selten:
      • Leber- und Gallenerkrankungen
        • Anstieg bestimmter Leberenzyme (Transaminasen)
    • Sehr selten:
      • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
        • Sehr selten wurden F√§lle von schweren Hautreaktionen berichtet.
      • Erkrankungen des Nervensystems
        • Benommenheit, Halluzinationen, bei Missbrauch Entwicklung einer Abh√§ngigkeit
      • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
        • Beschwerden beim Harnlassen
      • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
        • Thrombozytopenie (verringerte Anzahl von Blutpl√§ttchen), Leukopenie (verringerte Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen)
    • Nicht bekannt:
      • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
        • Agranulozytose, Panzytopenie (ausgepr√§gte Verringerung von zellul√§ren Blutbestandteilen)
      • Erkrankungen des Immunsystems
        • √úberempfindlichkeitsreaktionen f√ľr den Wirkstoff Paracetamol (voneinfacher Hautr√∂tung, Juckreiz bis hin zu Schwellungen im Gesicht, Atemnot,Schwei√üausbruch, √úbelkeit, Blutdruckabfall, anaphylaktischem Schock)
      • Stoffwechsel- und Ern√§hrungsst√∂rungen
        • Appetitlosigkeit
      • Erkrankungen des Nervensystems
        • leichte Schlaflosigkeit, Nervosit√§t, H√§ndezittern, Kopfschmerzen, Schwindelgef√ľhl
      • Herzerkrankungen
        • Herzklopfen
      • Gef√§√üerkrankungen
        • Blutdruckanstieg, Mangeldurchblutung in verschiedenen K√∂rperregionen wie z. B. der Haut und den Beinen
        • Kreislaufst√∂rungen (Blutdruckabfall oder Blutdruckerh√∂hung) bei wiederholter Anwendung
        • massiver Blutdruckanstieg (m√∂glich schon nach kurzfristiger Einnahme des Arzneimittels)
      • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
        • Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus) bei vorbelasteten oder anf√§lligen Personen (Analgetika-Asthma).
      • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
        • Magenschmerzen, Durchfall, √úbelkeit, Erbrechen, Mundtrockenheit
    • Hinweis: Beim ersten Anzeichen f√ľr eine √úberempfindlichkeitsreaktion ist das Pr√§parat abzusetzen und sofort Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen.
    • Im Falle einer allergischen Schockreaktion rufen Sie den n√§chsten erreichbaren Arzt zu Hilfe.
    • Im Zusammenwirken mit Alkohol k√∂nnen die Nebenwirkungen verst√§rkt auftreten.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung des Arzneimittels und Antidepressiva vom Typ der Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer, bestimmte stimmungsaufhellende Mittel) oder bei einem Abstand von weniger als 14 Tagen zur letzten Einnahme kann es zu einem massiven Anstieg des Blutdrucks kommen.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung des Arzneimittels und Antidepressiva vom Typ der SSRI (Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, wie z. B. Citalopram, Sertralin, Paroxetin) kann es zu einem massiven Blutdruckanstieg kommen, oder es kann ein sogenanntes Serotonin-Syndrom mit folgenden Symptomen auftreten: neuromuskul√§re √úberaktivit√§t (Zittern, Steifigkeit, gesteigerte Reflexbereitschaft [Hyperreflexie], unwillk√ľrliche Muskelzuckungen [Cloni, Myocloni]), autonome √úberaktivit√§t (Schwitzen, √úberw√§rmung, beschleunigter Herzschlag, beschleunigte Atmung, erweiterte Pupillen) und psychische Ver√§nderungen wie Erregungszust√§nde und Verwirrtheit.
    • Zusammen mit Halothan, Guanethidin oder Amantadin, Ephedrin und blutdrucksteigernden Mitteln kann die sympathomimetische Wirkung dieses Arzneimittel verst√§rkt sein.
    • Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer sog. Enzyminduktion in der Leber f√ľhren, wie z. B. bestimmte Schlafmittel und Antiepileptika (u. a. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin) sowie Rifampicin sowie bei potentiell lebersch√§digenden Substanzen ist besondere Vorsicht geboten, weil das lebersch√§digende Potential von Paracetamol erh√∂ht sein kann. Durch Alkoholmissbrauch k√∂nnen durch sonst unsch√§dliche Dosen des Arzneimittels Lebersch√§den ausgel√∂st werden.
    • Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Arzneimittel mit d√§mpfender Wirkung auf das Zentralnervensystem (wie Schlafmittel, Beruhigungsmittel, Opioide, einige Antihistaminika u. a.) kann es zu einer gegenseitigen Wirkungsverst√§rkung kommen.
    • Dextromethorphan wird haupts√§chlich √ľber das Enzymsystem CYP2D6 in der Leber verstoffwechselt. Bei gleichzeitiger Anwendung bestimmter Arzneimittel, die das CYP2D6-Enzym hemmen, kann es zu erh√∂hten Konzentrationen von Dextromethorphan auf das Mehrfache des normalen Spiegels im K√∂rper kommen. Dadurch erh√∂ht sich das Risiko f√ľr Nebenwirkungen von Dextromethorphan (Erregungszust√§nde, Verwirrtheit, Tremor, Schlaflosigkeit, Diarrhoe und Atemdepression) sowie die Entwicklung eines Serotonin-Syndroms. Starke Hemmer des CYP2D6-Enzyms sind Fluoxetin, Paroxetin, Chinidin und Terbinafin. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Chinidin wurden Plasmakonzentrationen von Dextromethorphan gemessen, die um das 20-fache erh√∂ht waren. Dadurch erh√∂hten sich die Nebenwirkungen auf das Zentralnervensystem durch den Wirkstoff Dextromethorphan. Amiodaron, Flecainid und Propafenon, Sertralin, Bupropion, Methadon, Cinacalcet, Haloperidol, Perphenazin, Thioridazin, Cimetidin und Ritonavir haben √§hnliche Wirkungen auf die Verstoffwechselung von Dextromethorphan. Falls eine gleichzeitige Anwendung von CYP2D6-Hemmern und Dextromethorphan erforderlich ist, sollten Sie √ľberwacht und die Dextromethorphan-Dosis bei Bedarf gesenkt werden. Achten Sie deshalb zu Beginn der Behandlung auf eventuelle Zeichen einer √úberdosierung.
    • Bei gleichzeitiger Gabe von Arzneimitteln, die die Magenentleerung verz√∂gern (z. B. Propanthelin) oder beschleunigen (z. B. Metoclopramid) wird auch der Wirkungseintritt dieses Arzneimittels verz√∂gert oder beschleunigt.
    • Bei Kombinationen mit Chloramphenicol kann die Halbwertszeit von Chloramphenicol verl√§ngert sein mit dem Risiko erh√∂hter Toxizit√§t.
    • Es kann zu einer Addition der Wirkung von Phenylpropanolaminhydrochlorid und gleichzeitig verabreichten Theophyllinpr√§paraten (Mittel gegen Asthma) kommen, wobei besonders die innere Unruhe zunimmt, aber auch Nervosit√§t, H√§ndezittern, Hyperaktivit√§t, Magenbeschwerden, √úbelkeit und Erbrechen auftreten k√∂nnen.
    • Bei kombinierter Anwendung des Arzneimittels mit Schleim l√∂senden Hustenmitteln kann aufgrund des eingeschr√§nkten Hustenreflexes ein gef√§hrlicher Sekretstau entstehen.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von Paracetamol und Zidovudin (AZT) wird die Neigung zur Verminderung wei√üer Blutk√∂rperchen (Neutropenie) verst√§rkt. Diese Hartkapseln sollen daher nur nach √§rztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.
    • Wechselwirkungen sind m√∂glich mit Arzneimitteln gegen Gicht wie Probenecid: Bei gleichzeitiger Einnahme von Probenecid sollte die Dosis dieser Hartkapseln verringert werden, da der Abbau dieses Arzneimittels verlangsamt sein kann.
    • Cholestyramin verringert die Aufnahme von Paracetamol.
    • Auswirkungen der Einnahme des Pr√§parates auf Laboruntersuchungen:
      • Die Harns√§urebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung k√∂nnen beeinflusst werden.

  • Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen
    • Dieses Arzneimittel kann zu Abh√§ngigkeit f√ľhren. Daher sollte die Behandlung von kurzer Dauer sein.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Das Arzneimittel darf nur bei Beachtung einer Dosisreduktion oder eines verl√§ngerten Dosierungsintervalls angewendet werden bei
      • Leberfunktionsst√∂rungen (z. B. durch chronischen Alkoholmissbrauch, Leberentz√ľndungen)
      • Nierenfunktionsst√∂rungen
      • Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
      • Personen mit einem K√∂rpergewicht unter 43 kg
    • Wenn Sie Arzneimittel wie bestimmte Antidepressiva oder Antipsychotika einnehmen, kann dieses Pr√§parat mit diesen Arzneimitteln in Wechselwirkung treten und Sie k√∂nnen Zustands√§nderungen der Psyche (z.B. Erregung, Halluzinationen, Koma) und andere Auswirkungen wie einen Anstieg der K√∂rpertemperatur auf √ľber 38 ¬įC, Anstieg der Herzfrequenz, instabiler Blutdruck und √úbersteigerung der Reflexe, Muskelsteifheit, Mangel an Koordination und/oder Magen-Darm-Symptome (z.B. √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall) haben.
    • Dextromethorphan wird √ľber das Leber-Cytochrom P450 2D6 verstoffwechselt. Die Aktivit√§t dieses Enzyms ist genetisch bedingt. Etwa 10 % der Allgemeinbev√∂lkerung sind langsame Verstoffwechsler von CYP2D6-Substraten. Bei langsamen Verstoffwechslern und Patienten mit gleichzeitiger Anwendung von CYP2D6-Hemmern kann es zu einer √ľberm√§√üig starken und/oder verl√§ngerten Wirkung von Dextromethorphan kommen. Bei langsamen Verstoffwechslern von CYP2D6-Substraten oder Verwendung von CYP2D6-Hemmern ist somit Vorsicht geboten (siehe Kategorie "Wechselwirkungen").
    • Bei Husten mit erheblicher Schleimbildung ist eine Unterdr√ľckung des Hustens nicht erw√ľnscht. Unter diesen Umst√§nden sollten Sie die Hartkapseln nur in Absprache und auf Anweisung eines Arztes einnehmen.
    • Um das Risiko einer √úberdosierung zu verhindern, sollten Sie darauf achten, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten.
    • Paracetamol-haltige Arzneimittel sollen ohne √§rztlichen oder zahn√§rztlichen Rat nicht im oberen Dosisbereich oder √ľber l√§ngere Zeit eingenommen werden.
    • Bei l√§ngerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen.
    • Ganz allgemein kann die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) f√ľhren.
    • Beim Auftreten eines massiven Blutdruckanstiegs (m√∂glich schon nach kurzfristiger Einnahme des Arzneimittels) ist die Behandlung sofort zu beenden und ein Arzt zu befragen.
    • Bei abruptem Absetzen nach l√§ngerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgem√§√üem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen sowie M√ľdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosit√§t und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin sollten Sie keine Schmerzmittel einnehmen. Vor der erneuten Einnahme von Schmerzmitteln sollten Sie √§rztlichen Rat einholen.
    • Sie d√ľrfen die Hartkapseln nicht ohne √§rztlichen oder zahn√§rztlichen Rat l√§nger als 5 Tage oder in h√∂heren Dosen anwenden.
    • Bitte beachten Sie, dass die in dem Arzneimittel enthaltenen WirkstoffeDextromethorphanhydrobromid und Phenylpropanolaminhydrochlorid bei Missbrauch zu einer seelischen und k√∂rperlichen Abh√§ngigkeit f√ľhren k√∂nnen. √úber F√§lle von Missbrauch von Dextromethorphan wurde berichtet. Vorsicht ist insbesondere geboten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie bei Patienten mit Arzneimittelmissbrauch oder Verwendung psychoaktiver Substanzen in der Vorgeschichte. Wenn Sie zu Arzneimittelmissbrauch oder Medikamentenabh√§ngigkeit neigen, sollten Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel unter √§rztlicher Kontrolle durchf√ľhren.
    • Kinder und Jugendliche
      • Das Pr√§parat darf bei Kindern unter 14 Jahren nicht angewendet werden.

 

  • Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgem√§√üem Gebrauch das Reaktionsverm√∂gen soweit ver√§ndern, dass die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt wird. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe im Zusammenwirken mit Alkohol.

Wirkstoff

  • Dextromethorphan hydrobromid 10 mg
  • Dextromethorphan 7.7 mg
  • Paracetamol 325 mg
  • Phenylpropanolamin hydrochlorid 12.5 mg
  • Phenylpropanolamin 10.07 mg
  • Hilfsstoff

  • Dimeticon 350
  • Gelatine
  • Maisst√§rke, vorverkleistert
  • Natrium dodecylsulfat
  • Titan dioxid
  • Wasser, gereinigt